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Datensatz 1
Über dieses Handbuch
Mit MIDOS2000 Classic wird die mit dem DOS-System MIDOS begonnene Linie fortgesetzt. Gegenüber der DOS-Version von MIDOS bietet die WINDOWS-Version grundsätzlich neue Funktionskomplexe und Möglichkeiten:
- Ein Angebot von Standardmodulen, die den Datenbankaufbau, die Datenbankpflege und -auswertung in wesentlicher Weise vereinfachen,
- Jobs zur Abarbeitung wiederkehrender Arbeitsfolgen,
- die Ausgabe von Informationsleistungen als RTF-Dateien,
- die Aufbereitung von Informationsleistungen als HTML-Seiten,
- die Einbindung von Grafikdateien,
- die Aufbereitung von Daten in Form von Diagrammen.
MIDOS2000 Classic enthält zur Unterstützung des Anwenders
- eine Installationshilfe, die vor der Systeminstallation mit "readme" von der CD aufgerufen werden kann,
- ein Lernsysteme, die die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Datenbankeinrichtung, der Datenerfassung und der Retrievalarbeit zeigen,
- eine menüpunktbezogene Hilfe, die mit der Funktionstaste F1 aktiviert werden kann,
- vorgefertigte Programmbausteine, die einen Schnelleinstieg ohne Vorkenntnisse erlauben.
Das vorliegende Handbuch soll Ihnen helfen, MIDOS2000 Classic effektiv anzuwenden.
Sie finden in diesem Handbuch Hinweise
- zur Installation und zum Start,
- zur Datenbankeinrichtung und Parametrierung des Programmsystems,
- zur Datenerfassung,
- zur Einbindung von Grafikdateien,
- zur Arbeit mit Diagrammen,
- zum Import und Export von Daten und zur Datentransformation,
- zur Recherchedurchführung,
- zur Aufbereitung und Weiterverarbeitung von Rechercheergebnissen,
- zur Aufbereitung von Informationsleistungen in RTF-Dateien und als HTML-Seiten,
- zur Abarbeitung wiederkehrender Abarbeitungsfolgen durch Jobs.
Hintergrundinformationen, Warnungen und Tips sind durch Icons hervorgehoben.
Wir werden Ihnen die neuesten Ergebnisse der MIDOS-Entwicklung und -Anwendung auch weiterhin in Form von Schulungen zugänglich machen.
Außerdem haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, uns bei Problemen telefonisch zu erreichen. Wir helfen Ihnen von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter der Nummer 030/8255049 gern weiter.
Anregungen und Kritik jeder Art nehmen wir gern entgegen.
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Datensatz 2
Allgemeines und Neues über MIDOS2000 Classic
Der Name MIDOS ist ein Akronym und steht für Modulares Informations- und DOkumentations-System.
MIDOS2000 Classic ist kompatibel zu MIDOS97 und soll den Umstieg auf MIDOS2000 erleichtern. Neueinsteiger können aber ausschliesslich den MIDOS2000 Datenbankmanager arbeiten.
MIDOS2000 Classic ist ein Datenbanksystem für den PC, das viele Arbeitsgänge erleichtert, die typisch sind für
- die Dokumentation,
- die Bibliothek,
- das Archiv.
Darüber hinaus kann MIDOS2000 Classic überall dort sinnvoll angewendet werden, wo es gilt
- auch umfangreiche Datenbestände in einer Datenbank zu speichern und zu pflegen,
- Datenbestände aus anderen Systemen zu übernehmen bzw. in diese zu exportieren,
- in großen Datenbasen schnell und überschaubar zu recherchieren,
- Rechercheroutinen für eine wiederholte Abarbeitung zu speichern und abzurufen,
- für Rechercheergebnisse individuelle Aufbereitungsformen festzulegen,
- Rechercheergebnisse auch im RAK-Format aufzubereiten,
- Rechercheergebnisse zu speichern, um sie z.B. in Form von SDI zu verteilen,
- Daten im RTF-Format auszugeben und in anderen Programmen weiterzuverarbeiten
- Rechercheergebnisse auch in individuellen Formaten auszugeben,
- Informationsleistungen für das Internet als HTML-Seiten aufzubereiten,
- in Datensätze für eine HTML-Aufbereitung Grafiken einzufügen,
- Volltexte in Form von Images in die Datenbank zu integrieren,
- Daten in Form von Diagrammen aufzubereiten,
- wiederkehrende Abarbeitungsfolgen in Form von Jobdateien zu speichern,
- Literatur komfortabel zu bestellen,
MIDOS2000 Classic ermöglicht in der Recherche
- die direkte Suche auf der Grundlage von Wortlisten, die bei der Datenbankgenerierung für ein oder mehrere Felder angelegt werden,
- die sequentielle Suche über die gesamte Datenbasis oder in Teilen davon,
- eine sequentielle Suche mit anschließender HTML-Aufbereitung der Ergebnisse,
- die Kombination von direkter und sequentieller Suche,
- die sequentielle Suche über mehrere Datenbanken,
- das Sortieren der Retrievalergebnisse nach selbstgewählten Kriterien.
Die Anzeige und Ausgabe von Retrievalergebnissen erfolgt in
- einer tabellarischen Kurzanzeige und
- einer Vollanzeige, wobei hier 20 nutzerspezifische Ausgabeformen möglich sind.
Entsprechende Funktionen gestatten die Erarbeitung von Bibliografien mit Registern und die Katalogkartenausgabe.
MIDOS2000 Classic stellt zum Aufbau bzw. zur Änderung der Datenbasis und der Systemdateien komfortable Werkzeuge mit automatischen Abläufen bereit. Die von MIDOS2000 Classic benutzten Datenbasen sind ASCII-Dateien. Der Aufbau der Datenbank wird in der Datenbeschreibung definiert. Die MIDOS2000 Classic-Datensätze ergeben sich aus der Kombination von Feldnamen und Feldaussage.
MIDOS2000 Classic besteht aus
- den Programmdateien,
- aus generierten bzw. spezifizierten Systemdateien,
- der Datenbasis des Anwenders.
Einen Überblick über die Dateien und ihre Namen erhalten Sie in Anlage A.
Die Funktionen von MIDOS2000 Classic können Sie aufrufen
- über die Buttons,
- durch das Anklicken der gewünschten Funktion in den Menüs,
- durch die Eingabe der entsprechenden Tastenkombinationen,
- durch die Ansteuerung der Funktionen mit den Cursorsteuertasten und die Eingabe von Enter.
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Datensatz 3
Technische Voraussetzungen
MIDOS2000 Classic erfordert die folgende Ausstattung:
- IBM-kompatibler PC als Einzel- oder Netzwerksarbeitsplatz mit WINDOWS ab Version 3.1, WINDOWS NT oder WINDOWS 95,
- Arbeitsspeicher von 8 MB,
- verfügbare Festplattenkapazität für das Programmsystem und Beispieldatenbanken von ca. 35 MB,
- weiterer Speicherplatz auf der Festplatte entsprechend der Konfiguration der Datenbank,
- ein CD-ROM-Laufwerk für die Systeminstallation,
- eine Maus.
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Datensatz 4
Installation und Start
MIDOS2000 Classic wird auf CD-ROM ausgeliefert. Die Installation erfolgt von dem Laufwerk, in dem sich der Installations-Datenträger befindet. Sie installieren MIDOS2000 Classic über den WINDOWS-Dateimanager oder den Explorer durch Ausführen der setup.exe.
Bei der Installation über das Setup legt MIDOS2000 Classic zwei Verzeichnisse an:
- Ein Programmverzeichnis, in dem sich die Programmdateien befinden, und
- ein Homeverzeichnis (Homepath), in dem sich Ihre Datenbanken befinden.
Wenn Sie das Setup gestartet haben, werden in Vorbereitung der Systeminstallation von MIDOS2000 Classic das Programmverzeichnis und das Homeverzeichnis abgefragt. Das Programmverzeichnis und das Homeverzeichnis sollten unterschiedlich sein. In der Regel ist eine solche Trennung von Systemprogrammen und nutzerspezifischen Datenbankdateien auch bei lokaler Arbeit zweckmäßig. Bei der Arbeit im Netz ergibt sich eine solche Verfahrensweise zwangsläufig, da Programmdateien, auf die alle Nutzer im Netz zurückgreifen, und nutzerspezifische Dateien, die nur von einem Anwender benutzt werden, nicht in einem Verzeichnis vermischt werden sollten.
Bei der Installation wird die Programmgruppe MIDOS2000 Classic eingerichtet. Diese enthält Icons
- zum Start des Datenbanksystems,
- zum Start des MIDOS2000 Classic-Dateimanagers,
- zum Start des MIDOS2000 Classic-Updates,
- für die Anzeige und das Öffnen von MIDOS2000 Classic-Datenbanken,
- zur Anzeige einer allgemeinen Information über MIDOS2000 Classic,
- zum Aufruf der Readme-Datei.
Nach der Installation ist auch die menüpunktbezogene Hilfe verfügbar.
Über das Eröffnungsmenü können Sie alle Funktionen von MIDOS2000 Classic erreichen.
Die aktuellen Einstellungen für das Programm- und das Homeverzeichnis können Sie sich auch anzeigen lassen, indem Sie z.B. unter WINDOWS das MIDOS2000 Classic-Icon in der Programmgruppe anklicken und anschließend im Programm-Manager Datei und Eigenschaften wählen.
Bei der Programminstallation werden die Dateien midos.ini und mwdball.ini angelegt. In diesen Dateien stehen die entsprechenden Verzeichniseintragungen für Ihre Datenbank(en). Wenn Sie Datenbanken unter MIDOS2000 Classic neu anlegen oder Datenbanken mit den MIDOS2000 Classic-Funktionen aus anderen Verzeichnissen holen oder importieren, dann werden in diesen Dateien die entsprechenden Datenbank- und Verzeichniseintragungen vorgenommen.
Wenn Sie im Netz arbeiten, steht Ihnen für die Einrichtung der MIDOS2000 Classic-Programmgruppe auf Ihrer Workstation ein Installationsprogramm workinst.exe zur Verfügung, das Sie nach erfolgter Netzinstallation abarbeiten müssen.
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Datensatz 5
Update
Mit dem Update-Modul bietet Ihnen MIDOS2000 Classic umfangreiche Hilfen für die Datenbankarbeit an. Dazu werden Ihnen MIDOS2000 Classic-spezifische Programme zur Verfügung gestellt, die Sie auch kombinieren können.
Das Update-Modul ist auch ohne die Einbindung in MIDOS2000 Classic funktionsfähig.
Das Update-Modul können Sie über den entsprechenden Button im MIDOS2000 Classic-Hauptmenü starten: Klicken Sie auf den Startbutton für das Update-Modul. Sie können alle in der Kopfzeile des Eröffnungsfensters angezeigten Menüpunkte durch Anklicken aktivieren.
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Datensatz 6
Jobs
Jobs bieten Ihnen die Möglichkeit, wiederkehrende Abarbeitungsschritte innerhalb von MIDOS2000 Classic automatisch ausführen zu lassen. Damit ist es möglich, zeitaufwendige Abfolgen von Arbeitsschritten in Zeiten geringer Hardwarebelastung bzw. in die Nachtstunden zu legen oder auch automatisch im Hintergrund abarbeiten zu lassen.
Sie können auch die Spezialjobs nutzen, die zum Lieferumfang von MIDOS2000 Classic gehören, und die Sie über den Punkt Jobs im Hauptmenü erreichen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, eigene Jobs anzulegen, die auf Ihre Datenbank und Ihre Arbeitsgewohnheiten zugeschnitten sind.
Mit MIDOS2000 Classic definierte Jobs können maximal 99 Arbeitsschritte umfassen; ein Arbeitsschritt besteht aus einem Programm. Die Einbeziehung MIDOS-fremder Programme ist nicht möglich.
Wenn Sie fremde Programme innerhalb von MIDOS2000 Classic abarbeiten möchten, dann nutzen Sie bitte die Funktion Programmtabelle des MIDOS2000 Classic-Dateimanagers.
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Datensatz 7
Anlegen eines Jobs
Wenn Sie selbst einen Job anlegen wollen, klicken Sie auf Job und Neu. Dabei öffnet sich ein Fenster, in dem Sie Ihre Jobanweisungen eintragen können.
Die verfügbaren Programme werden Ihnen alphabetisch sortiert in dem Teilfenster Programme angezeigt. Einen Überblick über die Programme finden Sie in Anlage C. Zu jedem Programm wird eine Kurzinformation zur Leistung und zu den Parametereingaben angeboten. Die Programme können innerhalb des Jobs einzeln oder auch komplett ausgeführt werden.
Jede Jobanweisung setzt sich zusammen aus dem Namen des Programms und maximal 3 Parametern. Verfahren Sie bei der Befehlseingabe in folgender Weise:
- Benennen Sie den Job, indem Sie unter Jobdatei einen Namen eintragen. Die Extension MJB wird automatisch vergeben.
- Übernehmen Sie durch Doppelklick in die Programmspalte die markierten Programme.
Wenn Sie als ersten Schritt das Programm CD aus dem Angebot auswählen, definieren Sie damit ein Verzeichnis, in dem sich Ihre Dateien, die in die Jobfolge eingebunden sind, befinden. Sie können sich dann bei allen weiteren Dateiangaben Verzeichnisangaben sparen, sofern sich die benötigten Dateien in diesem Verzeichnis befinden.
Geben Sie die Parameter ein.
- 1. Parameter: der Name der Quelldatei, die bearbeitet werden soll,
- 2. Parameter: der Name der Zieldatei, die durch die Bearbeitung entsteht,
- 3. Parameter: verschiedene Operanden und Operatoren.
Dateien können Sie einfach durch Doppelklicken in die Spalten 1. Parameter und 2. Parameter auswählen. Sie erhalten dann eine Liste der Dateien innerhalb der Verzeichnisse für die Dateiauswahl.
Durch Anklicken und OK oder durch Doppelklicken wird die gewählte Datei in den Job übernommen. Die Verzeichnisangabe wird allerdings mit übernommen. Wenn Sie als ersten Jobschritt CD definiert haben, können Sie bei allen Dateien die Verzeichnisangabe löschen, wenn sich die Datei im angegebenen Verzeichnis befindet.
Bei längeren Eintragungen in den Parameterfeldern können Sie diese zum Editieren einfach durch Anklicken in die längere Eingabezeile übertragen und dort die gewünschte Änderung vornehmen. Die Änderung wird dann automatisch in die Parameterfelder übernommen.
Mit dem Button >Einzel wird der aktuelle Jobschritt in das Programmfenster kopiert und kann dann als Einzelschritt abgearbeitet werden. Der Button <Einzel erfüllt die umgekehrte Funktion.
Wenn Sie sich eine Parametereingabe, beispielsweise eine Dateiangabe, bis zur Jobabarbeitung offenhalten möchten, tragen Sie in das jeweilige Parameterfeld ein Fragezeichen ? ein, und daran anschließend den Fragetext in Klammern, beispielsweise (welche Datei?).
Speichern Sie den Job, wenn Sie ihn fertiggestellt haben, indem Sie auf den Button Speichern klicken.
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Datensatz 8
Ändern eines Jobs
Einen gespeicherten Job können Sie jederzeit ändern. Dazu betätigen Sie Job und Öffnen. Jetzt können Sie die gewünschten Änderungen bei Programmen und Parametern vornehmen. Sie können in einem bestehenden Job auch Abarbeitungsschritte einfügen oder löschen. Nach der Änderung müssen Sie den Job wieder abspeichern.
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Datensatz 9
Anzeige des aktuellen Jobs
Wenn Sie Job und Aktueller wählen, wird der Job angezeigt, der als letzter ausgeführt bzw. an dem zuletzt gearbeitet wurde.
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Datensatz 10
Ausführen eines Jobs
Die Abarbeitung eines Jobs rufen Sie mit Job und Ausführen auf.
Sie können einen Job vollständig oder auch nur ausgewählte Jobschritte abarbeiten. Im zweiten Fall geben Sie das gewünschte Intervall ein und starten dann die Abarbeitung mit OK.
Der aktuelle Stand in der Jobabarbeitung wird Ihnen ständig angezeigt.
Wird die Jobabarbeitung wegen unkorrekter Anweisungen abgebrochen, dann verlassen Sie bitte den Abarbeitungsmodus, nehmen für den Job die erforderlichen Korrekturen vor und speichern Sie den Job ab. Anschließend können Sie die Abarbeitung an der Abbruchstelle fortsetzen.
Ob alle Schritte ordnungsgemäß abgearbeitet wurden, können Sie auch über die Komponente Protokoll kontrollieren, die im MIDOS2000 Classic-Update enthalten ist (s. Kapitel C 2.3).
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Datensatz 11
Einzelprogramme
Mit den Einzelprogrammen haben Sie Möglichkeit ausgewählte Programme einzeln abzuarbeiten bzw. einen Job in Einzelschritten zu testen. Herausgezogen sind die Funktionen
- zur Manipulation von Zeichenketten und Feldern,
- zur Bearbeitung von Indizes für das Wörterbuch-Retrieval,
- zur Datentransformation,
- zur Datenbankpflege und zum Import und Export von Daten.
Die Ausführung der Programme wird Ihnen auf dem Bildschirm angezeigt. Im Testmodus Bildschirm findet keine Ausgabe in die Zieldatei statt, sondern das Ergebnis wird über ein Console-Fenster dargestellt. Bei einigen Funktionen werden auch Grenzwertparameter angezeigt, die die maximale Satzanzahl zu verarbeitender Datensätze angeben. Die Angaben werden aus der aktuellen Systemkonfiguration errechnet.
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Datensatz 12
Manipulationen
Ein Import oder Export von Daten in oder aus einem Datenbanksystem setzt in der Regel strukturelle und inhaltliche Anpassungen bei den Datensätzen voraus. Bei solchen Anpassungen müssen z.B.
- Feldnamen geändert,
- Felder gelöscht,
- leere Felder beseitigt,
- Felder umbenannt,
- neue Felder erzeugt,
- Datensätze in eine Feldstruktur gebracht, d.h. Daten mit Feldnamen versehen,
- Feldinhalte aus den Inhalten anderer Felder zusammengesetzt,
- Feldinhalte transformiert,
- syntaktische Zeichen innerhalb der Datensätze verändert werden.
Zur Unterstützung des Imports und des Exports von Daten enthält MIDOS2000 Classic zwei Manipulationsfunktionen. Sie können beliebige Zeichen und Zeichenfolgen innerhalb von Datensätzen verändern mit dem Zeichenkettenmanipulator oder feldbezogene Transformationen vornehmen mit dem Feldmanipulator.
Voraussetzung für die Nutzung der Manipulationsfunktionen ist, daß innerhalb der Datei Datensatzanfang und/oder Datensatzende eindeutig bestimmt werden können. Die Definition des Datensatzendes anhand signifikanter Zeichen ist fast immer möglich.
Mit der Zeichenkettenmanipulation ist auch eine Umformung von Dateien möglich, die noch keine Feldstruktur mit Feldnamen und Feldaussagen besitzen. Sie können aus nichtstrukturierten Textdateien anhand signifikanter Zeichenfolgen Dateien mit einer Feldstruktur zu erzeugen.
Voraussetzung für die Feldmanipulation ist, daß die Datensätze in einer Feldstruktur vorliegen. Liegt diese nicht vor, so muß zuerst die Zeichenkettenmanipulation durchgeführt werden.
Zeichenkettenmanipulation und Feldmanipulation können miteinander kombiniert und bei wiederholter Abarbeitung über Jobs gesteuert werden.
Wenn Sie diese Manipulationen nicht selbst vornehmen wollen, sind die MIDOS-Entwickler gerne bereit, Ihnen diese Arbeit abzunehmen. Wir können Ihnen beispielsweise Ihre Fremddatenbestände an das MIDOS-Format anpassen.
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Datensatz 13
Zeichenkettenmanipulation
Die Zeichenkettenmanipulation erreichen Sie über Einzelprogramm und Zeichenkettenmanipulator.
Sie geben ein unter
- 1. Parameter: den Namen der zu manipulierenden Quelldatei,
- 2. Parameter: den Namen der Zieldatei, die durch die Manipulation entsteht,
- 3. Parameter: den Namen der Datei mit den Manipulationsanweisungen.
Grundlage für die Zeichenkettenmanipulation sind Kommandos zur Textersetzung. Diese Kommandos werden in einer Manipulationsdatei festgehalten, die beispielsweise mit der Editorfunktion von MIDOS2000 Classic erstellt werden kann. Eine Manipulationsdatei kann maximal 5000 Kommandos enthalten. Manipulationsdateien zur Zeichenkettenmanipulation haben die Extension MAN.
Eine Manipulationsdatei beginnt mit einer Routine zur Identifikation des Satzendes, anschließend folgen Manipulationsanweisungen.
Ersetzungskommandos in der Manipulationsdatei haben die allgemeine Syntax
alte Zeichenkette \ neue Zeichenkette
Der Backslash dient als Trennzeichen zwischen den Anweisungen.
Die Festlegung des Satzendes erfolgt, indem die Zeichenfolge festgestellt wird, mit der in der Quelldatei das Datensatzende identifiziert wird. Anschließend wird diese Zeichenfolge in die MIDOS2000 Classic-Datensatzendekennung übersetzt. Die Definition des Satzendes erfolgt mit der Anweisung
satzende: eindeutige Zeichenfolge aus der Quelldatei, z.B.
satzende:#13#10#13#10
#13#10#13#10\\&&&
Es folgt TEXT.
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Datensatz 14
Tools in MIDOS2000 Classic
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Datensatz 15
MIDOS2000 Classic-Dateimanager
Der Dateimanager von MIDOS2000 Classic enthält Funktionen zur Dateiverwaltung, die in vielen Fällen bei der Herstellung oder Übergabe von MIDOS-Anwendungen benötigt werden. Mit dem MIDOS2000 Classic-Dateimanager können Sie
- Dateien anzeigen, editieren, umbenennen, löschen, suchen, kopieren, ausdrucken,
- Dateiattribute anzeigen und ändern,
- Verzeichnisse einrichten, umbenennen und löschen,
- Dateien inhaltlich vergleichen,
- Dateien und Texte in Dateien suchen,
- Dateien hexadezimal anzeigen lassen und mit dem Fileeditor bearbeiten,
- Dateien chiffrieren und dechiffrieren,
- Indexdateien mit Wortlisten anzeigen und ändern,
- Dateien mit externen Programmen verbinden, z.B. DOC-Dateien mit WINWORD.
- Sie können auch DOS- und WINDOWS-Befehle kombinieren.
Der MIDOS2000 Classic-Dateimanager dient primär zur Verwaltung von MIDOS2000 Classic-Datenbanken. Sie können mit ihm jedoch auch andere Dateien verwalten. Er ist jedoch nicht als Alternative zum WINDOWS-Dateimanager anzusehen. Wenn umfangreiche Verzeichnisstrukturen kopiert, verschoben oder gelöscht werden sollen, dann ist dafür der WINDOWS-Dateimanager anzuwenden.
Um den MIDOS2000 Classic-Dateimanager aus dem MIDOS2000 Classic-Grundmenü heraus zu starten, klicken Sie auf den Button MIDOS2000 Classic-Dateimanager starten oder klicken Sie im Menü Bearbeiten auf MIDOS-Dateimanager oder wählen Sie in MIDOS2000 Classic-Update Hilfsprogramme und MIDOS-Dateimanager.
Unabhängig davon, welche Funktion des MIDOS2000 Classic-Dateimanagers Sie gerade nutzen, stehen Ihnen einige Anzeigen und Funktionen offen, die immer präsent sind.
Unter Dateien erhalten Sie eine Auflistung der Dateien des aktuellen Verzeichnisses. Unter Verzeichnis erhalten Sie Angaben zum aktuellen Verzeichnis bezüglich Unterverzeichnissen, Dateien und Umfang. Durch Doppelklick können Sie die Dateien direkt öffnen.
Unter Datenträger/Memory werden Ihnen Speicherauslastungen angezeigt
- für den aktuellen Datenträger die Speicherkapazität insgesamt (Kap:)
- den noch freien Speicherplatz auf dem Datenträger (frei:)
- die Hauptspeicherbelastung (Mem:)
Die Hauptspeicherbelastung ist eine wichtige Kenngröße, wenn mehrere Programme parallel abgearbeitet werden.
Unter Datei werden die Eigenschaften der jeweils angeklickten Datei angezeigt, und zwar
- Umfang,
- Erstellungsdatum,
- Dateiattribute.
Sie können auch angezeigte AVI-, FLI-, WAV-Dateien abspielen und ICO- bzw. HTML-Dateien öffnen, wobei für AVI- und WAV-Dateien die entsprechenden soft- und hardwaremäßigen Voraussetzungen vorhanden sein müssen. Gegebenenfalls können Sie über die Funktion Programmtabelle das notwendige Programm einbinden.
Mit Suche nach können Sie schnell Dateien anhand ihres Namens oder ihrer Extensionen suchen und anzeigen. Für jede Datei, die Sie anklicken, werden Ihnen dann wieder die Größe, das Erstellungsdatum und die Attribute angezeigt.
Außerdem können Sie sich für das aktive Verzeichnis die aktuellen Speicherparameter anzeigen lassen, wenn Sie den Button Aktuell anklicken.
Der Button Merken dient dazu, leichter in häufig benutzte Verzeichnisse zu wechseln. Jedes Verzeichnis, das Sie einmal aufgesucht haben, können Sie sich mit dieser Funktion merken. In späteren Abarbeitungen können Sie dann diese "gemerkten" Verzeichnisse schnell wieder aufrufen und aktivieren ohne sie suchen zu müssen.
Innerhalb des MIDOS2000 Classic-Dateimanagers haben Sie auch die Möglichkeit, DOS-Programme abzuarbeiten. Dazu nutzen Sie das Eingabefeld DOS-Befehl und geben den Programmnamen, Optionen und Operanden ein. Mit dem Button Ausführen oder mit Enter wird das Programm auf der DOS-Ebene gestartet. Nach Abarbeitung des DOS-Programmes können Sie durch Tastenbetätigung wieder auf die WINDOWS-Ebene zurückkehren. Die abgearbeiteten DOS-Programme werden registriert und können mit dem Button letzte Befehle wieder aufgerufen werden.
Im MIDOS2000 Classic-Dateimanager stehen Ihnen darüberhinaus zahlreiche über Buttons aufrufbare Funktionen zur Verfügung. Zunächst erhalten Sie einen Überblick über die Buttons und die Funktionen, anschließend werden die einzelnen Funktionen ausführlich erläutert.
- Öffnen verbundener Grafik-Viewer einschl. HTML-Viewer
- Anzeige einer Datei
- Editieren einer Datei bis 32 kByte Größe
- Löschen einer Datei
- Kopieren einer Datei
- Umbenennen einer Datei
- Druck einer Datei
- Ändern von Dateiattributen
- Inhaltlicher Vergleich von Dateien
- Suchen von Texten und Dateien
- Verzeichnis umbenennen
- Verzeichnis löschen
- Verzeichnis einrichten
- Programmtabelle zum Start von Programmen, auch von MIDOS-fremden Programmen
- Chiffrieren oder Dechiffrieren von Dateien
- Schließen eines Komplexes
- Starten verbundener Programme
- DOS-Console starten
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Datensatz 16
Anzeigen von Dateien
Nach dem Start der Anzeigefunktion öffnet sich das Anzeigefenster, aus dem heraus Sie die einzelnen Funktionen innerhalb der Anzeige ansprechen können.
Im Kopf des Fensters werden über Buttons verschiedene Möglichkeiten zur Ansicht der Datei und zum Aufsuchen bestimmter Dateipositionen angeboten. Sie können Schriftgröße und Textformat einstellen sowie zwischen Normal- oder Fettschrift und ANSI- oder ASCII-Code wählen.
Über die entsprechenden Buttons können Sie den Dateianfang oder das Dateiende ansteuern. Die Byteangabe Ihrer aktuellen Position und die Größe der gesamten Datei in Byte werden farbig angezeigt.
Die einzelnen Teilfunktionen können wiederum über Buttons aufgerufen werden:
- Suchen nach einer Textstelle
- Springen zu einer bestimmten Dateiposition
- Kopieren von Dateisegmenten in die Zwischenablage
- Kopieren von Dateisegmenten
- Hexadezimale Anzeige von Dateien
- File-Editor zum Überschreiben von Zeichen
- Dechiffrieren von Dateien
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Datensatz 17
Suchen einer Textstelle
Wollen Sie konkrete Dateisegmente zu Kontroll- oder Korrekturzwecken aufsuchen, dann können Sie durch die Eingabe signifikanter Zeichenfolgen schnell an die gewünschten Dateipositionen gelangen. Die Startposition für die Suche können Sie selbst bestimmen. Sie können vom Dateianfang oder ab einer Stelle innerhalb der Datei suchen.
Die Suchzeichen können Sie auch im Dezimalcode innerhalb des Zeichenbereiches 0 bis 255 eingeben. Die gemischte Eingabe von Dezimalcodeangaben und normalen Zeichen ist ebenfalls möglich.
Die von Ihnen gesuchte Dateiposition wird Ihnen im Falle eines Treffers farbig angezeigt. Von dieser Stelle aus können Sie mit dem Button weiter suchen die Suche fortsetzen.
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Datensatz 18
Sprung zu einer bestimmten Dateiposition
Sie können schnell eine bestimmte Dateiposition aufsuchen, wenn Sie die gewünschte Position anhand einer Bytezahl angeben. Die Byteangaben für die aktuelle Dateiposition wird farbig im Kopf des Fensters angezeigt.
Sie können auch zu einer bestimmten Satznummer springen. Dazu müssen Sie einmal die Satzindexdatei erzeugen und ihr einen Namen geben. Um zu einer Satznummer zu springen, geben Sie die Nummer ein und wählen Sie zur Satznummer
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Datensatz 19
Kopieren von Dateisegmenten
Wollen Sie bestimmte Segmente einer Datei kopieren, dann nutzen Sie diese Funktion. So können Sie z.B. aus sehr großen Dateien schnell beim Anzeigen Teile kopieren. Anfang und Ende des Dateisegmentes werden in Byte angegeben. Die Byteangaben werden im Fenster farbig angezeigt. Sie können Dateianfang und -ende auch durch Verschieben des Anzeigefensters und durch Anklicken des Buttons aktuelle Position übernehmen.
Wenn Sie nach der Positionseingabe OK wählen, dann können Sie festlegen, in welche Datei die Dateisegmente kopiert werden sollen. Dabei müssen Sie den Dateinamen und das Verzeichnis angeben.
Da sich die Dateipositionen in der Regel nicht hundertprozentig genau lokalisieren lassen, ist die Zieldatei in der Regel mit dem Editor noch nachzubearbeiten.
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Datensatz 20
Hexadezimale Anzeige von Dateien
Sie haben mit der hexadezimalen Anzeige eine Möglichkeit, die Datei in der gespeicherten Form anzuzeigen. Dies kann wichtig sein für die Zeichenkettenmanipulation beim Import von Dateien. Auf diese Weise können Sie beispielsweise Zeilenvorschübe lokalisieren ("0D0A") oder Leerzeichen erkennen, um richtige Zeichenkettenmanipulationen zu veranlassen (s. Kapitel C 2.2.1.1).
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Datensatz 21
Fileditorfunktion innerhalb der Anzeige
Wenn Sie kleine Korrekturen in einer Datei, gekoppelt mit der Anzeige, sofort vornehmen möchten, so können Sie dies mit der Fileeditorfunktion innerhalb der Anzeige des MIDOS2000 Classic-Dateimanagers tun.
Sie haben die Möglichkeit, die Datei zeilenweise durch Überschreiben von Zeichen zu korrigieren. Die erste Zeile ist nach dem Wechsel in den Editierstatus farbig hinterlegt und editierfähig. Nach jeder Zeile müssen Sie die Korrektur abspeichern.
Mit der Fileeditorfunktion innerhalb der Anzeige können Sie grundsätzlich nur im Rahmen der vorgegebenen Wortlänge korrigieren. Sie können eine Zeichenfolge durch eine ebenso lange Zeichenfolge überschreiben und Sie können ein Wort durch ein kürzeres ersetzen, wobei Sie den Rest durch Leerzeichen überschreiben müssen. Ein kürzeres Wort durch ein längeres zu ersetzen, ist nicht möglich.
Sie können auch Steuerzeichen in die Datei einfügen, die mit Texteditoren nicht zu behandeln sind. Dazu geben Sie den Code für das Steuerzeichen ein, z.B. 13 und dann 10 für einen Zeilenwechsel, und klicken auf Code übernehmen.
Im Fileeditor innerhalb der Anzeige gibt es eine Funktion Abschneiden. Mit dieser Funktion ist es Ihnen möglich, eine Datei ab der aktuellen Cursorposition abzuschneiden, d.h. die Dateisegmente nach dieser Position werden gelöscht. Benutzen Sie diese Funktion nur, wenn Sie ganz sicher sind...
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Datensatz 22
Dechiffrierung von Dateien
Zum Schutz vor Mißbrauch können Dateien mit der Chiffrierfunktion des MIDOS2000 Classic-Dateimanagers chiffriert werden. (s. Kapitel C 1.12) Bei Kenntnis des Paßwortes können diese Dateien mit der Dechiffrierfunktion innerhalb der Anzeige wieder dechiffriert werden.
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Datensatz 23
Editieren von Dateien
Diese Funktion innerhalb des MIDOS2000 Classic-Dateimanagers erlaubt Ihnen das Editieren von bis zu 30 KByte großen Dateien. Im Unterschied zu dem Fileeditor innerhalb der Anzeigefunktion können Sie hier beliebige Änderungen vornehmen. Sie rufen die Funktion auf über
- den Editierbutton im MIDOS2000 Classic-Dateimanager,
- den Punkt Bearbeiten im Hauptmenü und Beliebige Textdatei für Dateien<30kB,
- den Punkt Hilfsprogramme im MIDOS2000 Classic-Update und Editor.
In diesem Modus können Sie Änderungen an Dateien vornehmen. Über den Menüpunkt Suchen können Sie beliebige Positionen ansteuern. Mit Suchen und Ersetzen haben Sie die Möglichkeit, wiederkehrende Einträge an allen Stellen in der Datei zu ändern. Wenn Sie Dateisegmente markiert haben, können Sie diese über Edit ausschneiden, in die Zwischenablage kopieren oder löschen. Über Ablage können Sie einen in der Zwischenablage befindlichen Text in die Datei einfügen. Dabei müssen Sie die Grösse beachten.
Wenn Sie größere Dateien korrigieren möchten, dann nutzen Sie bitte den MIDOS3.0-Editor, den Sie über den Punkt Bearbeiten im Hauptmenü erreichen.
Darüber hinaus spielen bei Datenbanken oft Codefragen eine große Rolle. Der Editor bietet Ihnen die Möglichkeit der Codewandlung von ASCII in ANSI und umgekehrt. (Siehe auch Anlage K)
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Datensatz 24
Umbenennen von Dateien
Wenn Sie einer Datei einen neuen Namen geben wollen, dann nutzen Sie diese Funktion.
Sie können nur Dateinamen vergeben, die im betreffenden Verzeichnis noch nicht vorhanden sind.
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Datensatz 25
Löschen von Dateien
Wenn Sie eine Datei löschen wollen, klicken Sie sie in der Dateiliste an und betätigen den Button Löschen. Zur Sicherheit werden Sie noch einmal gefragt, ob Sie die Datei wirklich löschen wollen. Wenn Sie mehrere Dateien markiert haben, können Sie alle auf einmal löschen, indem Sie bei dieser Sicherheitsabfrage die Option Alles wählen.
Die Löschfunktion kann bei allen Dateien angewendet werden, die nicht schreibgeschützt sind. Wenn Sie möchten, daß eine Datei auf keinen Fall gelöscht werden soll, dann weisen Sie ihr das Attribut Nur Lesen zu (s. Kapitel C 1.7).
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Datensatz 26
Kopierfunktion
Mit dieser Funktion können Sie
- Dateien kopieren,
- Dateien verschieben,
- Dateien splitten,
- gesplittete Dateien wieder zusammenfügen.
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Datensatz 27
Kopieren von Dateien
Im MIDOS2000 Classic-Dateimanager klicken Sie die zu kopierende Datei an und betätigen den Kopierbutton. Es erscheint das Fenster zur Auswahl des Zielverzeichnisses. Stellen Sie das Zielverzeichnis und das Laufwerk in den entsprechenden Teilfenstern ein, und klicken Sie auf den Button Kopieren. Die Funktion Gemerktes Verzeichnis übernehmen ermöglicht einen schnellen Wechsel in Verzeichnisse, wenn diese vorher entsprechend gekennzeichnet wurden (s. Kapitel C 1.1).
Wenn Sie die Kopie einer Datei in das gleiche Verzeichnis legen wollen, in dem die Quelldatei liegt, dann werden Sie zur Änderung des Dateinamens aufgefordert.
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Datensatz 28
Verschieben von Dateien
Wenn Sie Dateien in ein anderes Verzeichnis verschieben möchten, dann verfahren Sie analog zum Kopieren. Das Verschieben werden Sie kaum bemerken, es sei denn, in dem Zielverzeichnis existiert schon eine Datei des gleichen Namens. In diesem Fall können Sie zwischen Anfügen und Überschreiben wählen.
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Datensatz 29
Splitten von Dateien
Wenn Sie Dateien mit Datenträgern begrenzter Speicherkapazität von einem zu einem anderen Rechner übertragen möchten, dann können Sie die Splittfunktion nutzen. Sie dient dazu, beliebig große Dateien in mehrere handhabbare Teile zerlegen. U.a. können Sie direkt auf Disketten splitten.
Um Dateien zu splitten, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Wählen Sie die zu splittende Datei aus und wählen Sie anschließend die Kopierfunktion im MIDOS2000 Classic-Dateimanager.
- Wählen Sie das Zielverzeichnis aus und geben die Splittgröße in Byte an. Wenn Sie Disketten als Zieldatenträger angeben, wird automatisch die verfügbare Speicherkapazität als Splittgröße angenommen. Sie brauchen in diesem Fall keine Angaben zur Splittgröße zu machen. Bei Disketten als Zieldatenträger benötigen Sie gleichartig formatierte Disketten.
- Klicken Sie auf den Button Splitten.
- Wechseln Sie die Diskette, wenn Sie auf Disketten splitten und dazu aufgefordert werden.
Die Splittdateien erhalten die gleichen Dateinamen wie die Quelldatei und werden mit den Extensionen 001, 002, etc. versehen (<dateiname>.001,<dateiname>.002 etc.). Anhand der Extensionen können Sie sich leicht die Reihenfolge der Dateien merken.
Die Herkunft und die Art der Datei ist bei dieser Vorgehensweise unerheblich. MIDOS-Dateien können Sie auch mit dem Einzelprogramm Splitten im MIDOS2000 Classic-Update aufteilen oder mit dem Spezialjob Datei splitten, den Sie über den Punkt Jobs im Hauptmenü erreichen.
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Datensatz 30
Zusammenfügen von Dateien
Mit MIDOS2000 Classic gesplittete Dateien können über Zusammenfügen wieder zu einer Datei vereinigt werden.
- Klicken Sie die vorher gesplitteten Dateien mit den Extensionen 001, 002 etc. an, bzw. die Dateien, die zusammengefügt werden sollen.
- Klicken Sie auf den Kopierbutton im MIDOS2000 Classic-Dateimanager.
- Geben Sie In dem sich öffnenden Fenster Namen und Verzeichnis der Zieldatei ein.
- Durch Klicken auf den Button Zusammenfügen werden die Dateien zusammengefügt.
- Beachten Sie bitte die richtige Reihenfolge beim Zusammenfügen, ggf. müssen Sie das Verzeichnis nach Dateiextension sortieren.
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Datensatz 31
Druck von Dateien
Wenn Sie diese Funktion wählen, können Sie genau angeben, auf welche Art und Weise die Datei Ihrer Wahl ausgedruckt werden soll.
Sie können entweder die gesamte Datei oder auch seitenweise drucken. Die Schriftart,die Druckqualität und die Anzahl der Exemplare sind einstellbar. Sie haben mit der Druckkomponente die Möglichkeit, den Drucker innerhalb der MIDOS2000 Classic-Anwendung einzurichten. Der Druck setzt sinnvoll aufbereitete Dateen voraus.
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Datensatz 32
Anzeige und Änderung von Dateiattributen
Sie können mit dieser Funktion die Attribute von Dateien anzeigen oder verändern. Attribute können Sie ändern durch Anklicken der entsprechenden Checkbox.
Die einzelnen Dateiattribute haben die folgenden Wirkungen:
- Nur-Lesen = Die Datei ist schreibgeschützt und kann nicht verändert oder gelöscht werden
- System = Die Datei wird als Systemdatei gekennzeichnet.
- Archiv = Standardmäßig werden Dateien als Archivdateien gekennzeichnet.
- Versteckt = Der Name wird im Dateimanager, bei der DIR-Funktion usw. nicht angezeigt.
Die Attribute können auch miteinander kombiniert werden.
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Datensatz 33
Vergleich von Dateien
In manchen Fällen ist es sinnvoll, Dateien inhaltlich zu vergleichen, um beispielsweise Unterschiede beim Update von Dateien oder zwischen verschiedenen Dateiversionen zu ermitteln. In einem Fenster bekommen Sie die Abweichungen in den verglichenen Dateien angezeigt. Sie verfahren in folgender Weise:
- Unter Datei 1 geben Sie die Basisdatei mit Pfad und Dateinamen ein. Sie können die Eintragung auch übernehmen, indem Sie den Button Datei wählen betätigen und dann in dem jeweiligen Verzeichnis die gewünschte Datei anklicken. Durch OK wird der Dateina-me in das Eingabefeld übernommen.
- Für Datei 2 verfahren Sie analog.
- Wenn Sie jetzt den Button vergleichen betätigen, werden die Dateien miteinander verglichen und Ihnen Ungleichheiten in den Feldern Ungleich ab Position: angezeigt.
- Mit dem Button weiter wird die nächste ungleiche Position angezeigt.
- Mit den linken Bildlaufpfeilen kann in beiden Dateien parallel und zeilenweise vor- und zurückgeblättert werden.
- Mit den mittleren und dem rechten Bildlaufpfeilen können die Dateien einzeln und byte-weise gegeneinander verschoben werden.
- Absolute Werte sind im Feld ab Position sichtbar.
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Datensatz 34
Suche nach Dateien und Texten
Oft ist es notwendig, den genauen Namen von Dateien und das Verzeichnis, in dem sie abgespeichert sind, zu ermitteln oder bestimmte Textstellen in Dateien zu suchen. Dazu geben Sie den Namen der Datei, die Sie suchen, das zu durchsuchende Laufwerk und gegebenenfalls das Verzeichnis in das nachstehende Fenster ein. Sie können die Dateinamen auch trunkieren.
Die zutreffenden Dateien werden Ihnen im Fenster angezeigt.
Wenn Sie nach Programmdateien gesucht haben, können Sie die gefundenen Programme sofort durch Doppelklick starten. Beim Anklicken anderer Dateien wird ggf. eine Verknüpfung ausgeführt.
Mit dem Button Parameter können Sie sich die Eigenschaften (Umfang und Erstellungsdatum) der gefundenen Dateien anzeigen lassen. Mit Sortierung werden die Dateien nach diesen Dateieigenschaften geordnet. Durch Anklicken des Button Sortierung haben Sie die Möglichkeit, Dateien nach Umfang, Name und Erstellungsdatum zu sortieren. Das jeweilige Sortierkriterium wird Ihnen dabei angezeigt.
Sie haben auch die Möglichkeit, Dateien, die Sie gefunden haben, zu löschen, indem Sie sie markieren und auf den Button Löschen klicken.
Sie können mit dieser Funktion auch nach Texten suchen, d.h. Sie können Dateien, Verzeichnisse oder Laufwerke ihrer Wahl nach beliebigen Zeichenketten durchsuchen. Dazu geben Sie die gewünschte Zeichenkette in das Feld Welcher Text ein. Wenn Sie eine Datei, die die gesuchte Textstelle enthält, doppelt anklicken, wird die Datei sofort angezeigt und Sie können die gesuchte Textstelle aufsuchen.
Bei der Suche nach Texten können Sie keine Trunkierungszeichen verwenden.
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Datensatz 35
Verzeichnisse
Mit dieser Funktion können Sie Verzeichnisse umbenennen, löschen und einrichten.
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Datensatz 36
Verzeichnis umbenennen
Wenn Sie ein Verzeichnis umbenennen möchten, bedenken Sie bitte, daß ein Verzeichnis mit gleichem Namen nicht bestehen darf und dann nur Unterverzeichnisse umbenannt werden können.
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Datensatz 37
Verzeichnis löschen
Sie können auch volle Verzeichnisse nach einer Sicherheitsabfrage löschen.
Beachten Sie, daß Verzeichnisse mit schreibgeschützten Dateien nicht gelöscht werden können.
Verwenden Sie diese Funktion nur, wenn Sie ganz sicher sind, daß alle Dateien und Unterverzeichnisse des zu löschenden Verzeichnisses nicht mehr benötigt werden.
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Datensatz 38
Verzeichnis einrichten
Wenn Sie ein neues Verzeichnis einrichten möchten, darf ein Verzeichnis gleichen Namens in dem gewählten Pfad noch nicht existieren.
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Datensatz 39
Programmtabelle
Diese Tabelle ermöglicht es Ihnen, Programme zu starten. Auch MIDOS-fremde Programme können Sie durch Anklicken direkt öffnen bzw. ausführen. Somit stellt die Programmtabelle eine Schnittstelle zu externen Anwendungen dar. Wenn Sie das nachfolgende Fenster ge-öffnet haben, können Sie alle angezeigten Programme direkt ausführen. Dateien können Sie auch durch Doppelklick innerhalb des zugehörigen Programmes öffnen.
Sie können auch selbst weitere Programme für den schnellen Aufruf in die Programmtabelle aufnehmen, indem Sie editieren anklicken.
Neue Programme tragen Sie folgendermaßen in die Programmtabelle ein:
- Unter Programmbezeichnung geben Sie ein beliebiges Schlüsselwort für den Aufruf des Programmes ein.
- In der Spalte Programmaufruf (Pfad) geben Sie das Verzeichnis, in dem sich das gewünschte Programm befindet und den Programmnamen ein, z.B. für WINWORD "c:\winword\winword.exe".
- In der Spalte Dateiverbindung geben Sie die Extensionen für die Dateien ein, die von dem zu startenden Programm benutzt wird, z.B. bei WINWORD "rtf;doc". Mehrere Extensionen sind durch ein Semikolon voneinander zu trennen, am Ende braucht kein Semikolon zu stehen.
Befindet sich das Programm im MIDOS2000 Classic-Pfad, dann beginnen sie die Pfadeintragung mit @, z.B. @:\mwdir.exe für den MIDOS2000 Classic-Dateimanager. Das Zeichen § kann den Laufwerksbuchstaben des WINDOWS-Verzeichnisses ersetzen. Der Aufruf für WINWORD könnte also auch lauten: §:\winword\winword.exe.
So können Sie auch auf unterschiedlich gemapte aber physisch gleiche Netzwerkverzeichnisse zugreifen.
Das Zeichen $ ist reserviert für das WINDOWS-Verzeichnis. Soll z.B. die Zeichentabelle von WINDOWS eingebunden werden, dann ist als Programmaufruf "$:\charmap.exe" einzutragen.
Wenn Sie einen anderen als den von MIDOS2000 Classic angebotenen Editor nutzen möchten, können Sie unter dem Schlüsselwort "Editor" Ihren eigenen Editor aufführen. Wenn Sie dann im MIDOS2000 Classic-Dateimanager den Editorbutton anklicken, wird Ihr Editor aufgerufen.
Wenn Sie die Programmtabelle so lassen, wie Sie ausgeliefert wird, dann werden die Programmverbindungen über WINDOWS benutzt.
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Datensatz 40
Chiffrierung und Dechiffrierung von Dateien
Möchten Sie Dateien vor mißbräuchlicher Verwendung schützen, dann können Sie eine Chiffrierung vornehmen. Zum Einstieg in diese Funktion betätigen Sie den Chiffrierbutton.
Nach Eingabe eines Paßwortes ist die ausgewählte Datei chiffriert. Sie liegt jetzt in einer nicht mehr in Klarschrift lesbaren Form vor.
Eine chiffrierte Datei kann nur bei Kenntnis des Paßwortes in den unchiffrierten Zustand zurückgesetzt werden. Wenn Sie mit chiffrierten Dateien arbeiten, müssen Sie auch entsprechende Eintragungen in der Initialisierungsdatei für die Recherche vornehmen. Sollten Sie das Passwort vergessen haben, setzen Sie sich bitte mit dem Programmentwickler in Verbindung.
Bei Kenntnis Ihres Paßwortes können Sie eine chiffrierte Datei über die Funktion Dechiffrieren (C 1.1.6) wieder in den Ausgangszustand versetzen.
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Datensatz 41
Indexfunktionen für das Wörterbuch-Retrieval
Für das Wörterbuch-Retrieval werden Wortlisten benötigt, die über Indexdateien realisiert werden. Folgende Funktionen stehen Ihnen dafür zur Verfügung:
- Erzeugen von Indexdateien,
- Mischen von Indexdateien,
- Ergänzen von Indexdateien,
- Ändern von Indexdateien,
- Anzeigen von Indexdateien,
- Ermöglichen des schnellen Zugriffs auf Wortlisten durch Umformung von Indexdateien in LIX-Dateien.
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Datensatz 42
Erzeugen von Indexdateien
Wenn Sie einzelne Indexdateien erzeugen möchten,
- über den in der Datenbeschreibung definierten Rahmen hinaus und
- unabhängig von einer Datenbank- und Wortlistenaktualisierung,
dann klicken Sie im MIDOS2000 Classic-Update auf Einzelprogramm und Index. Es öffnet sich das Fenster zum Aufbau einer Indexdatei. Füllen Sie die folgenden Felder wie folgt aus:
- 1. Parameter den Namen des Datenpools, für den die Indexdatei aufgebaut werden soll,
- 2. Parameter den Namen der Indexdatei mit der Extension WTX, die aufgebaut wird,
- 3. Parameter den Befehl (incl. Operanden und Optionen) zum Aufbau der Indexdatei.
Eine kurze Information, was Sie wo eingeben müssen, erhalten Sie unter Parameter-Info.
Den Namen der Quelldatei können Sie durch Doppelklick in das Eingabefeld 1. Parameter aus dem Verzeichnis übernehmen.
Für den Namen der Indexdatei, der in die Eingabezeile für den 2. Parameter eingetragen wird, ist es zweckmäßig, den Feldnamen, ergänzt durch die Extension WTX zu wählen. So könnten Sie beispielsweise eine Indexdatei für Deskriptoren mit "DESKR.WTX" benennen.
Wie die Wortlistenbildung erfolgen soll, geben Sie in dem Feld 3. Parameter an. Sie haben zwei Möglichkeiten zur Wortlistenbildung:
- Sie können durch Trennzeichen voneinander unterschiedene Aussagen, die auch mehrere Wörter umfassen können, in die Wortliste aufnehmen,
- Sie können aus Volltexten die Einzelwörter in die Wortliste übernehmen.
Bei der Analyse von Volltexten können Sie mitgelieferte Stoppwortlisten mit der Extension STW verwenden.
Es ist möglich, eine Wortliste für ein Feld oder auch für mehrere Felder gemeinsam aufzubauen. Wenn mehrere Felder in einer Wortliste berücksichtigt werden, spricht man von einem Sammelindex.
Welche Felder in die Wortlistenbildung einbezogen werden sollen, geben Sie in dieser Form an:
INDEX:Feldname1;Feldname2;Feldname3;...FeldnameX
Mehrere Feldnamen werden durch Semikolon voneinander getrennt. Wenn Sie z.B. eine Wortliste bilden wollen, die das Feld VF (Persönlicher Verfasser) und das Feld KORP (Korporativer Verfasser) gemeinsam berücksichtigt, dann geben Sie an:
INDEX:VF;KORPV
Die Suchzeile in der Suchmaske erscheint unter dem ersten der genannten Feldnamen. Bei Sammelindizes ist es deshalb oft zweckmäßig, wenn ein neuer Pseudo-Name definiert wird, unter dem die Suchzeile im Suchfenster erscheint. Dieser Name, der auch in der Datenbeschreibung vorhanden sein muß, wird dann als erster Parameter hinter INDEX angeführt. Bezogen auf das angeführte Beispiel für die Verfasser könnte man einen Sammelfeldnamen AUT=Autoren definieren:
INDEX:AUT;VF;KORPV
Damit erscheint die gemeinsame Wortliste für persönliche Verfasser und korporative Verfasser unter "Autoren".
Wenn andere Bezeichnungen für die Sammelliste im Wörterbuch-Retrieval in der Suchstrategie erscheinen sollen, dann ist als 2. Parameter der Indexdateiname in der Form SAMMELn.WTX festzulegen. Der gewünschte Name ist einzeilig in einer Textdatei SAMMELn.NAM einzutragen.
Wenn Sie Sammelindizes für sehr umfangreiche Felder oder in historischen Datenbeständen anlegen wollen, dann nutzen Sie bitte auch die Möglichkeit, Indexdateien zu mischen.
Sie können die Bildung eines Sammelindexes auch vereinbaren, wenn Sie die Datenbeschreibung für Ihre Datenbank festlegen (s. Kapitel D 1.2). In der Datenbeschreibung können Sie jedoch nur einen einzigen Sammelindex vereinbaren.
Der INDEX-Befehl kann durch Operanden und Optionen, die im Fenster Parameter-Info aufgeführt sind, spezifiziert werden.
Die Angabe der einzelnen Operanden und Optionen erfolgt im Anschluß an den INDEX-Befehl. Die Operanden werden durch Semikolon voneinander getrennt. Zwischen den einzelnen Optionen sind Leerzeichen zu setzen. Die einzelnen Optionen haben folgende Bedeutung:
- NOANSI = Es erfolgt bei der Wortlistenbildung keine ANSI-Code-Umsetzung, der DOS-ASCII-Code bleibt erhalten.
- EINZEL = Wenn Sie einen Volltext, z.B. ein Referat oder einen Sachtitel vorliegen haben, wird bei Angabe von EINZEL die Wortliste aus allen Ein-zelwörtern gebildet. Alle Zahlen, Artikel, Präpositionen usw. werden als Einzelwörter in die Wortliste aufgenommen.
- STW = Sie haben unter STW die Möglichkeit, für die Wortlistenbildung aus Volltexten Stoppwortlisten zu vereinbaren. Sie können eine oder mehrere Stoppwortlisten vereinbaren, die unter STW aufgeführt und durch Semikolon voneinander getrennt werden.
Vergessen Sie bitte nicht die Verzeichnisangabe bei den Stoppwortlisten (Extension STW), wenn diese sich in einem anderen Verzeichnis als die Datenbank befinden.
- MITFELDNAME = Für als Sammelindizes (über mehrere Felder) gebildete Wortlisten ist es oft zweckmäßig, wenn der Herkunftsfeldname in der Wortliste angeführt wird. Wenn Sie MITFELDNAME spezifiziert haben, wird der Feldname in spitze Klammern eingeschlossen in der Wortliste angezeigt.
- WL = Standardmäßig beträgt die max. Länge der Wörter in der Wortliste 80 Zeichen. Wenn Sie größere Längen, z.B. bei Mehrworteintragungen benötigen, geben Sie unter WL eine Wortlänge >80 und<250 ein.
- TEXT = Es besteht auch die Möglichkeit, eine externe Wortliste als Indexdatei (z.B. bei der Erfassung) zu definieren, also eine Textdatei in eine WTX-Datei umzuwandeln. Die Textdatei kann so aufgebaut sein, daß jeder Eintrag in einer Zeile steht. Sie geben ein unter:
- 1. Parameter den Namen der Textdatei,
- 2. Parameter den Namen der gewünschten WTX-Datei,
- 3. Parameter TEXT [EINZEL].
- APPEND = Bestehen zu einem Datenpool bereits Indexdateien, und soll dieser durch weitere Datensätze erweitert werden, dann ist es zweckmäßig, diese Funktion zu nutzen. Sie können damit eine Wortliste um den Wortschatz der hinzukommenden Datensätze erweitern, ohne daß Sie den gesamten Index neu aufbauen müssen. Dieses Verfahren empfiehlt sich vor allen Dingen bei sehr großen Datenpools. Wenn die unter 2. Parameter angegebene Indexdatei noch nicht existiert, wird sie für den aktualisierten Datenpool aufgebaut.
- SAMMELWORT = Mit Sammelwort können ähnliche Wörter oder Wortstämme, die unter Sammelwort aufgeführt sind, für einen Sammeleintrag in der Wortliste definiert werden. Wenn alle Feldaussagen zu einem Sammeleintrag zusammengefaßt werden sollen, dann geben Sie ein: Sammelwort:*
Für ein Feld kann nur ein Sammelwort benannt werden. Unter dem Sammeleintrag können dann alle Sammelwörter mit einem Suchvorgang recherchiert werden.
- SAMMELEINTRAG = Wenn unter Sammelwort eine Eintragung in der Befehlszeile vorhanden ist, dann kann unter Sammeleintrag die Bezeichnung für den Wortlisteneintrag angegeben werden. Fehlt der Sammeleintrag, dann wird das Sammelwort in die Liste eingetragen.
- MITSW = Sie haben die Möglichkeit, die Einbeziehung eines Datensatzes in die Wortlistenbildung für ein Feld davon abhängig zu machen, daß in dem Feld ein Suchwort, das unter MITSW benannt wird, vorkommt.
- OHNESW = Ein Eintrag in die Wortliste erfolgt, wenn der Datensatz in dem Feld ein unter OHNESW angegebenes Suchwort nicht enthält.
Beispiel 1:
Für den Datenpool umwelt.dbm soll eine Wortliste für das Feld ART=Dokumentart aufgebaut werden. Dabei sollen alle Dokumentarten einzeln aufgeführt werden, es soll aber auch möglich sein, alle Dokumentarten mit einmal auf der Grundlage eines Wortlisteneintrages in die Recherchefrage zu übernehmen. Für alle Dokumentarten soll der Wortlisteneintrag All vorgenommen werden.
Zuerst müssen Sie den Index für das Feld ART aufbauen. Anschließend nehmen Sie folgende Eintragungen in dem Fenster zur Indexbildung vor:
SAMMELWORT:* SAMMELEINTRAG:ALL
Die Wortliste enthält für die Gesamtheit aller Dokumentarten den Eintrag ALL. Die Dokumentarten werden jedoch auch einzeln aufgeführt.
Beispiel 2:
Es existiert ein Datenpool umwelt.dbm, der mit Hilfe des Befehles ADDFILE erweitert wurde. Für die einzelnen Felder bestehen bereits Indexdateien, z.B. für die Dokumentart die Indexdatei ART.WTX. Wenn Sie jetzt diese Indexdatei um die Aussagen der neu hinzugekommenen Datensätze erweitern wollen, machen Sie die
Eingabe APPEND.
Die Indexdatei wird im Ergebnis der Abarbeitung aktualisiert.
Das Anhängen der Daten muß unmittelbar vorher mit ADDFILE erfolgt sein, weil ADDFILE an INDEX die Anhängeposition übergibt. Um das sicherzustellen, sollte die APPEND-Funktion nur über einen Job realisiert werden.
Wenn Sie mehrere Indexdateien für einen Datenpool aufbauen wollen, nutzen Sie bitte ebenfalls die Möglichkeit,
Arbeitsgänge durch Jobs zusammenzufassen.
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Datensatz 43
Mischen von Indexdateien
Das Mischen von Indexdateien kann in folgenden Fällen zweckmäßig sein:
- Für große Datenpools mit mehr als 100000 Datensätzen kann die Indexbildung für größere Felder, vor allen Dingen für Volltextfelder, sehr zeitaufwendig werden. Wenn dann noch mehrere Felder zu einem Sammelindex zusammengefaßt werden sollen, wächst der Aufwand weiterhin stark an. Es kann deshalb zweckmäßig sein, in einem ersten Arbeitsschritt die Indexdateien für die Einzelfelder aufzubauen und anschließend diese Indexdateien für den Sammelindex zu mischen.
- Datenpools mit historischen Beständen können Fehler in den Datensätzen enthalten. Sollen diese in MIDOS2000 Classic überführt werden, dann besteht die Möglichkeit zur Fehlerkorrektur. Wortlisten sind ein geeignetes Mittel, um Fehler zu erkennen. Auf der Grundlage einzelner Indexdateien lassen sich Fehler besser lokalisieren. Da mit einer Korrektur eines Datenpools auch die Indexdateien aktualisiert werden müssen, muß ein optimales Regime für den Aufbau der Indexdateien gewählt werden. Wenn die Korrekturen zu keiner Struktur- bzw. Längenänderung des Datenpools geführt haben, brauchen manchmal nur einzelne an der Sammelindexbildung beteiligte Indexdateien korrigiert zu werden, die dann wieder durch Mischen zum Sammelindex zusammengeführt werden.
Um einen Sammelindex durch Mischen von Indexdateien herzustellen, gehen Sie in der folgenden Weise vor:
- Sie erzeugen die Indexdateien für die Einzelfelder.
- Sie klicken auf Einzelprogramm und MischIndex.
Sie nehmen folgende Eingaben vor:
- 1. Parameter Name der ersten Indexdatei (Quelldatei),
- 2. Parameter Name der zweiten Indexdatei,
- 3. Parameter Name der entstehenden, gemischten Indexdatei.
Mit der Mischfunktion können Sie jeweils zwei Indexdateien miteinander mischen. Die Funktion können Sie wiederholt anwenden. Wenn bei dem Mischen Zwischendateien entstehen, können Sie für diese unter 3. Parameter Pseudonamen vergeben, z.B. MISCH1, MISCH2 usw. Wenn Sie Sammelindizes durch mehrmaliges Mischen erzeugen, ist es ratsam, wegen der Abarbeitungszeiten mit den kleinen Dateien zu beginnen und zuletzt die größeren dazuzumischen.
Beim Mischen von Indexdateien ist der Feldname zu beachten, auf den die Enddatei Bezug nimmt. Unabhängig von der Anzahl der Mischvorgänge wird immer der Feldname der ersten Indexdatei als Bezugsfeldname vom ersten Mischvorgang bis zum Ende verwendet. Andere Feldbezeichnungen in der Suchstrategie können über Indexdateinamen SAMMELn.WTX festgelegt werden (s. Kapitel C 2.2.3.1).
Nutzen Sie für das Mischen von Indexdateien die Möglichkeiten der Jobsteuerung.
Es wird empfohlen, bei mehrstufigen Mischprozessen aus Speicherplatzgründen beim Mischen entstehende Zwischendateien spätestens nach dem Abschluß des Mischprozesses zu löschen.
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Datensatz 44
Ergänzen von Indexeintragungen
Datenbanken arbeiten oft mit codierten Feldeintragungen, z.B. mit Kürzeln für Zeitschriftentiteln oder mit Notationen, die für Klassen stehen. In diesem Fall besteht die Wortliste nur aus den Codeeintragungen. Für das Retrieval ist es aber oft zweckmäßig, wenn der Rechercheur die Benennungen für die Codebezeichnungen zur Verfügung hat, also die vollständigen Zeitschriftentitel, bzw. die Namen der Klassen. Mit der Funktion ErgIndex ist es möglich, eine aus Codebezeichnungen bestehende Wortliste durch Benennungen zu ergänzen.
Die Funktion Ergänzen von Indexeintragungen rufen Sie über Einzelprogramm und ErgIndex auf.
In dem Eingabefeld machen Sie folgende Eingaben:
- 1. Parameter Name der Indexdatei, die ergänzt werden soll,
- 2. Parameter Name der zu ergänzenden Indexdatei,
- 3. Parameter Name der Textdatei, die die Ergänzungen enthält.
Die Textdatei mit den Ergänzungen hat den folgenden Aufbau:
- eine Ergänzung steht in einer Zeile,
- Codebezeichnung und Benennung sind durch 3 Leerzeichen voneinander zu trennen.
Wie eine Ergänzungsdatei aufgebaut ist, können Sie aus der Anlage E entnehmen.
Bei einer ergänzten Indexdatei werden Code und Codebezeichnung beim Wörterbuch-Retrieval gemeinsam in der Wortliste angezeigt.
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Datensatz 45
Ändern von Indexdateien
Sie haben auch die Möglichkeit,
- Eintragungen in Wortlisten (Indexdateien) zu korrigieren oder
- Eintragungen in Wortlisten zu löschen.
Zum Korrigieren und Löschen von Wörtern betätigen Sie Hilfsprogramme und Indexliste. Nachdem Sie die gewünschte Indexdatei ausgewählt haben, erscheint die Wortliste. Das Wort, das Sie löschen möchten, klicken Sie an. Es wird eingerahmt. Wenn Sie es löschen möchten, drücken Sie die Taste Entf. Nach dem Löschbefehl erfolgt eine Sicherheitsabfrage, ob das Wort wirklich gelöscht werden soll.
Wenn Sie einzelne Zeichen in einem Wort der Wortliste korrigieren möchten, klicken Sie das Wort ebenfalls an. Es wird eingerahmt. Wenn Sie jetzt die F12-Taste betätigen, öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die Korrektur vornehmen können.
Nach der Korrektur erfolgt eine Kontrollabfrage, ob die Änderung gespeichert werden soll.
Berücksichtigen Sie, daß die Änderung nur in der Wortliste vorgenommen wird, aber nicht im Ursprungsdatensatz. Bei jeder Wortlistenaktualisierung ist dann die Korrektur von neuem vorzunehmen. Eine Korrektur im Datenpool ist zweckmäßiger.
Um umfangreiche Wortlisten zu überarbeiten, haben Sie auch die Möglichkeit, für die einzelnen Wörter die Nutzungshäufigkeit anzugeben. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
- Rufen Sie die Wortliste auf mit dem Programm Indexliste im MIDOS2000 Classic-Update.
- Drücken Sie die Taste F11.
- Geben Sie im Fenster bei Wortliste ausgeben einen beliebigen Textdateinamen ein.
- Wenn Sie Trefferanzahl ankreuzen, können Sie die Treffermengen der Wörter mitspeichern.
- Anschließend können Sie sich die Datei ausdrucken.
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Datensatz 46
Anzeige von Indexdateien
Ohne das Wörterbuch-Retrieval zu nutzen, haben Sie die Möglichkeit, generierte Wortlisten (Indexdateien) anzuzeigen und zu kontrollieren. Sie nutzen dazu die Funktion Indexliste, die Sie mit Hilfsprogramme und Indexliste aufrufen.
Aus der angezeigten Wortliste können über die direkte Suche konkrete Einträge direkt aufgesucht und angezeigt werden.
Wenn Sie die sequentielle Suche innerhalb der Wortlistenanzeige nutzen, werden Ihnen alle Wörter angezeigt, die die Zeichenfolge an einer beliebigen Stelle im Wort enthalten.
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Datensatz 47
LIX-Index
Bei großen Indexdateien mit umfangreichen Wortlisten z.B. bei Indexdateien für Abstracts, kann der Zugriff zu einzelnen Worten der Wortliste länger dauern. Sie haben die Möglichkeit, den Zugriff wesentlich zu beschleunigen, wenn Sie aus den betreffenden WTX-Dateien sogenannte LIX-Dateien erzeugen.
Sie bauen LIX-Dateien auf über das Einzelprogramm LIX-Index im MIDOS2000 Classic-Update.
Sie geben unter 1. Parameter den Namen der Indexdatei ein, die zu einer LIX-Datei umgeformt werden soll. Es wird eine Indexdatei mit gleichem Dateinamen und der Extension LIX gebildet.
Die LIX-Dateien sollten nur für Datenbanken gebildet werden, die nicht mehr geändert werden, z.B. für Datenbanken, die auf CD-ROM gespeichert werden sollen.
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Datensatz 48
Datentransformation
Der Import und Export von Daten sind eine wichtige Aufgabe im Management von Datenbanken. Die Umwandlung von Daten in gängigen Standardformaten wird durch MIDOS2000 Classic unterstützt. Sie finden die entsprechenden Funktionen im MIDOS2000 Classic-Update unter Einzelprogramme. Als Funktionen werden angeboten:
- das Generieren von Ausgabeformaten, mit dem es möglich ist, für Datensätze mit MIDOS-Struktur ein anwenderspezifisches Ausgabeformat zu erzeugen ohne die Nutzung einer Retrievalfunktion,
- das Generieren von Zeilenformaten, mit dem Sie Ihre MIDOS-Datensätze in eine zeilenformatierte Struktur bringen können,
- der relationale Konverter, mit dem Daten aus einem festgeblockten relationalen Format, z.B dBASE, in ein MIDOS-Format transformiert werden können,
- der Konverter Austauschformat zu MIDOS, mit dem es möglich ist, Daten im Austauschformat in das MIDOS-Format zu übersetzen,
- der Konverter MIDOS zu Austauschformat, mit dem MIDOS-Daten in das Austauschformat transformiert werden können.
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Datensatz 49
Erzeugen von Ausgabeformaten
Anwenderspezifische Ausgabeformate können Sie im Rahmen des Retrievals generieren. Sie können jedoch auch eigene Ausgabeformate definieren, ohne die Retrievalfunktion zu nutzen. Diese Funktion erzeugt die gleichen Formate, die Sie auf Grundlage der Ausgabebeschreibungen auch in der Vollanzeige der Retrievalfunktion erhalten.
Die Bedeutung dieser Funktion liegt vor allen Dingen darin, daß sie eine Zwischenstufe für weitere Verarbeitungen darstellt.
Alle Ausgabeformate - mitgelieferte und selbstdefinierte - werden in MIDOS2000 Classic durch Ausgabebeschreibungen festgelegt. Diese Ausgabebeschreibungen sind in der Datei MIAUSART gespeichert und durch eine Zahl codiert (siehe Kap. E - Retrieval).
Voraussetzung für das Festlegen von Ausgabeformaten ist, daß eine Ausgangsdatei vorliegt, deren Datensätze MIDOS-Satzendezeichen enthalten.
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