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Spezialfunktionen

MIDOS2000 Classic stellt wichtige Funktionen zur Verfügung, die beim Datenbankaufbau und der Datenbankpflege hilfreich sind. Es handelt sich um


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Dopplungsprüfung

Beim Updating von Datenbanken ist der Ausschluß von Dubletten wichtig. MIDOS2000 Classic gestattet, doppelte Datensätze in einer Datenbank zu erkennen und auszuschließen. Dabei wird die Quelldatei auf doppelt vorkommende Datensätze geprüft, alle nur einfach vorkommenden Datensätze werden in eine Zieldatei geschrieben.
Sie erreichen die Funktion über Einzelprogramm und Dopplungsprüfung.
Sie geben ein:
1. Parameter: Name der Datei, die auf doppelt vorkommende Datensätze geprüft werden soll,
2. Parameter: Zieldatei, in die alle nur einmal vorkommenden Datensätze geschrieben werden,
3. Parameter: Felder, auf deren Grundlage die Prüfung durchgeführt werden soll.

Insgesamt 80 Zeichen können Sie in die Prüfung einbeziehen. Die Prüffelder und Prüfparameter geben Sie unter 3. Parameter ein:


Mehrere Feldangaben werden durch ein Semikolon voneinander getrennt.
Für die Dopplungsprüfung geben Sie bitte eindeutige Identifikationsfelder an. Es bieten sich dazu Keyfelder, Identifikatoren, Bestellnummern, ISBN, ISSN usw. an.
Es wird empfohlen, die Richtigkeit der ausgewählten Parameter durch einen verkürzten Lauf mit Bildschirmausgabe zu prüfen.


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Sortieren von Datensätzen

Es kann notwendig werden, daß die Datensätze in einem Datenpool nach bestimmten Kriterien sortiert werden sollen.
Sie erreichen die Sortierung, indem Sie Einzelprogramm und Sortierung eingeben. Wenn Sie z.B. eine Sortierung der Datensätze nach Erscheinungsjahren und anschließend eine fortlaufende Zählung im Feld EN vornehmen wollen, dann tätigen Sie die folgenden Eingaben:
Sie geben ein:
1. Parameter: Quelldatei mit den zu sortierenden Datensätzen,
2. Parameter: Zieldatei mit den sortierten Datensätzen,
3. Parameter: Sortierparameter.

Unter 3. Parameter geben Sie ein:


Wenn bereits ein Feld für die Numerierung der Datensätze vorhanden ist und dieses auch weiterhin für die Numerierung verwendet werden soll, dann geben Sie diesen Feldnamen unter LFDNUM ein. Soll ein neues Feld für die Numerierung gebildet werden, dann geben Sie den Namen dieses neuen Feldes ein.


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Mischen von Datensätzen

Diese Funktion erlaubt es Ihnen, in unterschiedlichen Dateien befindliche Segmente von Datensätzen zu vollständigen Datensätzen zusammenzufügen. Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist, daß es sich um MIDOS-Dateien handelt und in den unterschiedlichen Dateien eindeutige, als Keyfeld bezeichnete Felder zur Identifikation der Datensätze vorhanden sind. Solche Keyfelder können z.B. sein:


Wenn Datensätze aus unterschiedlichen Dateien gemischt werden sollen, müssen Sie in den Keyfeldern übereinstimmen.
Praktisch ergibt sich die Anwendung dieser Funktion z.B., wenn zu einem Dokument in der einen Datei die bibliographischen Angaben enthalten sind, in der anderen Datei zu dem gleichen Dokument die inhaltlichen Angaben. Nach dem Mischen ist dann zu dem Dokument ein Datensatz mit formalen und inhaltlichen Angaben vorhanden.
Sie erreichen die Funktion durch Einzelprogramm und Mischen.
Sie geben ein:
1. Parameter: Name der ersten MIDOS-Quelldatei mit mindestens einem Keyfeld,
2. Parameter: Name der zweiten MIDOS-Quelldatei, mit mindestens einem mit der ersten Quelldatei übereinstimmendem Keyfeld,
3. Parameter: Name der Zieldatei, in der sich die gemischten Datensätze befinden sollen und Keyfeld.

Unter Keyfeld können Sie maximal 10 durch Semikolon voneinander getrennte Feldnamen eintragen. Zwischen dem Namen der Zieldatei und dem Keyfeld steht ein Leerzeichen.

Beispiel:
Die Datei TEST1 enthält die formalen Angaben eines Buches mit der
ISBN-Nummer 3-89319-446-0, die Datei TEST2 die inhaltlichen Angaben zu dem gleichen Buch. Eindeutiges Keymerkmal für beide Dateien ist die im Feld ISBN eingetragene ISBN-Nummer. Die Zieldatei aus dem Mischen der Datensätze soll ZIEL heißen.
Nutzen Sie zur Kontrolle des Mischens die Bildschirmausgabe oder kontrollieren Sie die entstandene Zieldatei über die Dateianzeige. Fehler können Sie über eine Anderung der Parametereingabe korrigieren.


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Umnumerieren von Datensätzen

Datenpools, die aus unterschiedlichen Dateien generiert wurden, haben meist keine einheitliche und durchgehende Numerierung. Mit dieser Funktion können Sie für die Datensätze einer Datei unter einem festzulegenden Feldnamen eine durchgehende Zählung veranlassen. Den Zählbeginn und die Stelligkeit der Zählnummer können Sie selbst festlegen. Sie erreichen die Funktion über Einzelprogramm und Daten numerieren.
Für die Umnumerierung machen Sie folgende Eingaben:
1. Parameter: Name der Quelldatei, die umnumeriert werden soll,
2. Parameter: Name der Zieldatei mit den umnumerierten Datensätzen,
3. Parameter: Zählanweisungen.


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ò Splitten von MIDOS-Dateien

Das innerhalb der Update-Funktion angebotene Splitten von Dateien unterscheidet sich von dem Splitten, das in der Kopierfunktion des MIDOS2000 Classic-Dateimanagers angeboten wird. Während Sie mit dem MIDOS2000 Classic-Dateimanager beliebige Dateien splitten können, verlangt das Splitten innerhalb der Update-Funktion MIDOS-Dateien (MIDOS-Datensätze werden nicht getrennt).
Wenn Sie Dateien splitten möchten, wählen Sie Einzelprogramm und Daten splitten:
Sie geben ein:
1. Parameter: Name der zu splittenden MIDOS-Datei,
2. Parameter: Dateiname (ohne Extension) für die gesplitteten Dateien,
3. Parameter: Umfang bzw. Satzanzahl, bei der gesplittet werden soll.

Für den 3. Parameter können Sie über UMFANG und/oder SATZ den Umfang in Byte und/oder die Anzahl der MIDOS-Sätze angeben, bei dem/der die Splitting durchgeführt wird. Wenn beide Parameter eingegeben werden, wird zwischen Umfang und SATZ ein Leerzeichen gesetzt. Es wird der Parameter mit der größeren Restriktion berücksichtigt.


Die beim Splitten entstehenden Zieldateien werden nicht angezeigt. Diese Dateien erhalten den eingegebenen Dateinamen mit den Extensionen 001, 002, 003, ...


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Zusammenfügen gesplitteter Dateien

Zum Zusammenfügen gesplitteter Dateien haben Sie zwei Möglichkeiten:


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Protokoll

MIDOS2000 Classic gestattet Ihnen, zu kontrollieren, ob die einzelnen Arbeitsschritte ordnungsgemäß abgearbeitet wurden.
Mit der Aktivierung von Protokoll erhalten Sie eine Übersicht der letzten Programmabarbeitung.

Protokolliert wird


Sie können sich das Protokoll auch ausdrucken lassen. Ein Beispiel für einen Protokollausdruck finden Sie in Anlage G.


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ò Analyse von MIDOS-Dateien

Mit dieser Funktion können Sie MIDOS-Dateien analysieren bezüglich


Sie starten die Funktion mit Hilfsprogramme und Analyse.
Sie erhalten für Ihre Datei eine Feldstatistik und, wenn Sie die Checkbox mit Zeichenanalyse anklicken, eine Statistik für alle in der Datei vorkommenden Zeichen.
Bei der Zeichenstatistik wird Ihnen für die Zeichen auch der entsprechende Dezimalcode angegeben. Das kann bei einer Datenmanipulation nützlich sein.
Die Analyseergebnisse können Sie ausdrucken oder als Textdatei speichern.
Wenn Sie den Button MISCHABS betätigen, haben Sie die Möglichkeit, aus der analysierten Datei eine Datenbeschreibung aufzubauen.


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Spezialjobs für das Datenbankmanagement

Für das Datenbankmanagement hält MIDOS2000 Classic neben dem MIDOS2000 Classic-Dateimanager noch Spezialjobs bereit, um in einfacher Form


Für die Nutzung dieser Möglichkeiten ist kein Hintergrundwissen erforderlich.
In dem Hauptverzeichnis oder dem Datenbankverzeichnis abgelegte Jobs können Sie mit der Userjob-Funktion zur Ausführung bringen.


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Ändern von Datensätzen

Sie rufen die Funktion über Jobs und Spezialjob 1 - Datensätze ändern auf.
Achten Sie bei der Eingabe der zu suchenden Zeichenkette unbedingt auf eine Eingabe, die hundertprozentig mit der im Datenpool vorkommenden Zeichenkette übereinstimmt. Sie können bei Zu ändernde Zeichenkette und Dafür Zeichenkette auch Codezeichen oder eine Mischung aus Codebezeichnungen und normalen Zeichen eingeben.

Sie können sich nach erfolgtem Änderungslauf die Zieldatei sofort ansehen. Sie können der Zieldatei den Namen der Quelldatei geben.


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Datensätze umnumerieren

Wenn Datensätze aus fremden Systemen übernommen werden oder wenn Datenpools aus mehreren Dateien zusammengestellt werden, ist oft eine Umnumerierung der Datensätze notwendig. Wenn Sie Datensätze umnumerieren möchten, betätigen Sie Jobs und Spezialjob 2 - Datensätze umnumerieren.

Als Nummernfeld können Sie ein bereits bestehendes Feld benennen oder auch ein neues Feld definieren. Als Zählnummern können Sie ausschließlich numerische Zeichen verwenden. Die Stellenzahl können Sie entsprechend Ihren Bedürfnissen festlegen.

Wenn Sie Ihren Datenpool im Wörterbuch-Retrieval nutzen, denken Sie bitte nach erfolgter Umnumerierung an die Aktualisierung der Wortlisten.


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Datensätze sortieren

Wenn es notwendig wird, die Datensätze Ihres Datenpools nach chronologischen oder bi-bliographischen oder sonstigen Gesichtspunkten zu sortieren, dann nutzen Sie diese Funkti-on, die Sie unter Jobs und Spezialjob 3 - Datensätze sortieren erreichen.

Als Sortierfelder können Sie alle mit Daten belegten Felder der Datenbeschreibung auswählen, jedoch keine Pseudofelder. Sie können nach dem Sortieren auch eine Neunumerierung der Datensätze vornehmen.

Wenn Sie Ihren Datenpool im Wörterbuch-Retrieval nutzen, denken Sie bitte nach erfolgter Sortierung und möglicher Umnumerierung an die Aktualisierung der Wortlisten.


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Dopplungsprüfung in Dateien

Wenn z.B. Datenpools aus mehreren Dateien gebildet werden oder ein Update einer Daten-bank durchgeführt wird, kann eine Dopplungsprüfung für die Datensätze notwendig werden. Sie erreichen die Dopplungsprüfung über Jobs und Spezialjob 4 - Dopplungsprüfung.

Die Kriterien für die Dopplungsprüfung können Sie auf der Grundlage von max. 5 Datenfeldern festlegen. Dies sollten eindeutige Datenfelder sein. Insgesamt können max. 80 Zeichen als Grundlage für die Dopplungsprüfung (für alle Prüffelder) dienen.

Nach erfolgter Dopplungsprüfung werden die nur einmal vorkommenden Datensätze der ge-prüften Datei in die Zieldatei kopiert. Diese Datei können Sie sich über Zieldatei ansehen sofort anzeigen lassen. Doppelt vorkommende Datensätze werden Ihnen angezeigt.


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ñ Splitten von MIDOS-Dateien

Für den Austausch, die Weitergabe von Daten usw. kann ein Splitten notwendig werden. Sie erreichen die Funktion über Jobs und Spezialjob 5 - Dateien splitten.

Mit dieser Funktion können Sie nur MIDOS-Dateien splitten.

Als Splittgröße können Sie eine Satzzahl oder auch den Umfang der gesplitteten Dateien in Byte angeben. Datensätze werden an der Splittgrenze nicht getrennt. Die gesplitteten Dateien erhalten die Extensionen .001, .002 usw.
Entsprechend Ihrer Splittgröße erhalten Sie mehrere Zieldateien, die Sie sich sofort anzeigen lassen können.


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Zusammenfügen gesplitteter MIDOS-Dateien



Sie erreichen die Funktion über Jobs und Spezialjob 6 - Dateien zusammenfügen.
Über Dateien holen können Sie die Splittdateien, die wieder zusammengefügt werden sollen, auswählen.

Sie können das Zusammenfügen mit einer Umnumerierung und auch mit einer Sortierung koppeln. Über Zieldatei ansehen können Sie die Fehlerfreiheit sofort überprüfen.


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Zeichensatzkonvertierung von DOS nach WINDOWS

Die Zeichensatzproblematik wird in der Anlage K angesprochen. Wenn Sie unter dem Betriebssystem MS-DOS erstellte MIDOS-Daten problemlos in MIDOS2000 Classic übernehmen wollen, dann können Sie diese Funktion nutzen, die Sie mit Jobs und Spezialjob 7 - Zeichen ändern DOS - WINDOWS aufrufen.


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Zeichensatzkonvertierung WINDOWS nach DOS

Wenn Sie unter dem Betriebssystem WINDOWS erstellte MIDOS2000 Classic-Daten problemlos in DOS übernehmen wollen, dann können Sie diese Funktion nutzen, die Sie mit Jobs und Spezialjob 7 - Zeichen ändern WINDOWS - DOS erreichen können.


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ñ Analyse von MIDOS-Dateien

Für die Fehlersuche, den Import von Dateien usw. ist oft eine Analyse der Dateien nützlich. MIDOS2000 Classic bietet diese Möglichkeit, die Sie über Jobs und MIDOS-Datei analysieren erreichen können.
Diese Funktion analysiert die MIDOS-Dateien bezüglich


Darüber hinaus kann über die Checkbox mit Zeichenanalyse eine Zeichenanalyse durchgeführt werden, die bei Konvertierungsproblemen von Bedeutung sein kann.

Wenn Sie importierte MIDOS-Dateien analysieren, können Sie auf der Grundlage der Analyse sofort über MISCHABS eine Datenbeschreibung für die importierte Datei erzeugen.

Wenn Sie die Daten, für die Sie eine Datenbeschreibung automatisch aufgebaut haben, im Wörterbuch-Retrieval nutzen wollen, dann müssen Sie noch über Bearbeiten und Datenbeschreibung Suchfelder definieren und anschließend über Bearbeiten die Wortliste aktualisieren.


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Öffnen und Abarbeiten von Jobs

Mit den Funktionen Userjobs / Hauptverzeichnis und Userjobs /Datenbank werden Ihnen die in den entsprechenden Verzeichnissen liegenden Jobs angeboten, die Sie mit Doppelklick ausführen können.


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Datenbankeinrichtung und Datenbankaufbau


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Datenbank einrichen

Zum Einrichten einer Datenbank gehören


Eine Datenbeschreibung kann sowohl auf Dokumenten- als auch auf Fakteninformationen ausgerichtet sein bzw. beide Arten enthalten. Sie können auch Bilder in Form von Grafikdateien in ihre Datensätze einbinden oder Ihre Dokumente als Grafiken abspeichern.
Zur Datenbankeinrichtung gehen Sie in der folgenden Weise vor:


Für die Datenbankeinrichtung ist es wichtig, den grundsätzlichen Aufbau von Datensätzen in einer MIDOS2000 Classic-Datenbank zu kennen:


Für die Datenbankeinrichtung haben Sie die Möglichkeit, zwischen einer Schnellvariante und einer ausführlichen Variante zu wählen. Mit welcher Variante Sie arbeiten wollen, geben Sie in der Checkbox an. Wenn Sie für Feldlänge, Feldtyp, Aussagenanzahl usw. die voreinge-stellten Werte übernehmen wollen, dann wählen Sie die Schnellvariante. Wenn Sie alle Pa-rameter selbst festlegen möchten, wählen Sie die ausführliche Variante.


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Schnellvariante für Datenbank einrichten

Diese Variante benutzen Sie, wenn Sie mit den von MIDOS2000 Classic vorgegebenen Werten arbeiten möchten, die reichlich bemessen sind. Klicken Sie im Optionsfenster auf Schnellvariante. Es erscheint das Eingabefenster, in dem Sie Ihre Datenbank definieren können:
Zunächst legen Sie Name und Ort der Datenbank fest:


Anschließend definieren Sie die Felder:


Sie können sich spaltenweise oder zeilenweise in der Tabelle bewegen, indem Sie Tabulator, Pfeiltasten oder Enter benutzen. In der Schnellvariante können Sie auf diese Art und Weise maximal 500 Felder definieren.
Achten Sie bei der Beendigung oder der Unterbrechung der Erfassung der Datenbeschreibung auf die ordnungsgemäße Abspeicherung.
Über Weiter können Sie die Feldeigenschaften festlegen. SIe legen Pflichtfeld, Sortierfelder und Indexfelder für Einzelwortindexe, Aussagenindexe und Sammelindex fest.

Wenn Sie Ihre Datenbeschreibung vollständig erfaßt haben, klicken Sie auf Speichern.
Damit wird der Pfad für die Datenbank und der Name der Datenbasis abgespeichert.

Die Datenbeschreibung wird in ihrer aktuellen Form in der Datei MISCHABS abgelegt und die für den MIDOS2000 Classic-Betrieb notwendigen System- und Initialisierungsdateien werden automatisch generiert.

Alle weiteren Festlegungen, die Sie auf der zweiten Seite der Datenbeschreibung vornehmen können, werden im nächsten Kapitel erläutert.


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Ausführliche Variante für Datenbank einrichten

Die ausführliche Variante benutzen Sie, wenn Sie nicht mit den von MIDOS2000 Classic vorgegebenen Werten arbeiten möchten. Alle Werte und Eigenschaften der Felder werden von Ihnen selbst festgelegt.

Klicken Sie im Optionsfenster auf Ausführliche Variante und legen Sie dann die Feldparameter fest.
Die Datenbankbezeichnung, die Lokalisierung und die Beschreibung der Datenbank erfolgen in der gleichen Weise wie bei der Schnellvariante. Die Definition der Felder erfolgt anwenderspezifisch. Zusätzlich zu Feldname, verbale Benennung und Felderläuterung, bestimmen Sie individuell, abweichend von den automatischen Einstellungen, bei der Schnellvariante,


Sie können in ein Feld mehrere Aussagen eintragen, z.B. mehrere Autoren oder mehrere Deskriptoren. Aussagen werden in MIDOS2000 Classic standardmäßig durch einen senkrechten Strich voneinander getrennt.
Zur Eingabe des Feldtyps stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung, die Sie durch Doppelklicken im Pulldownmenü übernehmen können.


In Ergänzung zu den normalen Feldern, die Sie ausfüllen können, ist es in MIDOS2000 Classic möglich, auch Leitfelder zur Strukturierung der Erfassungsmaske zu definieren. Es handelt sich dabei um Pseudofelder, die nicht ausgefüllt werden und deren Feldnamen als Zwischenüberschriften in der Erfassungsmaske auftauchen.
Zur Eingabe der Feldeigenschaften klicken Sie auf Weiter. Sie können folgende Feldeigenschaften festlegen können:


Die Wortlisten werden in Indexdateien gespeichert und bilden die Grundlage für die direkte Suche beim Wörterbuch-Retrieval. (s. Kapitel E 1).

Beachten Sie, daß in der Datenbeschreibung nur ein Sammelfeld definiert werden kann. Sollen in einer Datenbank mehrere Sammelfelder definiert werden, so müssen Sie das Einzelprogramm INDEX im MIDOS2000 Classic-Update nutzen. Mit diesem Einzelprogramm können Sie auch nachträglich noch Indexdateien anlegen.
Im MIDOS2000 Classic-Update werden Ihnen auch Indexfunktionen zur Bearbeitung von Indexdateien zur Verfügung gestellt (s. Kapitel C 2.2.3).
Bei der Eigenschaft Suchfeld (mit Einzelwortliste) wird die Wortliste automatisch mit einer deutschen Stoppwortliste abgeglichen, die zum Lieferumfang gehört. Wollen Sie eine anderssprachige Stoppwortliste benutzen, so müssen Sie für die Wortlistengenerierung die Indexfunktion von MIDOS-Update benutzen.

Indexdateien müssen nach Datenbankaktualisierungen auf den neuesten Stand gebracht werden (s. Kapitel D 2.3.5)

Sie können jederzeit die Datenbeschreibung durch Änderung der Eintragungen, durch Hinzufügen und Löschen von Zeilen verändern. Dazu rufen Sie die Datenbeschreibung mit Bearbeiten und Datenbeschreibung auf. Beachten Sie aber in diesem Fall mögliche Korrekturen im Datenpool und eine Aktualisierung von Indexdateien.


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Grafiken und Diagrammaufbereitungind spezielle Aufbereitungen notwendig (s. Kapitel D 2.3.3).
In beiden Fällen müssen entsprechende Felder in der Datenbeschreibung definiert werden.
Soll die Vollanzeige von Dokumenten auf der Grundlage von Grafiken möglich sein, dann müssen Sie dafür in der Datenbeschreibung ein geeignetes Feld definieren. Haben Sie


Bei der Erfassung erfolgen in diesen Feldern die entsprechenden Eintragungen für die Imagedateien. Zur Einbindung von Grafiken für die HTML-Aufbereitung beachten Sie bitte Kapitel D 2.3.3.1.

Für die Diagrammaufbereitung muß die Datenbeschreibung eine Reihe von Angaben enthalten, die bei der Erfassung bereits im Zusammenhang mit den jeweiligen Daten bestimmt werden müssen. Diese notwendigen Angaben können Sie aus dem nachfolgenden Datenbeschreibungs-Auszug ersehen. Dabei steht das Zeichen @ für variable Werte und das Zeichen ^ für einen Zeilenvorschub.


Aussagen-
Feldname -typ -länge -anzahl ausführl. Bezeichnung
DIAMAXREIHE:@^ A^ 10^ 1^Max. Diagrammreihenanzahl
DIAMAXWERTE:@^ A^ 10^ 1^Max. Werte in der Reihe
DIAREIHEBEZ:@^ A^ 100^ 1^Bezeichnung der Diagr.reihe
DIAWERTBEZ:@^ A^ 100^ 1^Namen der Werte
DIAWERTLEG:@^ A^ 100^ 1^Legende zu den Diagr.werten
DIAWERTREI1:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 1
DIAWERTREI2:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 2
DIAWERTREI3:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 3
DIAWERTREI4:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 4
DIAWERTREI5:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 5
DIAWERTREI6:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 6
DIAWERTREI7:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 7
DIAWERTREI8:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 8
DIAWERTREI9:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 9
DIAWERTREI10:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 10
DIAWERTREI11:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 11
DIAWERTREI12:@^ A^ 50^ 50^Werte der Reihe 12
DIABEZOBEN:@^ A^ 150^ 150^Überschrift des Diagramms
DIABEZUNTEN:@^ A^ 150^ 150^Diagrammbezeichnung unten
DIABEZLINKS:@^ A^ 150^ 150^Achsenbeschriftung links
DIABEZRECHTS:@^ A^ 150^ 150^Achsenbeschriftung rechts
DIATYP:@^ A^ 20^ 1^Diagrammtyp


Was Sie in Hinblick auf Grafiken und Diagramme bei der Datenerfassung beachten müssen, wird im Kapitel D 2.3.3 erläutert.


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Datenerfassung

Die Arbeit mit MIDOS2000 Classic setzt vorraus, daß die jeweilige Datenbank, mit der Sie arbeiten möchten, geöffnet bzw. aktiviert ist.


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Öffnen einer Datenbank

Wenn Sie eine MIDOS2000 Classic-Datenbank öffnen wollen, ist es unerheblich, in welchem Verzeichnis sie sich befindet. Einmal geöffnete MIDOS2000 Classic-Datenbanken werden zusätzlich in einer Datenbankliste abgelegt, die ein späteres Aktivieren vereinfacht.


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Öffnen und gleichzeitiges Einbinden einer Datenbank in MIDOS2000 Classic

Für die erstmalige Aktivierung einer Datenbank in MIDOS2000 Classic gehen Sie folgendermaßen vor:


Verfahren Sie in folgender Weise:


Durch das Öffnen einer Datenbank auf diesem Wege wird die Datenbank in eine Liste der MIDOS2000 Classic-Datenbanken aufgenommen, und kann dadurch in darauffolgenden Sitzungen leicht geöffnet werden. Haben Sie eine Datenbank selbst generiert, so ist diese in der Datenbankliste automatisch enthalten.
Die jeweils aktive Datenbank wird in der Fußzeile des MIDOS2000 Classic-Eingabefensters einschließlich der Pfadangabe angezeigt.


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Wählen einer MIDOS2000 Classic-Datenbank aus der Datenbankliste

Ist eine Datenbank bereits in die Datenbankliste aufgenommen, dann kann Sie auf folgende Weise geöffnet werden:


Es erscheint das nachfolgende Fenster mit der Anzeige der Datenbanken, die bereits in der Datenbankliste enthalten sind:
Verfahren Sie in folgender Weise:


Die Datenbank ist für die weitere Anwendung aktiv. Der Name der aktiven Datenbank wird in der Fußzeile des MIDOS2000 Classic-Eingabefensters angezeigt

Durch Anklicken des Buttons Info können nähere Informationen zu der ausgewählten Datenbank in dem nachfolgenden Fenster abgerufen werden.


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Arbeiten mit Schablonen

Um die Datenerfassung zu erleichtern, können Sie in MIDOS2000 Classic mit Schablonen arbeiten. Schablonen dienen dazu, bei der Erfassung ähnlicher Dokumente den Arbeitsaufwand zu verringern und auch die Erfassung zu vereinheitlichen. Dazu werden alle Angaben, die jeweils gleich bleiben, in eine Schablone eingetragen.
Sie können auch ohne Schablone erfassen und Ihre Daten in eine leere Maske, die der Datenbeschreibung entspricht, ohne Vorbelegungen eintragen.


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Neuerfassung von Schablonen

Schablonen können für Dokumentenarten (z.B. Monographien, Forschungsberichte, Zeitschriften ...) oder für Dokumente (z.B. konkrete Zeitschriftentitel z.B. NfD) gebildet werden. Wenn Sie Fakten erfassen wollen, dann können Sie dazu ebenfalls Schablonen vorfertigen.
Mittels Schablonen haben Sie auch die Möglichkeit, in Feldern, in denen die Eintragungen syntaktischen Regeln unterliegen, die Syntax vorzugeben.
Ausgangspunkt für die Bildung von Schablonen ist die Datenbeschreibung. Bei der Bildung von Schablonen verfahren Sie in der folgenden Weise:


Wenn Sie jetzt auf OK klicken, erscheint das Menü zur Generierung einer Schablone.
Tragen Sie In das erste Feld einen eindeutigen Schablonennamen, z.B. ein Kürzel für einen Zeitschriftentitel, ein.

Was bei der Erfassung der Datensätze geschehen soll?
Was Sie in die Schablone eintragen müssen?

1. Ein Feld soll mit einem festen Eintrag versehen werden.
1. Sie schreiben den konstanten Eintrag in das Schablonenfeld

2. Ein Feld soll sowohl variable als auch feste Einträge enthalten, die in einer festen syntaktischen 2. Anordnung stehen z.B. der Erscheinungs- und Kollationsvermerk bei Büchern:

2. EK:<verlagsort> : <Verlag>. <Jahr>. - <Seiten>
2. Sie schreiben die festen Einträge in das Schablonenfeld, für die variablen Passagen tragen Sie @ als Platzhalter ein.

2. EK:@ : @. @. - @

3. Ein Feld soll beliebig mit freiem Text ausgefüllt werden
3. Sie lassen das Schablonenfeld leer

4. Ein Feld aus der Datenbeschreibung soll bei der Erfassung unterdrückt werden.
4. Sie schreiben "000" in das Schablonenfeld

Schablonen sind in der Datei MISCHABN abgelegt. Diese Datei ist eine Textdatei. In ihr sind alle Felder mit Vorbelegungen und bei der Erfassung zu unterdrückende Felder aufgeführt. Ein Beispiel einer Schablone für die Zeitschrift NfD sehen Sie nachfolgend:

SCHABNAME:NFD
TIT:Nachrichten für Dokumentation
GT:000
JG:4@
HZ:Nr.
BD:000
AG:000
VO:Darmstadt
VE:Hoppenstedt
EJ:199@
ISSN:0027-7436
ISBN:000
ISRC:000


ï ñ ò Datensatz 81

Erfassungs- und Korrekturhilfen

Für die Erfassung und die Korrektur von Daten stehen umfangreiche Arbeitshilfen zur Verfügung.


ï ñ ò Datensatz 82

Aufsuchen von Datensätzen und Feldern

Sie können sich auf der Dateiebene mit den Pfeilbuttons an folgende Stellen bewegen:


Sie können sich auf der Satzebene an folgende Stellen bewegen:


Sie können Datensätze auf der Grundlage von Suchwörtern mit Hilfe einer feldbezogenen Suche oder einer feldunabhängigen Suche suchen.
Wenn Sie sehr große Dateien duchsuchen und korrigieren wollen, ist es aufgrund des Zeitaufwandes ratsam, die Startposition für die Suche festzulegen. Dies setzt voraus, daß Sie ungefähr wissen, an welcher Stelle sich der gewünschte Datensatz befindet.
Sie können die Suche ab der aktuellen Position innerhalb der Datei fortsetzen und sich die nächsten Datensätze anzeigen lassen.


ï ñ ò Datensatz 83

Anzeige von Datensätzen in Tabellenform

Wenn Sie sich Ihre Datensätze in der Tabellenform anzeigen lassen wollen, klicken Sie den Button an: Umschalten von der Satz- zur Tabellenanzeige. Wenn Sie auf den Button klicken, werden Datensätze in Tabellenform angezeigt.
Während der Erfassung selbst läßt sich die Tabellenanzeige nicht einstellen. Mit der Tabellenanzeige können Sie sich einen Überblick über die eingegebenen Datensätze verschaffen. Sie können wählen, wieviele Spalten sie gleichzeitig auf dem Bildschirm sehen möchten. Die Spaltenanzahl können Sie einstellen über den Menüpunkt Optionen und Allgemeines.


ï ñ ò Datensatz 84

Datensatzoperationen

Sie können jederzeit gespeicherte Datensätze zu Korrekturzwecken aufrufen und in den Datenpool übernehmen.
Bei Anklicken des Buttons Korrektur öffnet sich ein Fenster, mit dem es möglich ist, Datensätze innerhalb einer beliebigen Datei zu suchen oder Datensätze in der ausgewählten Datei anhand eines Suchwortes auszuwählen.
Wenn Sie den Button Übernehmen anklicken, dann wird ein Datensatz in die Zwischenablage kopiert.


ï ñ ò Datensatz 85

Übernahme von Wörtern aus Wortlisten

Voraussetzung für die Übernahme von Wörtern aus Wortlisten ist, daß Wortlisten mit der Indexfunktion von MIDOS2000 Classic generiert wurden, oder eine Wortlliste als Textdatei zeilenweise erfaßt und als Indexdatei aufbereitet wurde (s. Kapitel C 2.2.3).
Der Dateiname für die bei der Erfassung nutzbaren Wortliste setzt sich zusammen aus:

&#lt;Feldnamen@&#gt;.WTX


Daraus ergibt sich die Regel für Feldnamen: Keine Punkte, Leerzeichen. Länge max 7, weil Zeichen @ eingefügt wird.
Zur Einblendung einer Wortliste in die Erfassungsmaske klicken Sie auf den Button Liste oder drücken Sie die F4-Taste. Für das aktuelle Feld wird eine Wortliste eingeblendet, die eine Übernahme von Wörtern in das Erfassungsfeld gestattet.
Sie können ein Wort aus der Wortliste in den Datensatz übernehmen durch Doppelklick bei dem jeweiligen Wort, durch Markieren des Wortes mit dem Markierbutton und Übernahme des markierten Begriffes mit dem Übernahmebutton.


ï ñ ò Datensatz 86

Arbeit mit Textbausteinen

Eine Möglichkeit zur Einfügung von immer wiederkehrenden Eintragungen in Felder ist die Arbeit mit Textbausteinen.
Um Textbausteine zu erzeugen, wählen Sie im Erfassungsstatus die Menüpunkte Funktio-nen und Textbausteine. Es erscheint das Menü zum Editieren von Textbausteinen.
Textbausteine werden im aktuellen Datenbankverzeichnis in einer Datei mit der Extension TBS hinterlegt. Den Dateinamen können Sie selbst festlegen. Ein Textbaustein kann max. 255 Zeichen lang sein und ist mit einer eindeutigen Bezeichnung zu benennen. Die Eintragungen erfolgen in dem geöffneten Fenster.

Und so Übernehmen Sie die Textbausteine: Wenn Sie sich in dem aktuellen Erfassungsfeld befinden, wählen Sie den Menüpunkt Funktionen und Textbausteine. Wenn Sie die Kurz-bezeichnung des gewünschten Textbausteines anklicken und den Button Übernehmen anklicken, wird der Text des Textbausteines in das aktuelle Erfassungsfeld übernommen. Eine andere Möglichkeit ist die Eingabe des Kürzels und F10.
Sie können auch im Rahmen des aktuellen Erfassungsprozesses weitere Textbausteine schaffen. Vergessen Sie aber bitte nicht das Speichern.


ï ñ ò Datensatz 87

Markieren von Datensätzen für das Löschen

Die Pflege von Datenpools verlangt auch das Löschen von Datensätzen. Die Kennzeichnung solcher zu löschender Datensätze erfolgt über den Markierbutton.
Ein Datensatz kann markiert werden, um ihn zu löschen.
Vorsicht bei dem Umgang mit dem Markierbutton!
Irrtümlich gelöschte Datensätze können Sie aber retten über die automatisch angelegten BAK- bzw. Tempdatei mit der Extension TMP für den Datenpool.


ï ñ ò Datensatz 88

Arbeit mit dem Zoom-Editor

Für längere Feldeintragungen, die über die Länge einer Bildschirmzeile hinausgehen, kön-nen Sie den Zoom-Editor benutzen, um den Text in einem separaten Fenster anzusehen. Im Zoom-Editor können Sie Texte erfassen, korrigieren und ergänzen. Die Umbrüche im Zoom-Editor sind für das Augabeformat bedeutungslos. Wenn Sie mehr als 255 Zeichen in ein Feld eingeben, öffnet sich der Zoom-Editor automatisch.
Die Aktivierung des Zoomeditors erfolgt über den Button Zoom. Klicken Sie auf den Button für den Zoom-Editor. Das aktuelle Feld wird vergrößert im Editor eingeblendet.

Sie haben zwei Möglichkeiten, den Zoom-Editor zu verlassen: Sie können Ihre Änderungen übernehmen oder sie verwerfen.


ï ñ ò Datensatz 89

Arbeit mit der Zwischenablage

Für die Erfassung oder auch Korrektur von Datensätzen ist es oft eine wesentliche Erleichterung, wenn Sätze oder auch Felder in die Zwischenablage (Hauptspeicher) kopiert und für neue Datensätze wieder aus der Zwischenablage geholt werden können. In der Arbeit mit der Ablage bestehen die folgenden Möglichkeiten:


Sie können sich den Inhalt der Zwischenablage ansehen, wenn Sie auf den Button Ablage klicken.
In die Zwischenablage kann immer nur ein Feld oder ein Datensatz kopiert werden. Mit jedem neuen Kopiervorgang geht der vorhergehende Inhalt verloren.


ï ñ ò Datensatz 90

Rechtschreibprüfung

In Textfeldern können Sie Wörter einer Rechtschreibprüfung unterziehen.


Die Rechtschreibprüfung erfolgt feldweise. Wenn das erste Wort im Feld überprüft ist, können Sie mit dem Button weiter nacheinander alle anderen Wörter mit den Einträgen aus der Rechtschreibliste vergleichen lassen. Wenn alle Wörter im Feld überprüft sind, erfolgt eine entsprechende Meldung.
Die Rechtschreibliste (RECHT.WTX) können Sie ergänzen.
Sie haben jeweils zwei Möglichkeiten: Durch Anklicken des Buttons Wort korrigieren wird Ihr Eintrag durch den Ausdruck in der Rechtschreibliste ersetzt. Durch Anklicken, des Buttons Liste ergänzen wird Ihr Eintrag der Rechtschreibliste hinzugefügt. In beiden Fällen erfolgt eine Sicherheitsabfrage.
Sie können die Rechtschreibliste einsehen und mit ihr arbeiten, wie mit einer normalen Wortliste, wenn Sie Funktionen und Rechtschreibliste öffnen anklicken.
Welche Wortliste bzw. Indexdatei zur Rechtschreibprüfung benutzt werden soll, können Sie selbst festlegen. Dazu klicken Sie auf Optionen undPrüfungen und geben die Indexdatei Ihrer Wahl an.


ï ñ ò Datensatz 91

Bildschirmeinstellungen

Um Ihre Bildschirmanzeige zu gestalten, können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen.


Sie können wählen, wie in der Erfassungsmaske die Feldnamen angezeigt werden sollen. Wenn Sie auf den Button Normal klicken, sehen Sie in der Maske die ausführlichen Feldbezeichnungen, wie sie in der Datenbeschreibung angegeben sind. Wenn Sie auf den Button Kurz klicken, werden die Feldnamen anzeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, sich beides anzeigen zu lassen.
Die Schriftgröße ist über den Button Schrift einstellbar.

Die Tabellenanzeige können Sie gestalten, indem Sie im Fenster Spaltenanzahl angeben, wieviele Spalten jeweils auf dem Bildschirm angezeigt werden sollen. Je geringer die Spal-tenanzahl ist, umso vollständiger erscheinen die Einträge. Bei einer größeren Spaltenanzahl haben Sie mehr Spalten gleichzeitig im Blick, jedoch nur den Beginn der Einträge. Wenn Sie Tabellenanzeige ankreuzen, können Sie sofort in die Tabellenanzeige wechseln.
Speichern im DOS-ASCII-Format kann dann wichtig sein, wenn Sie Daten aus Unix-Systemen importieren.
Durch Klicken auf den Button Speichern werden die getroffenen Festlegungen dauerhaft wirksam.


ï ñ ò Datensatz 92

Automatisches Numerieren der Datensätze

Für ein automatisches Numerieren der Datensätze


Die Numerierung, die Sie angeben, wird automatisch dem Zahlenformat angepaßt, das in der Datenbeschreibung als Feldtyp definiert wurde. Wenn Sie beispielsweise "1" eingeben und in der Datenbeschreibung mit N4 eine vierstellige Zahl festgelegt wurde, werden die laufenden Nummern in der Form "0001", "0002" etc. eingetragen.


ï ñ ò Datensatz 93

Prüfen von Einträgen


Sie können festlegen, in welcher Hinsicht die Einträge bei der Datenerfassung geprüft werden sollen.


Pflichtfelder werden in der Datenbeschreibung definiert. Wenn Sie die Option Pflichtfeldprüfung ankreuzen, erhalten Sie eine entsprechende Meldung, wenn Sie versuchen, ein nicht ausgefülltes Pflichtfeld mit Enter oder mit den Pfeiltasten zu verlassen. Sie müssen erst einen Eintrag in das Feld vornehmen, bevor Sie es verlassen können.
Sie können ein Pflichtfeld auch ohne Eintrag verlassen, wenn Sie die Tabulatortasten benutzen oder mit der Maus in ein anderes Feld klicken.

Sie haben die Möglichkeit, in bestimmten Feldern nur Einträge zuzulassen, die Einträgen in dazugehörenden Wortlisten entsprechen. So können Sie beispielsweise festlegen, daß in ein Deskriptorfeld nur kontrolliertes Vokabular aus einer Thesaurusliste eingetragen werden soll. Dazu kreuzen Wortlistenprüfung an und übernehmen durch Doppelklicken aus dem Anzeigefenster die Felder, in denen diese Prüfung stattfinden soll.

Die Wortliste, die Sie für die Rechtschreibprüfung benutzen wollen, kann hier angegeben werden. (s. D 2.3.5.9)
Durch Klicken auf den Button Speichern werden die getroffenen Festlegungen wirksam.


ï ñ ò Datensatz 94

Suchen nach Wortlisteneinträgen

Mit MIDOS2000 Classic haben Sie nicht nur die Möglichkeit, Textfelder anhand der dazugehörigen Wortlisten zu überprüfen. Sie können Einträge in einem Feld auch mit Wortlisten anderer Felder oder mit Synonymlisten vergleichen. Auf diese Weise können Sie beispielsweise Titel- und Abstractfelder nach Wörtern durchsuchen lassen, die den Einträgen in der Wortliste für das Deskriptorfeld entsprechen. Neue Einträge können Sie dann als Deskriptoren übernehmen.

Wenn Sie diese Funktion nutzen wollen, dann verfahren Sie folgendermaßen:


Und so benutzen Sie den Autoindex: Wenn Sie beispielsweise Wörter aus Titel und Abstract, die Deskriptoren entsprechen, in das Deskriptorfeld übernehmen wollen, gehen Sie folgendermaßen vor:
.


ï ñ ò Datensatz 95

Import von Datenbanken aus Vorgängerversionen von MIDOS2000 Classic

MIDOS3.0-Datenbanken können in MIDOS2000 Classic übernommen werden. Zur Übernahme einer Datenbank gehören die Übernahme des Datenpools und der Systemdateien. Zu der Datenbank gehören:


Diese Dateien sind sowohl die Grundbestandteile der MIDOS3.0-Datenbank auf der MS-DOS-Ebene als auch der MIDOS2000 Classic-Datenbank auf der WINDOWS-Ebene.
Bei der Übernahme einer MIDOS3.0-Datenbank in eine MIDOS2000 Classic-Datenbank sind einige Besonderheiten zu beachten:


Bei der Überführung einer MIDOS3.0-Datenbank in eine MIDOS2000 Classic-Datenbank, z.B. bei der Übernahme von Fremd-Datenbasen, müssen diese in einem einheitlichen ASCII-Code oder ANSI-Code vorliegen. Der Code ist bei den MIDOS2000 Classic-Operationen optional.
Ist der Code nicht homogen, muß die Datenbasis einer Transformation (Manipulation) zur Behandlung der abweichend codierten Zeichen unterworfen werden.
Umlaute, überstrichene Laute usw. müssen unter MIDOS2000 Classic in der Anzeige und im Druck auf jeden Fall in der richtigen Form erscheinen.

Datenbeschreibungen unter MIDOS3.0 und MIDOS2000 Classic sind analog aufgebaut. Eine Eingabebeschreibung kann unter MIDOS2000 Classic maximal 500 Feldnamen umfassen.

Bezüglich der Generierung von Ausgabeformen bestehen in MIDOS3.0 und bei MIDOS2000 Classic die gleichen Aufbereitungsmöglichkeiten ohne und mit Programmierungsoperationen.
In der Ausgabe ermöglicht MIDOS2000 Classic die Benutzung von Proportionalschriften. Auch bei unterschiedlichen Schriftarten, -typen und -größen ist die Einrückung der Feldaussagen auf eine einheitliche Position möglich. Dazu wird in der Ausgabebebschreibung ein spezielles Zeichen verwendet, d.h. in der Ausgabebeschreibung kann eine geringfügige Anpassung notwendig werden.


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MIDOS2000 Classic-Retrieval

In MIDOS2000 Classic können Sie grundsätzlich verschiedene Recherchestrategien nutzen. Mit einer direkten Suche können Sie gezielt Datensätze über die feldbezogenen Wortlisten ermitteln; bei einer sequentiellen Suche können Sie in einem größeren Datenbestand stöbern und über die gesamten Datensätze Volltext-Recherchen durchführen.
MIDOS2000 Classic enthält vier Retrievalkomponenten, die Sie über den Funktionskomplex Ausgabe des Eröffnungsmenüs oder über Buttons des Eröffnungsmenüs starten können.
Das Wörterbuch-Retrieval stellt ein komfortables Retrievalmodul dar, das


Das Volltext-Retrieval ermöglicht Ihnen die sequentielle Suche über alle Datensätze des Datenpools ohne besondere Vorarbeiten, wie z.B. Generierung von Wortlisten.

Beim General-Retrieval können Sie mehrere Datenbanken gleichzeitig sequentiell durchsuchen.
Die HTML-Suche stellt eine sequentielle Suche über alle Datensätze des Datenpools dar; die Rechercheergebnisse haben eine Hypertextstruktur und sind Internet-kompatibel.
Sie können innerhalb einer Recherchesitzung auch auf die Ergebnisse vorangegangener Recherchen zurückgreifen. Das Abspeichern und Wiederaufrufen von Recherchefragen, z.B. für SDI, ist möglich.
Bei der Ausgabe von Rechercheergebnissen können Sie wählen zwischen einer Kurzanzeige für eine schnelle Orientierung und einer Vollanzeige in maximal 20 verschiedenen Ausgabeformaten. Diese Ausgabeformate sind variabel und können von Ihnen selbst generiert werden.
Numerische Daten können Sie sich auch in Form von Diagrammen aufbereiten und ausgeben lassen.
Wenn Sie für Ihre Datenbank RAK-Felder (RAK - Regeln für die alphabetische Katalogisierung) definiert haben, können Sie auch Dokumente im RAK-Format aufbereiten.
Bei der Sortierung der Rechercheergebnisse können Sie Ihre Sortierkriterien selbst bestimmen.
Ihre Rechercheergebnisse können vollständig oder teilweise gedruckt werden. Eine Ausgabe als RTF-Datei ist ebenfalls möglich. Dadurch stehen die Ergebnisse direkt für Textverarbei-tungssysteme, die das RTF-Format einlesen können, zur Verfügung.


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Wörterbuch-Retrieval

Voraussetzung für das Wörterbuch-Retrieval ist, daß Wortlisten generiert wurden, die in Indexdateien gespeichert sind (s. Kapitel D 1 und C 2.2.3). Die für ausgewählte Felder aufbereiteten Wortlisten ermöglichen eine schnelle inhaltliche Orientierung in der Datenbank und erleichtern die Formulierung der Suchfragen. Felder, die als Suchwortfelder in der Datenbeschreibung definiert sind, erscheinen automatisch als Suchfelder in der Suchmaske.
Um in einer Datenbank zu recherchieren, muß diese aktiviert sein (s. Kapitel D 2.1).
Sie erreichen das Wörterbuch-Retrieval unter Ausgabe und Wörterbuch-Retrieval oder über den Button im Eröffnungsmenü.

Buttons im Eröffnungsfenster der Wörterbuchrecherche erlauben die Aktivierung der Einzelfunktionen für das Wörterbuch-Retrieval. Sie können sofort mit einer Recherche beginnen. Sie können dabei alle Buttons bzw. Funktionen nutzen, die Ihnen von MIDOS2000 Classic in den Recherchefenstern angeboten werden. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, die Buttonleisten in den Suchfenstern selbst zu konfigurieren.


ï ñ ò Datensatz 98

Optionen für das Wörterbuch-Retrieval

Welche Funktionen im Wörterbuch-Retrieval verfügbar sind, hängt von der Aufbereitung der Daten im Datenpool und den Festlegungen in der Initialisierungsdatei für das Wörterbuch-Retrieval ab.

Die Initialisierungsdatei für das Wörterbuch-Retrieval ist die Datei MWWTX.INI. Wenn Sie in der Datenbeschreibung Suchfelder definiert haben, wird beim Datenbank einrichten automatisch eine Datei MWWTX.INI angelegt. Über die Erstellung der Initialisierungsdatei MWWTX.INI informieren Sie sich bitte auch in der Anlage H. Die MWWTX.INI ist eine editierfähige Textdatei, die folgendermaßen aufgebaut ist:

HAUPTMENÜ:normal

SUCHSTRATEGIEMENÜ:ABDEFGHIJZ
KURZANZEIGEMENÜ:ABDEFGHYZ
VOLLANZEIGEMENÜ:ABEFGHIJZ

[Wörterbuchdateien für die Indexrecherche]
WÖRTERBÜCHER:
dbs.wtx
frei.wtx
aut.wtx

[Definition der Felder für die Kurzanzeige]
KURZANZEIGE:
AU / 20 / Autor
TI / 50 / Titel
PY / 4 / Jahr

[Fensterposition beim Start - Reihenfolge: /TOP/LEFT/HEIGHT/WIDTH)
FENSTER:
KURZANZEIGE:TRUE
KASKADE:TRUE
RECHERCHEFRAGE:/38 / 0 / 730 /1024
KURZANZEIGE:/ 140 / -21300 /1027
VOLLANZEIGE:/ 258 / 4 / 51311021

[Hintergrundbilddatei (muß BMP-Format besitzen)]
HINTERGRUND:

VERGRÖßERUNG:TRUE

[Name der Anwendung für das Informationsfenster)
ANWENDUNG:
Demo-Datenbank Soziales

[lnformationsfenster am Programmbeginn anzeigen]
INFO_ ANZEIGEN:
TRUE

[Definition der internen MIDOS-Sonderzeichen]
SONDERZEICHEN:
Datensatzende :&&&


ï ñ ò Datensatz 99

Durchführung des Wörterbuch-Retrievals

Beim Wörterbuch-Retrieval greifen Sie auf feldbezogene Wortlisten zurück, die in Indexdateien gespeichert sind. Die Suchbegriffe für die direkte Suche können Sie aus diesen Wortlisten auswählen. Sie haben innerhalb des Wörterbuch-Retrievals auch die Möglichkeit einer sequentiellen Volltextsuche.
Um das Wörterbuch-Retrieval zu starten, verfahren Sie folgendermaßen:



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