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Direkte Suche im Wörterbuch-Retrieval

Wenn Sie die Hauptfunktion des Wörterbuch-Retrievals nutzen wollen,


Diese Schritte werden im Folgenden ausführlich erläutert:


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Anzeige der Wortlisten

Für die Auswahl der Suchwörter kann die Wortliste für das jeweilige Feld eingeblendet werden. Dazu verfahren Sie folgendermaßen:


Für das Aufsuchen konkreter Wörter in der Wortliste bestehen mehrere Möglichkeiten:


Bei der sequentiellen Suche werden alle Wörter angezeigt und mit >> gekennzeichnet, die die Buchstabengruppe an einer beliebigen Stelle enthalten.
Bei der Eingabe einer Buchstabenfolge für die direkte Suche in der Wortliste öffnet sich das Suchlistenmenü.
Wenn Sie die sequentielle Suche in der Wortliste nutzen, geben Sie die gewünschte Zeichenkette ein. Wenn Sie den Button alle anklicken, werden Ihnen in dem nachfolgenden Fenster alle Worte aus der Wortliste angezeigt, die die Zeichenkette an einer beliebigen Stelle innerhalb der Wörter enthalten. Sie können auch die relevanten Worte Schritt für Schritt ermitteln, indem Sie den Button nächster anklicken. Die gesuchten Wörter werden angezeigt.


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Übernahme von Suchbegriffen aus der Wortliste in die Suchfrage

Um Wörter aus der Wortliste in die Suchfrage zu übernehmen, müssen Sie sich im Status der Anzeige der Gesamtliste befinden. Beachten Sie bitte, daß Sie sich, wenn Sie eine Wortliste sequentiell durchsucht haben, nicht in der Gesamtliste befinden. In diesem Fall markieren Sie die gewünschten Wörter, wechseln in die Gesamtliste und übernehmen dann die markierten Begriffe in das Suchfeld.

Sie können Wörter auf die folgende Weise in die Suchmaske übernehmen:


Sie haben auch die Möglichkeit, das Suchwort direkt in die jeweilige Zeile des Suchstrategie-Fensters einzugeben.
Suchbegriffe können in die Suchzeile in der vollständigen Form oder trunkiert eigegeben werden. Die Trunkierung der Suchbegriffe erfolgt mit dem Zeichen *.


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Logische Verknüpfungen

Als Verknüpfungsoperatoren für Suchbegriffe und Suchfelder stehen Ihnen zur Verfügung


Jeder Suchbegriff in der Suchzeile wird standardmäßig mit dem vorhergehenden durch OR verknüpft. Änderungen in AND oder NOT müssen Sie manuell vornehmen. Sie können beim Aufbau Ihrer Suchfrage keine Klammern benutzen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die Er-gebnisse von Einzelrecherchen zu verknüpfen und dabei Klammerungen vorzunehmen. Dazu nutzen Sie bitte die History-Funktion.

Zwischen den Suchfeldern ist die Verknüpfung standardmäßig auf AND eingestellt. Wenn Sie die Verknüpfungen zwischen den Suchfeldern im Suchstrategie-Fenster verändern wollen, dann benutzen Sie den Button zur Änderung der Verknüpfung.

Bei allen Feldern, zwischen denen die Verknüpfungen geändert werden sollen, ändern Sie den Verknüpfungsoperator durch Doppelklicken. Mit OK wird die vorgenommene Änderung gespeichert, mit schließen wechseln Sie wieder in die Suchstrategie.
Als erster Operator erscheint bei einer Änderung der Feldverknüpfungen vor dem ersten Suchbegriff in der jeweiligen Suchzeile entweder OR oder NOT. Das bedeutet, daß die Suchbegriffe dieses Suchfeldes mit den Suchbegriffen des anderen Feldes durch OR oder NOT verknüpft sind.
Die Feldverknüpfungen müssen bei allen an der Suchanfrage beteiligten Feldern geändert werden. Wenn Sie z.B. das Verfasserfeld VERF und das Deskriptorfeld DE mit OR verknüpfen möchten, dann müssen die Sucheintragungen in beiden Feldern mit OR beginnen.
Wir empfehlen Ihnen, nach Abschluß Ihrer Recherchesitzung die Standardverknüpfungen AND zwischen den Feldern wiederherzustellen.
Durch Anklicken des Buttons Trefferanzeige können Sie sich das Suchergebnis ansehen.


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Sequentielle Suche im Wörterbuch-Retrieval

Die sequentielle Suchkomponente innerhalb des Wörterbuch-Retrievals bietet Ihnen die Möglichkeit, auch solche Felder des Datensatzes, für die keine Wortlisten in Form von Indexdateien aufbereitet wurden, in den Suchprozess einzubeziehen. Um die sequentielle Suche zu starten, betätigen Sie den entsprechenden Button im geöfneten Suchstrategiefenster. Es öffnet sich ein Fenster, in das Sie Ihre Suchfrage eingeben können.

Für die Eingabe der Suchfrage haben Sie verschiedene Möglichkeiten:


Nach der Eingabe der Suchfrage starten Sie die Recherche mit dem Button Recherche starten. Während des Recherchelaufes wird Ihnen die aktuelle Trefferzahl angezeigt, und Sie erhalten eine Information, wieviel Prozent des Datenpools durchsucht wurden. Sie können die sequentielle Suche zu jedem beliebigen Zeitpunkt abbrechen und erhalten dann als Rechercheergebnis die bis zum Abbruch ermittelten Treffer.
Mit dem Button Trefferanzeige können Sie sich das Suchergebnis ansehen.

Die sequentielle Suchkomponente im Rahmen des Wörterbuch-Retrievals ermöglicht einen Wechsel zwischen Volltextsuche und direkter feldbezogener Recherche. Auf diese Weise können die beiden Suchmodi abwechselnd genutzt und für Folgerecherchen miteinander kombiniert werden.


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Volltext-Retrieval

MIDOS2000 Classic bietet mit dem Volltext-Retrieval eine Sofort-Recherchemöglichkeit in Datenpools, für die keine besonderen Aufbereitungen in Form von Wortlisten vorliegen.
Um das Volltext-Retrieval zu starten, verfahren Sie folgendermaßen:


Es öffnet sich ein Fenster mit einer Eingabezeile für die Volltextsuche.
Für die Eingabe der Suchfrage haben Sie die gleichen Möglichkeiten wie bei der sequentiellen Suche im Wörterbuch-Retrieval.
Sie starten die Recherche mit dem Button Suche und Trefferanzeige. Während des Recherchelaufes wird Ihnen die aktuelle Trefferzahl angezeigt, und Sie erhalten eine Information, wieviel Prozent des Datenpools durchsucht wurden. Sie können die sequentielle Suche zu jedem beliebigen Zeitpunkt abbrechen und erhalten dann als Rechercheergebnis die bis zum Abbruch ermittelten Treffer. Die gesuchten Zeichenketten sind in den Treffern farbig hinterlegt.

Über Buttons können Sie bestimmen, ob bei der Ausgabe der Recherchetreffer in der Vollanzeige die Ausgabebeschreibungen der aktuellen Datenbank oder eine automatische Umstellung auf die zutreffende Datenbank erfolgen soll. Welche Datenbank gerade aktiv ist, wird in der Fußzeile angezeigt.

Das Rechercheergebnis können Sie selbstverständlich abspeichern.


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General-Retrieval

Mit dem General-Retrieval bietet Ihnen MIDOS2000 Classic die Möglichkeit, mehrere Datenbanken in den Suchprozeß einzubeziehen. Sie können global in allen Datenbanken suchen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Es handelt sich beim General-Retrieval um ein erweitertes Volltext-Retrieval. Die Datenbanken Ihrer Wahl werden sequentiell durchsucht.
Vorraussetzung für das General-Retrieval ist, daß die Datenbanken, in denen Sie recherieren möchten, in die Datenbankliste eingetragen sind. (s. Kap. D 2.1). Sie haben die Möglichkeit, alle Datenpools auszuwählen oder nur einige.
Die einbezogenen Datenbanken können unterschiedliche Daten- und Ausgabebeschreibungen haben.
Um das General-Retrieval zu starten, verfahren Sie folgendermaßen:


Für die Eingabe der Suchfrage haben Sie die gleichen Möglichkeiten, wie im Volltext-Retrieval:
Sie starten die Recherche mit dem Button Suche und Trefferanzeige. Während des Recherchelaufes wird Ihnen die aktuelle Trefferzahl angezeigt. Sie erhalten eine Information, wieviel Prozent des Datenpools durchsucht wurden. Sie können die sequentielle Suche zu jedem beliebigen Zeitpunkt abbrechen und erhalten dann als Rechercheergebnis die bis zum Abbruch ermittelten Treffer. Die gesuchten Zeichenketten sind in den Treffern farbig hinterlegt.
Über Buttons können Sie bestimmen, ob bei der Ausgabe der Recherchetreffer in der Vollanzeige die Ausgabebeschreibungen der aktuellen Datenbank oder eine automatische Umstellung auf die zutreffende Datenbank erfolgen soll. Welche Datenbank gerade aktiv ist, wird in der Fußzeile angezeigt.

Das Rechercheergebnis können Sie selbstverständlich abspeichern.


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HTML-Suche

Mit der HTML-Suche können Sie in beliebigen Datenpools sequentiell recherchieren. Die Rechercheergebnisse werden als HTML-Seiten aufbereitet. Auf diese Weise können Sie Ihre Datenpools im Internet bereitstellen und über das Internet Daten austauschen.

Sie können auch Bibliografien im HTML-Format aufbereiten. Näheres dazu finden Sie im Bibliografie-Kapitel. Wenn Sie die Bibliografiefunktion nutzen, können Sie Ihre Informationen in eine Hypertextstruktur bringen.

Die HTML-Suche wird gestartet über


Ihre Suchfrage können Sie in der gleichen Weise wie bei der sequentiellen Suche im Wörterbuch-Retrieval eingeben.
In Checkboxen können Sie für die Ausgabe der Recherchetreffer veranlassen:


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Recherchehilfen

Bei Recherchen ist es oft notwendig, auf zurückliegende Abfragen zurückzugreifen. MIDOS2000 Classic bietet Ihnen dazu verschiedene Möglichkeiten:


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History-Funktion

Mit der History-Funktion haben Sie die Möglichkeit, innerhalb einer Sitzung auf unmittelbar vorausgegangene Rechercheergebnisse zurückzugreifen. Diese Ergebnisse werden automatisch abgelegt und sind damit auch wieder aktivierbar. Wenn Sie den History-Button im Suchstrategie-Fenster betätigen, öffnet sich das History-Funktionsmenü.
Standardmäßig werden die Ergebnisse der letzten 10 Recherchen einer Sitzung festgehalten. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die automatische Abspeicherung zu unterdrücken. In diesem Falle klicken Sie die Checkbox Listen nicht merken an.
Die Rechercheergebnisse werden, mit einem Buchstaben codiert, abgespeichert. Wenn Sie jetzt bestimmte Recherchefragen miteinander verknüpfen wollen, tragen Sie in das Eingabefeld die Codebuchstaben der Fragen ein oder Sie klicken die angezeigten Buchstaben doppelt an, so daß die Übernahme in das Eingabefeld erfolgt. Für die logische Verknüpfung stehen and, or und not zur Verfügung. Sie haben hier auch die Möglichkeit, Klammerungen vorzunehmen.
Wenn Sie nach der Sucheingabe den Button verknüpfen betätigen, erfolgt die Recherche und die Anzeige der Rechercheergebnisse.


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Speichern und Laden von Recherchefragen

Wenn Sie Recherchen wiederholt abarbeiten müssen, haben Sie die Möglichkeit, eingegebene Recherchefragen für Nachfolgerecherchen zu speichern und gespeicherte Recherchefragen in einer späteren Sitzung, z.B. für SDI oder Bibliografien, wieder zu aktivieren.
Wenn Sie eine Recherchefrage speichern möchten, betätigen Sie den entsprechenden Button im Suchstrategiefenster.
Es können beliebig viele Fragen gespeichert werden. Die Namen der Dateien mit der Extension *.FRA können vom Rechercheur frei vergeben werden.

Achten Sie darauf, daß die Recherchefragendatei im Home-Verzeichnis der jeweiligen Datenbank abgespeichert werden.

Alle gepeicherten Recherchefragen können Sie innerhalb folgender Recherchesitzungen wieder aktivieren. Dazu betätigen Sie im Suchstrategiefenster den Button zum Laden einer Recherchefrage. Es öffnet sich das Auswahlmenü, in dem Ihnen alle in der Datei abgespeicherten Recherchefragen angezeigt werden.
Mit dem Anklicken einer gespeicherten Frage und anschließendem OK kann die Frage in das Suchfenster überführt werden.
Mit dem Laden einer neuen Recherchefrage wird die vorhergehende Recherchefrage im Suchstrategiefenster gelöscht.


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Bündeln von Recherchefragen für die Stapelverarbeitung

Die Stapelverarbeitung ermöglicht Ihnen eine effektive Arbeitsweise bei der Abwicklung im-mer wiederkehrender Informationsaufträge, z.B. für SDI. Sie können in der Stapelfragendatei MIREFRA maximal 1000 Recherchefragen für das Volltext-Retrieval speichern.
Sie erreichen die Zusammenstellung von Recherchefragen für die Stapelverarbeitung über Bearbeiten und Suchfragen für Stapelverarbeitung.

Für die Eingabe der Recherchefragen stehen Ihnen die Möglichkeiten des Volltext-Retrievals zur Verfügung, u.a.


Nach der Zusammenstellung der Recherchefragen müssen Sie die Datei speichern.
Sie können nach Wiederaufruf die Stapelfragendatei jederzeit ändern.


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Speicherung der Recherchefrage in einer Textdatei

Wenn Sie in einer Suchfrage für die Volltextsuche Suchanweisungen eingeben möchten, die länger als 255 Zeichen sind, dann können Sie diese Anweisungen in einer Textdatei erfassen und speichern. Von der Art und Syntax der Anweisungen stehen Ihnen die Möglichkeiten des Volltext-Retrievals zur Verfügung. Sie erfassen die Suchanweisungen (Suchbegriffe, Suchoperatoren, Klammern) in normalen Textzeilen. Die Datei speichern Sie unter einem beliebigen Namen ab. Die Eingabe in die Suchzeile der Volltextsuche erfolgt in der Form @file:<dateiname>. Unter <dateiname> geben Sie den Namen der Textdatei ein.


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Aufbereitung von Rechercheergebnissen

Für das Wörterbuch- und Volltext-Retrieval gestattet MIDOS2000 Classic zwei Aufbereitungsformen der Rechercheergebnisse,


MIDOS2000 Classic bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Ihre Rechercheergebnisse zu sortieren. Rechercheergebnisse können auf einen Drucker oder in eine Datei (u.a. im RTF-Format) ausgegeben werden. Einzelne Recherchetreffer können auch in die Zwischenablage übernommen werden.


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Kurzanzeige von Rechercheergebnissen



Die Kurzanzeige stellt eine tabellarische Zusammenstellung der Recherchetreffer dar. Sie ermöglicht einen schnellen Überblick über das Rechercheergebnis und erleichtert Ihnen Entscheidungen über die weitere Durchführung Ihrer Recherche.
Nach der Recherchedurchführung erfolgt automatisch ein Wechsel in die Kurzanzeige. Für welche Felder eine tabellarische Anzeige erfolgt, können Sie selbst festlegen. Zur Festlegung der Felder für die Kurzanzeige klicken Sie im geöffneten Kurzanzeige-Fenster

Es öffnet sich das nachfolgende Fenster zur Definition der Kurzanzeigefelder.
Ausgangspunkt für die Auswahl der Kurzanzeigefelder ist die Datenbeschreibung der Datenbank. In der Reihenfolge, in der die Feldnamen in dem Optionen-Fenster angeführt werden, werden auch die Spalten in der Tabelle der Kurzanzeige belegt. Durch doppeltes Anklicken des Feldnamens in der eingeblendeten Datenbeschreibung können Sie diesen als Eintragung für die jeweilige Spalte der Tabelle bestimmen. Abweichend vom MIDOS2000 Classic-Angebot können Sie die Spaltenbreiten für die Eintragungen festlegen. Als Spaltenname wird die Feldnamenbezeichnung aus der Datenbeschreibung angeboten. Sie können hier aber auch eigene Bezeichnungen eintragen.
Bedenken Sie bitte, daß Sie in die Kurzanzeige nur tatsächlich in den Datensätzen des Datenpools existierende Feldnamen eintragen können. Die Feldnamen für Sammelindizes, die ebenfalls in der Datenbeschreibung enthalten sind, können nicht für die Kurzanzeige verwendet werden. In eine Spalte darf auch nur ein Feldname eingetragen werden.
Beachten Sie bitte, daß die Spaltenbreite mindestens so lang wie die Feldnamenbezeichnung (Spaltenname) sein muß, daß für die gesamte Tabelle max. eine Breite von 250 Zeichen zur Verfügung steht und daß Sie max. 20 Feldnamen wählen können.
Wenn Sie eine Korrektur der Datenbeschreibung vorgenommen haben, überprüfen Sie, ob eine Neufestlegung der Kurzanzeigefelder notwendig ist.
Wenn es beim Wörterbuch-Retrieval zu Unregelmäßigkeiten in der Kurzanzeige kommt, kann die Ursache sein, daß nach einer Datenpoolaktualisierung die Wortlisten nicht auf den aktuellen Stand gebracht wurden. Führen Sie eine Wortlistenaktualisierung mit Wortliste aktualisieren durch.

Wenn Sie die Änderungen vorgenommen haben, betätigen Sie den Button speichern. Die neue Kurzanzeigeform wird mit dem nächsten Wechsel in die Kurzanzeige aktiv.
Selbstverständlich können Sie Eintragungen für die Kurzanzeige löschen oder Eintragungen einfügen, wenn Sie die entsprechenden Buttons betätigen.

Auf der Ebene der Kurzanzeige können Sie


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Vollanzeige von Rechercheergebnissen

Sie können von der Kurzanzeige in die Vollanzeige wechseln. In der Vollanzeige werden Ihnen Ihre individuellen Aufbereitungsformen, das Speicherformat und das RAK-Format (Vorarbeiten beachten!) zur Auswahl angeboten. Zum Wechsel in die Vollanzeige


Jede Ausgabeform, in MIDOS2000 Classic spricht man von Ausgabebeschreibung, wird durch eine Zahl codiert. Eine konkrete Ausgabebeschreibung können Sie auswählen durch Eingabe der entsprechenden Nummer im Vollanzeigemodus oder aus dem Fenster Ausgabeformate heraus.
Das Fenster Ausgabeformate erreichen Sie


Es stehen Ihnen für die Vollanzeige zur Verfügung:


Die beiden letztgenannten Formen sind durch das Programm realisiert, hier haben Sie keine Änderungsmöglichkeiten.
Die RAK-Aufbereitung erfolgt nur dann korrekt, wenn Sie bei der Erfassung in der Ausfüllung der bibliografischen Felder nach Regeln verfahren, die denen der RAK entsprechen bzw. nahekommen.


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Generierung von Ausgabebeschreibungen - User-Formate

Wenn Sie sich im Retrievalmode befinden, können Sie Ausgabebeschreibungen erstellen oder ändern. Dazu


Es öffnet sich dann das Fenster zur Erstellung oder Änderung von Ausgabebeschreibungen

Die Auswahl der Felder, die in die jeweilige Ausgabeform aufgenommen werden sollen, erfolgt anhand der Datenbeschreibung. Es bestehen die grundsätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten


In der einfachen Form können Sie Ausgaben durch 1:1-Übernahmen von Feldaussagen aus dem Datensatz gestalten. Sie können aber auch kompliziertere Ausgabeformen durch programmierte Anweisungen gestalten, so daß z.B. mehrere Aussagen in einer Zeile zusammengefaßt, konstante Eintragungen eingefügt, nur bestimmte Aussagen in die Ausgabe übernommen oder in Abhängigkeit von Feldern und Feldaussagen differenzierte Ausgabevarianten hergestellt werden.


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Einfache Ausgabebeschreibung

Wenn Sie eine Ausgabebeschreibung definieren möchten, mit der


dann gehen Sie im Fenster Ausgabeformate erstellen/ändern wie folgt vor:


Sollen die Feldbezeichnungen weggelassen werden, dann


Wenn Sie nur einzelne Felder in einer bestimmten Reihenfolge anzeigen wollen, dann klicken Sie diese in der Datenbeschreibung doppelt an, damit werden sie in die Ausgabebeschreibung übernommen.
Im unteren Teil des Fensters Ausgabeformate erstellen/ändern wird die erstellte Ausgabebeschreibung sofort in editierfähiger Form angeboten. In den Editierstatus kommt man durch zweimaliges Klicken in diesem Fensterausschnitt. In diesem Modus können Sie noch Korrekturen vornehmen.

Mit der Betätigung des Test-Buttons ist es möglich, eine generierte Ausgabeform sofort anhand des aktuellen Recherchetreffers zu testen und abzuspeichern. Die Abspeicherung ist auch über den Speicher-Button möglich. Sie haben dann noch die Möglichkeit, für eine Ausgabebeschreibung einen Namen zu vergeben.

Ausgabebeschreibungen werden in der Datei MIAUSART abgespeichert. Für alle Ausgaben in der Vollanzeige ist damit die Ausgabebeschreibungsdatei MIAUSART notwendig. Sie enthält max. 20 Ausgabebeschreibungen und legt fest, in welcher Form die Datensätze ausgegeben werden sollen.

Sollten Sie bereits Nutzer der DOS-Variante von MIDOS sein, dann können Sie Ihre bereits vorhandenen Ausgabebeschreibungen durch Übernahme der Datei MIAUSART nutzen. Es sind nur geringfügige Anpassungen notwendig.

Die einzelnen Ausgabebeschreibungen in der Datei MIAUSART sind mit einem Tiefstrich voneinander getrennt. Unmittelbar danach kommt eine Parameterzeile mit folgenden Angaben:


Nach der Parameterzeile kommt bündig die Beschreibung der Ausgabeform (Feldbezeichnungen und Feldnamen).

In einer Ausgabebeschreibung können Anweisungen im Umfang von max. 10000 Zeichen enthalten sein. Eine charakteristische Zeile sieht folgendermaßen aus:

<zk1>{<feldname1>}
<zk2>{<Feldname2>}
<zk3> ...

Die Zeichenketten können anwenderspezifische Benennungen enthalten, sie können auch entfallen. Die Feldnamen müssen in geschweiften Klammern angegeben werden.
Nicht im Datensatz vorkommende Felder werden bei der Ausgabe weggelassen. Pseudofelder werden nicht angezeigt. Wenn Sie eine Gliederung der Datensätze haben möchten oder an bestimmten Stellen Leerzeilen einfügen möchten, dann müssen Sie an den betreffenden Stellen in der Ausgabebeschreibung eine konstante Eintragung oder eine Leerzeile einfügen.

Die nachfolgend gezeigte Ausgabebeschreibung steht für eine einfache Ausgabeform, bei der


Ausgabebeschreibung 0 *Vollanzeige* ER=1 ZW=1
'Formale Angaben ' {PSEUDO}
'Laufende Nummmer:' {EN}
'Dokumentenart: '{ART}
'Verfasser Vorlage: '{VVOR}
'Verfasser Ansetzung:''{VERF}
'Institution: '{ARB}
'Korp. Verf. Vorlage: '{VFKVO}
'Korp.Verf.Ansetzung:'{VFK}
'Sitz der Körperschaft:'{SKO}
'Sachtitel: '{TIT}
'Aufsatztitel: '{STU}
'Paralleltitel: '{PT}
'Gesamttitel: '{GT}
'Jahrgang: '{JG}
'Heftzählung: '{HZ}
'Band: '{BD}
'Ausgabe: '{AG}
'Verlagsort: '{VO}
'Verlag: '{VE}
'Erscheinungsjahr: '{EJ}
'Seitenangabe: '{SEI}
'Illustrationen: '{ILL}
'ISSN-Nummer: '{ISSN}
'ISBN-Nummer: '{ISBN}
'ISRC-Nummer: '{ISRC}
'Fußnote: '{FN}
'Sprache: '{SPR}
'Verfügbarkeit: '{VB}
'Standort: '{STO}
'Inhaltliche Angaben: '{PSEUDO}
'Signatur: '{SIGN}
'Klassifizierung: '{NOT}
'Deskriptoren: '{DSK}
'Freie Deskriptoren: '{FRD}
'Abstract: '{ABS}
'Fremdsp. Abstract: '{FAB}
'Imagefelder: '{PSEUDO}
'Image IMG: '{IMG}
'Image TIFF: '{PRO}
'Image BMP: '{BMP}
'Faktenangaben: '{PSEUDO}
'Name der Einrichtung: '{EIN}
'Rechtsform: '{RF}
'Name Struktureinheit: '{ABT}
'Straße: '{STR}
'Postfach: '{PSF}
'Postleitzahl: '{PLZ}
_

Wenn Sie im Editierstatus für die Ausgabebeschreibungen den Button Kommadoübersicht betätigen, haben Sie die Möglichkeit, Einrückungen in der Ausgabe bzw. die Anordnung eines Feldes an einer bestimmten Position zu veranlassen. Darüber hinaus können Sie auch die RAK-Aufbereitung veranlassen.


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Programmierung in der Ausgabebeschreibung

Es ist möglich, nur ausgewählte Aussagen eines Feldes in die Vollanzeige zu übernehmen. In der allgemeinen Form sehen die entsprechenden Eintragungen in der Ausgabebeschreibung dann folgendermaßen aus:

{FN:5}
REM das Feld FN wird in der Länge 5 ausgegeben,

{FN:10:5}
REM das Feld FN wird in der Länge 5 ab dem Zeichen 10 ausgegeben,

{FN[x]}
REM Ausgabe der x.ten Aussage des Feldes FN,

{FN[x]:10:5}
REM Ausgabe der x.ten Aussage des Feldes FN in der Länge 5 ab dem 10. Zeichen

Eine Ausgabeform kann auch von dem Vorliegen bestimmter Bedingungen abhängig gemacht werden. Werden diese Bedingungen erfüllt oder nicht erfüllt, so wird in der Ausgabebeschreibung an definierte Stellen gesprungen.

Arbeit mit Sprunganweisungen - Unbedingter Sprung

Unbedingte Sprünge sind direkte Verzweigungen in der Ausgabeaufbereitung, um bestimmte Aufbereitungspassagen auszuklammern.

Allgemeine Syntax: GOTO MARKE oder EXIT

Die Anweisung GOTO MARKE führt direkt einen Sprung zur Marke MARKE aus,
daß heißt, die Anweisungen nach der Marke MARKE werden dann wirksam.

Beispiel:

GOTO MARKE1
Dieser Text bis zu MARKE1 wird nicht ausgegeben
MARKE1
Dieser Text nach MARKE1 wird ausgegeben

Existiert die angegebene Marke nicht, so wird die Ausgabebeschreibung an dieser Stelle abgebrochen. Genau diese Funktion (den Sprung zu einer nicht existierenden Marke und somit Abbruch der Ausgabebeschreibung) realisiert die Anweisung EXIT.

Arbeit mit Sprunganweisungen - bedingter Sprung

Bedingte Sprünge sind Verzweigungen in der Ausgabeaufbereitung, die vom Inhalt oder der Existenz bestimmter Felder/Kategorien gesteuert werden.

Allgemeine Syntax:

IF {<feldname>[=,#][<feldaussage>]} GOTO MARKE

Wenn für ein Feld eine Aussage vorhanden (=) oder nicht (#) vorhanden ist, erfolgt der Sprung zu einer Marke. Ein Feld <feldname> ist hierbei immer zu definieren.
Die Vergleichsoperatoren = (gleich) oder # (ungleich) sowie eine Feldaussage können wahlweise angegeben werden. Ein leeres Feld, Feldname ohne Feldwert im Datensatz, gilt als vorhanden.

Die Marke MARKE muß später in der Ausgabebeschreibung mit vorangestelltem Doppelpunkt definiert sein. Es gibt nur Vorwärtssprünge.

Beispiel:

IF {DS=MO} GOTO MARKE1
IF {DS=AZ} GOTO MARKE2
Das ist keine Zeitschrift und auch keine Monografie
EXIT
:MARKE1
Das ist eine Monografie
EXIT
:MARKE2
Das ist eine Zeitschrift

Weitere Möglichkeiten eines bedingten Sprunges sind:

IF {DS#MO} GOTO MARKE1
Zur Marke MARKE1 wird dann gesprungen, wenn im Feld DS nicht MO steht).

IF {DS} GOTO MARKE1
Nur wenn das Feld DS existiert, wird zur Marke MARKE1 verzweigt.

IF {DS#} GOTO MARKE1
Es wird zur Marke MARKE1 verzweigt, wenn das Feld DS nicht existiert.

Kommentare

Kommentare sind Anweisungen, die bei der Gestaltung des Ausgabeformates nicht ausgeführt werden und nur zu Erläuterungen innerhalb der Ausgabebeschreibung dienen. Sie werden durch Voranstellen von rem gekennzeichnet.

Allgemeine Syntax:

REM <beliebiger Text>
oder Doppelpunkt auf 1.Spalte
: <beliebiger Text>

Die Anweisung muß unbedingt am Zeilenanfang stehen.

Variablen für die Ausgabebeschreibung

Variablen sind Platzhalter, die bei der Ausgabeaufbereitung mit bestimmten Daten gefüllt werden. Einfügemöglichkeiten sind:

$#42;D$#42; ausführliches Datum
$#42;DA$#42; Datum in Normalform
$#42;U$#42; aktuelle Uhrzeit
$#42;T$#42; Thematik, kann mit dem Befehl N bei der Rechercheausgabe vom Bediener belegt werden
$#42;E$#42; Empfänger, dto. $#42;T$#42;

Die Variablen dürfen nicht mit Feldaufrufen auf einer Zeile stehen.


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Diagramm- und Imageanzeige

In Datenbanken mit numerischen Angaben können Sie Rechercheergebnisse in Diagrammform anzeigen lassen (s. auch Kapitel D 2.3.3). Sie verfahren dabei in folgender Weise:


Diagramme können Sie in einer Ebene oder in 3D-Ansicht, als vertikale oder horizontale Balken- oder Staffelbalkendiagramme, als Punkt-, Linien-, Flächen- oder Kreisdiagramme anzeigen lassen.
Die Steuerung erfolgt über die entsprechenden Buttons im Diagrammfenster, ebenso der Wechsel in die 3D-Ansicht. Unabhängig von der Voreinstellung ist jederzeit der Wechsel in eine andere Diagrammform möglich.


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Sortieren von Recherchetreffern

Für eine nutzerfreundliche Darstellung von Rechercheergebnissen ist eine Sortierung der Recherchetreffer oft unerläßlich. Mit MIDOS2000 Classic können Sie die Sortierkriterien selbst bestimmen. Zur Sortierung


Es öffnet sich das Fenster zur Eingabe der Sortierfelder

Zur Sortierung können im Fenster Sortierung der Datensätze mittels der eingeblendeten Datenbeschreibung der Datenbank max. 5 Feldnamen als Sortierkriterien für unterschiedliche Sortiervarianten ausgewählt werden. Insgesamt können 4 Sortieralternativen gewählt werden.

Standardmäßig beträgt die Sortierlänge 100 Zeichen, d.h. bei einem Feldnamen stehen 100 Zeichen als Sortierlänge zur Verfügung, bei 5 Feldnamen dementsprechend 20 Zeichen pro Feldnamen.

Für die Sortierung selbst können Sie unterschiedliche Optionen einstellen.

Sie können eine genaue Sortierlänge, Button genaue Sortierung, mit einer Länge von 200 Zeichen, eine Auflösung der Umlaute und eine numerische Sortierung vereinbaren.

Es ist zu beachten, daß bei großen Treffermengen (>1000 Treffer) auch entsprechende Sortierzeiten zustande kommen.

Nach durchgeführtem Sortierlauf wird die Kurzanzeige entsprechend geändert, die Vollanzeige erfolgt dann auch in der Reihenfolge der Sortierung. Wird mit der sortierten Treffermenge eine sequentielle Folgerecherche durchgeführt, so bleibt die alphabetische Sortierung erhalten.


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Druckerausgabe von Rechercheergebnissen

Die Druckerausgabe ist eine wesentliche Schnittstelle zwischen System und Nutzer. Ein wesentliches Prinzip bei der Druckerausgabe ist das WYSIWYG-Prinzip, vorausgesetzt die richtige Druckereinstellung ist aktiviert.

Druckerausgaben können im Retrievalmodus bei der Kurzanzeige und bei der Vollanzeige durch Betätigung des Druckbutton gestartet werden.

Der Druck von Rechercheergebnissen im Kurzanzeigelayout oder im Vollanzeigelayout vollzieht sich nach dem gleichen Ablauf.

Der Druckvorgang wird eröffnet durch Betätigung des Druckbutton im Fenster Kurzanzeige oder Vollanzeige .

Im Ergebnis öffnet sich das Fenster zur Druck-(Layout-)gestaltung

Sie haben die Möglichkeit, das Rechercheergebnis direkt zu drucken oder auch als RTF-Datei ausgeben zu lassen. Die Druckgestaltung beginnt mit der Festlegung der Parameter und Eintragungen zur Layoutgestaltung.

Zur Veranschaulichung der Layoutgestaltung durch die Parameter und Eintragungen bietet die Druckgestaltung eine Druckseitenvorschau. In der Druckseitenvorschau sind durch Anklicken der entsprechenden Buttons möglich


Im Sinne einer individuellen, anspruchsvollen Layoutgestaltung ist es möglich:


Die Seiteneinrichtung ist maßgebend für die Layoutqualität. Die Seiteneinrichtung erfolgt mit den Eingabefeldern unter Einstellungen. Es werden festgelegt:


Im Anzeigemodus von Rechercheergebnissen (Kurzanzeige oder Vollanzeige) ist es möglich, Recherchetreffer für eine selektive Ausgabe zu markieren. Dementsprechend läßt MIDOS2000 Classic im Druckmodus die Ausgabe aller Recherchetreffer oder nur von markierten Treffern zu (Eingabefeld Einstellungen).

Unter Einstellungen können veranlaßt werden:


Die Veranlassung zum Druck erfolgt über den Druckbutton. Wichtig für das richtige Drucken entsprechend der Druckseitenvorschau ist die Druckereinrichtung über Einrichten von beispielsweise


Nach erfolgter Druckereinrichtung bzw. -überprüfung wird der Druck über den OK-Button eingeleitet. Bei dem Druck kann eine Begrenzung der Seitenzahl vorgenommen werden.


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Speicherung von Rechercheergebnissen

Es besteht die Möglichkeit, die Recherchetreffer im Quellformat oder im Userformat (entsprechend den Ausgabebeschreibungen) zu speichern. Was wie gespeichert werden soll, geben Sie in dem nachfolgenden Fenster ein, das Sie über den Speicherbutton in der Vollanzeige erreichen.
Sie können auch eine Speicherung im RTF-Format über die Druckfunktion veranlassen.


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Bibliografie

Auf der Grundlage entsprechender Recherchen können Sie thematische Bibliografien erarbeiten. Die Bibliografie-Recherche erfolgt dabei als sequentielle Suche.
Eine Bibliografie umfaßt die Bibliografieliste und maximal 5 Register.
Eine Sortierung der Datensätze innerhalb der Bibliografie ist möglich.
Eine Bibliografie kann abgespeichert werden im HTML-Format oder als RTF-Datei.
Sie erreichen die Bibliografiefunktion über den Bibliografiebutton im Hauptmenü oder über den Menüpunkt Ausgabe und Bibliografie. Es öffnet sich das Menü zur Bibliografiebearbeitung. Auf der Grundlage dieses Eingabefensters können Sie die für die Bibliografiebearbeitung notwendigen Eingaben vornehmen.


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Datenpoolauswahl und Eingabe der Recherchefrage

Sie können zur Bibliografiebearbeitung folgende Eingaben vornehmen:


Als Überschrift für die Bibliografie können Sie maximal 255 Zeichen eingeben, auch für den Untertitel sind 255 Zeichen zur Titelergänzung möglich.

Für den zu recherchierenden Datenpool wählen Sie nach Anklicken des Buttons Datei laden eine Datei aus.
Sie können nur in einem einzigen Datenpool recherchieren.
Bei der Aufstellung der Suchfrage für die sequentielle Suche beachten Sie bitte:


Darüber hinaus haben Sie die für die Volltextsuche geltenden Möglichkeiten.

Wenn Sie Recherchefragen für die Stapelbearbeitung erfassen oder gespeicherte Recherchefragen für die Abarbeitung aufrufen möchten, müssen Sie den Button Stapel einstellen betätigen.
Die Fragen eines Stapels bilden den Inhalt einer Gliederung der Bibliografie ab.
Für die Erfassung von Recherchefragen für die Stapelverarbeitung benutzen Sie das Menü für das Erfassung von Recherchefragen für die Stapelabarbeitung.

Wenn Sie die Stapeldatei abspeichern, wählen Sie das Verzeichnis, in dem sich die Datenbank befindet. In einer Stapeldatei können Sie 999 Recherchefragen speichern. Mit gleichzeitiger Betätigung von Enter und der Cursorsteuertaste können Sie die gewünschten Eingabezeilen für die Recherchen ansteuern. Nach der Erfassung und der Eingabe eines Dateinamens für die Stapeldatei betätigen Sie den Button Datei speichern.
Wenn Sie eine schon existierende Stapeldatei für die Abarbeitung aktivieren möchten, klicken Sie auf Datei laden. Es öffnet sich das Menü für die Auswahl der Stapeldatei, die Sie durch Anklicken auswählen können.

Wenn Sie die Option mit Suchwortmarkierung ankreuzen, werden die Suchbegriffe in der Recherchetreffer-Anzeige farbig hinterlegt


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Einstellungen für die Registerherstellung

Soll eine Bibliografie Register enthalten, dann klicken Sie die Checkbox Register an und anschließend Register einstellen.

Grundlage für die Auswahl der Registerfelder ist die Datenbeschreibung der Datenbank. Sie können pro Bibliografie maximal 5 Register erstellen.
Folgende Registertypen werden Ihnen unter Eigenschaften des Registers zur Auswahl angeboten:


Wenn Sie alle Wörter in das Register aufnehmen wollen, wählen Sie die erste Option. Wenn nur ausgewählte Wörter oder Wortgruppen in das Register übernommen werden sollen, kennzeichnen Sie diese schon bei der Erfassung, indem Sie den Beginn und das Ende jeweils mit # markieren.


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Sortieren der Datensätze

In der Bibliografie können Sie die relevanten Datensätze sortieren, wobei Sie die Sortierkriterien selbst bestimmen können.


Die Sortierkriterien geben Sie im Menü für die Sortierung ein.

Grundlage für die Auswahl der Sortierfelder ist die aktuelle Datenbeschreibung. Für die Sortierung können Sie 4 Sortiervarianten, die nacheinander abgearbeitet werden, bestimmen.
Standardmäßig werden insgesamt 100 Zeichen der ausgewählten Felder in die Sortierung einbezogen. Möchten Sie eine größere Sortierlänge veranlassen, dann klicken Sie die Checkbox genaue Sortierung an. Die Sortierlänge beträgt dann 200 Zeichen.
Wenn es sich um reine numerische Felder handelt, betätigen Sie den Button Numerisch sortieren.
Mit den Sortiervarianten können Sie auch spezifische Feldzuordnungen für unterschiedliche Dokumentarten berücksichtigen.


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Ausgabeformen

Durch Klicken in der Eingabezeile Welche Ausgabeform können Sie zwischen verschiedenen Formaten wählen:


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Speicherformen/Bibliografie

Eine Bibliografie kann in zwei Formen gestaltet werden. Sie können HTML einstellen oder RTF einstellen.
Die gewünschte Form bestimmen Sie durch Anklicken der entsprechenden Checkbox. Wenn Sie die Speicherform bestimmt haben, müssen Sie auch die Einstellungen für die jeweilige Form vornehmen.


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HTML-Speicherung

Mit der HTML-Aufbereitung können Sie einen freizügigen Informationsaustausch vollziehen und auch Ihre Leistungen im Internet anbieten. Auch wenn Sie diese Möglichkeit nicht nutzen, ist diese Aufbereitung durch Ihre Hypertextstruktur ein komfortables Ausgabeformat.
Für die HTML-Speicherung müssen Sie über HTML einstellen die Aufbereitungsparameter angeben.

Über die einzelnen Checkboxen können Sie folgende Eingabeparameter festlegen:


Nachdem Sie die Eingabeparameter bestimmt haben, können Sie die Bibliografie erarbeiten lassen. Dazu betätigen Sie Liste erzeugen.

Der Stand der Bibliografieherstellung wird Ihnen angezeigt. Bei der Bibliografiebearbeitung wird eine HTML-Datei mit dem angegebenen Namen eingerichtet.
Wenn Sie das Ergebnis ansehen wollen, klicken Sie in dem sich öffnenden Fenster Ergebnis anzeigen an. Wenn Sie die Ergebnisse zur Anzeige bringen wollen, müssen Sie einen HTML-Viewer starten. Über Programm starten wird der zu MIDOS2000 Classic gehörende Viewer gestartet. Sie können aber auch einen eigenen Viewer benutzen, den Sie in die Eingabezeile eingeben und über Neuen Viewer speichern.
In der Bibliografieansicht können Sie sowohl die Bibliografieliste als auch die Register anzeigen und zwischen beiden beliebig wechseln. Die Bibliografieliste und die Register können Sie über das Menü auswählen.
Wenn Sie Gesamtübersicht anklicken, wird Ihnen die Bibliografieliste in dem eingestellten Ausgabeformat angezeigt.
Über Zurück können Sie wieder in die Grundansicht wechseln. Dann ist auch ein Wechsel in die Register möglich. Wenn Sie dann ein Register anklicken, wird Ihnen das angezeigt.
Sie können beliebig zwischen Bibliografieliste und Registern wechseln. Wenn Sie einen Registereintrag anklicken, erfolgt die Anzeige des dazugehörigen Datensatzes.

E 7.4.2.2 RTF-Aufbereitung

Mit dem RTF-Format haben Sie die Möglichkeit zur problemlosen Weiterverarbeitung in Textverarbeitungssystemen.
Der Ablauf bei der Bibliogerafievorbereitung entspricht dem Ablauf bei der HTML-Einstel-lung. Sie klicken jedoch als RTF-Datei an und anschließend RTF einstellen. Im Menü Sie Ihr Ausgabelayout gestalten.


Mit den aktuellen Einstellungen wird eine Bibliografieliste erzeugt, deren Ausdruck Sie in Anlage H finden.
Die Parameter werden beim Beenden gespeichert.


ï ñ ò Datensatz 130

RAK-Aufbereitung von Rechercheergebnissen

Mit der RAK-Aufbereitung steht Ihnen eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie bibliografische Rechercheergebnisse nach den Regeln für die alphabetische Katalogisierung darstellen können. Voraussetzung dafür ist, daß sich eindeutige Zuordnungen zwischen den Feldern der Datenbeschreibung und den für die RAK-Aufbereitung vorgesehenen MIDOS2000 Classic-Feldern treffen lassen. Außerdem muß die Ausfüllung der Felder an RAK angelehnt sein.
Falls Sie eine RAK-Aufbereitung in Betracht ziehen, berücksichtigen Sie das bereits bei der Entwicklung der Datenbeschreibung und bei der Dateneingabe.

Ausgangspunkt ist die Datenbeschreibung der ausgewählten Datenbank. Um die Felder für Ihre RAK-Aufbereitung zu bestimmen, klicken Sie im Hauptmenü auf Bearbeiten und Felder für RAK-Format.
Wenn Sie die Felder für die RAK-Aufbereitung in einer Datenbank festgelegt haben, können Sie jede Informationsleistung in dieser Datenbank im RAK-Format ausgeben.


ï ñ ò Datensatz 131

Brieffunktion

MIDOS2000 Classic erlaubt die Herstellung


ï ñ ò Datensatz 132

Einzel- und Serienbrief

Sie erreichen die Brieffunktionen in MIDOS2000 Classic über den Briefbutton in der Kurz- bzw. Vollanzeige des MIDOS2000 Classic-Retrievals oder unter Drucken in der Vollanzeige oder über Anwendungen und Brief.
Für die Abfassung eines Einzelbriefes mit Einzeladresse und Einzel-Brieftext nehmen Sie die Adreßeingaben in den Eingabezeilen für den Briefkopf vor. Unter Briefinhalt können Sie Ihren gewünschten Brieftext eingeben.
Sie haben die Möglichkeit,


Wichtige Möglichkeiten bei der Erstellung eines Briefes sind:


Sie können hier einen beliebigen Brieftext eingeben. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, für spätere Briefe den eingegebenen Text zu speichern (Text für Briefinhalt speichern) oder auch gespeicherte Brieftexte zu laden (Text für Briefinhalt holen).

Für die Abfassung des Brieftextes stellt Ihnen MIDOS2000 Classic einige Arbeitshilfen zur Verfügung.
Es sind möglich:


Sie können alle oder ausgewählte Adressen für die Briefadressierung benutzen. Die Adresssen, für die Briefe erstellt werden sollen, können Sie im Retrieval bestimmen.

Für die Adressierung bei der Briefherstellung ist zu überlegen, ob sich eine separate Adreß-Datenbank empfiehlt. In diesem Fall legen Sie bitte in der Datenbeschreibung geeignete Felder als Suchfelder für die schnelle Adreßsuche fest. Sie haben dann mit dem Wörterbuch-Retrieval die Möglichkeit, gesuchte Adressen sehr schnell zu finden.

Wenn Sie die Adresse für einen Brief aus einer Datei übernehmen möchten, müssen Sie die Analogie zwischen den von MIDOS2000 Classic für die Brieferstellung vorgesehenen Feldnamen und den in der betreffenden Datenbank dafür vorgesehenen Feldnamen (aus der Datenbeschreibung) herstellen. Wechseln Sie dazu in das entsprechende Eingabefenster Feldzuordnung ändern(+ Schrift speichern).
Grundlage für die Feldzuordnungen ist immer die Datenbeschreibung der Datenbank, in der die Brieffunktion genutzt werden soll.
Wenn Sie eine eigenständige Adreß-Datenbank nutzen, sollten Sie Ihre Feldnamen in der Datenbeschreibung so wählen, daß sie bereits den Feldnamen für den Brief entsprechen.

Nach erfolgter Adreßrecherche werden die relevanten Adressen in den Briefkopf eingefügt.
In der Druckvorschau haben Sie die Möglichkeit, sich das Brieflayout anzusehen.
Nach erfolgter Adreßrecherche können Sie, wenn Sie den Briefdruck veranlassen, darüber entscheiden, ob Sie einen Sammeldruck für alle Briefe oder für jeden Brief einen Einzeldruck machen möchten.


ï ñ ò Datensatz 133

Bestellbrief

Sie erreichen die Bestellbriefherstellung aus der Vollanzeige des Retrievals über Drucken.
Es bestehen über Buttons die Möglichkeiten, eine Rechercheliste oder einen Bestellbrief auszugeben.
Die Möglichkeiten, die Sie für die Erstellung des Bestellbriefes haben, sehen Sie in dem Fenster Druckgestaltung für Briefe.


ï ñ ò Datensatz 134

Viewer

Für die Anzeige und den Druck bestimmter Graphikdateien bzw. von als HTML-Seiten aufbereiteten Dateien stellt MIDOS2000 Classic entsprechende Viewer bereit


Sie erreichen diese Viewer unter Anwendungen im MIDOS2000 Classic-Hauptmenü.


ï ñ ò Datensatz 135

Kartenausgabe

Mit der Kartenausgabe können Sie Katalogkarten im Einzelkartendruck (auf Originalkarten) im Format Ihrer Ausgabebeschreibungen oder, wenn Sie die entsprechenden RAK-Felder definiert haben, im RAK-Format erzeugen. Die Kartenausgabe erreichen Sie über den entsprechenden Button im Hauptmenü.
Die Datenpooleingabe, die Eingabe der Suchfrage (Einzelfrage, Stapeldatei), die Festlegung der Ausgabeform, Festlegung von Sortierkriterien) erfolgen in der gleichen Weise wie bei der Bibliografie.
Die Schriftart können Sie selbst festlegen.
Als Kartenformate werden Ihnen drei Formate angeboten. Mit dem Editieren haben Sie die Möglichkeit, darüber hinaus eigene Kartenformate (Festlegung der Kartenbreite und -höhe in mm) zu definieren.


ï ñ ò Datensatz 136

Datenaustausch

MIDOS2000 Classic erlaubt den Datenimport und den Datenexport für das Text-Delimited-Format und das dBASE-Format.


ï ñ ò Datensatz 137

Text-Delimited-Format

Das Text-Delimited-Format (Allgemeines Text-Austauschformat, im Handbuch nur als Austauschformat bezeichnet) ist ein Format, in dem die Felder durch ihre Stellung innerhalb des Datensatzes bestimmt sind und in dem die Feldreihenfolge durch einen Kopfsatz definiert sein kann.
Die Datensatzstruktur wird durch definierte Begrenzungszeichen hergestellt:



ï ñ ò Datensatz 138

dBASE-Format

dBASE ist ein relationales Format.


ï ñ ò Datensatz 139

Transformation des Text-Delimited-Formates

Die Transformation einer MIDOS-Datei in das Text-Delimited-Format kann für alle oder auch nur für ausgewählte Felder durchgeführt werden. Sie können bei dieser Transformationsrichtung bestimmen, ob die entstehende Text-Delimited-Datei einen Kopfsatz enthalten oder ob auf einen Kopfsatz verzichtet werden soll (Empfehlung: Immer einen Kopfsatz anlegen!).

Den Import von Text-Delimited-Dateien in das MIDOS-Format erreichen Sie über Transfer und Datenimport (Text-Delimited).

Den Export von MIDOS-Dateien in das Text-Delimited-Format erreichen Sie über Transfer und Datenexport (Text-Delimited).


ï ñ ò Datensatz 140

Import von Text-Delimited-Dateien

Die in der Text-Delimited-Datei zu verwendeten Begrenzungszeichen geben Sie ein unter (oder übernehmen die Voreinstellungen):


Sollte die Text-Delimited-Datei keinen Kopfsatz enthalten, so müssen Sie unter Feldzuordnung die Felder der Text-Delimited-Datei, durch Semikolon voneinander getrennt, in der richtigen Reihenfolge aufführen.
Die Transformation setzen Sie mit Datei transformieren in Gang.
Sie haben nach erfolgter Transformation sofort die Möglichkeit, die entstandene MIDOS-Datei über MIDOS-Datei ansehen zu kontrollieren und für die Datei über MIDOS-Datenbank herstellen eine Datenbeschreibung für die Datenbank herzustellen.


ï ñ ò Datensatz 141

Export von MIDOS-Dateien

MIDOS-Dateien haben eine definierte Satzstruktur.
Bei der Transformation ist die Herstellung eines Kopfsatzes in der Text-Delimited-Datei optional. Sie können sämtliche Felder aus der MIDOS-Datei oder auch nur ausgewählte Felder in die Text-Delimited-Datei übernehmen. Die Auswahl können Sie durch Markieren anhand der eingeblendeten MIDOS-Datenbeschreibung vornehmen.

Die Transformation starten Sie über Datei transformieren. Nach erfolgter Transformation besteht sofort über Ziel-Datei ansehen die Möglichkeit zur Ansicht der Text-Delimited-Datei.


ï ñ ò Datensatz 142

Transformation von dBASE-Formaten


ï ñ ò Datensatz 143

Export einer MIDOS-Datei nach dBase

Sie können beliebige MIDOS-Dateien in das dBASE-Format übersetzen. Bei der Transformation haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

Die Transformation starten Sie mit Datei transformieren. Nach Betätigung des Buttons dBASE-Struktur ansehen, können Sie für die dBASE-Datei Feldnamen, Feldtyp, Länge und Dezimalstellen einsehen.

Über Quelldatei ansehen und Zieldatei ansehen können Sie sich die Dateien anzeigen lassen.


ï ñ ò Datensatz 144

Import einer dBASE-Datei in MIDOS

Sie können beliebige dBASE3/4-Dateien in das MIDOS-Format übersetzen.
Die Transformation starten Sie mit dBASE-Datei transformieren.
Über transf. MIDOS-Datei ansehen und dBASE-Struktur ansehen können Sie sich die Dateien anzeigen lassen.
Sie geben die dBASE-Datei, die in eine MIDOS-Datei umgesetzt werden soll, an. Für die Zieldatei wird der Name der dBASE-Quelldatei übernommen, die Datei erhält die Extension *.DBM. Nach erfolgter Transformation haben Sie sofort die Möglichkeit, die MIDOS-Datei zu kontrollieren und für die Datei eine Datenbank (MIDOS-Datenbank herstellen) anzulegen Die erforderlichen MIDOS-Systemdateien werden angelegt.


ï ñ ò Datensatz 145

Bearbeitungskontrolle

Wenn es bei der Erfassung zu Systemabbrüchen kommt, haben Sie bei der Erfassung im gesamten Datenpool eine Möglichkeit, die erfaßten Datensätze zu retten. Dazu enthält MIDOS2000 Classic eine Funktion Bearbeitungskontrolle, die Sie im Komplex Bearbeiten erreichen. Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, den Bearbeitungsstand eines Datenpools anzuzeigen und den Erfassungsstand vor dem Systemabbruch wiederherzustellen. Die Funktion enthält für den aktuellen Datenpool die folgenden Anzeigen über die Bearbeitungszustände:


Wird eine Erfassung im gesamten Datenpool nicht ordnungsgemäß beendet, dann wird Ihnen das bei Nutzung dieser Funktion mit Der Datenpool befindet sich im Bearbeitungsstatus angezeigt. Sie haben die Möglichkeit, über den Button Datenpool richtig beenden bis auf den letzten Datensatz den alten Bearbeitungsstand herzustellen.
Den Datenpool können Sie mit der letzten gespeicherten Form wiederherstellen. Betätigen Sie dazu den Button Letzte gespeicherte Poolbearbeitung zurücksetzen (BAK ==> POOL). Die BAK-Datei für den Datenpool wird damit zur aktuellen Pooldatei.

Die Funktion Bearbeitungskontrolle ermöglicht Ihnen auch, eine Datei für die Erfassung und Änderungen zu sperren. Betätigen Sie dazu den Button Datenbank sperren. Eine gesperrte Datei kann aber weiterhin gelesen werden und damit für Recherchen genutzt werden. Wenn Sie die Sperre aufheben möchten, betätigen Sie den Button Datenbank entsperren.


ï ñ ò Datensatz 146

Zeichensatzkonvertierung ASCII - ANSI

Wenn Sie Daten aus fremden satzorientierten Programmsystemen, wie z.B. WINWORD, PageMaker, QuarkXpress oder aus Datenbanksystemen, wie dBASEV, Oracle, DB2, STAIRS, BRS SEARCH, INFORMIX usw., übernehmen wollen, werden Sie schnell mit Problemen der Unterschiede in den Zeichensätzen ASCII für PC unter DOS, Macitosh, Linux/Unix und ANSI für PC unter DOS, Macitosh, Linux/Unix in Berührung kommen. Die Zeichensätze stimmen lediglich im Zeichenwertebereich von dezimal 32 bis 126 überein. Diese Übereinstimmung besagt aber nur, dass die Eingabe des Codes auf der Tastatur zum gleichen Zeichen auf dem Bildschirm führt, vorausgesetzt, es ist eine der Standardcodepages des Betriebssystems MS-DOS oder WINDOWS geladen. Alle ausserhalb des Codebereiches dezimal 32 bis 126 liegenden Zeichen haben entweder abweichende grafische Gestalt, sind verboten für die Anwendung in Daten oder dienen der Steuerung von Verarbeitungsprozessen in Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen. Besondere Probleme bereiten bei einer Codeumsetzung die deutschen Umlaute sowie alle diakritischen Zeichen, da sie in einigen Fällen keine grafische Entsprechung haben oder mehrdeutig sind.
MIDOS2000 Classic benutzt konsequent den erweiterten ASCII-Zeichensatz für die Datendarstellung. Um die Weitergabe von Daten an Fremdsysteme zu gewährleisten, sollten dennoch einige Grundregeln bei der Dateneingabe beherzigt werden.


In MIDOS2000 Classic sind zur Datensatzstrukturierung spezielle Zeichen festgelegt:


Ist es erforderlich, Daten an fremde Systeme zu liefern, so wird in der Regel ein Textkonverter vorhanden sein, der die Konvertierung des Grundzeichenvorrates und der deutschen Umlaute beherrscht.
Für die HTML-Anwendungen müssen die Zeichen-Entitäten beachtet werden. Besonders die Umschrift von <, >, & und " muss stimmen.
Probleme können beim Im- und Export von Daten bei MacIntosh-Rechnern oder UNIX-Systemen bestehen. Hier kann möglicherweise eine zusätzliche Zeichenkonvertierung notwendig werden, die Sie mit der Stringmanipulation bewältigen können.


ï ñ ò Datensatz 147

ò Feldtransformation

Feldmanipulation unter MIDOS2000 Classic

Mit dem Modul MWUPDATE.EXE des Datenbanksystem MIDOS2000 Classic haben Sie einen leistungsfähigen, programmierbaren Transformationsbaustein für
MIDOS-Datenbanken oder andere beinahe beliebige formatierte Textdateien zur Verfügung, dessen Ziel es ist, diese Dateien den eigenen Wünschen
entsprechend in eine MIDOS-Datenbank zu integrieren.

Liegen der Aufgabe, eine Datenbank zu generieren, Fremddateien zu Grunde, die nicht im MIDOS-Datenbankformat vorliegen, so sind diese Daten zunächst
mit dem MIDOS-Manipulator, Unterfunktion MAN im Funktionskomplex UPDATE, in eine grobe, feldorientierte Struktur zu überführen.

Diese grobe Struktur ist durch folgende mindestens zu erzeugende Merkmale gekennzeichnet:


::= Länge: 1 bis 12
::= Standard: ":"
::= Standard: erweiterter ASCII-Zeichensatz
max. Länge: 32000 Zeichen
::= &&&
max. Länge: 20 Zeichen
::= Standard: CRLF (H'0D0A', #13#10)

Für die zuverlässige Markierung von Wiederholelementen in Mehrfachfeldern
(auch "multiple Felder" genannt), ist es möglich, einen Feldaussagentrenner
(auch "Wortgruppentrenner" oder "Feldwertetrenner" genannt), zu erzeugen.

::= Standard:; (H'#124)

Beispiel:

AB:Hier folgt ein kurzes Beispiel.
DE:Beispiel; Test; MIDOS2000 Classic; Transfer; Feld; Beschreibung; Kommandosprache
DT:19980919
TD:19.09.1998
RZ:100.10
WE:DEM
OT:Hanau
AU:Stys,T.; Kunkel,P.
&&&

Allgemeine Syntax der Feldmanipulation

Die Feldmanipulation kann auf jede Datei angewendet werden, die
in einem gültigen Datenbankformat von MIDOS2.1, MIDOS3.0 oder MIDOS2000 Classic
vorliegt.

Die mit '' gekennzeichneten Kommandos sind nur auf das strenger
definierte MIDOS2000 Classic-Format anwendbar. Entscheident dafür sind die
Parameter:

=;

=3&


ï ñ ò Datensatz 148

ñ ò Feldtransformation

Syntax der EXEC-Kommandos

EXEC-Kommandos sind im Anschluß an die Transformationstabelle nach
einer Leerzeile zu definieren. Eine Leerzeile im Sinne dieser
Syntax besteht aus "CRLF Leerzeichen CRLF".
Es kann nur ein Kommando pro Zeile stehen. Hinter einem Kommando kann
ein Kommentar stehen.
EXEC-Prozeduren sind mit EXEC einzuleiten und mit einer Leerzeile
abzuschließen.
Fehlt eine EXEC-Prozedur wird beim Start des Transfers ein Syntaxfehler
gemeldet. Die Syntaxprüfung ist an die Verwendung des integrierten
Editors in der Grundfunktion TRANSFER bzw. an die Benutzung der
"Editors für kleine Dateien" unter MIDOS2000 Classic gebunden.

Wichtig:
In EXEC-Prozeduren ist der Anwender selbst für die Erzeugung einer
MIDOS-gerechten Syntax zuständig, wenn eine gültige MIDOS-Datenbankstruktur
erzeugt werden soll. Das betrifft vor allem die Bereitstellung eines CRLF
(#13#10 oder
) am Ende eines Feldes, die Bereitstellung gültiger
Dokumentendes &&& , das Setzen gültiger Aussagentrennzeichen
(z.B.; ) und die Verwendung gültiger Feldnamen (1 bis 12 Zeichen plus
Doppelpunkt).

Hinweis:
Soll der Transfer in ein anders Datenbanksystem erfolgen, so muß
die Syntax dieses Syszems bekannt sein und ebenfalls eigenständig
erzeugt werden.
Soll das Zielsystem ein relationales Datenbanksystem sein, so kann
die Unterfunktion "Austauschformat" in MWUPDATE.EXE hilfreich sein.
Die Übergabe von Dokumenten an "WORD Für WINDOWS" oder ähnliche
Textverarbeitungssystem erfolgt dagegen zweckmäßiger über die Funktion
"Recherche", Unterfunktion "Ausgabe im RTF-Format" oder die gleichnamige
Funktion in MWUPDATE.EXE, in der ggf. eine Ausgabebeschreibung zur
Gestaltung der Übergabeform zu benutzen ist.


ï ñ ò Datensatz 149

ñ Feldtransformation

Beschreibung der Kommandos
==========================

Im folgenden gilt für die Schreibweise:

{} steht für andere Schreibweise
[] steht für wahlweise Angabe
<> markiert Variable

Reservierte Wortsymbole sind in Grossbuchstaben geschrieben, obwohl
Programm sowohl in Groß- als auch Kleinbuchstaben zulässig sind.


Kopieren eines Feldes
---------------------

COPYALL(,[])
{COPY(...)} {CO(...)}

- kopiert das gesamte Feld vom 1. Zeichen nach dem
(im allgemeinen ":") bis vor , im allgemeinen CRLF
(X'0D0A', #13#10) oder früher ";"
- wird weiter unten erläutert


Kopieren einer Konstanten
-------------------------

COPYCONST(,[&])
{CC(...)}

- kopiert eine Zeichenkette()
- Die bewirkt, das die Konstante nur kopiert wird,
wenn bereits ein Wert ( oder ) in den
Ausgabebereich kopiert wurde.
- Die max. Konstantenlänge beträgt 40 Zeichen. Längere Zeichenketten
müssen aus mehreren Teilzeichenketten zusammengesetzt werden.
- Konstanten, die Zeichen aus der Syntax der Kommandos enthalten,
sind in Apostroph einzuschliessen. Die Zeichen können auch in ihrem
ASCII-Wert angegeben werden.

z.B.

CC(' ') --> ein Leerzeichen
CC(#32) --> auch ein Leerzeichen

- Unter MIDOS2000 Classic sind die Umlaute speziell zu behandeln.
Ein Umlaut in einer Konstanten, einer Bedingung oder einer
Translate-Zeile ist immer mit seinem ANSI-Code darzustellen.
(vergl. ISO-LATIN-1) und wird in diesem Code abgefragt und
geschrieben. Sind ASCII-Umlaute im Dokumente enthalten, müssen
sie mit dem ASCII-Zeichen dezimal abgefragt werden. Das gilt für
jedes ASCII-Zeichen größer als dezimal 128.

z.B.

if exist(NAME,#154) goto xy ... wenn im Feld NAME ein Ü existiert ...

ANSI dezim. Umschrift ASCII dezim.
----------------------------------
#196 Ä Ae #142
#214 Ö Oe #153
#220 Ü Ue #154
#223 ß ss #225
#228 ä ae #132
#246 ö oe #148
#252 ü ue #129

z.B. COPYCONST('#142nderungsdatum: ') erzeugt ASCII-Code für Ä
CC(Änderungsdatum) erzeugt ANSI-Code für Ä

Die Aussagen zum Zeichensatz gelten für die Arbeit mit dem
"Editor für kleine Dateien" von MWUPDATE.EXE.
MIDOS3.0-Transfers können unverändert übernommen werden.


Kopieren einer Teilzeichenkette
-------------------------------

COPYSUBSTRING(,,,[],[])
{CS(...)}

- kopiert eine Teilzeichenkette aus dem Feld von der
Positions bis zur Position , wenn die Angaben
Zahlen sind (1...32756)
- kopiert eine Teilzeichenkette aus einem Feld von der Positions
bis zur Position , wenn die
von/bis-Angaben Zeichenketten sind und die Position
ungleich Null und größer als ist.
- wird weiter unten erläutert

CS(EK,1,20) --> von Position 1 bis Position 20
CS(EK,Berlin,'(') vom 1. Auftreten des Wortes Berlin, bis zur
1. runden Klammer
Die Funktion liefert nur dann ein richtiges
Ergebnis, wenn die "(" immer dem Wort "Berlin"
steht, andernfalls ist das Ergebnis leer.


Kopieren von Aussagen
---------------------

COPYAUSSAGE(feldname,von,bis,trennzeichen,[bedingung],[])
{CA(...)}

- kopiert aus dem Feld die Aussagen von einer Aussagennummer
bis zu einer Aussagennummer
- ist der Aussagentrenner, der in der
als Trenner verwendet wird (Normal:; )

z.B.
COPYAUSSAGE(DE,3,3,; ) dritte Aussage kopieren
COPYAUSSAGE(DE,2,2,; ) zweite Aussage kopieren
COPYAUSSAGE(DE,1,1,; ) erste Aussage kopieren
...
COPYAUSSAGE(DE,4,20,; ) Aussage 4 bis 20 kopieren


Übersetzen von Aussagen
-----------------------

TRANSLATE(feldname,von,bis,trennzeichen)
[FILE:]

{TR(...)}

- transformiert Aussageninhalte des Feldes
gemäß einer Translate-Tabelle, die nach dieser Anweisung stehen
muß oder die in einer externen Textdatei enthalten ist.
- von, bis definieren, von der wievielten Feldaussage bis zu
welcher Feldaussage des Quellfeldes der TRANSLATE-Befehl
ausgeführt werden soll.
- Trennzeichen definiert eine die im
zwischen die übersetzten Feldaussagen gesetzt werden soll.
kann bis zu 3 Zeichen lang sein und muß ggf. in
Apostroph eingeschlossen oder durch dezimale ASCII-Werte
dargestellt werden.
- Die Tabelle ist mit einer Leerzeile (CRLF + Leertaste + CRLF)
zu beenden.
- Liegt die Translate-Tabelle in einer externen Datei vor,
muß diese mit

FILE:

unmittelbar in der Folgezeile von TRANSLATE aufgerufen werden.

umfaßt entweder die komplette Laufwerks- und
Verzeichnisangabe oder nur den Dateinamen. In letzteren Fall
muß sich die Datei im Verzeichnis befinden, in dem auch die
Transferdatei steht.
Nach der Angaben von FILE... muß in jedem Fall eine Leerzeile
stehen, bevor ein weiteres Kommando folgen kann.

z.B.

Die EXEC-Prozedur
------------------
EXEC12:
TRANSLATE(CC,1,6,; )
FILE:CCKONK.TXT

CC(
)

- Tabellenstruktur(en)
Die linke Seite der Translate-Tabelle enthält die ,
die rechte Seite die .
Die und in der Tabelle können mit
Komma oder "
" (ASCII 94) getrennt werden.
Enthält eine Quell- oder Zielaussage ein zu erhaltendes Komma
oder ein "
", dann sind diese Zeichen durch ihren ASCII-Wert
auszudrücken.
Enthält eine Quell- oder Zielaussage nur ein zu erhaltendes Komma,
genügt es, die Tabellenelemente mit "
" zu tennen.
Werte von , die nicht in der Tabelle enthalten sind,
werden nicht übersetzt, sondern entfallen
(vergl. aber TRANSLATEALL).
- Die Länge eines Begriffes darf 80 Zeichen nicht überschreiten.
(Hauptspeicherplatz/Listeneintrag: 166 Byte), vergl. aber
TRANSLATEMAX.
- Achtung: Eine versehentlich in der Tabelle enthaltene Leerzeile
beendet die Tabelle.
- Ein leerer Wert auf der rechten Tabellenseite führt zur Löschung
(leere )

z.B.

Die Translate-Datei
-------------------
AAA
AAA Allgemeines
BBB
BBB Philosophisches, Beispiel
XXX
CCC Charakteristisches; AAA Allgemeines
YYY$ZZZ
ZZZ Sonstiges

Beachten Sie die letzte Zeile mit einer Besonderheit:
Aus einem Code werden zwei Aussagen.


TRANSLATEMAX(feldname,von,bis,trennzeichen)
[FILE:]

{TRMAX(...)}

- wie TRANSLATE jedoch können und/oder
eine Länge von max. 255 Zeichen haben.
(Achtung: Eine Tabellenzeole belegt 520 Byte Hauptspeicherplatz.
Bei sehr umfangreichen Listen oder bei zu geringen Hauptspeicher
kann unter WINDOWS 3.1/95/NT eine Schutzverletzung auftreten.)


TRANSLATEALL(feldname,von,bis,trennzeichen)
[FILE:]

{TRALL(...)}

- wie TRANSLATE, jedoch werden nicht in der Tabelle enthaltene
unverändert als übertragen.
- Aussagenlänge max. 80 Zeichen


TRANSLATEALLMAX(feldname,von,bis,trennzeichen)
[FILE:]

{TRALLMAX(...)}

- wie TRANSLATEALL jedoch können und/oder
eine Länge von max. 255 Zeichen haben.
(Achtung: ein Listeneintrag belegt 520 Byte Hauptspeicherplatz.
Bei sehr umfangreichen Listen oder bei zu geringen Hauptspeicher
kann unter WINDOWS 3.1/95/NT eine Schutzverletzung auftreten.
Praxisanwendungen mit bis zu 4000 "natürlichen" Tabellenelementen
bei 32 MB Hauptspeicher liefen ohne Fehler.)

Weitere Beispiele

Beispiel 1:

TR(DE,1,1000,'; ')
PC,Rechner
Computer,Rechner
Laube,Gartenhaus
Drucker,Drucker (Gerät) --> Es wird der ANSI-Code für "ä" erzeugt.
...

Beispiel 2:

TR(DE,1,1000,'; ')
FILE:KONVERT.TXT


Formatieren von Feldern
-----------------------

FORMAT(feldname,links/rechts,anzahl,füllzeichen)
{FO(...)}

- formatiert das ganze Feld links- oder rechtsbündig
und gibt es aus
- / gibt die Formatierungsrichtung an
- gibt die Länge des formatierten Feldes an
- gibt das Zeichen an, daß zum Auffüllen überzähliger
Zeichen benutzt wird (wenn Feldlänge kleiner ).
- Ist die Feldlänge größer als wird ohne Warnung abgeschnitten.
Wo abgeschnitten wird, bestimmt der Parameter links/rechts.
- Es empfiehlt sich, Zahlen mit Vornullen links aufzufüllen und Text
mit Leerzeichen rechts.
- Hinweis:
Durch das Aneinanderfügen von mehreren formatierten Feldern entsteht
ein Grundformat für relationale Datenbanken.


Steuerung des Prozedurablaufs
-----------------------------
Bedingte Sprunganweisungen
--------------------------

IF EXIST(,[suchwort]) GOTO marke

- bedingte Programmverzweigung
Wenn ein angegeben ist, wird es im Feld gesucht,
sonst wird nur die Existenz des angegebenen Feldes überprüft.
Ist EXIST = true, dann wird mit der ersten Anweisung nach der Marke
fortgefahren - sonst wird als nächste Anweisung die nach
dieser IF-Anweisung stehende abgearbeitet. Die Marke darf nur nach
dieser Anweisung stehen, sonst wird Abarbeitung der EXEC-Prozedur
abgebrochen. Existiert die Marke nicht, wird die EXEC-Prozedur abgebrochen.

IF NOT EXIST(,[suchwort]) GOTO marke

- wie oben, es wird jedoch die Nichtexistenz des Feldes bzw. des
im Feld geprüft.

Unbedingte Sprunganweisung
----------------------------

GOTO marke

- unbedingte Verzweigung
Das Programm wird an der Stelle fortgesetzt, die mit der Marke
daß das wirkliche
Ende des Programmes erreicht sein muß.


Bedingungen für Kopieranweisungen
---------------------------------

Als Bedingung ist eine max. 40 Zeichen lange Zeichenkette mit
Operator einzugeben. Die Bedingung steuert die Ausführung der Kopier-
anweisungen:

= - nur wenn in der Kopier-Zeichenkette enthalten ist
<> - nur wenn nicht in der Kopier-Zeichenkette enthalten ist
< - nur wenn die Kopier-Zeichenkette vor im Feld steht. 1)
> - nur wenn die Kopier-Zeichenkette hinter im Feld steht 1)
VON - nur wenn in der Kopier-Zeichenkette enthalten ist,
kopiert wird ab 1. Zeichen nach bis Aussagenende. 2)
BIS - nur wenn in der Kopier-Zeichenkette enthalten ist, kopiert
wird ab 1. Aussagenzeichen bis ein Zeichen vor 2)

1) - nur für copysubstring
2) - nur für copyaussage

Die Parameter der Kommandos sind durch Kommata zu trennen.
Ein -Parameter darf max. 40 Zeichen lang sein und ist
in Hochkomma einzuschliessen.

Steuerzeichen sind als ASCII-Code mit "#" oder "@" einzugeben.

z.B.

#39 = Hochkomma ( ' )

= Zeilenwechsel (CRLF, #13#10)
#35 = Doppelkreuz ( # )
#13#10 =
= (CRLF)
#64 = kommerzielles "A" (@)


Zwischenfeld-Befehle
====================

Alle bisherigen Anweisungen transportieren direkt Daten von einem
Eingabefeld (meist Quelldatei) zu einem Ausgabefeld (in die Ausgabedatei
oder auf den Bildschirm).
Die folgenden Anweisungen dagegen arbeiten alle über ein Zwischenfeld.
Die Arbeitsweise ist in etwa folgende:
Ein oder mehrere Felder werden in das Zwischenfeld geladen, werden
dort analysiert und bearbeitet und dann in das Ausgabefeld geschrieben.
Die Zwischenfeldbearbeitung wird mit jeweils einer speziellen
Anweisung eingeleitet und beendet.
Zwischen diesen Anweisungen sind nur die im folgenden beschriebenen
Anweisungen zugelassen.

Beginn und Ende der Zwischenfeldbearbeitung
-------------------------------------------

ZFBEGIN([mode])

- Initialisiert das Zwischenfeld , wenn mode>0,
dann wird der Inhalt des der letzten EXEC-Prozedur übernommen.
Damit ist der EXEC-Aufruf gemeint, der in der Transformations-Tabelle
als letzter vor dem mit mode>0 definierten EXEC-Prozedur steht.
Die Reihenfolge der EXEC-Prozedur-Definitionen im Anschluß an
die Transformations-Tabelle ist dagegen nicht von Bedeutung.

z.B.

EXEC1 EN
AB
EXEC2
nwende

exec1:
zfbegin
...
zfcc(
)
zfende

exec2: In exec2 steht der Inhalt bereit, der in
zfbegin(1) exec1 zum Zeitpunkt von zfende bearbeitet war.
...
zfcc(
)
zfende

aber:

EXEC2 EN In exec2 steht der Inhalt von exec1 nicht
AB zur Verfügung, weil exec1 hinter exec2 definiert ist.
EXEC1
nwende

exec1:
zfbegin
...
zfcc(
)
zfende

exec2:
zfbegin(1)
...
zfcc(
)
zfende


ZFENDE

- Schreibt die Daten des Zwischenfeldes in das Ausgabefeld


Anzeigen interner Variablen
---------------------------

SHOWVARS

- Zeigt die globalen Variablen VAR1 ... VAR9 an.
(Nur im Testmodus, hält die Ausgabe an, weiter mit Enter.)

SHOWZF

- Zeigt das Zwischenfeld an.
(Nur im Testmodus, hält die Ausgabe an, weiter mit Enter)


Kopieren in das Zwischenfeld
----------------------------

ZFCOPY()
{ZFCO()}

- Kopiert das Feld in das Zwischenfeld

Kopieren von Zeilen
-------------------

ZFCOPYZEILE(,[])

- Kopiert die Zeichenkette Nummer aus dem Quellsatz, die
durch den Trenner abgetrennt sind. Optional sind als Trenner
die Zeilenwechselzeichen #13#10 (0D0AH) eingestellt.

z.B.

ZFCOPYZEILE(1,; )

kopiert die 1. Zeichenkette zwischen Feldname und dem
ersten Zeichen "; " im Feld.


Kopieren von Konstanten
-----------------------

ZFCOPYCONST()
{ZFCC(...)}

- Kopiert die Zeichenkette in das Zwischenfeld.
Die Länge der Zeichenkette kann max. 30 Zeichen betragen.
Längere Zeichenketten sind aus mehreren ZFCOPYCONST-Anweisungen
zusammenzusetzen. ZFCC fügt immer an das Ende des Zwischenfeldes an!


Substituieren von Teilzeichenketten
-----------------------------------

ZFSUBST(,,[],[])
{ZFSU(...)}

- Ersetzt im Zwischenfeld die Zeichenkette durch
- , sind optional und geben eine Anfangs- und Endeposition an,
innerhalb derer die Ersetzung wirken soll

z.B.

ZFSU(ANWENDUNG,Abwendung)

zfsu(01.12.98,19981201,1,8)

zfsu(Anfang,Ende,var1,var9)


Substitution von Codes
----------------------

ZFCODE(,,[],[])

- Tauscht im Zwischenfeld die Zeichen der Zeichenkette
durch die Zeichen der Zeichenkette aus, die an der
gleichen Position in beiden Zeichenketten stehen.
- , - sind optional und geben die Anfangs- und Endeposition
innerhalb derer die Umkodierung wirken soll.

z.B.

zfcode(A,a,1,1)

Aus jedem A wird ein a, wenn es auf Position 1 des Zwischenfeldes steht.

zfcode(ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ; ,abcdefghijklmnopqrstuvwxyz$,2,var9)

Von Position 2 des Zwischenfeldes bis zum Zwischenfeldende (ausgedrückt
durch die Variable var9, die die aktuelle Länge des Zwischenfeldes enthält).

zfcode(X,U,5,5)


Numerische Variable
-------------------

VAR1 ... VAR8=y

- Verwendung von 8 globalen Variablen z.B. zur Bestimmung der Position
von Substrings in der Funktion ZFPOS oder ZFPOS1

VAR9

- Enthält die aktuelle Zwischenfeldlänge, kann nur lesend verwendet
werden.


Position einer Zeichenkette ermitteln
-------------------------------------

VARx=ZFPOS(,[][,])

- Das Zwischenfeld wird nach durchsucht, als Ergebnis wird die
Position der (linkes Zeichen) in VARx (x= 1..8) gespeichert.
Null als Ergebnis bedeutet, die Zeichenkette ist nicht im Zwischenfeld
enthalten.
- , sind optional, fehlt die Angabe, wird als Standard
Zwischfeldanfang und Zwischenfeldende (wie var9) angenommen.


VARx=ZFPOS1(,[][,])

- Das Zwischenfeld wird nach den einzelnen Zeichen von Zeichenkette
durchsucht. Die Position des ersten Auftreten eines dieser Zeichen
wird in VARx (x= 1..8) gespeichert.
Ist das Ergebnis 0, bedeutet das, daß keines der Zeichen im Zwischenfeld
enthalten ist.
- , sind optional, fehlt die Angabe, wird als Standard
Zwischfeldanfang und Zwischenfeldende (wie var9) angenommen.

z.B.

var1=zfpos1(0123456789,30,var9)

- ermittelt die Position der ersten Ziffer im Zwischenfeld,
die nach der Position 30 steht

var1=zfpos('-,.;:?!()&$%"=+')

- ermittelt die Position des ersten Sonderzeichens im Zwischenfeld


Löschen von Teilzeichenketten

ZFDELETE(,)
{ZFDEL(...)}

- Löscht das Zwischenfeld vom Zeichen bis zum Zeichen
einschließlich dieser Zeichen; es wird also die Position des
letzten zu löschenden Zeichens angegeben.

z.B.

zfdelete(var1,var9)
zfdelete(13,var2)
zfdelete(13,255)


ZFERASE(,)

- Löscht im Zwischenfeld ab dem Zeichen auf Position in der Länge,
die durch -Zeichen bestimmt wird.


ZFINS(,)

- Fügt die Zeichenkette ab der Position in das
Zwischenfeld ein


Programmverzweigung mit Variablenwerten
---------------------------------------

IF VARx=y GOTO - bedingte Programmverzweigung in Abhängigkeit
IF VARx>y GOTO des Wertes y der Variablen VARx (x: 1..9)
IF VARxy GOTO - <> steht für "ungleich"


Programmschleifen
=================

REPEAT UNTIL

- Die zwischen REPEAT und UNTIL stehenden Anweisungen werden beliebig oft
(bis zu 1000 mal) wiederholt. Über IF GOTO MARKE ist ein
Abbruch möglich. Die Marke muß sich außerhalb der Schleife befinden
- Der Abbruch bei 1000 ist eine Sicherheitmaßnahme gegen unbeabsichtigte
ununterbrechbare Programmschleifen, die durch falsche Endebedingungen
entstehen können.

z.B.

VAR1=0
REPEAT --> zählt nur die Variable bis 10
VAR1=VAR1+1 } Abbruchbeispiel
IF VAR1>10 GOTO M1 }
UNTIL
:M1
ZFENDE

z.B.

Die Vornamen von Autoren sollen auf ihre Initialen gekürzt werden.
Der Spezialfall der Doppelt-Vornamen wird aus Platzgründen nicht
gesondert behandelt.

Quellfeld:

AU:Müller, Manfred; Meyer, Wolfgang; Schulze, Hans-Peter von

EXEC88:
if not exist(31) goto f2
zfbegin
zfco(31)
zfcc(; ) -> anfügen an Feld für Endebedingungen
repeat
var1=zfpos1(', ') -> Ausgangsvariablen einstellen
var2=var1+3
var4=var1+1
var3=zfpos(; )
var5=var3-1
if var5=0 goto f1
if var1<3 GOTO X1^IF VAR3<4 GOTO X1^IF VAR5<3 GOTO M1^ZFDEL(VAR2,VAR5)^IF VAR3>var9 goto x1 -> Abbruchbedingungn
:m1
zfsu(', ',XX,var1,var4) -> Umsetzen wegen Anfangsbedingung
zfsu(; ,$,var3,var3)
showvars
showzf
until
:x1
zfsu(XX,'-')
zfsu(.,-)
zfsu(',',-)
zfsu(#32,-)
zfsu(')',-)
zfsu('(',-)
zfsu(#39,)
zfsu(--,-)
zfsu(-; ,; )
zfins(AU:,1)
zfcc(
)
zfsu(; ,$)
zfsu(-$,$)
zfsu($,';')
zfsu(';
',
)
zfsu(;,'; ')
showzf
zfende
exit
:f2
cc(AU:anonym)
cc(
)
:f1

Ergebnis:

AU:Müller-M; Meyer-W; Schulze-H

Die Behandlung der Sonderfälle erfordert wesentlich kompliziertere Prozeduren.