ï ñ ò Information 250

CD, Verzeichnis wechseln



Das Programm stellt ein angegebenes Verzeichnis ein.

P1:Verzeichnis
P2:---
P3:NOERROR

NOERROR
setzt die Jobverarbeitung fort, auch wenn die Funktion CD einen Fehler meldet, z.B. weil das einzustellende Verzeichnis nicht existiert.
Das aktuelle Verzeichnis eines Laufwerkes ist immer das zuletzt von irgendeiner Funktion benutzte Verzeichnis. Normalerweise ist es das Verzeichnis, in dem der Job gestartet wird.

Zweck:
Wenn Sie mit CD am Anfang eines Jobs einstellen das aktuelle Verzeichnis einstellen, können Sie in den Jobschritten auf die Angabe des Verzeichnisnamen verzichten. Der Job wird leichter änderbar und übersichtlicher.

weitere Informationen:

ñ Verzeichnis ñ MD, Verzeichnis einrichten; ñ DRIVE, Laufwerk wechseln


ï ñ ò Information 251

CHIFF, Chiffrieren



Das Programm chiffriert eine MIDOS-Quelldatei über ein Passwort, wobei das Ergebnis in einer neuen Datei abgelegt wird.

P1: MIDOS-Quelldatei
P2: MIDOS-Zieldatei, chiffriert
P3: Passwort

Hinweis:
Die Dechiffrierung ist nur bei Kenntnis des Passwortes möglich.
Die Chiffrierung/Dechiffrierung ist auch im MIDOS-Dateimanager unter Datei chiffrieren enthalten. Dort können alle Arten von Dateien chiffriert werden, wobei allerdings keine Kopie angelegt wird, sondern die Originaldatei chiffriert wird.

Das Passwort wird nicht gespeichert.

Zweck:
Benutzen Sie die Funktion, wenn Sie mit sensiblen Daten arbeiten oder wenn Sie z.B. CD-ROM-Ausgaben Ihrer Datenbank vor Missbrauch schützen wollen. Wenn Sie eine Dateibank für CR-ROM erzeugen, müssen vor dem Chiffrieren alle Dateien des Dateisystems (Indexe) existieren.

weitere Informationen:

ñ Datei ñ DECHIFF, Dechiffrieren; ñ Datei chiffrieren/dechiffrieren


ï ñ ò Information 252

CLOSE, MIDOS-Update schliessen



Das Programm beendet einen Job und schliesst MIDOS-Update. Wenn über Job starten des Datenbankmanagers gestartet wurde, wird dorthin zurückgekehrt, sonst zum Desktop.

P1:---
P2:---
P3:---

Zweck:
Benutzen Sie CLOSE, wenn Sie MIDOS-Update in einer Batch-Anwendung starten. Andernfalls bleibt MIDOS-Update mit dem aktuellen Job geöffnet.

weitere Informationen:

ñ ENDE, Job beenden


ï ñ ò Information 253

COMPMIDOS, Komprimiere Datenbankdatei



Das Programm komprimiert MIDOS-Datenbankdateien und legt eine neue Satzindexdatei xyzname.SIX für die komprimierte MIDOS-Datenbank an.

Die Komprimierung kann in 2 Stufen ablaufen. Zuerst kann eine Silbensubstitution über die Datensätze laufen. Anschliessen werden die Datensätze mit dem Hufmann-Algorithmus komprimiert.

Die Silben für die Silbensubstitution müssen in einer Datei SUBLIST stehen. Die Datei muss im aktuellen Verzeichnis der Datenbank stehen.

Wenn Sie im ASCII- oder ANSI-Code ohne Umlaute arbeiten (alle Bytewerte kleiner 128), dann können Sie 128 Silben substituieren. Wenn Sie Umlaute benutzen, können 64 Silben substituiert werden. Wenn Sie alle Zeichen mit einem Bytewert grösser 128 des Zeichensatzes im Text benutzten können Sie keine Silben substituieren.

Eine Zeichenkette für die Substitution einer Silbe kann 20 Zeichen lang sein.

P1:MIDOS-Datenbankdatei
P2:komprimierte MIDOS-Datenbankdatei
P3:---

Hinweis:
Das Programm substituiert keine Silben, wenn die Datei SUBLIST nicht im aktuellen Verzeichnis steht.
Das Programm komprimiert Datensatz für Datensatz und legt für die komprimierte Datei eine neuen Satzindex an: <dateiname>.SIX. Die Originaldatenbank wird nicht verändert. Das Programm wird erst angewendet, wenn die gesamte Datenbankanwendung mit allen Indexen fertiggestellt ist. Sie muss vor dem Chiffrieren der Datenbankdatei ausgeführt werden.

Zweck:
Benutzen Sie das Programm, wenn sehr grosse Datenbankdateien als CD-ROM-Ausgaben hergestellt werden sollen. Die Komprimierung reduziert die Datenbankdatei ggf. auf 25 bis 40 Prozent. Dabei erhöhen sich die Antwortzeiten auf Suchanfragen geringfügig. Je nach Datenbanktyp und Silbensubstitution können Sie ggf. eine Datenbank von 1 Gigabyte Originalgrösse mit optimierten Volltextindexen auf einer CD-ROM unterbringen.

Beispiel:
SUBLIST ist eine Textdatei, bei der die Silben zeilenweise angeordnet werden. Jeder Silbe wird ein Bytewert grösser 128 zugeordnet. Die erfolgt automatisch.

LICH
HEIIT
KEIT
UNG
SCH
TT
CH
EN
EI
ST
SP
NG
usw.

Wenn Sie die häufigsten 2 bis 4stelligen Zeichenfolgen in Ihrer Datenbank ermitteln und davon 64 oder 128 der häufigsten in eine Datei SUBLIST einfügen, komprimiert diese Substitution ggf. bereits auf ca. 75 Prozent der Originalgrösse.

Wenn Sie vorhaben, Ihre Datenbank auf CD-ROM zu vermarkten, übernehmen wir die Vorbereitung und die Projektrealisierung einschliesslich der Entwicklung einer Routinetechnologie und einer spezifischen Oberfläche in Ihrem Auftrag. Wenden Sie sich an uns unter http://www.progris.de oder progris@progris.de

weitere Informationen:

ñ LIX, Listenindex erzeugen


ï ñ ò Information 254

COPY, Datei kopieren



Das Programm kopiert eine beliebige Datei unter einem beliebigen Namen ohne Rückfrage. Nur wenn Quelldatei gleich Zieldatei oder die Zieldatei geöffnet ist, wird nicht kopiert.
Quelldatei bzw. Zieldatei müssen ggf. die vollständige Verzeichnisangabe enthalten, wenn auf ein anderes Laufwerk oder Verzeichnis bezug genommen wird, als das aktuelle.

P1:Quelldatei
P2:Zieldatei
P3:---

weitere Informationen:

ñ ACOPY, Anfügend Kopieren; ñ ADDFILE, Anfügen Filesystem; ñ Datei kopieren ... F6


ï ñ ò Information 255

DECHIFF, Dechiffrieren



Das Programm dechiffriert eine chiffrierte Datenbankdatei zu einer lesbaren Datei unter Verwendung eines Passwortes. Die Dechiffrierung gelingt nur, wenn das Passwort mit dem zum Chiffrieren übereinstimmt. Die dechiffrierte Datei wird neu angelegt.

P1:chiffrierte MIDOS-Datenbankdatei
P2:dechiffrierte MIDOS-Datenbankdatei
P3:Passwort

Dechiffrieren ist auch im MIDOS-Dateimanager unter Datei chiffrieren möglich. Dort können alle Arten von Dateien chiffriert werden. Allerdings wird die Originaldatei in sich selbst dechiffriert, ohne eine Kopie anzulegen.

Das Passwort wird nicht gespeichert.

weitere Informationen:

ñ Datei ñ CHIFF, Chiffrieren; ñ Datei chiffrieren/dechiffrieren


ï ñ ò Information 256

DECOMP, Dekomprimieren von Dateien



Das Programm kopiert und decomprimiert Dateien, die mit COMPRESS unter Windows komprimiert wurden.

P1:COMPRESS-komprimierte Datei
P2:dekomprimierte Datei
P3:---

Zweck:
Die Funktion benutzen Sie ggf. zur Übernahme kleinerer MIDOS-Anwendungen von anderen MIDOS-Anwendern, die diese mit COMPRESS als installierbare Anwendung bereitstellen, z.B. in Form von Diskettendiensten.

Die Funktion hat nichts zu tun mit dem Komprimieren/Dekomprimieren von MIDOS-Datenbankdateien.


ï ñ ò Information 257

DEL, Datei löschen



Das Programm löscht die angegebene Datei(en) ohne Rückfrage und ohne den Windows-Papierkorb zu verwenden. Die Datei ist physisch gelöscht.

P1:Dateiname
P2:---
P3:NOERROR

NOERROR
Die Jobverarbeitung wird nicht abgebrochen, wenn das Löschen misslingt, weil z.B. die genannte Datei nicht vorhanden ist. Die Funktion löscht keine Verzeichnisse.

Hinweis:
Im Dateinamen können Wildcard-Zeichen und ? verwendet werden, z.B.

NAME????.

weitere Informationen:

MIDOS-Dateimanager ñ Datei löschen ... F5


ï ñ ò Information 258

DELINFO, Lösche Informationsfenster



Das Programm löscht ein mit INFO erzeugtes Informationsfenster.

P1:---
P2:---
P3:---

Hinweis:
Löschen Sie ein Informationsfenster, bevor Sie ein neues Fenster mit INFO öffnen.

weitere Informationen:

ñ INFO, Informationsfenster erzeugen; ñ REM, Kommentieren


ï ñ ò Information 259

DELSATZ, Lösche Satz



Das Programm kopiert eine MIDOS-Datenbankdatei, wobei Datensätze, deren Key-Werte in einem Key-Feld einer Löschdatei enthalten sind, nicht mit kopiert werden.

Die Löschdatei muss die Syntax einer MIDOS-Datenbankdatei haben. Ein Datensatz in der Löschdatei kann ggf. nur aus dem Key-Feld bestehen.

P1:MIDOS-Quelldatei
P2:MIDOS-Zieldatei, ohne gelöschte Datensätze
P3:Löschparameter

Hinweis:
Sie können über eine Stapelsuche MIDOSRECH oder WTXRECH Datensätze ermitteln, die Sie löschen wollen. Sie speichern diese Datensätze in einer Ergebnisdatei im MIDOS-Format. Anschliessend benutzen Sie die Datei im 3. Parameter, um DELSATZ auszuführen.

Zweck:
Wenn Sie z.B. in Ihrem Datenbestand ältere bibliografische Beschreibungen deutscher Normen nachweisen, und diese mit neueren Daten ersetzen wollen, dann löschen Sie die alten Normen über DELSATZ. Dazu bilden Sie mit den neuen Daten eine Löschdatei, die Sie über die alte Datei führen. In der alten Datei werden die Datensätze gelöscht, die in der neuen Datei enthalten sind. So sind Sie sicher, dass nur Datensätze gelöscht werden, für die Sie einen Ersatzdatensatz haben. Sie müssen ggf. vorher für eine gleiche Struktur der Key-Feldwerte sorgen (Dokumentnummer oder DITR-Key). Anschliessend können Sie den Rest der alten Datei an die neue Datei anfügen.

Ähnlich können Sie verfahren, wenn Sie ältere Patentdokumente, die z.B. kein Abstract / Mainclaim enthalten, durch solche mit Abstract / Mainclaim ersetzen wollen.

Wenn Sie Datensätze im MIDOS-Datenbankmanager löschen, wird die Datenbankdatei sofort verändert und Sie können nur noch auf die *.BAK-Datei oder eine Sicherung zurückgreifen. Mit der Stapelfunktion DELSATZ bleibt die Originaldatei unverändert.

weitere Informationen:

ñ DELSATZ, Löschparameter; ñ DOPPEL, Dopplungsprüfung


ï ñ ò Information 260

DELSATZ, Löschparameter



KEYFELD:<feldname>

Feldname des Key-Feldes, z.B. eine eindeutige Dokumentnummer
KEYFILE:<dateiname>

Name der Löschdatei, die die Key-Felder und Key-Werte der zu löschenden Datensätze enthält.

Beispiel:

Das Key-Feld sei SATZNR. Die Löschdatei sei DELETE.DBM. Die Datensätze in der Löschdatei haben die Struktur:
SATZNR:123456
&&&
SATZNR:123457
&&&

Beim Kopieren der Originaldatei werden die Datensätze mit den Satznummern 123456 und 123457 nicht mit kopiert. Ausserdem bleibt die Originaldatei unverändert erhalten.

weitere Informationen:

ñ DELSATZ, Lösche Satz


ï ñ ò Information 261

DOPPEL, Dopplungsprüfung



Das Programm kopiert Datensätze einer MIDOS-Datenbankdatei in eine andere Datenbankdatei, wobei von Datensätzen, die über ein Key-Merkmal als Mehrfacheinträge erkannt werden, nur der in der Quelldatei am weitesten hinten liegende Datensatz in die Zieldatei kopiert wird. Die Quelldatei bleibt unverändert.

Das Programm schreibt die Satznummern der Mehrfacheinträge in die Protokolldatei.
Das Key-Merkmal kann bis zu 80 Zeichen lang sein und aus dem Inhalt mehrerer Felder zusammengesetzt sein. Aus dem Wert des Key-Merkmals wird der Vergleichsindex gebildet.

P1:MIDOS-Quelldatei
P2:MIDOS-Zieldatei, ohne Doppel
P3:Dopplungsprüfparameter

weitere Informationen:

ñ DOPPEL, Dopplungsprüfparameter; ñ DOPPEL2, Dopplungsprüfung 2; ñ Dopplungsprüfung ... Strg+O


ï ñ ò Information 262

DOPPEL, Dopplungsprüfparameter



Dopplungsprüffelder


<fn1>(<ab1>,<anz1>);<fn2>(<ab2>,<anz2>);...

<fnx>= Namen der Felder, mit denen der Dopplungsprüfindex aufgebaut werden soll. 
<ab> = ab Position im Feld 
<anz>= Anzahl Zeichen im Feld 

MITSW:<zeichenkette>

Mit Suchwort benennt eine Zeichenkette, die im Datensatz enthalten sein muss, um den Datensatz in die Dopplungsprüfung einzubeziehen.
OHNESW:<zeichenkette>

Ohne Suchwort benennt eine Zeichenkette, die nicht im Datensatz enthalten sein darf, um ihn in die Dopplungsprüfung einzubeziehen.

Beispiel:
STU(1,25);VFU(1,8);EK(8,20) MITSW:DA:AZ OHNESW:DA:BU

Zweck:
Benutzen Sie Dopplungsprüfungen nicht ohne Kontrolle des Ergebnisses via Protokolldatei.

Ein Dopplungsprüfindex kann nur dann relativ eindeutig aufgebaut werden, wenn z.B. für Zeitschriftenartikel die Felder Jahrgang, Erscheinungsjahr, Heftnummer und Seitenzahl benutzt werden können, zusätzlich zu Titel, Autor und ISSN.

Bisweilen muss ein Dopplungsindex mit der Feldmanupulation vorbereitet werden, weil der Wert des Index komplizierter zu erstellen ist. So kann es z.B. erforderlich sein, den Titel nicht von vorn, sondern rückwärts in den Index zu stellen, um z.B. auszuschliessen, das Fortsetzungsartikel nicht als Doppel erkannt werden.

Wenn eine Dopplungsprüfung über ein Key-Feld ausgeführt werden soll, benutzen Sie DOPPEL2.

Eine Warnung vor vermeintlichen Doppelerfassungen ist im MIDOS-Datenbankeditor einstellbar. Dort können Sie interaktiv Doppeleinträge erkennen.

Im Datenbankmanager ist eine erweiterte Dopplungsprüfung enthalten.

weitere Informationen:

ñ DOPPEL, Dopplungsprüfung; ñ DOPPEL2, Dopplungsprüfung 2; ñ Dopplungsprüfung ... Strg+O


ï ñ ò Information 263

DOPPEL2, Dopplungsprüfung 2



Das Programm kopiert Datensätze einer MIDOS-Datenbankdatei in eine andere Datenbankdatei, wobei von Datensätzen, die über ein Key-Merkmal als Mehrfacheinträge erkannt werden werden, nur der in der Quelldatei am weitesten hinten liegende Datensatz in die Zieldatei kopiert wird. Die Quelldatei bleibt unverändert.

Das Programm schreibt die Satznummern der Mehrfacheinträge in die Protokolldatei.
Das Key-Merkmal kann bis zu 20 Zeichen lang sein und aus dem Inhalt mehrerer Felder zusammengesetzt sein. Aus dem Wert des Key-Merkmals wird der Vergleichsindex gebildet.

P1:MIDOS-Quelldatei
P2:MIDOS-Zieldatei, ohne Doppel
P3:Dopplungsprüfparameter 2

weitere Informationen:

ñ DOPPEL, Dopplungsprüfung; ñ DOPPEL, Dopplungsprüfparameter; ñ DOPPEL2, Dopplungsprüfparameter; ñ Dopplungsprüfung ... Strg+O


ï ñ ò Information 264

DOPPEL2, Dopplungsprüfparameter



Dopplungsprüffelder


<fn1>(<ab1>,<anz1>);<fn2>(<ab2>,<anz2>);...

<fnx> = Namen der Felder, mit denen der Dopplungsprüfindex aufgebaut werden soll. 
<ab>  = ab Position im Feld 
<anz> = Anzahl Zeichen im Feld 

MITSW:<zeichenkette>

Mit Suchwort <zeichenkette> benennt eine Zeichenkette, die im Datensatz enthalten sein muss, um den Datensatz in die Dopplungsprüfung einzubeziehen.
OHNESW:<zeichenkette>

Ohne Suchwort benennt eine Zeichenkette, die nicht im Datensatz enthalten sein darf, um ihn in die Dopplungsprüfung einzubeziehen.

Beispiel:
STU(1,6);VFU(1,6);EK(1,8) MITSW:DA:AZ OHNESW:DA:BU

Zweck:
Benutzen Sie Dopplungsprüfungen nicht ohne Kontrolle des Ergebnisses via Protokolldatei.

Ein Dopplungsprüfindex der Länge 20 kann sich im Prinzip nur auf Key-Felder beziehen, wie z.B. Dokumentnummer, Firmennummer, Personalnummer oder Datensatznummer.

Bisweilen muss ein Dopplungsindex mit der Feldmanipulation vorbereitet werden, weil der Wert des Index komplizierter zu erstellen ist. Wenn Sie beispielsweise aus 20 Feldern jeweils abwechselnd das erste und das letzte Alphazeichen für einen Index benutzen, müssen Sie das mit der Feldmanipulation programmieren.

Wenn eine Dopplungsprüfung über eine längeres Key-Merkmal ausgeführt werden soll, benutzen Sie DOPPEL.

Eine Warnung vor vermeintlichen Doppelerfassungen ist im MIDOS-Datenbankeditor einstellbar. Dort können Sie interaktiv Doppeleinträge erkennen und bearbeiten.

Im MIDOS-Datenbankmanager ist eine erweiterte Dopplungsprüfung enthalten.

weitere Informationen:

ñ DOPPEL, Dopplungsprüfung; ñ DOPPEL2, Dopplungsprüfung 2; ñ Dopplungsprüfung ... Strg+O


ï ñ ò Information 265

DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenprüfung



Das Programm kopiert eine Datei und entfernt dabei doppelte Feldaussagen aus einem Feld. Das Aussagentrennzeichen kann bei der Ausgabe des Feldes geändert werden.

P1:MIDOS-Quelldatei
P2:MIDOS-Zieldatei
P3:Doppelaussagenparameter

Die Funktion bereinigt Felder mit weniger als 256 Feldaussagen und einer Aussagenlänge von jeweils max. 255 Zeichen.

weitere Informationen:

ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenparameter; ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenprüfung 2


ï ñ ò Information 266

DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenparameter



DOPPELFELD:<fn>

Die Funktion wird auf das genannte Feld angewendet.
TRENNER:<austrz>

<austrz>: Das oder die Zeichen werden bei der Ausgabe des bereinigten Feldes zwischen die Feldaussagen gesetzt. Wenn <austrz> weggelassen, dann wird | als Trennzeichen gesetzt.

weitere Informationen:

ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenprüfung 2; ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenprüfung; ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenparameter; ñ DOPPELAUSSAGEN2, Doppelaussagenparameter 2; ñ SORTAUSSAGEN, Sortiere Feldaussagen


ï ñ ò Information 267

DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenprüfung 2



Das Programm kopiert eine Datei und entfernt dabei doppelte Feldaussagen aus einem Feld. Das Aussagentrennzeichen kann bei der Ausgabe des Feldes geändert werden.

P1:MIDOS-Quelldatei
P2:MIDOS-Zieldatei
P3:Doppelaussagenparameter 2

Die Funktion bereinigt Felder mit bis zu 1000 Feldaussagen und einer Aussagenlänge von jeweils max. 60 Zeichen.

weitere Informationen:

ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenprüfung; DOPPELAUSSAGEN2 Doppelaussagenparameter 2; ñ SORTAUSSAGEN, Sortiere Feldaussagen


ï ñ ò Information 268

DOPPELAUSSAGEN2, Doppelaussagenparameter 2



DOPPELFELD:<feldname>

Die Funktion wird auf das benannte Feld angewendet.
TRENNER:<austrz>

<austrz>: Das oder die Zeichen werden bei der Ausgabe des bereinigten Feldes zwischen die Feldaussagen gesetzt. Wenn <austrz> weggelassen, dann wird | als Trennzeichen gesetzt.

weitere Informationen:

ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenprüfung; ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenprüfung 2; ñ DOPPELAUSSAGEN, Doppelaussagenparameter; ñ SORTAUSSAGEN, Sortiere Feldaussagen


ï ñ ò Information 269

DOSEXEC, MS-DOS-Programm ausführen



Das Programm führt DOS-Programme aller Art innerhalb eines Jobs aus.

P1:MS-DOS-Programme; residente DOS-Kommandos
P2:wie P1
P2:wie P1

Hinweis:
Die Programme werden in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt. Mehrere Programmaufrufe werden mit Semikolon getrennt.

Zweck:
Es gibt in Netzumgebungen 16-Bit-DOS-Programme, die sich im Task-Manager mit WINOLDAP registrieren und resident bleiben. Sie können das in MIDOS-Update unter Hilfsprogramme, Aktive Tasks ansehen.

Falls sich DOSEXEC nach dem Ende des von Ihnen im Job gestarteten DOS-Programmes nicht selbst beendet, müssen Sie sich entweder im Netz abmelden oder den Job abbrechen und ab dem nächsten Jobschritt wieder starten. Das Problem tritt bei Windows-95-Netz-Clients auf, die unter Windows NT angeschlossen sind und mit alten NOVELL-Netzkomponenten arbeiten.

Wenn unter DOSEXEC das gewählte Programm nicht ausgeführt wird, versuchen Sie es mit WINEXEC. Einige Programme, wie z.B. FTP unter Windows 95 oder bestimmte COBOL-Compilate, können in beiden Varianten starten, weil sowohl das MS-DOS-Programm als auch das Windows-Programm vorhanden ist (kann z.B. über Compiler-Schalter gesteuert werden).

weitere Informationen:

WINEXEC, Window-Programm ausführen


ï ñ ò Information 270

DRIVE, Laufwerk wechseln



Das Programm macht das angegebene Laufwerk zum aktuellen Laufwerk. Gleichzeitig wird das letzte aktive Verzeichnis dieses Laufwerks zum aktuellen Verzeichnis.

P1:Laufwerksbuchstabe
P2:---
P3:NOERROR

NOERROR
Der Job wird fortgesetzt, auch wenn das Programm einen Fehler meldet, weil z.B. das Laufwerk nicht verfügbar ist.

Zweck:
Benutzen Sie dieses Programm am Anfang eines Jobs, um im Job auf absolute Laufwerksangaben verzichten zu können. Sie können auch CD oder einmal MD benutzen.

weitere Informationen:

ñ Verzeichnis ñ CD, Verzeichnis wechseln; ñ MD, Verzeichnis einrichten


ï ñ ò Information 271

ENDE, Job beenden



Das Programm beendet den Job mit einer Endemeldung, die bestätigt werden muss, um MIDOS-Update zu beenden. Andernfalls bleibt MIDOS-Update aktiv.

P1:---
P2:---
P3:---

Zweck:
Wenn Sie MIDOS-Update im Test benutzen, ist es zweckmäßig MIDOS-Update aktiv zu lassen. Wenn Sie es in einer Batch-Verarbeitung benutzen, dann beenden Sie mit CLOSE, damit die Batch-Verarbeitung automatisch fortgesetzt wird.
Wenn weder CLOSE noch ENDE im Job steht, wird nach dem letzten Step angehalten.

Sie können nach dem ENDE oder CLOSE noch Jobschritte definieren. Diese werden nicht ausgeführt. So kann man Testjobs zusammenstellen, mit Steps, die nur ab und an benötigt werden.

weitere Informationen:

ñ CLOSE, MIDOS-Update schliessen


ï ñ ò Information 272

ERGINDEX, Ergänze Index



Das Programm kopiert eine Indexdatei und fügt in die Kopie die Werte einer Textdatei ein, wobei eine Synchronisierung der ursprünglichen Indexdatei und der Textdatei über die Werte der Datei erfolgt.

P1:Indexdatei ( .WTX)
P2:Indexdatei, ergänzt ( .WTX)
P3:Textdatei

Textdatei für ERGINDEX



Die Textdatei muss folgenden zeilenweisen Aufbau haben:

  1. Indexeintrag
  2. drei Leerzeichen
  3. zu ergänzende Zeichenkette


z.B.
EN   Englisch
DE   Deutsch

Enthält die Indexdatei den Indexwert EN, wird die Indexdatei auf EN Englisch ergänzt, dto. für DE.

Die drei Leerzeichen sind von Bedeutung für die Benutzung von Wortlisten bei der Erfassung. Bei der Übernahme der Werte aus der Wortliste in Felder der Erfassung werden nur die vor den drei Leerzeichen stehenden Zeichen übertragen.

Die Gesamtlänge kann pro Zeile 255 Zeichen betragen.

Zweck:
Sie benutzen diese Funktion, um z.B. Indexen, die ursprünglich nur aus Codes bestehen, verbale Benennungen und Erläuterungen hinzuzufügen.

Sie können damit eine Prüfliste für die Prüfung von Feldern während der Erfassung mit dem MIDOS-Datenbankeditor vorbereiten, mit dem die Codes, nicht aber die verbale Benennung geprüft und in das zu erfassende Feld eingetragen werden kann.

weitere Informationen:

INDEX, Index erzeugen; ñ FASTINDEX, Fastindexdatei erzeugen


ï ñ ò Information 273

FELD, Feldmanipulation



Das Programm führt die Feldmanipulation aus. Die Programmiersprache für die Feldmanipulation wird gesondert beschrieben.

P1:MIDOS-Quelldatei
P2:Zieldatei oder MIDOS-Zieldatei
P3:Feldmanipulationsanweisungen, Datei vom Typ .TAB

Hinweis:
Die Zieldatei kann ein beliebiges Format erhalten. Die Feldmanipulationsanweisungen verlangen nur eine MIDOS-Datenstruktur für die Quelldatei. Die Feldmanipulation liest einen Datensatz, verarbeitet ihn und gibt ihn in verarbeiteter Form in die Zieldatei aus. Alle Anweisungen werden in der Abfolge abgearbeitet, in der sie in der Feldmanipulationsdatei definiert sind. Durch bedingte Anweisungen sind der Programmierung von Zielformaten keine Grenzen gesetzt.

Eine gültige MIDOS-Datenstruktur liegt übrigens auch vor, wenn ein Datensatz nur aus einem Feld besteht, z.B. TEXT: und der Feldwert max. 32 KByte bis zum Feldendezeichen #13#10 (CRLF) lang ist, siehe hierzu Datei importieren.

Zweck:
Benutzen Sie die Funktion, um programmierte Änderungen und inhaltliche Anpassungen von MIDOS-Datenbankdateien durchzuführen. Sie benutzen diese Funktion auch, wenn ein Datenaustausch vorzubereiten ist, bei dem eine inhaltliche Angleichung der Felder für das Zieldatenbanksystem erforderlich ist. Sie können mit der Funktion innere Strukturen von Feldern mit MIDOS-Programmen verändern. Sie können Übersetzungen von Begriffen/Wörtern/Feldaussagen, Codelisten u.dgl. ausführen.

weitere Informationen:

ñ Feldmanipulation, allgemeine Programmsyntax; ñ Feldmanipulation, Allgemeines; ñ Feldmanipulation, Datensatz-Syntax; ñ Feldmanipulation, Transformationstabelle


ï ñ ò Information 274

FRONT, Job im Vordergrund



Das Programm bringt den Job mit MIDOS-Update in den Vordergrund. Standardeinstellung.

weitere Informationen:

ñ HIDDEN, Job im Hintergrund