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Information 75
Die Felderläuterung erlaubt eine nähere Spezifikation des Feldes, z.B. hinsichtlich eines Hinweises auf die Erfassungsregel oder eine sonstige Erläuterung. Im MIDOS-Datenbankeditor wird die Felderläuterung in der Funktion Hilfe, Unterfunktion Hilfe zum aktuellen Feld angezeigt, sofern Sie keine eigenen Hilfetexte je Feld innerhalb der genannten Hilfe-Funktion editieren.
weitere Informationen:
ñ Hilfe
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Information 76
Die Länge eines Feldes bestimmt, wie viele Zeichen Sie insgesamt in einem Feld unterbringen können. Die maximale Länge eines Feldes beträgt 30000 Zeichen. Die Gesamtlänge eines Dokuments wird nicht aus der Addition der Feldlängen der eiinzelnen Felder berechnet. Die Dokumentlänge kann maximal 64000 Zeichen betragen. Im Extremfall kann ein Dokument aus 2 Feldern mit je 30000 tatsächlich erfassten Zeichen bestehen.
Sie können, wenn Sie nicht wissen, wie lang Ihre Datenfeldwerte werden, anfangs jedem Feld die Länge 30000 zuordnen. Der MIDOS-Datenbankeditor warnt Sie rechtzeitig, wenn sie die Feldlänge überschreiten oder die maximale Datensatzlänge erreichen.
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Information 77
Datenbeschreibung, Menüführung |
Beim Ausfüllen der Tabelle für die Datenbeschreibung können Sie
- die TAB-Tasten benutzen, um von Tabellenzelle zu Zelle zu springen, wie in WINDOWS üblich.
- Sie können Zeilen löschen in denen der Mauszeiger steht.
- Sie können Zeilen einfügen, in der Zeile, in der der Mauszeiger steht.
- Sie können Alles löschen, wenn Ihnen Ihre Datenstruktur nicht gefällt.
- Sie können mit Abbruch Ihre Arbeit ohne abzuspeichern beenden. Die alte Datenstruktur bleibt erhalten.
- Sie können die Datenbeschreibung Drucken. Für das Drucken wird die Allgemeine Druckfunktion für Textdateien aufgerufen, die auch im MIDOS-Dateimanager zur Verfügung steht.
- Sie können sich mit Info: die Details der aktuellen Zeile anzeigen lassen.
- Wenn Sie Button O.k. betätigen, wird der bis zu diesem Zeitpunkt eingegebene Stand der Datenbeschreibung auf Fehler geprüft, zu deren Korrektur Sie aufgefordert werden. Wenn keine Fehler erkannt werden, wird die Datenbeschreibung abgespeichert.
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Information 78
Die nächsten Schritte, Datensätze erfassen |
Sie können nach dem Abspeichern sofort mit der Dateneingabe beginnen. Die erfassten Daten werden in der von Ihnen ausgewählten aktuellen Datenbankdatei gespeichert. Sie stehen nach dem Abschluss der Erfassung mit der Funktion Beenden des MIDOS-Datenbankeditors sofort für die Anwendung weiterer Funktionen, wie z.B. Suche und Anzeige zur Verfügung.
Sollten Ihnen Mängel in Ihrer Datenbeschreibung auffallen, dann können Sie diese jederzeit ändern. Sie haben damit die Möglichkeit, im Laufe der Zeit Ihre Datenbank immer besser an die praktischen Bedürfnisse anpassen, allerdings sollten Sie nicht versäumen, ältere Datensätze an die sich ändernde Datenstruktur anzupassen. Eine gleitende Datenbankeinführung erfordert immer das Nachführen älterer Datensätze.
Wenn Sie in der Datenbeschreibung ein Feld entfernen, dann wird dieses Feld in den Datensätzen gelöscht, die Sie mit der geänderten Datenbeschreibung editieren. Wenn jedoch eine Schablonendatei MWMASKEN für die Erfassung existiert und die aktuelle Schablone (Maske) das Feld enthält, dann wird beim Start des MIDOS-Datenbankeditors ein Fehler gemeldet.
Die Anzahl der Felder einer Datenbeschreibung ist aus praktischen Gründen auf 500 beschränkt. Es ist in der Praxis der Datenerfassung kaum vorstellbar, bei einer solchen Anzahl von Datenfeldern den Überblick zu behalten. Benötigen Sie eine derartige Feldanzahl, dann können Sie die Datenfelder auf mehrere Datenbankdateien verteilen, als würden Sie mehrere Tabellen eines relationalen Datenbanksystems definieren.
Wenn Sie Glück haben, dann teilen Sie die Tabellen nach dem Codd'schen System der Bildung von relationalen Strukturen auf in der 3. Normalform auf. Wenn Sie das wirklich können, melden Sie sich bei uns unter
http://www.progris.de
.
Es ist jedoch durchaus sinnvoll, gleichartige Dokumenttypen mit einer einzigen Datenbeschreibung zu definieren und durch die im MIDOS-Datenbankeditor benutzbare Maskendatei MWMASKEN eine optimale Datenfeldkombination je Dokumenttyp für die Erfassung zusammen zu stellen.
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Information 79
Die Schablonendatei MWMASKEN dient der Hinterlegung vorgefertigter Textkonserven für die Beschreibung von Objekten, bei denen eine Art Stammdaten vorliegt. In bibliografischen Daten könnten dies z.B. die Angaben von Zeitschriften, wie Zeitschriftentitel, ISSN, Jahr, Jahrgang u.ä. sein, also Daten, die sich relativ selten oder mit grösserer Periodizität ändern. Auch regelmässige Konferenzen oder unregelmäßige Serien von Berichten könnten mit Hilfe von Stammdaten einheitlich angesetzt und im konkreten Fall durch Modifizierung der Konferenz-Zählung und des Konferenzdatums bzw. der variablen Angaben zur Serie einfacher und einheitlich erfasst werden.
Bei Firmendatenbanken könnte z.B. die Gemeindekennziffer des Sitzes der Firma und alles was daraus ableitbar ist, als Stammdaten betrachtet werden.
Wichtig ist, dass Sie in der Schablonedatei den konkreten Zuschnitt der Datenbeschreibung auf eine Gruppe von Objekten ähnlicher Feldstruktur vornehmen können. In der Maskendatei legen Sie fest:
- den Namen einer Schablone, der die spezielle Feldkombination repräsentiert,
- welche Felder bei Verwendung des Namens nicht im Erfassungsmenü enthalten sein sollen,
- welche Felder mit Textkonserven verbelegt werden sollen, und ob innerhalb, am Anfang oder am Ende der Textkonserven noch Eingaben möglich sein sollen,
- welche Felder im konkreten Fall zu Pflichtfeldern werden sollen, deren Erfassung also unbegingt erforderlich ist,
- welche Anzahl von Zeilen das Eingabefeld im Erfassungsmenü im Normalfall bei Auswahl der Schablone haben soll. Letzteres bedeutet, dass Sie in Abhängigkeit vom Objekttyp ein Feld in verschiedenen Grössen in der Erfassungsmaske definieren können.
So wäre es z.B. denkbar, veröffentlichte Fachliteratur, Patentdokumente und Normen in eine Datenbank einzuspeichern und dafür eine Datenstruktur mit allen im Detail dafür notwendigen Datenfeldern zu benutzen, die von einer Schablonendatei überlagert wird, die die Felder je Dokumenttyp gezielt in das Erfassungsmenü bringt.
Hinweis: In früheren Versionen stand die jetzige Maskendatei als Schablonendatei unter dem Namen MISCHABN zur Verfügung. Gegenüber diesem Stand wurde die Leistungsbreite der Schablonenbenutzung erweitert. Sie können die Schablonendatei MISCHABN zu einer Datei MWMASKEN konvertieren.
Merke: Die Datenbeschreibung in der Datei MISCHABS und die Schablonen in der Datei MWMASKEN ergänzen sich und sichern zusammen ein effektives Erfassen von Daten und eine optimale Gestaltung des Erfassungsmenüs. Die Reihenfolge der Felder im Erfassungsmenü wird allerdings von der Datenbeschreibung vorgegeben. Wenn Sie aus ergonomischen Gründen eine bestimmte Reihenfolge der Felder im Erfassungsmenü bevorzugen, dann müssen Sie die Felder in der Datenbeschreibung Ihren Wünschen entsprechend anordnen.
Bezüglich der bibliografischen Daten liegen uns, dem Entwickler, völlig verschiedenen Aussagen von Anwendern über die effektive Reihenfolge der Erfassung vor. Wir empfehlen jedoch, zuerst die Angaben zur Identifikation des Objektes der Erfassung, dann eine Klassifizierung, dann das Abstract und zuletzt die Deskriptoren, Schlagwörter und andere Inhaltskomponenten, wie den übersetzten Titel zu erfassen.
Wollen Sie die Möglichkeiten der automatisierten Schlagwortermittlung nutzen, sollte das Abstract und der ins Deutsche übersetzte Titel schon erfasst sein, bevor die Funktion AutoSchlagwortausgeführt werden sollte.
Sie können für jedes Feld eine Erfassungsregel festlegen, die Sie wärend der Benutzung des MIDOS-Datenbankeditors aufrufen können. Diese Hilfe zum aktuellen Feld wird in der Datei USER.INF gespeichert. Sie müssen diese Datei den Beteiligten an der Datenerfassung zur Verfügung stellen. Die Datei gehört zu den gesicherten Dateien in der Funktion Datenbank sichern.
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Information 80
In der MIDOS-Datenbeschreibung gibt es im Prinzip keine reservierten Feldnamen mehr. Es mag jedoch sinnvoll sein, für Felder, die auf Grafikdateien, Textdateien oder PDF-Dateien verweisen, spezielle gut zu merkende Feldnamen zu verwenden. Sie können dann z.B. die Feldnamen wie folgt wählen:
- PDF für den Link auf eine PDF-Datei, die geöffnet werden soll, wenn in der Anzeige der Link betätigt wird,
- TIF für den Link auf eine TIF-Datei, die via TIF-Viewer geöffnet werden soll, wenn in der Anzeige der Link betätigt wird,
- JPG für den Link auf eine JPG-Datei, die via JPG-Viewer geöffnet werden soll, wenn in der Anzeige der Link betätigt wird,
- BMP für den Link auf eine BMP-Datei, die via BMP-Viewer geöffnet werden soll, wenn in der Anzeige der Link betätigt wird,
- GIF für den Link auf eine GIF-Datei, die via GIF-Viewer geöffnet werden soll, wenn in der Anzeige der Link betätigt wird,
- IMG für den Link auf eine Grafikdatei, die via MIDOS-Grafik-Viewer geöffnet werden soll, die über die Dateinamenextension ihr Grafikformat identifiziert.
- DOC für den Link auf eine DOC-Datei, die via Word für Windows geöffnet werden soll, wenn in der Anzeige der Link betätigt wird, usw.
Wenn Sie die Daten an Dritte weitergeben, dann sollten Sie auf die Angabe eines vollständigen Pfadnamens in den Datensätzen verzichten. Statt dessen liefern Sie dem Empfänger eine modifizierbare Ausgabebeschreibung mit, in der die vervollständigten Link-Angabe stehen.
In den Feldern JPG, BMP, TIF brauch keine Dateinamenextension benutzt werden. Auch die setzen Sie in der Ausgabebeschreibung. Wie das geht finden Sie unter Bearbeiten,Ausgabebeschreibung.
In der Anzeige kann auf solche Felder speziell reagiert werden. Im allgemeinen werden Sie damit ein HTML-Script zur Anzeige erzeugen, dass für das betreffende Feld den Feldwert als HTML-Link und auch als Schaltfläche benutzt.
Ein solches Feld kann auch mehrere Feldwerte besitzen. Sie reagieren in der Anzeige darauf durch die Anwendung eines anderen HTML-Spezialelementes für die Ausgabebeschreibung. Sie können in der Ausgabebeschreibung den Feldwert mittels Feldaufruf an das HTML-Script übergeben.
Wenn Sie völlig verschieden Dokumente in Form von Dateien in Feldern verwalten wollen, dann sorgen Sie bitte für eine saubere Organisation der Verzeichnisstruktur und für verständliche Dateinamen.
Manchmal ist es wünschenswert, wenn der Link auf eine Datei, z.B. auf das Abbild Ihrer Lieblingsbriefmarke in einen prosaischen Text eingebettet erschein. In jedem ausreichend lang definierten Textfeld ist deshalb die Angabe von entsprechenden Link-Konstruktionen in der Notation von HTML 2.0 und einiger Elemente aus der Version 3.0 möglich. Sie können also Bilddateien oder andere Dateien auch mitten im Text referenzieren.
Sie können im Text eines Feldes beliebige HTML-Scripte platzieren. Zum Zeitpunkt der Anzeige wird dieses HTML-Script ausgeführt und das Ergebnis an das Anzeigegerät weitergeleitet.
Dazu folgt allerdings eine Warnung:
Aus der Sicht der Datenbanktechnologie ist es nicht wünschenswert, wenn sich Aspekte der Gestaltung der Ausgabe in den Daten befinden. Wenn Sie keine HTML-Scripts innerhalb von Datenfeldern verwenden, können Sie Ihre Daten problemlos an jedes beliebige Datenbanksystem und an jede andere Anwendung weitergeben.
Sie müssen, wenn bestimmte Anforderungen an die Aufbereitungen von Feldern gestellt werden, Ihre Datenbank so strukturieren, dass Sie auf das einzelne aufzubereitende Element zugreifen können.
In MIDOS2000 ist ein Feldwert mit der Zählnummer x - eine Feldaussgage - die kleinste Einheit, auf die bei der Anzeige und Ausgabe einzeln zugegriffen werden kann.
Für eine Suchliste ist das Wort die kleinste Einheit, eine Zeichenfolge der Länge 1...255 die durch grammatikalische Zeichen, den Anfang oder das Ende links bzw. rechts begrenzt ist. Zusätzlich kann auf Feldaussagen eingestellt werden. Man nennt so etwas bisweilen Phrasenindex, es ist aber ein echter Aussagenindex für Feldaussagen der Länge 1 bis 255, die aus Mehrfachfeldern stammen können. Die Aussagenanzahl pro Feld kann grösser als 1000 sein. Wichtig ist nur: Die Gesamtlänge darf nicht überschritten werden.
Beispiel:
Eine Zeitschrift enthält Aufsätze parallel in 2 Sprachen. Eine Norm ist komplett 3sprachig abgedruckt. Sie wollen die Sprache nach dem 2stelligen ISO-Code codiert angeben.
- Sie können ein Feld SPRACHE der Länge 6 definieren, Sie schreiben die Codes unmittelbar hintereinander, z.B. SPRACHE:deenfr, das ist äusserst unelegant, Sie können nur auf die gesamte Zeichenkette zugreifen, es ist möglich, aber aufwendig via Programm eine "lesbare" Anzeige des Feldes zu erzeugen. Sie können Mehrdeutigkeiten nicht ausschliessen und nicht auf Fehler prüfen, Sie können mit der Suchliste nicht viel anfangen,
- Sie können ein Feld SPRACHE der Länge 12 definieren, Sie schreiben die Codes hintereinander als jeweils einzelne Aussagen, z.B. SPRACHE:de; en; fr, nun können Sie auf jede Aussage einzeln zugreifen, Sie benötigen nur eine Suchliste SPRACHE,
- Sie können je ein Feld SPRACHE1 der Länge 2, SPRACHE2 der Länge 2, SPRACHE3 der Länge 2definieren, Sie schreiben die Felder unmittelbar hintereinander
SPRACHE1:de
SPRACHE2:en
SPRACHE3:fr
Sie haben in diesem Fall auch Zugriff auf alle Feldwert, müssen aber ggf. in 3 Feldern suchen um den Treffer zu finden und 3 Felder zur Anzeige bringen, um den Treffer darzustellen. In dem Fall des 2sprachigen Zeitschrift wäre das Feld SPRACHE3 leer. Das müssten Sie bei der Abfrage beachten. Sie brauchen für jedes Feld eine Suchliste oder eine Suchliste, in die Sie die 3 Felder einlesen können.
Wie immer Sie sich entscheiden, Sie sollten es so einfach machen, wie es mit MIDOS2000 gedacht ist.
Spielen Sie oben angestellten Überlegungen für solche Angaben wie Autorennamen, Deskriptoren, Notationen, Schlagwörter usw. durch.
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Information 81
HTML, PDF, RTF im Anwendungskonzept |
Das HTML-Format, das PDF-Format und das RTF-Format stellen völlig verschiedene Anforderungen an die Aufbereitung von Datensätzen für die Anzeige, Ausgabe und Weitergabe von Informationsleistungen aus Datenbanken.
- Eine Datei im HTML-Format sollte von einem beliebigen HTML-Browser angezeigt werden können, wobei die enthaltenen Hypertextlinks ausgeführt werden sollten. Wenn Sie ausschliesslich HTML-Ausgaben herstellen, dann können in den Datensätzen, also im Feldwerten HTML-Scripte enthalten sein.
- Eine Datei im PDF-Format kann in zwei Formen von Interesse sein: Zum einen als für den Bildschirm optimierte Dokumentendarstellung, zum anderen als Ausgangsprodukt für den Druck als Buch, Broschüre o.ä. Diese Formen stellen so verschiedene Anforderungen, dass es grosse Probleme bereiten kann, wenn HTML-Scripte in den Datensätzen vorkommen. Denn HTML ist nur auf dem Bildschirm orientiert, nicht auf den Druck. Sie sollten HTML-Scripte ausschliesslich in Ausgabebeschreibungen zulassen. Die Software Adobe PDF-Writer und Adobe Acrobat Distiller verhalten sich wie Druckertreiber. Insofern werden die Ergebnisse in einer PDF-Datei genau so aussehen, wie ein Ausdruck über den Drucker.
- Das RTF-Format ist für den Austausch von Dateien in der Druckvorstufe vorgesehen. Hier geht es darum, Textauszeichnungen und Format der Seiten, also die Gestaltung des Druckproduktes für den Drucksatz weiter zu geben. Im RTF-Format haben HTML-Scripte nicht zu suchen, da sie praktisch innerhalb einer vorgegebenen Gestaltung des Druckmanuskriptes bei Ausführung der HTML-Anweisungen eine eigenständige Aufbereitung erzwingen würden. Wenn Sie das RTF-Format in der Druckvorstufe benötigen, dann dürfen in keinem Fall HTML-Scripte in den Daten enthalten sein. Auch in den Ausgabebeschreibungen, die Sie für ein RTF- Druckmanuskript benutzen dürfen nur solche HTML-Tags verwendet werden, die der Textauszeichnung dienen. Hypertextlinks werden als Text weitergegeben, nicht aber vor der Herstellung der Ausgabedatei ausgeführt.
Sie sollten jede dieser möglichen Ausgabeformen mit speziellen Ausgabebeschreibungen vorbereiten, in denen Sie die spezifische Stärke der Medien Druck via Papier, dokumentenechte Datei und Hypertext-Verlinkte Anzeige herausarbeiten.
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Information 82
Hinweis zu wichtigen Änderungen gegenüber MIDOS-Vorgänger-Versionen |
In älteren MIDOS-Versionen wurde in der Datenbeschreibung auch der Parameter Aussagenanzahl definiert und die Länge bezog sich auf die Länge einer Feldaussage. Dieser Parameter wird zur Zeit nicht mehr definiert. Ein Feldwert kann aber nach wie vor in Feldaussagen unterteilt werden. Die Prüfung auf eine maximal zulässige oder minimal erforderliche Anzahl von Aussagen kann im MIDOS-Datenbankeditor unter der Funktion Optionen, Unterfunktion Prüfungen programmiert werden.
In älteren MIDOS-Versionen war die Feldtypen Pflichtfeld und Konstante in der Datenbeschreibung zu definieren. Die Zuordnung dieser Feldtypen für die Datenerfassung erfolgt nun innerhalb des MIDOS-Datenbankeditor in der Funktion Bearbeiten, Unterfunktion Schablone (Maske), in der die konkrete Menüsteuerung des MIDOS-Datenbankeditor festgelegt werden kann.
In älteren MIDOS-Versionen waren in der Datenbeschreibungen Hinweise zur Invertierung hinterlegt, für den Fall, dass der Anwender mit Indexlisten/Suchlisten arbeiten wollte. Diese Angaben zu Invertierung sind jetzt nicht mehr in der Datenbeschreibung enthalten, sondern können in der Grundfunktion Suche, Unterfunktion Suchmaske und Suchliste definiert werden.
Wenn Sie ältere Versionen der Datenbeschreibungsdatei MISCHABS benutzen, werden die o.g. Angaben ignoriert.
Damit sind die Dateien MISCHABS und MWMASKEN von MIDOS97 aufwärts kompatibel, nicht aber abwärtskompatibel. Ältere Schablonendateien mit dem Namen MISCHABN müssen konvertiert werden. Dazu dient die Funktion Schablonendatei konvertieren des Grundmenüs der Vollversion von MIDOS2000 und von MIDOS97.
Im kompakten Grundmenü des MIDOS-Datenbankmanagers wurde auf diese Funktion verzichtet, da sie nur ein einziges mal zu benutzen ist.
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Vorlagen für die Datenbeschreibung zu anderen Objekten |
Ausser den Datenbeschreibungen, die Sie den Vorlagen und den Demo-Datenbanken entnehmen können, liegen der Firma PROGRIS GmbH weitere Datenstrukturdefinitionen für verschiedenste Objekte vor, wie z.B. für Bücher im Volltext, Programmdokumentationen, Normen, Patentinformationen einschliesslich Grafik und TIF-Datei-Referenz oder PDF-Datei-Referenz, für multimediale Wörterbücher und Lexika, Begriffssammlungen und Thesauri.
Auch Datenstrukturen für Firmen- und Produktdatenbanken sind im Angebot. Wenden Sie sich mit Ihrem konkreten Bedarf unter
progris@progris.de
an uns.
Wir stellen Ihen gern eine optimale Datenbeschreibung für Ihre MIDOS-Anwendung bereit, wenn Sie uns Ihre Anwendung genau genug erläutern können. Wir übernehmen auch komplette Anpassungen und die Datenerfassung inklusive Referieren, Indexieren und Klassifizieren für Ihre Dokumente in Ihrem Auftrag.
Beispiel 1: MIDOS -Datenbeschreibung für die Darstellung von
Normen und Rechtsvorschriften
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DB:@^A ^ 60 ^ 1 ^Datenbank^WERKNORM,DIN,OEH,ISO...
NR:@^A ^ 480 ^ 6 ^Regelwerknummer^z.B. Key
NN:@^A ^ 480 ^ 6 ^Regelwerk(Bindestr.)^formatiert
ST:@^A ^ 480 ^ 3 ^Status d. Dokuments^Neu, Alt, And.
TD:@^A ^ 480 ^ 3 ^Titel Deutsch^
TE:@^A ^ 480 ^ 3 ^Titel Englisch^
TF:@^A ^ 480 ^ 3 ^Titel Französ.^
PT:@^A ^ 40 ^ 1 ^Dokumentart^Entwurf,Norm,Recht u.ä.
LG:@^A ^ 40 ^ 3 ^Sprachen^des Originals
UB:@^A ^ 120 ^ 3 ^Sprache Uebers^Sprachefassungen
CH:@^A ^ 5000 ^ 100 ^Aenderungen^Verweis/Text von Änderungen
TX:@^A ^ 30000 ^ 20 ^Volltext^oder Volltextreferenz
AB:@^A ^ 30000 ^ 20 ^Abstract^
CO:@^A ^ 480 ^ 3 ^Institution^Hrsg.,Verlag,Bearbeiter
SO:@^A ^ 480 ^ 3 ^Quelle^bei Rechtsvorschr.
AV:@^A ^ 480 ^ 3 ^Standort^Wo beziehbar/Wo im Haus?
PC:@^A ^ 480 ^ 3 ^Preis^auch Preisgruppen
PG:@^A ^ 50 ^ 1 ^Seitenanzahl
RV:@^A ^ 480 ^ 1 ^Rechtsstatus
CN:@^A ^ 480 ^ 1 ^Regelsetzer^AFNOR,DITR...
RF:@^A ^ 480 ^ 40 ^Verweise^Ersatz für/Ersetz durch...
IS:@^A ^ 4480 ^ 100 ^Identische Regeln^Internat.Übereinst.
CI:@^A ^ 30000 ^ 250 ^Zitierte Regelwerke^
IC:@^A ^ 480 ^ 20 ^Sachgebiete^1.Ebene ICS
CC:@^A ^ 1200 ^ 20 ^ICS-Sachgruppen
N1:@^A ^ 1200 ^ 20 ^Klassifikation (indiv.)
DE:@^A ^ 1200 ^ 40 ^Deskriptoren
FT:@^A ^ 1200 ^ 60 ^Freie Begriffe
ED:@^A ^ 120 ^ 1 ^Einspruchsfrist
GD:@^A ^ 120 ^ 1 ^Gueltigkeitsdatum
AD:@^A ^ 120 ^ 1 ^Ausgabedatum
ZD:@^A ^ 120 ^ 1 ^Zurueckziehungsdatum
CR:@^A ^ 120 ^ 2 ^CD-ROM-Volltext-Ref.
VP:@^A ^ 10 ^ 1 ^PDF-Datei-Volltext
VT:@^A ^ 10 ^ 1 ^TIF-Datei-Volltext
VS:@^A ^ 10 ^ 1 ^GIF-Datei-Skizze
VF:@^A ^ 20 ^ 1 ^First-Page-Datei^
S1:@^A ^ 1000 ^ 50 ^Sonderfeld 1 Statist
S2:@^A ^ 1000 ^ 150 ^Sonderfeld 2 Frei
DD:@^A ^ 10000 ^ 100 ^Deskriptoren deut. (indiv.)
DN:@^A ^ 10000 ^ 100 ^Deskriptoren engl. (indiv.)
DF:@^A ^ 10000 ^ 100 ^Deskriptoren fren. (indiv.)
FT:@^A ^ 10000 ^ 100 ^Freie Begriffe (indiv.)
CC:@^A ^ 5000 ^ 10 ^Klassifikation (indiv.)
CM:@^A ^ 5000 ^ 10 ^Kommentar (indiv.)
BT:@^A ^ 60 ^ 1 ^Bearbeiter (indiv.)
ZG:@^A ^ 60 ^ 10 ^Zielgruppe (indiv.)
DT:@^A ^ 22 ^ 1 ^Datum Bearbeitung
UD:@^A ^ 8 ^ 1 ^Update
&&&^2^^
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Beispiel 2:
MIDOS - Eingabebeschreibung
- Vorbereitet für die Übernahme von Patentdokumenten, wie z.B.
Deutschen Offenlegungsschriften,
Gebrauchsmuster
Europäische Patentanmeldungen und
Weltpatentanmeldungen
Feldname Typ Auss.länge Auss.anz. Ausführl. Bezeichnung
_
DB:@^A ^ 60 ^ 1 ^Datenbank^z.B. WIPO,DPMA,EPA...
NR:@^N ^ 8 ^ 1 ^Satznummer^lfd. Num.
PW:@^A ^ 10 ^ 1 ^Produktionswoche^Kontrollfeld
AN:@^A ^ 15 ^ 1 ^Zugriffsnummer^fakultativ
PN:@^A ^ 12 ^ 1 ^Publikationsnummer^obligatorisch
PT:@^A ^ 60 ^ 1 ^Dokumentart^Amt und Art: WO-A1 oder WO A1, EP A2
DS:@^A ^ 600 ^ 120 ^Bestimmungsstaaten^Regionalcode und Ländercode
LG:@^A ^ 120 ^ 3 ^Sprachen^Anmelung, Veröffentlichung, Verfahren
IC:@^A ^ 16 ^ 2 ^IPC-Hauptklasse^obligatorisch, mit Prüfung
IS:@^A ^ 600 ^ 60 ^IPC-Nebenklassen^fakultativ, mit Prüfung über Liste
IA:@^A ^ 600 ^ 60 ^Alle IPC-Klassen^wahlweise
TD:@^A ^ 600 ^ 3 ^Titel Deutsch^obligatorisch bei DE und EP
TE:@^A ^ 600 ^ 3 ^Titel Englisch^obligatorisch, bei EP u. WO
TF:@^A ^ 600 ^ 3 ^Titel Französisch^obligatorisch, bei EP
AT:@^A ^ 120 ^ 2 ^Anmeldeart^DIV oder MOD plus Aktenzeichen
AA:@^A ^ 1200 ^ 50 ^Anmelder/Vertreternummer^wenn vorhanden
AG:@^A ^ 1200 ^ 1 ^Vertreter^wenn genannt
PA:@^A ^ 20000 ^ 50 ^Anmelder^wenn genannt
IN:@^A ^ 30000 ^ 50 ^Erfinder^wenn genannt
PR:@^A ^ 1200 ^ 100 ^Prioritaet
PX:@^A ^ 100 ^ 3 ^Prioritaet (aelteste)
AD:@^A ^ 10 ^ 1 ^Anmeldedatum
AK:@^A ^ 100 ^ 1 ^Aktenzeichen
AI:@^A ^ 100 ^ 2 ^Euro-PCT-Aktenzeichen
OD:@^A ^ 10 ^ 1 ^Offenlegungsdatum
OA:@^A ^ 100 ^ 1 ^Offenlegungsnummer
OI:@^A ^ 100 ^ 2 ^Euro-PCT-Offenlegung
PD:@^A ^ 10 ^ 1 ^Patenterteilungsdatum
E1:@^A ^ 2000 ^ 60 ^Entgegenhaltungen allgemein
E2:@^A ^ 2000 ^ 60 ^Entgegenhaltungen Patente
E3:@^A ^ 2000 ^ 60 ^Entgegenhaltungen Literatur
EX:@^A ^ 6000 ^ 180 ^Entgegenhaltungen zusammen
CD:@^A ^ 30000 ^ 1 ^Hauptanspruch Teil 1
CX:@^A ^ 28000 ^ 1 ^Hauptanspruch Teil 2
SO:@^A ^ 120 ^ 1 ^Quelle (offiz. Amtbl.)
CR:@^A ^ 120 ^ 2 ^CD-ROM-Volltext-Ref.
VP:@^A ^ 10 ^ 1 ^PDF-Datei-Volltext
VT:@^A ^ 10 ^ 1 ^TIF-Datei-Volltext
VS:@^A ^ 10 ^ 1 ^GIF-Datei-Skizze
VF:@^A ^ 20 ^ 1 ^First-Page-Datei^mit Extension
S1:@^A ^ 1000 ^ 50 ^Sonderfeld 1 Statist
S2:@^A ^ 1000 ^ 150 ^Sonderfeld 2 Hierarch IPC
DD:@^A ^ 10000 ^ 100 ^Deskriptoren deut. (indiv.)
DN:@^A ^ 10000 ^ 100 ^Deskriptoren engl. (indiv.)
DF:@^A ^ 10000 ^ 100 ^Deskriptoren fren. (indiv.)
FT:@^A ^ 10000 ^ 100 ^Freie Begriffe (indiv.)
CC:@^A ^ 5000 ^ 10 ^Klassifikation (indiv.)
CM:@^A ^ 5000 ^ 10 ^Kommentar (indiv.)
BT:@^A ^ 60 ^ 1 ^Bearbeiter (indiv.)
ZG:@^A ^ 60 ^ 10 ^Zielgruppe (indiv.)
DT:@^A ^ 22 ^ 1 ^Datum Bearbeitung
UD:@^A ^ 8 ^ 1 ^Update
&&&^2^^
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weitere Informationen:
ñ Ausgabebeschreibung; ñ Datensatz neu; ñ Datensatz ändern; MIDOS-Dateimanager; MIDOS-Datenbankeditor ñ Feldname; ñ Feldqualifizierung; ñ Feldaufruf; ñ Feldbezeichnung; ñ Felderläuterung; ñ Feldlänge; ñ Feldtyp; ñ Feldzuordnung zur Tabelle
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Information 84
Eine Ausgabebeschreibung enthält die Vorschriften für die Anordnung von Felder, Feldnamen, konstanten Elementen, Links, Grafiken, PDF-Dateien, verlinkten Textdateien beim Aufruf der Vollanzeige für Datensätze sowie Kommandos zur Steuerung der Ausgabe mit bedingten Anweisungen, Schleifenanweisungen und Sprungbefehlen.
Für einen Datenbank können 20 verschiedene, mehr oder weniger komplexe Ausgabeformen vorbereitet werden.
Die Formulierung einer Ausgabebeschreibung erfolgt mit einer leistungsfähigen Kommandosprache zur Ausgabeformatgenerierung in einem Menü, das auch über die Vollanzeige unter ändern erreicht wird.
Es können Ausgabebeschreibungen formuliert werden, die medienkonforme Darstellungen erlauben, z.B. für HTML-Ausgaben mehr an den Bildschirm angepasst, für Druckausgaben mehr an das Printmedium Buch (via RTF), Drucker (direkt) oder PDF-Anwendung (offline oder online) angepasst.
Ausgabebeschreibungen können u.a. in den Funktionen Vollanzeige,Bibliografie und JavaScript-Suchmaschine über ihren Ausgabeformatnamen ausgewählt werden. In MIDOS-Update kann eine Ausgabebeschreibung in der Funktion AFORMAT verwendet werden.
weitere Informationen:
ñ Vollanzeige; ñ Datenbeschreibung; ñ Datenbank Eigenschaften; Java-Script-Suchmaschine; ñ Bibliografie ñ HTML-Spezialelemente einfügen; ñ Ausgabeformate; ñ Ausgabebeschreibung erstellen/ändern; ñ Ausgabeform wählen; ñ HTML im Tabellengenerator; ñ Feldaufruf; ñ Formeln; ñ Fremdfelder direkt einfügen; ñ Grafik-Pfad einfügen; ñ Grafikdatei aus Einzelfeld; ñ Grafikdatei aus Mehrfachfeld; ñ Grafikdatei direkt einfügen; ñ Hintergrund setzen; ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddateien; ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien; ñ Liste erzeugen; ñ Äussere Einstellungen; ñ Äussere Tabellengestaltung
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Information 85
Für die Definition von Ausgabeformaten steht ein breites Sortiment an Aufbereitungs- und Ausgabeparametern bzw. Kommandos zur Verfügung. Anders als bei früheren Versionen von MIDOS, wie z.B. MIDOS30 ist die Ausgabe grundsätzlich nicht mehr auf Zeichenbasis zu definieren, sondern als grafisches Abbild der Zeichencodes. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Bemaßung aller Abstände und Grössen in der Einheit Pixel erfolgt. Damit ist die Wahl der Schriftgrösse von Bedeutung für die Gestaltung der Ausgabe.
Die Ausgabe wurde konsequent auf die Interpretation der Aufbereitungsanweisungen umgestellt für:
- den direkten Ausdruck über einen Drucker beliebiger Art, der über einen - in Windows üblichen - Druckertreiber angesteuert wird,
- die Ausgabe im RTF-Format für die Weitergabe der Daten an RTF-lesende Satzprogramme oder an Textverarbeitungsprogramme,
- die Ausgabe im HTML-Format für die Weiterbenutzung, die Anzeige und das Drucken der aufbereiteten Ausgabedaten mit üblichen HTML-Browsern - oder mit dem in MIDOS-HTML-Viewer oder zur Übergaben an Word für Windows oder zum Einlesen in Acrobat Exchange.
Die 1. Ausgabebeschreibung für die Vollanzeige wird auf der Basis der Datenbeschreibung automatisch ermittelt und kann als Vorlage für weitere Ausgabebeschreibungen benutzt werden.
Jede Ausgabebeschreibung sollte einen charakterisierenden Namen erhalten. Ausgabebeschreibungen sind über diesen Namen im Vollanzeigemenü auswählbar. Sie werden in der Datei MIAUSART im aktuellen Datenbankverzeichnis gespeichert.
Für die Herstellung von Ausgabeformen im Stapelbetrieb existieren die Funtionen AFORMAT und ZFORMAT in MIDOS-Update. Für AFORMAT wird eine Ausgabebeschreibung benötigt. Diese kann in einer Datei beliebigen Namens stehen.
Eine Ausgabebeschreibung enthält die Feldaufrufe, die Bedingungen für Feldaufrufe und Spezialelemente für die Anordnung der Feldwerte und Feldnamen oder Feldbenennungen sowie anderer grafischer Elemente in der Vollanzeige der Datensätze.
Ein spezielle Ausgabebeschreibung für die Darstellung des RAK-Formates ist fest eingebunden. Diese Ausgabeform nimmt die Parameter zur Anpassung der Datenbeschreibung an das RAK-Format zu Hilfe, um für bibliografische Anwendungen RAK-gerechte Ausgaben herzustellen. Die Anpassung können Sie unter der Funktion RAK-Felder definieren vornehmen. Sie dient der besseren Integration von Fachbibliothek und Informationsstellen.
Eine weitere Ausgabeform ist die Ausgabe im Speicherformat. Auf diese Weise hergestellte Dateien können unverändert in anderen MIDOS-Anwendungen als selbständige oder integrierte Datenbanken benutzt werden. Integriert heisst in diesem Zusammenhang, dass sich diese Dateien in Datenbanken identischer Datenstruktur z.B. bei anderen Institutionen einlesen lassen.
weitere Informationen:
ñ HTML-Spezialelemente einfügen; ñ Ausgabebeschreibung erstellen/ändern; ñ Ausgabeform wählen; ñ HTML im Tabellengenerator; ñ Feldaufruf; ñ Formeln; ñ Fremdfelder direkt einfügen; ñ Grafik-Pfad einfügen; ñ Grafikdatei aus Einzelfeld; ñ Grafikdatei aus Mehrfachfeld; ñ Grafikdatei direkt einfügen; ñ Hintergrund setzen; ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddateien; ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien; ñ Liste erzeugen; ñ Äussere Einstellungen; ñ AFORMAT, Ausgabeformat erzeugen; ñ AFORMAT, Ausgabeparameter; ñ ZFORMAT, Zeilenformat erzeugen
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Information 86
Ausgabebeschreibung erstellen/ändern |
Funktionen in Ausgabebeschreibungen erstellen/ändern
Die Funktionen für das Definieren von Ausgabebeschreibungen sind in einem Menü zusamengestellt. Die wichtigsten Funktionen sind direkt erreichbar. Es steht folgende Funktionalität zur Verfügung:
- Ausgabebeschreibung Bearbeiten mit den Schaltflächen
- Speichern und Testen, die Ausgabebeschreibung wird testweise ausgeführt und zeigt Ihnen, wie das Ergebnis auf dem Bildschirm erscheinen wird. Syntaxfehler werden - sofern möglich - ermittelt und Sie werden zu deren Korrektur aufgefordert. Vergessen Sie nicht, den Ausgabebeschreibungen treffliche Namen zu geben.
- Beschreibung löschen, damit wird die aktuelle Ausgabebeschreibung leer gemacht und Sie können neu mit der Definition der Aufbereitungsvorschriften beginnen.
- Suchen, womit Sie die üblichen Zeichenkettensuchen durchführen können,
- Suchen und Ersetzen womit Sie die üblichen Zeichenkettensuchen und Zeichenkettenersetzungen durchführen können, sowie
- Beenden, womit zur Vollanzeige mit der aktuellen Ausgabebeschreibung zurückgekehrt wird.
- In Ausgabebeschreibungen HTML-Spezialelemente einfügen, mit den auf Grund der komplexen Funktionalität weiter unten gesondert erläuterten Schaltflächen
- Tabelle1 (markierte Felder) automatisch zusammenstellen
- Tabelle2 (Felder wie Kurzanzeige) zusammenstellen
- Überschrift einfügen
- Textbox einblenden
- Hintergrund farbig gestalten
- Grafikdatei direkt einfügen über festen Dateiaufruf, z.B. ein Logo
- Grafikdatei aus Einzelfeld über dynamischen Link
- Grafikdatei aus Mehrfachfeld über dynamischen Link
- Internet-Link zu einer URL
- Link auf beliebige Datei einfügen
- Link auf Feldwert (maximla 1 Eintrag) einfügen
- Link auf Feldwerte (mehrere Einträge) einfügen
- Link auf Ausgabeform einer anderen oder der gleichen Ausgabebeschreibung
- Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien mit feststehendem Verzeichnis
- Fremdfelder direkt einfügen aus einer anderen MIDOS-Datenbank
- Link auf Fremddatensätze aus einer anderen MIDOS-Datenbank
- der Schaltfläche Einstellungen mit den Möglichkeiten die Kompatibilität von älteren Ausgabebeschreibungen, z.B. von MIDOS 3.0 zu erhalten bzw. die HTML-Elemente speziell anzuordnen, im Speziellen
- den Parameter für Zeilenumbruch nur bei ^ zu setzen oder die Grundstellung des Umbruchs Zeilenumbruch am CRLF in der Ausgabebeschreibung zu belassen
- das HTML-Script zentrieren zu lassen oder
- das HTML-Script im Block darzustellen und zu verwenden.
- die Kommandos der Ausgabesteuerung im Detail einzusehen. Die Kommandos werden im folgenden noch erläutert.
- die Bearbeitung der Ausgabebeschreibung zu Beenden und zur Anzeige oder zu der sonstigen aufrufenden Funktion zurückzukehren.
Eine Ausgabebeschreibung kann aus Feldaufrufen, Bedingungsformulierungen und HTML-Aufrufen (Kommandos, Scripts, HTML-Elementen) bestehen. Die Abfolge dieser Elemente in der Ausgabebeschreibung und die Bedingungen bestimmt das Aussehen des Dokuments im HTML-Browser, beim Druck und ggf. bei der Weitergabe an andere Systeme.
Durch die interaktive Gestaltung der Ausgabe, die in der Abfolge der Schritte
- äussere Gestaltung Tabelle, Liste, Bibliografie, JavaScript-Suchmaschine festlegen,
- Format A4 hoch oder quer festlegen,
- für die gewählten Felder Feldaufrufe einfügen,
- Testen, Gestaltung prüfen,
- Gestaltungselemente einfügen,
- Testen der Aufbereitungsform z.B. am Drucker.
Im folgenden werden die wichtigsten Elemente der Ausgabesteuerung erläutert. Für den professionelle Benutzung der Unterfunktion HTML-Spezialelemente einfügen benötigen Sie einige Kenntnisse der HTML-Tags und der HTML-Script-Sprache. Wenn Ihnen das zuviel ist, dann können Sie uns beauftragen, Ihre Ausgaben zu gestalten. Wir bearbeiten Ihren Auftrag zur Gestaltung von Ausgaben für HTML-Seiten gern auf der Grundlage einer ausführlichen Aufgabenstellung.
Sie können mit MIDOS2000 erstellte HTML-Ausgaben direkt mit Ihrer Homepage verlinken und so dynamische Informationsdienstleistungen via Internet oder innerhalb eines firmenweiten Intranet erbringen.
Die Kommandos zur Steuerung der Ausgabe in einer Ausgabebeschreibung sind über das Kurzmenü Kommandos einzusehen. Im folgenden werden einige erweiterte Hinweise zur Verwendung der Kommandos gegeben.
weitere Informationen:
Tabelle ausgeben; ñ Tabelle drucken ñ Ausgabeform wählen; ñ Feldaufruf; ñ Formeln; ñ Fremdfelder direkt einfügen; ñ Grafik-Pfad einfügen; ñ Grafikdatei aus Einzelfeld; ñ Grafikdatei aus Mehrfachfeld; ñ Grafikdatei direkt einfügen; ñ Hintergrund setzen; ñ HTML im Tabellengenerator; ñ HTML-Spezialelemente einfügen; ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddateien; ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien; ñ Liste erzeugen; ñ Äussere Einstellungen
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Information 87
Die vier Formen des Aufrufs eines Feldes, dessen Feldwert an die Position des Feldaufrufes gestellt wird, berücksichtigen einige kleinere Manipulationsmöglichkeiten:
{FN}
Das Kommando bewirkt das Einfügen des Feldes mit dem Feldnamen FN. Das Feld wird in voller Länge ausgegeben. Es wird ein Umbruch am Fenster ausgeführt, wobei am Leerzeichen in der Nähe des rechten Rahmens des Fensters umgebrochen wird. Wird kein Leerzeichen gefunden erfolgt ein Zwangsumbruch am rechten Rahmen des Fensters.
Alle Umbrüche werden dynamisch berechnet. Wenn Sie direkt auf den Drucker ausgeben wollen, sollten Sie die dort angebotenen Preview benutzen, um Ihre Ausgabegestaltung zu begutachten.
{FN:50}
Das Kommando bewirkt das Einfügen des Feldes FN mit maximal 50 Zeichen. In Abhängigkeit von der gewählten Schrift kann eine feste Breite (bei Schriftart Courier oder mit HTML-Tag
<tt>Text
</tt> für teletyp) erreicht werden oder nicht.
{FN:20:50}
Das Kommando bewirkt das Einfügen des Feldes FN, ab dem 20. Zeichen des Feldes, wobei bis zu 50 Zeichen ausgegeben werden. Ist der Feldwert kürzer, wird mit Leerzeichen aufgefüllt.
{FN[x]} x = [1...32000]
{FN[x]:F}
Das Kommando bewirkt das Einfügen der x. Aussage des Feldes FN.
Hinweis: Ausgabe eines Feldes bzw. die Ausgabe der x. Aussage eines Feldes entfällt normalerweise, wenn das Feld bzw, die Feldaussage nicht vorhanden ist. Wird der Feldaufruf mit der Kennung F beendet, dann werden Platzhalter für nichtvorhandene Felder bzw. Aussagen benutzt. Damit ist eine tabellarische Anordnung von Feldern mit mehreren Aussagen möglich, auch wenn diese Felder oder Aussagen fehlen sollten.
Beispiele:
{VF[3]:F}
Wirkung: Wenn die 3. Aussagen des Feldes VF fehlt, soll ein Platzhalter gesetzt werden.
{VF[3]:50:F}
Wirkung: Wenn die 3. Aussage vorhanden ist, sollen 50 Zeichen davon ausgegeben werden, wenn nicht, soll ein Platzhalter der Länge 50 eingesetzt werden.
{}
Wirkung: Der Spezialaufruf Stern {} bewirkt die Anzeige des Datensatzes im Speicherformat. Die Ausgabe von Datensätzen im Speicherformat erreichen Sie auch über die Funktion Ansicht,Datenbank im Speicherformat oder Datensatz im Speicherformat im Grundmenü des MIDOS-Datenbankmanagers oder über die rechte Maustaste in der Kurzanzeige.
weitere Informationen:
ñ Ausgabeform wählen; ñ Formeln; ñ Fremdfelder direkt einfügen; ñ Grafik-Pfad einfügen; ñ Grafikdatei aus Einzelfeld; ñ Grafikdatei aus Mehrfachfeld; ñ Grafikdatei direkt einfügen; ñ Hintergrund setzen; ñ HTML im Tabellengenerator; ñ HTML-Spezialelemente einfügen; ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddateien; ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien; ñ Liste erzeugen; ñ Textaufruf; ñ Äussere Einstellungen
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Information 88
An jeder beliebigen Stelle einer Ausgabebeschreibung kann ein Text stehen. Steht der Text vor oder nach einem Feldaufruf, dann wird der Text nur ausgegeben, wenn das Feld vorhanden ist. Ausnahme: Parameter F im Feldaufruf.
Befinden sich mehrere Feldaufrufe in einer Zeile, werden die Feldwerte hintereinander in einer Zeile ausgegeben. Die ggf. zwischen den Feldwerten gewünschten konstanten Texte können dann nicht in Abhängigkeit vom Vorhandensein des Feldwertes gesetzt werden, sondern werden immer ausgegeben.
Für solche Spezialaufbereitungen muss die Ausgabeaufbereitung gezielt auf die Ausgabe von Zeilenwechsel umgestellt werden. Dafür gibt es den Parameter mit Zeilenwechsel. Sie müssen die notwendigen Zeilenwechsel durch Angabe des Zeichens ^ selbst setzen. Dabei gilt wieder, dass ein Zeilenwechsel, der auf gleicher Zeile wie der Feldaufruf steht, ausgeführt wird, wenn das Feld vorhanden ist, sonst nicht. Durch IF-Bedingungen können weitere Verfeinerungen der Einblendung von Zeilenwechseln in Abhängigkeit vom Inhalt der Datensätze gesteuert werden.
Achten Sie auf den Unterschied zwischen einem leeren Feld (der Feldname ist in dem Dokument vorhanden, es hat aber keinen Feldwert) und einem nicht vorhandenen Feld (der Feldname ist nicht im Datensatz).
Beispiel:
Wenn mit der Normaleinstellung Umbruch wie CRLF in der Ausgabebeschreibung gearbeitet wird:
Konstanten Text vor dem Feldwert ausgeben. {FELD1}
{FELD1} konstanten Text nach dem Feldwert ausgeben.
Vor {FELD1} und nach dem Feldwert Text ausgeben.
Text erzwingen, auch wenn Feld fehlt: {FELD1:F}
Feld {FELD1} und {FELD2} auf gleicher Zeile ausgeben.
Wenn mit ^ als Umbruchzeichen gearbeitet wird:
Text und Umbruch vor dem Feld ^{FELD1}
{FELD1} ^ Umbruch und Text nach dem Feld.
weitere Informationen:
ñ Ausgabeform wählen; ñ Formeln; ñ Fremdfelder direkt einfügen; ñ Grafik-Pfad einfügen; ñ Grafikdatei aus Einzelfeld; ñ Grafikdatei aus Mehrfachfeld; ñ Grafikdatei direkt einfügen; ñ Hintergrund setzen; ñ HTML im Tabellengenerator; ñ HTML-Spezialelemente einfügen; ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddateien; ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien; ñ Liste erzeugen; ñ Feldaufruf; ñ Sprünge, bedingte Anweisungen, Programmschleifen
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Information 89
Als äussere Einstellung der Ausgabebeschreibung sind zwei Schaltflächen verfügbar:
- Feldname fett, um schnell für alle im folgenden ausgewählten Felder, die in die Anzeige kommen sollen, automatisch die Feldbezeichnung fett einzustellen.
- mit Zeilenwechsel, um speziell aufbereitete Ausgaben herstellen zu können. Der Standardwert ist so eingestellt, dass Zeilenwechsel (CRLF/Enter/Return) in der Ausgabebeschreibung als auszuführende Zeilenwechsel gedeutet werden.
- Bei der Anzeige der Ausgabebeschreibung mit dem MIDOS-Texteditor sehen Sie diesen Parameter mit ZW=1. Wenn Sie den Parameter auf ZW=0 setzen, müssen Sie auszuführende Zeilenwechsel mit dem Zeichen ^ selbst definieren.
- die Einrückungsformatierung, die Sie mit dem Parameter ER=1 als Überbleibsel aus früheren MIDOS-Versionen sehen, gibt es in dem Sinne "Zeichenzahl, um die Folgezeilen eingerückt werden" nicht mehr. Die Einrückungsformatierung wird mit dem Zeichen ~ (tilde) dargestellt. Das Mass der Einrückung wird in Pixel hinter einem $-Kommando angegeben oder dynamisch aus den Wertelängen der Feldbezeichnungen errechnet.
Die Ausgabebeschreibung mit Zeilenwechsel werden Sie benötigen, wenn kompliziertere Abhängigkeiten mit Sprungbefehlen und feldaussagenabhängigen Sprungzielen berücksichtigt werden sollen.
Sie können im Menü zur Entwicklung von Ausgabebeschreibung die Feldbezeichnung über das Feldauswahlmenü einblenden und den Feldaufruf dazu oder nur den Feldaufruf, dann wird keine verbale Benennung des Feldes ausgegeben. Statt dessen können Sie konstante Texte beliebiger Art setzen.
Merke: Der Bezeichnung eines Feldes in der Ausgabe ist unabhängig von der Bezeichnung in der Datenbeschreibung.
Die erste, automatisch erzeugte Ausgabebeschreibung wird mit den Standardwerten für Umbruch, Einrückung und Zeilenwechsel hergestellt. Sie können Ausgabebeschreibungen so ändern, dass die Feldnamen statt der Feldbezeichnung ausgegeben werden. Sie können Feldaufrufe löschen, Kommandos einfügen, Einrückungen ändern, Zeichen zwischen Feldwerten und vor und nach Feldaufrufen ändern und Sie können den Zeilenvorschub bedingt steuern.
Wenn Ihnen die Definition anspruchsvoller Ausgabeformen zu aufwendig ist, dann können Sie uns damit beauftragen. Mit einer von Ihnen erarbeiteten detaillierten Vorlage können wir Ihren Auftrag gern bearbeiten.
weitere Informationen:
ñ Ausgabeform wählen; ñ Formeln; ñ Fremdfelder direkt einfügen; ñ Grafik-Pfad einfügen; ñ Grafikdatei aus Einzelfeld; ñ Grafikdatei aus Mehrfachfeld; ñ Grafikdatei direkt einfügen; ñ Hintergrund setzen; ñ HTML im Tabellengenerator; ñ HTML-Spezialelemente einfügen; ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddateien; ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien; ñ Liste erzeugen; ñ Feldaufruf; ñ Sprünge, bedingte Anweisungen, Programmschleifen
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Information 90
$$Tab
Das Symbol leitet eine allgemeine Tabellenaufbereitung ein. Es ist auch das HTML-Tag
<table> möglich.
$$Tab rahmen
Das Symbol leitet eine allgemeine Tabellenaufbereitung mit Rahmenlinien um Zeilen und Spalten ein.
$$x
Für die Tabelle wird die Breite der ersten Spalte x festgelegt. Wenn die 1. Spalte die Feldbezeichnungen enthält, wird also die Spalte mit den Feldbezeichnungen auf eine feste Grösse in Pixel eingestellt. Die Pixelbreite x der 1. Spalte kann zwischen ca. 10...500 Pixel liegen. Sie müssen die Gestaltung am Bildschirm auf der Basis Ihrer Bildschirmgrösse und Auflösung testen. Die Breite der 1. Spalte legt die Position der Folgezeilen von Feldwerten fest, wenn der Feldaufruf die 2. Spalte der Tabelle bildet.
$$0
Mit dem Kommando beenden Sie die Tabelle, es ist auch möglich eine Leerzeile anzugeben. Eine Leerzeile wird durch die Eingabe von CRLF Leertaste CRLF in der Ausgabebeschreibung erzeugt.
~ (Tilde)
Das Zeichen ~ (Tilde) ist der Tabellenspaltentrenner. An diesem Trenner orientiert sich der Beginn der nächsten Spalte.
Beispiel:
$$Tab
Verfasser~Titel~Erscheinungsvermerk
{VF:F}~{ST:F}~{EK:F}
$$0
Im Beispiel wird eine 3spaltige Tabelle aus den Feldern VF, ST und EK gebildet. Dabei wird bei fehlenden Feldern ein Platzhalter gesetzt. Sie müssen auf die Breite solcher Tabellen selbst achten. Die Breite ist u.a. abhängig von der gewählten Schriftgrösse. Es wird versucht, eine dynamische Breitenoptimierung analog HTML-Tabellen zu erreichen.
' Apostroph
Das Zeichen ' (Apostroph) dient als Einschlußzeichen für Fettmarkierung und Tabellenanfang. Ein zweites Hochkomma in einer Zeile wirkt wie ein Spaltentrenner. Das Zeichen muss paarig pro Zeile und darf maximal zweifach pro Zeile verwendet werden! Eine Textauszeichnung erreichen Sie auch mit den HTML-Tags
<b> und
</b>,
<i> und
</i> oder
<u> und
</u>. Feldwerte können auch mit
<h1> und
</h1> bis
<h7> und
</h7>, den HTML-Überschriftenformaten, ausgezeichnet werden.
$*x
Mit dem Kommando können Aufzählung mit einem dickeren Mittelpunkt (auch Bullit genannt) auf eine Ebene x gesetzt werden. Es sind 9 Ebenen denkbar. Anwenden kann man diese Funktion z.B. um die Aussagen eines Feldes mit Einrückungssymbol untereinander auszugeben. Es können auch mehrere Felder sein, die untereinander, gestaffelt nach Ebenen ausgegeben werden. Die Anzahl der Ebenen ist auf 9 begrenzt. (x=1...9). Das Kommando gilt, bis es wieder ausgeschaltet wird.
$*0
Das Kommando hebt die Aufzählungsformatierung auf.
$=xy
Das Kommando tauscht bei der Anzeige das Zeichen x gegen das Zeichen y aus. Als Ersatzsymbol für CRLF/Enter/Return kann ^ angegeben werden. Das Kommando gilt, bis es wieder ausgeschaltet wird.
Beispiel:
Jede Aussage soll auf neuer Zeile stehen: $=;^
Hinweis: Alle $-Kommandos dürfen nur einzeln auf einer Zeile stehen, also keine Feldaufrufe in gleicher Zeile enthalten, auch keine Konstanten.
$=zeichenkette1\zeichenkette2
Die Anweisung ersetzt bei der Ausgabe die zeichenkette1 durch die zeichenkette2.
Beispiel:
Jede Aussage soll auf neuer Zeile stehen: $=; \#13#10
Jedem Semikolon soll ein Leerzeichen folgen: $=;\;#32
$=0
Das Kommando hebt den Zeichentausch wieder auf.
weitere Informationen:
ñ Tabelle drucken; ñ Vollanzeige ñ Feldaufruf; ñ Feldbezeichnung; ñ Feldlänge; ñ Feldname; ñ Ausgabebeschreibung erstellen/ändern; ñ Ausgabeform wählen; ñ Ausgabeformate; ñ Äussere Einstellungen; ñ Sprünge, bedingte Anweisungen, Programmschleifen
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Information 91
Sprünge, bedingte Anweisungen, Programmschleifen |
GOTO M1
Das ist ein unbedingter Sprung zu einer Marke M1.
Ein Rücksprung ist nicht möglich.
:M1
Allgemein Form der Definition einer Sprungmarke am Zielort des Sprungs. Marken müssen am Zeilenanfang stehen und sie müssen Vorwärtssprünge darstellen. Der Doppelpunkt leitet die Sprungmarke am Zielort ein, nicht aber an der Absprungstelle (siehe GOTO) .
IF-Abfrage
Es gibt mehrere Formen der IF-Abfrage. Hinter dem Feldaufruf einer IF-Abfrage kann nur ein EXIT oder ein GOTO stehen. In Abhängigkeit von der Antwort auf die Sprungbedingung kann also nur abgebrochen oder zu einer Sprungmarke gesprungen werde.
Ist die Sprungbedingung nicht erfüllt, wird mit der Anweisung fortgesetzt, die der IF-Abfrage folgt.
IF {FN} GOTO M1
Abfrage, ob Feld {FN} existiert. Ein leeres Feld existiert im Sinne dieser Abfrage. Ein fehlendes Feld existiert nicht.
IF {FN#} GOTO M1
Abfrage, ob das Feld FN nicht existiert.
IF {FN=zeichenkette} GOTO M1
Abfrage, ob das Feld FN die Zeichenkette zeichenkette enthält. Die Zeichenkette muss in Apostroph eingeschlossen werden, wenn Leerzeichen, geschweifte Klammern oder Apostroph enthalten sind.
IF {FN#;zeichenkette} GOTO M1
Abfrage, ob das Feld FN die Zeichenkette zeichenkette nicht enthält.
IF {FN!zeichenkette} GOTO M1
Abfrage auf die 1. Position der Zeichen xxx im Feld {FN}. Stehen die Zeichen auf der 1. Position, wird der folgende Befehl ausgeführt.
IF {FN=zeichenkette} goto M1
Sprung zur Marke m1, wenn im Feld FN die Zeichenkette zeichenkette enthalten ist.
EXIT
Das Kommando bricht die Aufbereitung der Ausgabebeschreibung sofort ab. Da I ist hier gesperrt geschrieben, da sonst die Ausgabe abbricht.
z.B.
if {LG} exit
Wirkung: Wenn das Feld LG existiert, brich ab.
HTML{+}
Die Anweisung zeigt dem internen HTML-Viewer an, dass ab jetzt HTML zu interpretieren ist. HTML-Anfang - nur für HTML-Viewer.
:HTMLENDE
Die Anweisung zeigt dem internen HTML-Viewer an, dass ab jetzt HTML nicht mehr zu interpretieren ist. HTML-Ende nur für HTML-Viewer.
{FORMELx:{FN} operator operand}
Es wird die Formel ausgeführt. Operator sind die mathematischen Grundrechenarten, Operanden sind z.B. Konstanten.
z.B.
zuzügl. Mehrwertsteuer: {FORMEL1:{PREIS} * 0.16}
weitere Informationen:
ñ Tabelle drucken; ñ Vollanzeige ñ Feldaufruf; ñ Feldbezeichnung; ñ Feldlänge; ñ Feldname; ñ Ausgabebeschreibung erstellen/ändern; ñ Ausgabeform wählen; ñ Ausgabeformate; ñ Äussere Einstellungen
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Information 92
Reservierte Feldaufrufnamen |
RAK
Wenn in der Funktion RAK-Felder definieren eine Anpassung der Felder an das RAK-Format vorgenommen wurden, kann mit dem Aufrufnamen das RAK-Format erzeugt werden.
Vor und nach dem Aufruf von RAK können weitere Feldaufrufe stehen, so dass auch um weitere Felder ergänzte Ausgaben erzeugt werden können. Aber diese wieteren Aufrufe und Konstanten dürfen nicht auf der gleichen Zeile stehen, wie der reservierte Aufrufname.
RAKF
wie RAK, jedoch wird der Inhalt des Felde TITEL in Fettschrift ausgegeben. Beachten Sie die RAK-Feldanpassung.
DATE
Das aktuelle Systemdatum wird ausgegeben.
TIME
Die aktuelle Uhrzeit wird ausgegeben.
D
Datum und Uhrzeit werden zusammen ausgegeben.
LFDNUM
Die laufende Treffernummer wird ausgegeben. Bei der Tabellenausgabe wird die Treffernummer mit ausgegeben, ohne explizit LFDNUM angeben zu müssen.
AKTNUM
Wird in Schleifen benötigt, um die aktuellen Datensatznummer mit der maximalen Datensatznummer zu vergleichen, um die Schleife abzubrechen, wenn der letzte Datensatz verarbeitet wurde.
MAXNUM
Enthält die Anzahl der Datensätze der anzuzeigenden Treffermenge.
REM oder ; am Zeilenanfang
Bemerkung. Die Zeile wird nicht ausgeführt. Auch ein Semikolon am Zeilenanfang führt zum Ausschluss der Zeile.
SUMMEx
Das Feld enthält den Wert einer Summenbildung.
weitere Informationen:
ñ RAK-Felder definieren
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Information 93
Einfache HTML-Tags zur Gestaltung |
Im Prinzip versteht der interne HTML-Viewer alle Kommandos der HTML Version 2 und teilweise der Version 3. Wir wollen Ihnen aber diese Vielfalt an Aufbereitungsmöglichkeiten in komplexeren Funktionen zusammenfassen, wie Sie in den Unterfunktionen Tabelle 1 (markierte Felder) oder auch in der Funktion Bibliografie vorliegen.
Die im folgenden aufgeführten HTML-Tags werden vom HTML-Viewer ausgeführt, gleich ob sie aus dem Text des Dokumentes oder aus der Ausgabebeschreibung stammen und unabhängig davon, ob der HTML-Start gesetzt ist, oder nicht.
<b> Fettmarkierung ein
</b> Fettmarkierung aus
<i> Kursiv ein
</i> Kursiv aus
<u> Unterstreichung ein
</u> Unterstreichung aus
<tt> teletype-Schrift ein
</tt> teletype-Schrift aus
<p> Absatz, groesser als
<br> 1)
<br> Absatz 1)
<pre> Vorformatierung beibehalten,
CRLF wird ausgeführt 1).
</pre> Ausschalten von Vorformatierung
beibehalten 1).
<h1> Überschrift Format Schrift sehr gross
einschalten 1).
</h1> Überschrift Format Schrift sehr gross
aus ...bis... 1)
<h7> Überschrift Format Schrift sehr klein
einschalten 1).
</h7> Überschrift Format Schrift sehr klein
ausschalten 1).
1) Die Kommandos bringen einen eigenen Zeilenwechsel mit, der vor oder nach der Ausführung des Kommandos ausgeführt wird. Das kann mit der Formatierung mit ^ kollidieren.
weitere Informationen:
ñ Bibliografie ñ HTML im Tabellengenerator; ñ HTML-Format exportieren; ñ HTML-Spezialelemente einfügen; ñ HTMLANZEIGE, Anzeige HTML-Datei; ñ Äussere Einstellungen
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Information 94
Die Fremddatei muss eine MIDOS-Datenbankdatei sein. In einigen Fällen wird der FILELINK in Form eines HTML-Scripts benötigt. Siehe dazu Einfügen von HTML-Spezialelementen.
{FILELINK:[
<dateiname>],[
<keyfeld>],[
<keywert>],[
<rückgabefeld>],[
<wert bei rückgabe=0>]}
Dieses Kommando ist wie folgt zu interpretieren:
- unter <dateinamen> geben Sie den Namen der Datei an, die zu der Ausgabebeschreibung hinzugelinkt werden soll, wenn sie das <keyfeld> und den <keywert> enthält.
- <keyfeld> ist ein Feldname, der in der aufgerufenen Datei existieren sollte, aber nicht muss.
- <keywert> ist eine Suchzeichenkette, möglichst mit dem Charakter eines Keys (Schlüssel, Primär- oder Sekundärschlüssels).
- <rückgabefeld> ist der Name eines Feldes (muss nicht in der Datenbeschreibung der aktuellen Datenbank existieren, aber in der Ausgabebeschreibung sollte es genannt sein, weil es die Ergebnisse das Links beinhalten wird, wenn er erfolgreich war.
- unter <wert bei rückgabe=0> geben Sie eine Zeichenkette an, die in das <rückgabefeld> gestellt wird, wenn der Link kein Ergebnis liefert.
Da entsprechend der Syntaxdarstellung jeder einzelne Parameter des FILELINK-Kommandos fehlen kann, bedeutet das, dass praktisch auch eine Verlinkung mit der aktuellen Datenbankdatei selbst möglich ist. Für ausgelassenen Parametern ist das Komma als Trenner zu setzen.
Wenn kein Keyfeld genannt ist, bedeutet dies, dass Links hergestellt werden, ohne ein spezielles Feld zu berücksichtigen, dass heisst, die Suchzeichenkette wird im ganzen Dokument der hinzugelinkten Datei gesucht.
Wenn kein Keywert genannt ist, bedeutet dies, dass Links hergestellt werden, ohne ein spezielles Keywert zu berücksichtigen, dass heisst, alle Feldwerte des Keyfeldes der Quelldatei werden als Suchzeichenkette in der hinzugelinkten Datei gesucht. Alle getroffenen Dokumente der hinzugelinkten Datei werden zum Ergebnis des Links. Es können sehr grosse Ergebnisse entstehen. Sie sind ggf. so gross, dass sie mit einfachen HTML-Browsern nicht ohne weiteres anzeigbar sind.
weitere Informationen:
ñ Bibliografie ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien; ñ Dateien direkt einfügen
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Information 95
Die folgende Kommandoform fügt eine beliebige Textdatei direkt an die Position im angezeigten Dokument ein, an der der Aufruf erfolgt. Die Textdatei sollte zeilenweise organisiert sein, wobei die Zeilenlänge kleiner als 30000 Zeichen sein sollte.
{FILELINK:[
<dateiname>],text,text}
Die folgende Kommandoform fügt eine beliebige HTML-Datei direkt an die Position im angezeigten Dokument ein, an der der Aufruf erfolgt. Die Dateigrösse spielt keine Rolle.
{FILELINK:[dateiname],html,html}
weitere Informationen:
ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddateien; ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien
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Information 96
Es existieren verschiedene vorgefertigte Formeln und frei definierbare Formeln, die auf Feldaufrufen beruhen. Es können 9 Formeln in einer Ausgabebeschreibung definiert werden. Die allgemeine Form ist:
{FORMELx:[formel]} mit x=[1..9]
Das Wortsymbol FORMEL: innerhalb eines speziellen Formel-Feldaufrufes leitet einen Formelausdruck ein. Es folgen die Feldaufrufe des zur Berechnung heranzuziehenden Feldes, ein Operator
Multiplikation,
/ Division,
+ Addition,
- Subtraktion
und ggf. ein weiterer Feldaufruf oder eine Rechenkonstante. Sind in den aufgerufenen Feldern Angaben enthalten, die eine Berechnung nicht zulassen, wird versucht, eine erste Zahl von Links im Feld zu isolieren und damit die Berechnung auszuführen. Gelingt dies nicht, wird die Berechnung ignoriert.
{FORMEL:{PREIS} 0.16}
Der Wert des Feldes Preis wird in allen Dokumenten mit 0.16 multipliziert. Das Ergebnis wird an der Position angeordnet, an der der Formelaufruf erfolgte.
Zur Vereinfachung wird die Summenbildung über mehrere Dokumente in Summenfeldern mit den Namen SUMMEx gespeichert, wobei mit x=[1.. 9] neun Summen gleichzeitig über eine Treffermenge gebildet werden können.
weitere Informationen:
ñ Tabelle drucken; ñ MIDOS-Update-Programme ñ Tabelle1 (markierte Felder); ñ Tabelle2 (Felder wie Kurzanzeige); ñ Tabellenbeschreibung speichern; ñ MAKEHTMLTAB, Erzeuge HTML-Tabelle; ñ MAKEHTML, HTML-Steuerparameter für Tabelle
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Information 97
Programmschleifen werden mit den Wortsymbolen REPEAT und UNTIL formuliert. Eine Laufvariable ist erforderlich zum Zählen der Schleifendurchläufe und als Endebedingung.
REPEAT(VAR=xx)
REM Schleifenbeginn: VAR erhält den Wert xx.
UNTIL(VAR=yy)
REM Schleifenende: wenn VAR = yy ist.
VAR
Enthält den Wert der Laufvariablen, max. 1000 Schleifendurchgänge.
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Information 98
REPEAT(VAR=1)
/VAR/{FN[VAR]}
IF {FN[VAR]} e x i t
IF {FN[VAR]=xxx} goto m1
UNTIL(VAR=100)
:m1
{FN}
Die Laufvariable wird auf 1 gesetzt. Dann wird je eine Aussage des Feldes FN geholt, solange noch eine gefunden wird, deren Wert xxx ist oder bis die 100 Aussage verarbeitet ist. Die Anweisung /VAR/ erhöht die Laufvariable.
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Information 99
HTML-Spezialelemente einfügen |
Unter der Funktion HTML-Spezialelemente einfügen können Sie:
- Tabellen erzeugen mit Tabelle1 (markierte Felder) oder Tabelle2 (Felder wie Kurzanzeige),
- Überschriften einblenden,
- Textboxen einfügen,
- den Hintergrund farblich gestalten,
- Grafikdateien direkt einfügen,
- Grafikdatei aus Einzelfeldern einfügen,
- Grafikdatei aus Mehrfachfeldern einfügen,
- Internet-Links einfügen,
- Links auf beliebige Dateien einfügen,
- Links auf Einzelwertfelder einfügen,
- Links auf Mehrfachfelder einfügen,
- Links auf Ausgabeformen setzen,
- Links auf Verzeichnis mit TIF-Dateien legen,
- Fremdfelder direkt einfügen, die aus anderen MIDOS-Datenbanken stammen und
- Links auf Fremddatensätze herstellen, die aus fremden MIDOS-Datenbanken stammen.
weitere Informationen:
ñ Internet-Link; ñ Link auf Ausgabeform; ñ Link auf beliebige Datei; ñ Link auf Feldwert (max. 1 Eintrag); ñ Link auf Feldwerte (mehrere Einträge); ñ Link auf Fremddateien; ñ Link auf Fremddatensätze; ñ Link auf Verzeichnis mit TIF-Dateien; ñ Tabelle1 (markierte Felder); ñ Tabelle2 (Felder wie Kurzanzeige); ñ Textbox setzen; ñ Überschrift setzen; ñ Hintergrund setzen; ñ Grafikdatei aus Einzelfeld; ñ Grafikdatei aus Mehrfachfeld; ñ Grafikdatei direkt einfügen; ñ Fremdfelder direkt einfügen