ï ñ ò Information 125

Suchmaske



Wenn Sie auf einfache Weise ein oder mehrere eigene Suchmasken gestalten wollen, dann können Sie in der Funktion Datenbank Eigenschaften, Unterfunktion Suche bestimmen, wie diese prinzipiell aussehen sollen, welche Felder in welcher Form invertiert, d.h. für die Suchliste aufbereitet werden und welche Felder in der Standardsuchliste enthalten sein sollen.

Sie geben jeder Suchmaske einen Suchmaskennamen, unter dem sie später im Grundmenü mit dem Suchmasken-Button ausgewählt werden kann.

Zur Zeit können in einer Suchmaske sechs Eingabeflächen für Suchfragen zusammengestellt werden.

Jeder Eingabefläche kann eine Suchliste zugeordnet werden, die aus einem oder mehreren Feldern gespeist werden kann. Beispielsweise könnten Sie:

  1. Eine Eingabefläche für die Standardsuchliste bereitstellen, der Sie alle Textfelder für eine Freitextsuche mit Einzelwortindex zuweisen (Basicindex, Basisindex),
  2. eine weiter Eingabefläche für die Suche nach Deskriptoren vorsehen, falls Sie mit einem Thesaurus oder einem anderen normierten Wortschatz arbeiten.
  3. Die nächste Eingabefläche könnte für Autorennamen,
  4. eine weitere für Institutionen oder Firmennamen vorgesehen werden,
  5. eine für die Klassifikation reservieren und
  6. eine weitere alternativ für die Dokumentart, die Sprache, das Erscheinungsjahr oder für das Update-Datum vorgesehen werden.


Es ist vorgesehen eine Erweiterung dahingehend vorzunehmen, dass die Suchmasken in Profi-Suchmasken und Laien-Suchmasken unterteilt werden können. Sprechen Sie uns daraufhin an, wenn Sie diese Funktionalität benötigen.

Die logische Verknüpfung zwischen den Eingabeflächen für die Suchfragen ist AND als Standardwert. Der Standardwert kann in OR oder NOT geändert werden.

Wenn Sie die Funktion Suchmaske im Grundmenü Suche über den Suchmasken-Button auswählen, dann werden Ihnen die individuelle Suchmasken mit ihrem Namen zur Auswahl angeboten und zur Benutzung bereitgestellt. Sie können dann:



Mit dem RESET-Button setzen Sie die Suche zurück.
Die Syntax einer Suchfrage wird unter Suchfragenfunktionen beschrieben.

weitere Informationen:

ñ Datenbank Eigenschaften; ñ Suchliste; ñ Suchfrage laden; ñ Suchfrage speichern ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Eigenschaften Suche


ï ñ ò Information 126

Suchmaskenlink



Mit dem Suchmaskenlink definieren Sie, welche individuellen Programme zur Verarbeitung der Ergebnisse einer Suche, also einer Trefferliste unter welchen Bedingungen verwendet werden sollen.

Der Aufruf solcher individuellen Programme erfolgt gebunden an die spezielle Suchmaske. Da mehrere Suchmasken existieren können, können auch die individuellen Programmaufrufe unterschiedlich sein.

Details der Schnittstelle für die Programmierung werden auf Anfrage bereitgestellt.

weitere Informationen:

ñ Suchmaske; ñ Suchfrage laden; ñ Suchfrage speichern ñ Eigenschaften Suche


ï ñ ò Information 127

Suchfragenfunktionen



Die Grundfunktion Suchfragenfunktionen fasst die Funktionen zusammen, die über Suchfragen ausgeführt werden können. Z.Zt. stehen die Funktionen zur Verfügung:



Die Suchfragendatei enthält die Suchfragen in einem strukturierten Textformat.
Jede Suchfrage besteht aus einer laufenden Zählnummer, der Frageformulierung und einem verbalen Text der das Thema der Frage beschreibt. Der verbale Text wird u.a. bei der Herstellung einer Bibliografie zur Erzeugung eines Inhaltsverzeichnisses benutzt.

weitere Informationen:

ñ Suchfrage laden; ñ Suchfrage speichern; ñ Suchfrage; ñ Suchfragen in MIDOSRECH; ñ Suchfragendatei in WTXRECH; ñ Suchfragentextdatei; ñ Suchliste; ñ Suchmaske; ñ Suchmaskenlink ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 128

Suchfrage



Im folgenden sind die Grundzüge der Suchfragenformulierung dargestellt. Sie gelten im Grundmenü sowie innerhalb eines Eingabefeldes einer Suchmaske.

Um jedes Problem zu umgehen, definieren wir zunächst, dass Suchbegriff = Suchwort = Suchzeichenkette = Suchstring synonyme Benennungen für den gleichen Begriff sind.
Wir definieren weiterhin, dass eine zusammengehörende Folge von Suchbegriffen einen Suchausdruck bildet und dass eine Folge von Suchausdrücken die komplette Suchfrage darstellt.

Ein Suchbegriff ist eine beliebige Folge von (fast beliebigen) Zeichen.

Das wichtigste ist, dass MIDOS2000 im Volltext immer gleitend, also rechts und links trunciert, nach der Suchzeichenkette sucht. Erst wenn bei der Suche auf Wortgrenzen geachtet werden soll, dann muss dies mit dem $-Zeichen kenntlich gemacht werden.

In der deutschen Sprache, in der Wörter durch beinahe beliebige Kombinationen anderer Wörter gebildet werden können, ist diese Form der Suche erfolgreicher, als die sonst übliche umgekehrte Form. Ausserdem ist für die Suche die Gross-/Kleinschreibweise ohne Bedeutung.

Es gibt nur wenige Zeichen, die nicht Bestandteil eines Suchbegriffes sein sollten, weil sie zur Formulierung der richtigen Syntax der Suchfrage benötigt werden. Diese Zeichen sind:



Hinweis: Es gibt Ausnahmen von diesen Regeln für den Fall, dass das Zeichen allein die Suchfrage darstellt. Wenn Sie die Fehlermeldung Syntaxfehler in der Recherchefrage erhalten, dann haben Sie ein Zeichen falsch benutzt, andernfalls erhalten Sie ein Ergebnis oder ggf. ein Nullergebnis, falls das Zeichen zugelassen, aber nicht in den Datensätzen enthalten ist. Im Fehlerfall prüfen Sie die Suchfrage. Sie müssen solche Einzelzeichen ggf. in Apostroph einschliessen, um Sie finden zu können.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 129

Suchbegriffe



Im folgenden sehen Sie einige typische Formen der möglichen Formen von Suchbegriffen:

  1. Normalform

    Suchwort: Anwendung
    Ergebnis: Findet Treffer, wenn diese Zeichenfolge an beliebiger Stelle im Datensatz gefunden wird.

    Suchwort: NUR DER VERDIENT SICH FREIHEIT, WIE DAS LEBEN
    Ergebnis: Findet nur Treffer, wenn diese Zeichenfolge im Datensatz genau in der Form enthalten ist. Die Position ist beliebig. Wenn das Komma im Datensatz fehlt, gibt es keinen Treffer.

  2. Ganzwortsuche rechts/links mit $

    Suchwort: Anwendung$
    Ergebnis: Findet nur Treffer, wenn diese Zeichenfolge im Datensatz rechts von einem Sonderzeichen, einem Leerzeichen oder dem Feldende begrenzt ist.

    Suchwort: $Anwendung$
    Ergebnis: Findet nur Treffer, wenn diese Zeichenfolge im Datensatz rechts und Links von einem Sonderzeichen, einem Leerzeichen oder dem Feldende oder einem Feldanfang begrenzt ist.

    Suchwort: $DESKR:
    Ergebnis: Findet Treffer, wenn diese Zeichenfolge an beliebiger Stelle im Datensatz gefunden wird und links von einem Sonderzeichen, Feldende oder Leerzeichen begrenzt ist. In diesem Fall wird z.B. nach Datensätzen gesucht, die diesen Feldnamen enthalten.

  3. Ganze Datenbank

    Suchwort:
    Ergebnis: Der gesamte Datenbestand wird zur Trefferliste.

  4. Innere Suchwortmaskierung mit Fragezeichen

    Suchwort: Tre?er
    Ergebnis: Findet alle Zeichenfolgen, an denen das Fragezeichen ein beliebiges Zeichen ist. Hier als links und rechts offen gesucht.

    Suchwort: $Tre??er$
    Ergebnis: Findet alle Zeichenfolgen, an denen die Fragezeichen ein beliebiges Zeichen ist. Hier als ganzes Wort gesucht.

  5. Innere Suchwortmaskierung mit Wildcard

    Suchwort: $Treer$
    Ergebnis: Findet alle Zeichenfolgen, an denen anstelle des Wildcard-Zeichens eine beliebige Folge von Zeichen steht. Hier als ganzes Wort gesucht, das sonst der Ballast zu gross werden kann.

    Suchwort: Treffer
    Ergebnis: Diese Form ist nicht erfordelrich, weil Standard.

    Suchwort: $tre??$
    Ergebnis: Dieses Suchwort ist ein WIederspruch in sich, da das Wort nicht gleichzeitig als ganzes Wort und als offene Zeichenkette existieren kann.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 130

Feldqualifizierung



Es ist möglich, die Suche mit Suchbegriffen auf einzelne Felder zu beschränken.

Suchwort: DESKR=Anwendung
Ergebnis: Findet Treffer, wenn diese Zeichenfolge an beliebiger Stelle im Feld DESKR gefunden wird.

Suchwort: DESKR=Anwendung$
Ergebnis: Findet nur Treffer, wenn diese Zeichenfolge im Feld DESKR rechts von einem Sonderzeichen, einem Leerzeichen oder dem Feldende begrenzt ist.

Suchwort: DESKR=$Anwendung$
Ergebnis: Findet nur Treffer, wenn diese Zeichenfolge im Datensatz rechts und links von einem Sonderzeichen, einem Leerzeichen oder dem Feldende oder einem Feldanfang begrenzt ist. Damit wird die Zeichenfolge also als Ganzwort gesucht.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 131

Numerische Suche, Vergleichsoperatoren



Es ist möglich, eine numerische Suche duchzuführen und Vergleichsoperatoten für Suchbegriffe zu verwenden.

Suchwort: PREIS<100
Ergebnis: Findet Treffer, wenn im Feld PREIS an beliebiger Stelle eine Zahl vorkommt, die kleiner als 100 ist. Es wird die erste Zahl von links im Feldwert zum Vergleich benutzt.

Suchwort: PREIS>100
Ergebnis: Findet Treffer, wenn im Feld PREIS an beliebiger Stelle ein Zahl vorkommt, die grösser als 100 ist. Es wird die erste Zahl von links im Feldwert zum Vergleich benutzt.

Desweiteren kann mit kleiner gleich<= oder grösser gleich>= oder mit ungleich<> gesucht werden.Für ungleich ist zu beachten, das die Frage TEXT<>100 alle Datensätze als Treffer findet, in denen keine 100 vorkommt. Sie sollten Vergleichoperatoren klug auf ausgewählte Felder beschränken, z.B. LAENGE<>100.

Sie können die Vergleichsoperatoren auch auf Textfelder anwenden oder auf Datums- und Zeitfelder. Wenn Sie mit grösser oder kleiner in Textfeldern suchen, dann wird der Vergleich auf Basis der ANSI-Codewerte und der Länge des Suchbegriffs durchgeführt. Das durchsuchte Feld sollte einen kurzen, ggf. codierten Feldwert haben. Nur zum Spass: GRÜN ist kleiner als ROT in diesem Sinne der Suche.

Suchwort: SPRACHE>DEUTSCH
Ergebis: Wenn das Feld die Sprachbenennungen enthält, dann sind alle Feldwerte relevant, die alphabetisch hinter DEUTSCH liegen, z.B. auch DEUTSCHE.

Suchwort: ISB>=3-8311-0943-5 OR ISB<=3-8311-0944-3
Ergebis: Alle Bücher mit einer ISBN (die im Feld ISB steht) in den angegebenen Bereichsgrenzen werden gefunden.

Suchwort: JAHR>1999 UND DOKART>ARTIKEL
Ergebnis: Das Jahr soll grösser 1999 sein und im Feld DOKART soll eine Wert stehen, der alphabetisch hinter ARTIKEL stehn soll. Es ist von Vorteil, wenn man solche Fragen mit den Suchlisten zu den Feldern vorbereitet.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 132

Logische Operatoren



Zwei oder mehr Suchbegriffe können mit den logischen Operatoren

AND / UND / &,
OR / ODER /; bzw.
NOT / NICHT / #

zu Suchausdrücken verbunden werden.

Suchfragen werden normalerweise von links nach rechts abgearbeitet. Dabei wird zuerst die OR-Verknüpfung ausgewertet und dann die AND- bzw. NOT-Verknüpfung.

Suchwort: ANTON ODER PAUL UND MÜLLER
Ergebnis: Treffer In jedem Fall, wenn ANTON im Datensatz. Treffer auch, wenn PAUL und MÜLLER im Datensatz. Sobald ANTON gefunden wurde, wird der Treffer registriert und die Suche im nächsten Datensatz fortgesetzt.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 133

Eckige Klammern setzen



A, B, C repräsentieren Suchbegriffe.

A AND B OR C sagt, dass C im Datensatz ausreicht, um ihn zum Treffer zu machen. Auch wenn A und B im Datensatz sind, liegt ein Treffer vor.

A NOT B OR C sagt, dass C im Datensatz ausreicht, um ihn zum Treffer zu machen. Auch wenn A und nicht B im Datensatz ist, liegt ein Treffer vor.

A NOT B NOT C sagt, dass A im Datensatz sein muss, B und C jedoch nicht im Datensatz sein dürfen, um zum Treffer zu führen.

A OR B AND C sagt, dass A im Datensatz für einen Treffer ausreicht, aber auch B und C gemeinsam im Datensatz zum Treffer führen.

Die Vorrangregeln können mit eckigen Klammern beeinflusst werden.

A AND [B OR C] sagt, dass B oder C und in jedem Fall A im Datensatz sein müssen, um einen Treffer zu erzielen. Dagegen ist
[A AND B] OR C mit
A AND B OR C
gleichwertig.

Für NOT kann die Hilfskonstuktion NOT A benutzt werden, wenn die gesamte Datenbank nach einem Datensatz durchsucht werden soll, der das Suchwort A nicht enthalten soll.

Wenn Sie sich vorstellen, dass A, B und C zu Suchausdrücken in Klammern expandiert werden können, dann wird der folgende Abschnitt verständlich.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 134

Suchausdrücke



Suchbegriffe, logische Operatoren und Vergleichoperatoren können nun beliebig kombiniert werden.

Suchausdruck: SPRACH=[DEUTSCH OR ENGLISCH] OR FRANZÖ
Ergebnis: Alle Datensätze, die im Feld SPRACH DEUTSCH oder ENGLISCH enthalten und alle, die an beliebiger Position im Datensatz FRANZÖ enthalten, werden Treffer.

Suchausdruck: SPRACH=[DEUTSCH OR ENGLISCH OR FRANZÖ]
Ergebnis: Alle Datensätze, die im Feld SPRACH einen der Suchbegriffe enthalten, werden Treffer.

Suchausdruck: [LAND:AUS AND SPRACH=DEUTSCH] AND AUTOR:
Ergebnis: Treffer werden solche Datensätze, die die Zeichenkette LAND:AUS an beliebiger Stelle, die Zeichenfolge DEUTSCH im Feld Sprache und die Zeichenfolge AUTOR: enthalten. Normalerweise bedeutet LAND:AUS, dass das Feld LAND gesucht wird und als erste Aussage der Wert AUS stehen soll. Die Zeichenfolge AUTOR: dient evtl. zur Suche, ob das Feld vorhanden ist. Die Klammern sind überflüssig.

Sie können die Suche beschleunigen, wenn Sie den Suchausdruck, der am sichersten Datensätze als Treffer ausschliesst, am weitesten links in der Frage platzieren. Stellt die Suche bei dem ersten Ausdruck fest, dass kein Treffer stattfinden kann, dann wird der nächste Datensatz durchsucht.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 135

Umlaute



Deutsche Umlaute werden sowohl mit dem Bytewert als auch in aufgelöster Form, also ae, oe, ue und ss gesucht. Allerdings nur, wenn Sie den Umlaut in das Suchwort schreiben. Umgekehrt geht das Verfahren nicht.

Suchwort: VFU=MÜLLERMÄTZÜß
Suchterme: U.a. MUELLERMAETZUESS und jede Kombination.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 136

Suchfrage speichern



Sie können eine für die Volltextsuche zusammengestellte Suchfrage speichern. Normalerweise wird die Datei MIREFRA für die Speicherung von Suchprofilen benutzt (Standardname). Es ist jedoch möglich, eine Suchfrage unter einem beliebigen Dateinamen zu speichern. Sie sollten die Extension .FRA an den Dateinamen anfügen.

Die Suchfragen werden numeriert abgespeichert. Der Suchfrage kann eine Bezeichnung des Themas beigefügt werden.

Wenn Sie Suchfragen für die Überwachung von Suchprofilen bestimmter Nutzer anlegen, dann kann über den Dateinamen der Suchfragendatei die Beziehung zum Kunden hergestellt werden, z.B. NUTZER1.FRA.

Suchfragen können im Stapel abgearbeitet werden. Dazu benutzen Sie u.a. die Funktion Bibliografie.

Der Name der zuletzt aktuell gespeicherten Suchfragendatei wird registriert und beim Aufruf von Suchfrage laden angeboten. Normalerweise erfolgt die Speicherung von Suchfragendateien im Verzeichnis der aktuellen Datenbank. Sie können jedoch diese Vorgabe ändern.

Hinweis: Suchfragendateien werden nicht in die Sicherung der Datenbank im SAVE-Verzeichnis einbezogen. Sie müssen umfangreiche Suchfragendateien selbst sichern.

weitere Informationen:

ñ Suchmaske; ñ Suchfrage laden; ñ Bibliografie ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 137

Dateiformat Recherchefragendatei



Eine Suchfragendatei hat folgendes Format:

1 Suchausdruck1 AND Suchausdruck2 AND...
       T:Bezeichnung der Suchfrage, Thema 12...
2 Suchausdruckx AND Suchausdrucky AND...
       T:Bezeichnung der Suchfrage, Thema xy...
usw.

Suchfrage und Bezeichnung können jeweils 255 Zeichen lang sein. Denken Sie daran, dass Zeichenketten immer gleitend (trunciert) gesucht werden, wodurch Suchwörter ggf. auf signifikante Zeichenfolgen gekürzt werden können.

Wenn Sie z.B. alle Datensätze mit der Phrase gepanzerte Fahrzeuge suchen wollen, dann reicht als Suchzeichenkette anzerte Fahrz aus, um alle Treffer zu finden. Allerdings sind auch Datensätze mit der Zeichenkette ungepanzerte Fahrz Treffer. Versuchen Sie es mit $gepanz and $fahrz.

Suchfragendateien editieren Sie entweder in der Suche im Grundmenü, in der Funktion Bibliografie oder mit einem beliebigen Texteditor.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 138

Suchfrage laden



Sie können eine für die Volltextsuche vorgesehene und abgespeicherte Suchfrage laden. Normalerweise wird die Datei MIREFRA für das Laden von Suchfragen benutzt (Standardname). Es ist jedoch möglich, eine Suchfrage unter einem beliebigen Dateinamen zu laden. Sie sollten die Extension .FRA an den Dateinamen von Suchfragendateien anfügen.

Die Suchfragen sind in jeder Suchfragendatei von 1 bis 999 numeriert . Die Suchfrage wird tabellarisch dargestellt. Auf der rechten Seite der Tabelle kann der Suchfrage eine Bezeichnung des Themas Thema der Suche beigefügt werden.

Das Thema ist wichtig für die Bibliografie. Dort wird es zum Gliederungspunkt im Inhaltsverzeichnis, wenn Sie die Suchfragendatei als Stapel einstellen.

Wenn Sie Suchfragen für die Überwachung von Suchprofilen bestimmter Nutzer anlegen, dann kann über den Dateinamen der Suchfragendatei die Beziehung zum Kunden hergestellt werden, z.B. NUTZER1.FRA.
Suchfragen können im Stapel abgearbeitet werden. Dazu benutzen Sie u.a. die Funktion Bibliografie.

Der Name der zuletzt aktuell geladenen Suchfragendatei wird registriert und beim Aufruf von Suchfrage laden angeboten, solange Sie nicht eine weitere Suchfragendatei mit neuem Namen abspeichern.

Sie können in der Suchfragendatei eine Frage Suchen, indem Sie ein Suchwort angeben. Sie können die zutreffende Suchfrage mit Doppelklick als aktuelle Suchfrage übernehmen.

Wenn Sie Suchfragen über einen Thesaurus zusammenstellen, dann können sich komplexere Suchstrategien ergeben. Speichern Sie dann jede Suchstrategie in einer Textdatei ab. Die Suchstrategie muss syntaktisch gültig sein. Sie können diese umfangreicheren Suchfragen mit @FILE:dateiname in die Volltextsuche als Suchfragentextdatei integrieren.

Denken Sie daran, dass Sie normalerweise immer ein Null-Ergebnis erhalten, wenn Sie mehr als 6 spezifische Fachbegriffe mit AND verknüpft in einer Frage suchen.

Zerlegen Sie Ihre Fragestellung in Themen, die Themen in Aspekte und die Aspekte in Begriffe (Suchwörter). Die Begriffe zu einem Aspekt eines Themas werden im allgemeinen mit OR verbunden gesucht, während verschiedene Aspekte mit AND oder NOT verknüpft werden. Die einzelnen Themen werden üblicherweise mit AND verknüpft.

Beispiel:

Gibt es Literatur über die Verwendung von Kartoffelkraut für die Papierherstellung?

Thema 1: Kartoffelkraut
Thema 2: Papierherstellung

Aspekte von Thema 1: Zelluloseaufschluss

Kraut and Kartoffel and ellulose and [Gewinnung or Aufschlu]

Hinweis: Durch ellulose wird Cellulose und Zellulose abgedeckt. Das ist der Vorteil der automatischen gleitenden Suche im Volltext.

Aspekte von Thema 2:

Papier AND [Herstellung or Verfahren or Produktion or Gewinnung]

Die beiden Themen sind nun mit AND zu verbinden.

Im Grundmenü ist vorgesehen, das die Begriffe, die die Suchfrage bilden werden, aus Suchlisten herausgesucht werden können. Diese Suchfragen können genausso abgespeichert und geladen werden, wie frei formulierte Suchfragen. Klicken Sie auf das entsprechende Diskettensymbol.

Hinweis: Suchfragendateien werden nicht in die Sicherung der Datenbank im SAVE-Verzeichnis einbezogen. Sie müssen umfangreiche Suchfragendateien selbst sichern.

weitere Informationen:

ñ Suchmaske; ñ Suchfrage speichern; ñ Bibliografie; ñ Suchliste ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 139

Suchfragentextdatei



Eine Form der Suchfragendatei ist eine Textdatei beliebigen Namens, in der zeilenweise die Suchbegriffe stehen. Der Aufruf der Datei erfolgt in der Suche mit @FILE:fragetxt.txt, wobei fragetext.txt für einen beliebigen Dateinamen steht. Die Abarbeitung der Suchbegriffe erfolgt Zeile für Zeile mit ODER/OR verbunden. Diese Form der Suchfragenabarbeitung sollte verwendet werden, wenn sehr umfangreicher Suchfragen abgearbeitet werden müssen.

Beispiel:

AU=$Müller$
AU=$Mayer$
AU=$Schulze$

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ WTXRECH, Wörterbuchrecherche; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 140

Suchfragendatei in WTXRECH



Beachten Sie, dass es in MIDOS-Update das Programm WTXRECH gibt, in dem eine zeilenweise Suchfragendatei benutzt wird, um aus einer Suchliste die Trefferliste zu ermitteln und die zutreffenden Datensätze in Stapelverarbeitung in eine Ergebnisdatei zu kopieren. Z.Zt. wird davon ausgegangen, dass Suchbegriffe für WTXRECH tatsächlich in der Suchliste enthalten sind.

weitere Informationen:

ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten; ñ MIDOSRECH, Sequentielle Recherche


ï ñ ò Information 141

Suchfragen in MIDOSRECH



Beachten Sie, dass es in MIDOS-Update das Programm MIDOSRECH für die sequentielle Suche gibt, bei dem Sie im Parameter 3 des Programmaufrufs eine Suchfrage entsprechend der allgemeinen Syntax angeben können.

weitere Informationen:

ñ Suchfrage; letzte Suchfrage holen; ñ Suchfrage laden; ñ Suchfrage speichern ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten


ï ñ ò Information 142

Suchlistenfunktion



Die Grundfunktion Suchlistenfunktionen fasst die Funktionen zusammen, die mit der Herstellung und Anwendung von Suchlisten zusammenhängen. Z.Zt. sind die folgenden Funktionen verfügbar:



Da die Funktionen immer gleich arbeiten, erfolgt nur eine Beschreibung unter Suchliste, in der alle Unterfunktionen mit erläutert werden.
Sie können feldspezifischen Suchlisten und die Standardsuchliste zu Suchmasken zuordnen. Bei Auswahl der Suchmaske werden diese Suchlisten aktiviert und ggf. aktualisiert.
Suchlisten können in Textdateien umgeformt werden, wobei ein Suchbegriff je Zeile steht.

In MIDOS-Update sind mehrere Programme zum Erzeugung von Suchlisten (INDEX, FASTINDEX) und weitergehende Programme (MISCHINDEX, ERGINDEX, INDEXTOTEXT) enthalten. Verwenden Sie ggf. die Batch-Funktionen, wenn Sie Ihre Datenbank als CD-ROM-Anwendung vorbereiten und Sie dies periodisch ausführen.

Für sehr grosse Datenbankdateien oder bei der Arbeit mit sehr grossen Volltextsuchlisten kann es von Vortel sein, wenn die Datenbank in einen aktuellen Datenbestand für die täglichen, wöchenlichen und monatlichen Routineverarbeitungen zu benutzen und einen unveränderten Gesamtdatenbestand zu halten, an den täglich, wöchentlich oder monatlich Zugangsdaten angefügt und inkrementell invertiert werden. Die Fortschreibung einer Datenbank auf diese Weise ist innerhalb weniger Minuten erledigt, wärend die Neubildung aller Indexdateien doch etwas mehr Zeit erfordert.
Andererseits haben Sie die Möglichkeit, Suchlisten auch in Stapelverarbeitungsläufen zu erzeugen, z.B. über Nacht.

Die beste Möglichkeit ist es, jeden wirklich fertiggestellten und geprüften Datensatz an die Datenbankdatei anzufügen. Das geht wie folgt:

  1. Sie erfassen eine Gruppe von Datensätzen, die zu einer Objektklasse gehören, z.B. die mit der gleichen Schablone (Maske) bearbeitet werden können, in einer Arbeitsdatei tagnamey.wrk.
  2. Sie führen für einen Datensatz oder für die Gruppe alle notwendigen Prüfungen durch.
  3. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Datensätze in Ordnung sind - korrigiert, geprüft, vollständig - speichern Sie diese unter einem neuen Dateinamen ab, z.B. FERTIG.WRK (Datei speichern unter oder Trefferliste speichern unter).
  4. Wenn Sie mit Indexdateien arbeiten, dann schreiben Sie die Gesamtdatenbank in einem Job mit ADDFILE fort. Wenn Sie ohne Indexdateien arbeiten, können Sie den Zugang mit ACOPY in Stapelverarbeitung oder mit Trefferliste anfügen an oder mit Datei anfügen an an die Gesamtdatenbank anfügen.
  5. Sie können auch in die Gesamtdatenbank wechseln und mit Datei anfügen von den Zugang anfügen.

weitere Informationen:

ñ Suchliste; ñ Suchmaske; ñ Suchfragentextdatei; ñ Suchfragendatei in WTXRECH; ñ Suchfragen in MIDOSRECH; ñ Suchfrage speichern; ñ Suchfrage laden; ñ Suchfrage; ñ Suchmaskenlink ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten


ï ñ ò Information 143

Suchliste



Die Funktion Suchliste erzeugt und aktualisiert die Suchlisten, die Sie unter Datenbank, Eigenschaften, Suche vereinbart haben und zeigt diejenige Suchliste an, die als Standardsuchliste bezeichnet wird (auch Basisindex oder Basic-Index).

Im Grundmenü wird die Suchliste angezeigt, deren Feld Sie ausgewählt haben. Wenn Sie alle Felder auswählen, wird die Standardsuchliste angelegt und geöffnet. Wählen Sie das Feld VFU aus, wird die Suchliste zum Feld VFU erzeugt und angezeigt.

Wird die Suchliste angezeigt, können Sie die angezeigten Wörter mit den Markierungsfunktionen und/oder Doppelklick in die Suchfrageformulierung übernehmen. Für jedes Wort ist die Häufigkeit mit angegeben. So sehen Sie sofort, ob eine AND-Verknüpfung sinnvoll ist oder kein Treffer zu erwarten ist und auch, ob eine OR-Verknüpfung sinnvoll ist, oder zu viele Treffer bringen würde.

Sie haben im Suchlistenmenü folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:



Wenn Sie eines Suchmaske auswählen, werden nur die Suchlisten aus der Suchmaske berücksichtigt.
Im Grundmenü können Sie jede Suchliste einzeln aktualisieren und deren Eigenschaft Einzelwort oder Wortgruppen (Feldaussagen) einstellen. Bei Einzelwort wird als Standardeinstellung mit Stoppwortliste (Datei DEUTSCH.STW) gearbeitet.

Die Benutzung der Unterfunktion Suchliste setzt voraus, dass Sie mit der Funktion Datenbank Eigenschaften, Unterfunktion Suche mindestens eine Standardsuchliste oder wenigstens eine Suchliste für ein beliebiges Feld vereinbart haben. In diesem Fall werden beim Klick auf Suchliste alle definierten Suchlisten automatisch erzeugt. Sie stehen anschliessend für die Suche mit Suchliste im Grundmenü zur Verfügung.

Vom Grundmenü aus können Suchlisten im Schnellgang angelegt werden, in dem Sie die Feldauswahlliste im Menüpunkt alle Felder öffnen, ein Feld auswählen und anschliessend auf den Menüpunkt Suchliste klicken. Die Suchliste zum Feld wird daraufhin sofort angelegt bzw. aktualisiert, falls sie schon vorhanden war und der Datenbestand seit der letzten Suchlisten-Generierung verändert wurde.

Suchlisten sind entweder Listen von Feldaussagen oder Listen von Einzelwörtern. Sie müssen diese Option Suchlisten-spezifisch definieren.

Wenn der Parameter Einzel der Unterfunktion Suche ausgeschaltet ist, werden alle Suchlisten aus Feldaussagen hergestellt. Die Länge dieser Listenelement kann dann 255 Zeichen betragen. In Feldern wie FIRMA, STRASSE, ORT, DESKRIPTOR, AUTOR u.ä. würde Sie das ggf. so lassen.

Wollen Sie Einzelwörter in den Suchlisten aufnehmen, dann müssen Sie den Parameter Einzel für jede Suchliste einstellen. Das sollten Sie z.B. für Textfelder tun.

Wenn Sie eine Suchliste für die Suche verwenden, dann stehen Ihnen verschiedene Menüoptionen für die Auswahl der Listeneinträge und für die Übernahme in die Suchfrage zur Verfügung.

Innerhalb der Suchliste haben Sie folgende Möglichkeiten:



Wenn Sie die Option ähnliche Einträge suchen wählen (F7-Taste), wird Ihnen angeboten, dass Verfahren zur Bestimmung des grafischen Ähnlichkeitsmaßes für Zeichenketten anzupassen. Diese Anpassung wird gespeichert und steht dann für die Auswahl der Suchwörter aus der Suchliste zur Verfügung. Sie können einstellen, ob alle Wörter oder nur Wörter mit dem gleichen Anfangsbuchstaben, wie die Suchzeichenfolge in die Ermittlung ähnlicher Wörter einbezogen werden sollen, ab welcher und bis zu welcher Wortlängendifferenz Wörter relevant sein sollen, und welcher Schwellwert für das Ähnlichkeitsmaß gelten soll.

Wörter unter dem Schwellwert werden als nicht ähnlich abgewählt, Wörter mit einem Ähnlichkeitsmass gleich oder grösser dem Schwellwert werden als ähnlich ausgewählt.

Sie können Suchlisten gegen Überschreiben schützen. Drücken Sie dafür die F8-Taste. Sie müssen nach einer Änderung des Datenbestandes allerdings die Suchliste wieder auf den Überschreibmodus umstellen, weil sie aktualisiert werden muss. Man stellt den Schreibschutz nur ein, wenn die Arbeit an der Datenbank abgeschlossen ist, also wenn Sie z.B. die Datenbank für die Recherche im Netz bereitstellen und in einer Kopie weiterarbeiten.

weitere Informationen:

ñ Suchmaske; ñ Suchfrage speichern; ñ Suchfrage laden; ñ Datenbank Eigenschaften ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten


ï ñ ò Information 144

Generalsuchefunkionen



Die Grundfunktion Generalsuchefunktionen stellt die Funktionen der Generalsuche zur Verfügung. Z.Zt. stehen bereit:



Die Datenbanken einer Datenbankliste werden jeweils in eine Generalsuche einbezogen, wobei vor der Suche noch eine konkrete Auswahl getroffen werden kann.

Die Funktionen Datenbankeintrag verschieben,Datenbankeintrag löschen und Datenbankliste(Buch) ... öffnen werden unter Datenbankliste,rechte Maustaste beschrieben, da sie auch für das allgemeine Datenbankmanagement benutzt werden.

Für eine Generalsuche ist es sinnvoll, Datenbanken gleicher oder ähnlicher Datenstruktur in einer Datenbankliste zusammenzustellen. Zu allen beteiligten Datenbanken sollten Datenbeschreibung und Ausgabebeschreibung in kompatibler Form existieren.

weitere Informationen:

ñ Generalsuche; ñ Datenbank öffnen/löschen; ñ Datenbeschreibung ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten


ï ñ ò Information 145

Generalsuche



Wenn Sie mehrere Datenbanken aus einer Datenbankgruppe gleichzeitig durchsuchen wollen, dann müssen Sie die Funktion Generalsuche benutzen. Öffnen Sie dazu die Datenbankliste der Sie interessierenden Datenbanken durch einen Klick auf das gewünschte Buch im Grundmenü, geben Sie eine Suchfrage ein und betätigen Sie die Schaltfläche Suche und Generalsuche.

Die zu durchsuchenden Datenbanken werden mit einer Lupe in der Datenbankliste gekennzeichnet. Sie können die Markierung für einzelne Datenbanken entfernen, indem Sie auf die Lupe klicken.

Sie können die Markierung generell entfernen, wenn Sie auf eine einzelne Datenbank doppelklicken oder wenn Sie auf eine andere Datenbankliste klicken.

Wenn Sie die Markierug bearbeitet haben, dann klicken Sie im Grundmenü auf das Suche-Symbol im Grundmenü. Damit wird die eingegebene Suchfrage gestartet.

Die Suche erfolgt sequentiell über alle in der Datenbankliste markierten Datenbanken. Während die ersten Treffer in der Kurzanzeige angezeigt werden, läuft die Suche im Hintergrund weiter. Die Suchergebnisse werden im Speicherformat angezeigt, wenn Sie die Vollanzeige anklicken.

In der Kurzanzeige wird hinter der Treffernummer die Dateiname angezeigt, aus der der Treffer stammt.
Wenn die Datenstrukturen der beteiligten Datenbanken nicht übereinstimmen bzw. nicht passfähig sind, wird es nicht möglich sein, eine andere Anzeigeform als die im Speicherformat zu erzeugen.

Wenn alle beteiligt Datenbanken zueinander passen, wird die Ergebnismenge mit Trefferliste speichern unter als neue Datenbank abgespeichert werden können und mittels verfeinerter Suche können Folgerecherchen durchgeführt werden. Sie können die Datensätze auch im MIDOS-Format exportieren.

Sie müssen eine Datenbeschreibung und eine Ausgabebeschreibung in das Verzeichnis der neu angelegten Datenbank kopieren, die jeweils die Summe aller möglichen Felder enthalten.

Die Formulierung der Suchfrage kann auch mit den Suchlisten der aktuellen Datenbank erfolgen. Wird Begriffsmaterial aus Suchlisten weiterer Datenbanken benötigt, sind die Suchfragen je Datenbank in eine Textdatei zu speichern und zunächst zusammenzufassen. Dafür stehen Kopieren bzw. Ausschneiden,Einfügen zur Zusammenarbeit mit der Zwischenablage im Eingabebereich für Suchfragen zur Verfügung.

Wenn Sie im Ergebnis einer Generalsuche Treffer finden, dann wird die Kurzanzeige etwas verändert. Die Treffer werden zeilenweise als Zeichenkette im Speicherformat angezeigt.

weitere Informationen:

ñ Suchliste; ñ Suchmaske; Datenbankliste; ñ Trefferliste speichern unter ñ Eckige Klammern setzen; ñ Eigenschaften Suche; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Umlaute; ñ Was müssen Sie als Anwender über die Datenstruktur wissen?; ñ Weitere Suchlisten


ï ñ ò Information 146

Ausgabe



Der Funktionskomplex Ausgabe umfasst die Grundfunktionen, die für die Anzeige und Ausgabe von Datensätzen bzw. Trefferlisten, für statistische Auswertungen von Datenbankinhalten und für die Datenausgabe in Dateien im Ergebnis einer Suche benutzbar sind. Die Grundfunktionen sind:



Für den direkten Ausdruck von Listen und Tabellen wird eine Druckvorschau (Preview) gestartet. Im Preview-Menü stellen Sie druckspezifische Parameter ein.

Diese Parameter werden in den einzelnen Funktionen Liste drucken und Tabelle drucken erläutert. Die Ausgabeaufbereitung erfolgt geführt von einer Ausgabebeschreibung, die in der Ausgabebeschreibungsdatei MIAUSART hinterlegt ist. Zu einer Datenbank können gleichzeitig 20 verschiedene Listenaufbereitungsformen und beliebig viele Tabellenformen definiert sein.

Für die Ausgabe im RTF-Format ist im Funktionskomplex Optionen der Parameter RTF-Formatierung,RTF mit Seitenformatierung von Bedeutung.

Für die Ausgabe des delimited-Formates sind aus Optionen die Delimiterzeichen von Bedeutung, ausserdem die Datenbeschreibung.

Für den Export im MIDOS-Format ist die Datenbeschreibung von Bedeutung, die Sie dem Empfänger der exportierten Datei mitliefern sollten.

Für den Export in das dBase-Format ist eine ggf. vorhandene dBase-Datenbankdatei und/oder die Datenbeschreibung von Bedeutung.

weitere Informationen:

ñ Ansicht; ñ Bearbeiten; ñ Datenbank; ñ Funktionen; ñ Hilfe; ñ Optionen; ñ Suche; ñ MIDOS-Datenbankmanager ñ Dateiausgabe (Export); Listen drucken; ñ Sortierung; ñ Tabelle drucken; ñ Vollanzeige; ñ Ausgabebeschreibung; RTF-Formatierung ñ RTF einstellen; ñ RTF-Format exportieren


ï ñ ò Information 147

Vollanzeigefunktionen



Die Grundfunktion Vollanzeigefunktionen fasst die Funktionen für die Vollanzeige zusammen. Z.Zt. sind folgende Funktionen verfügbar:



Bei aktiver Vollanzeige sind im Rahmenmenü folgende Schnell-Button verfügbar:



Das Grundprinzip der Ausgabe besteht in der Interpretation von Anweisungen einer Ausgabebeschreibung oder Tabellenbeschreibung für die Felder und Feldwerte eines Datensatzes und der Übersetzung des Ergebnisses in ein HTML-Format, dessen grafische Aufbereitung mit dem internen MIDOS-HTML-Viewer vorgenommen wird.

weitere Informationen:

ñ Ausgabebeschreibung; ñ Vollanzeige; ñ Liste drucken; ñ Tabelle drucken; ñ Dateiausgabe (Export); ñ Datenbank im Speicherformat ñ RTF einstellen; ñ RTF-Format exportieren; ñ HTML, PDF, RTF im Anwendungskonzept; ñ HTML-Format exportieren; ñ HTML-Spezialelemente einfügen


ï ñ ò Information 148

Vollanzeige



Die Vollanzeige erreichen Sie aus dem Grundmenü durch einen Doppelklick auf einen Datensatz in der Kurzanzeige, über die rechte Maustaste, über die Funktion Ansicht oder über die Schaltfläche am rechten Rand des Grundmenüs. Die Vollanzeige kann sich auf Datensätze der aktuelle Datenbank, auf eine Trefferliste, einen einzelnen markierten Datensatz oder auf eine Folge markierter Datensätze beziehen.

Die Vollanzeige benutzt die Ausgabebeschreibung 0, die ggf. automatisch auf der Basis der Datenbeschreibung gebildet wird, als Standardform zur Anzeige.

Sie können in der Anzeige mit den Scrollbalken, den Bildtasten und den Pfeiltasten vorwärts und rückwärts blättern oder die Anzeige nach rechts und links verschieben. Auch mit der Enter/Return-Taste wird die Anzeige vorwärts durchlaufen.

Im angezeigten Bildschirmbereich können Sie mit der Maus Bereiche markieren und den Inhalt mit den Funktionen der rechten Maustaste kopieren oder ausschneiden.

Innerhalb der Vollanzeige sind weitere Funktionen verfügbar.

  1. Über Anzeige erreichen Sie



  2. Über Anzeige erweitern können Sie



  3. Über Ausgabe erreichen Sie die Funktionen



Hinweis: Im delimited-Format wird die Datenbeschreibung als Steuerdatei für die Feldreihenfolge benutzt. Die Feldnamen können, wenn vereinbart, den Kopfsatz bilden. Die Datensätze haben immer die gleiche Struktur, weil für nicht vorhanden Felder leere Zeichenketten übergeben werden.

Wenn das MIDOS-Format ausgegeben wird, dann entspricht die Ergebnisdatei genau dem Aufbau im Speicherformat. D.h. zufällig im Ergebnis fehlende Felder werden nicht als leere Felder weitergegeben. Wenn Sie solche Ausgaben an andere MIDOS-Nutzer weitergeben, dann stellen Sie auch die Datenbeschreibung in Form der Datei MISCHABS bereit.

Im Textformat werden nur die Angaben ausgegeben, die Sie auch in der Anzeige sehen. Sie müssen ggf. eine spezielle Ausgabebeschreibung für Textformat-Ausgaben definieren, wenn die Datei in einem anderen Datenbanksystem weiterverwendet werden soll. Ggf. müssen Sie eine syntaktische Struktur erzeugen, in der die Feldnamen eindeutig zu erkennen sind.

Über die Auswahl des Menüs für die Druckeroptionen können Sie auch erreichen, dass die Ergebnisdatei z.B. in eine PDF-Datei ausgegeben wird. Desweiteren können Sie an den Funktionen im Druckermenü die Leistungsfähigkeit Ihres Druckertreibers erkennen. Sie müssen die entsprechenden Optionen auswählen, wenn Sie z.B. im Querformat Tabellen ausgeben wollen.

weitere Informationen:

ñ Ansicht; ñ Bearbeiten; ñ MIDOS-Datenbankmanager ñ Ausgabebeschreibung; ñ Dateiausgabe (Export); ñ Datenbeschreibung; ñ Liste drucken; ñ Tabelle drucken; ñ Datenbank Eigenschaften ñ RTF einstellen; ñ RTF-Format exportieren; ñ HTML, PDF, RTF im Anwendungskonzept; ñ HTML-Format exportieren; ñ HTML-Spezialelemente einfügen


ï ñ ò Information 149

Listen- und Tabellenfunktionen



Die Grundfunktion Listen- und Tabellenfunktionen umfasst die Funktionen zur



die auch im Grundmenü über den Tabellen-Button oder den Listen-Button zur Verfügung stehen.

Beide Grundfunktionen bieten eine spezifische Druckvorschau (Preview) an, mit der einige Gestaltungselemente festgelegt werden können, die der Seitenformatierung dienen und zusätzlich zu den Festlegungen der Ausgabebeschreibung bzw. der Tabellenbeschreibung wirken.

weitere Informationen:

ñ Liste drucken; ñ Tabelle drucken; ñ Ausgabebeschreibung; ñ Vollanzeige; ñ Dateiausgabe (Export); ñ Datenbank Eigenschaften ñ RTF einstellen; ñ RTF-Format exportieren; ñ HTML, PDF, RTF im Anwendungskonzept; ñ HTML-Format exportieren; ñ HTML-Spezialelemente einfügen