ï ñ ò Information 175

Dateiausgabe (Export)



Mit der Funktion Dateiausgabe (Export) können Sie die gesamte Datenbank oder eine gespeicherte Treffermenge, die Sie mit Trefferliste speichern unter als neue Datenbank angelegt haben, in einem der zulässigen Exportformate in Datei ausgeben.

Bei diesem Export werden die Datensätze entweder in der via Ausgabebeschreibung aufbereiteten Ausgabeform in folgenden Formaten in die Ergebnisdatei geschrieben:



Oder die Datensätze der Trefferliste werden in vollständiger Form ausgegeben



Wenn Sie die Links aus Ihrer Datenbank in ausführbarer Form in Word für Window brauchen, dann übergeben Sie diese als HTML-Datei an Word für Windows. Ab Version 7.0 dürften HTML-Dateien einfach importierbar sein.

Die Exportfunktionen stehen auch innerhalb der Vollanzeige zur Verfügung.

weitere Informationen:

ñ Vollanzeige; ñ Datei importieren; ñ Trefferliste speichern unter; ñ Datenbeschreibung; ñ Optionen; ñ Ausgabebeschreibung ñ Delimited-Format exportieren; ñ HTML-Format exportieren; ñ INDEX, Indexparameter; ñ MIDOS-Format exportieren; ñ RTF-Format exportieren; ñ Textformat exportieren


ï ñ ò Information 176

HTML-Format exportieren



Primär ist die HTML-Ausgabe dafür vorgesehen, Ausgabeformen für Informationsdienstleistungen im Internet bereitzustellen. Sie können sie an Ihren Internet-Auftritt ankoppeln, z.B. durch einen Link von Ihrer Homepage aus auf die Ausgabedatei.

Sie können die Datei entweder als normale HTML-Datei speichern mit dem Namen .HTM oder in einer Form für Word 2000 mit dem Namen .DOC. Die Ausgabe starten Sie mit dem Button Export.

Die Ausgabedatei wird EXPORT.HTM oder EXPORT.DOC genannt und im Datenbankverzeichnis abgelegt. Wenn Sie die Datei sofort anzeigen wollen, wählen Sie den entsprechenden Viewer aus, den Sie in dem Listenfeld links neben Anzeigen sehen. Für .HTM-Dateien wird der interne MIDOS-HTML-Viewer in die Liste eingetragen sein und als externer Viewer wird der Start von Word 2000 angeboten. Wenn Sie auf Anzeigen klicken, wird der jeweils passende Viewer gestartet.

Word 2000 wird die Datei erst in ein Word-Dokument konvertieren, bevor die Anzeige erfolgt. Über die Word-Seitenvorschau können Sie sehen, ob die Datei Ihren Vorstellungen entspricht. Referenzierte Grafik-Dateien werden, sofern alle Zugriffspfade stimmen, in das Word-Dokument eingebettet. Achtung: Grosse farbige Bilder werden von Word für Windows in GIF oder JPG umgesetzt, wenn die Datei unter Word als HTML-Datei konvertiert und als HTML-Datei abgespeichert wird. Das kann zu Bildfehlern führen.

Eine Datei, die Sie im HTML-Format exportieren, enthält ggf. relative oder absolute Links auf Grafik-Dateien (TIF, GIF, JPG, BMP), auf PDF-Dateien, Word-für-Window-DOC-Dateien oder Dateien in einem einfachen Textformat (manchmal auch als ASCII-Datei bezeichnet). Die Links haben Sie z.B. mit der Funktion HTML-Spezialelemente einfügen hergestellt.

Wenn Sie die HTML-Datei weitergeben, dann müssen Sie natürlich dafür Sorge tragen, dass der Empfänger der Datei alle Informationen über die Anordnung der verlinkten Dateien bekommt.
In diesem Zusammenhang scheint es sinnvoll, die gesamte Verzeichnisstruktur der an der Datenbank beteiligten Laufwerke, Verzeichnisse und Dateien dem Empfänger bekannt zu machen. Manche Packprogramme erlauben es, ganze Verzeichnisstrukturen zu packen und beim Empfänger ein identisches Abbild zu erzeugen. Sie sollten eine solche Möglichkeit nutzen.

Wenn Sie relative Links in den Datensätzen benutzen, d.h. nur den Dateinamen zitieren, können Sie die absolute Verzeichnisangabe über die Ausgabebeschreibung in die Datei übergeben. Es ist einzusehen, dass eine Ausgabebeschreibung wesentlich einfacher geändert ist, als es möglich ist, ständig absolute Links in Datensätzen zu ändern.
Sie sollten für die HTML-Ausgabe speziell angepasste, für HTML optimierte Ausgabebeschreibungen verwenden.

weitere Informationen:

ñ MAKEHTML, HTML-Steuerparameter für Tabelle; ñ MAKEHTMLTAB, Erzeuge HTML-Tabelle


ï ñ ò Information 177

RTF-Format exportieren



Im RTF-Format werden Links aus Datensätzen oder Ausgabebeschreibungen als Zeichenfolgen erhalten, aber nicht ausgeführt. Wenn Sie die RTF-Datei mit Word für Windows öffnen, werden Sie den Link auf eine URL z.B. oder eine E-Mail-Adresse als aktiv angezeigt bekommen.

Dagegen werden Sie HTML-Tabellen, die innerhalb von Feldern stehen, im Quellcode übergeben. Nur die HTML-Tags für die Textauszeichnung werden ausgewertet und an das RTF-Format als RTF-Kommandos übergeben.

Die Ausgabedatei wird EXPORT.RTF genannt und im Datenbankverzeichnis abgelegt.

Sie müssen ein vollständiges Druckmanuskript im Satzprogramm dadurch erzeugen, dass Sie die verlinkten Elemente, wie z.B. Grafiken, tatsächlich von Hand an die Stelle des Links importieren, da wir Ihr Satzsystem nicht kennen.

Sie werden für den Druck sicher keine JPG-Bilder oder GIF-Bilder verwenden, die wir für HTML empfehlen, sondern die Originale in einem hochaufgelösten TrueColour-Format. Deshalb müssen Sie die Bild-Referenz ohnehin von Hand bearbeiten.

Sie sollten auch für die RTF-Ausgabe speziell angepasste Ausgabebeschreibungen verwenden, da die Aufbereitung für das Printmedium andere Anforderungen stellt, als z.B. das Medium Bildschirm im Internet.

Wenn Sie häufig RTF-Ausgaben benötigen, sollten Sie keine HTML-Tags für Tabellen und keine Links auf HTML-Dateien oder Textdateien in Ihren Datensätzen verwenden.

weitere Informationen:

ñ MIDOS-Update-Programme; ñ Bibliografie; ñ Datei importieren RTF mit Seitenformatierung; RTF-Einstellen; ñ Sortierung, Bibliografie; ñ SORT, Sortieren von Datensätzen; ñ SORT, Sortierparameter


ï ñ ò Information 178

Textformat exportieren



Im Textformat werden nur die Angaben ausgegeben, die Sie auch in der Anzeige am Bildschirm sehen. Sie müssen ggf. eine spezielle Ausgabebeschreibung für Textformat-Ausgaben definieren, wenn die Datei in einem anderen Datenbanksystem weiterverwendet werden soll. Ggf. müssen Sie eine syntaktische Struktur erzeugen, in der die Feldnamen eindeutig zu erkennen sind.

Die Ausgabedatei wird EXPORT.TXT genannt und im Datenbankverzeichnis abgelegt.

Die Textdatei kann ggf. mit der Funktion Datei drucken im MIDOS-Dateimanager ausgedruckt werden. Sie müssen eine dicktengleiche Schrift, z.B Courier oder MonoSpace einstellen.

Bei einer entsprechenden Gestaltung der Ausgabebeschreibung können Sie die Textdatei auch in Word für Windows importieren.

Ein Textformat können Sie auch in MIDOS-Update erzeugen (mit MAN, FELD, AFORMAT oder ZFORMAT). Dort bestimmen Sie selbst, wie das Format letztlich aussehen soll. Wenn Ihnen das zu schwierig erscheint, geben Sie uns den Auftrag, einen entsprechenden Konverter zu entwickeln.

weitere Informationen:

ñ MIDOS-Update-Programme ñ ZFORMAT, Zeilenformat erzeugen; ñ AFORMAT, Ausgabeformat erzeugen; ñ AFORMAT, Ausgabeparameter


ï ñ ò Information 179

MIDOS-Format exportieren



Wenn das MIDOS-Format ausgegeben wird, dann entspricht die Ergebnisdatei genau dem Aufbau im Speicherformat. D.h. zufällig im Datensatz nicht vorhandene Felder werden nicht als Leerfelder weitergegeben. Wenn Sie solche Ausgaben an andere MIDOS-Nutzer weitergeben, dann stellen Sie bitte auch die Datenbeschreibung in Form der Datei MISCHABS und ggf. die Ausgabebeschreibung bereit.

Die Ausgabedatei wird EXPORT.DBM genannt und im Datenbankverzeichnis abgelegt.

Sie erreichen den gleichen Effekt, wenn Sie im Dateimanager nach einer Suche Trefferliste speichern unter ausführen oder Datei kopieren nach wählen. Bei diesen Funktionen wird die Datei ggf. im MIDOS-Datenbankmanager angemeldet.

weitere Informationen:

ñ Trefferliste speichern unter; ñ Datei kopieren nach ñ Ausgabeform wählen; ñ Ausgabeformate


ï ñ ò Information 180

Delimited-Format exportieren



Um das delimited-Format zu erzeugen, wird die Datenbeschreibung interpretiert und es werden normalerweise die delimiter-Trennzeichen aus der Funktion Optionen benutzt, um einsyntaktisch sauberes Format zu erzeugem.

Im delimited-Format wird die Datenbeschreibung als Steuerdatei für die Feldreihenfolge benutzt. Die Feldnamen können, wenn vereinbart, den Kopfsatz bilden. Die Datensätze haben immer die gleiche Struktur, weil für nicht vorhanden Felder leere Zeichenketten übergeben werden.

Das entstehende Dateiformat ist wie folgt definiert:

DLM::= delimited-Format

DLM::= [<ks><dt>]<ds><dt>[<ds><dt>]...

<ks>::= Kopfsatz (empfohlen)
<dt>::= Datensatztrenner (#13#10 (CRLF))
<ds>::= Datensatz

<ds>::= <ez>[<fw>]<ez>[<ft><ez>[<fw>]<ez>]... 

<ez>::= Einschliessungszeichen ( " empfohlen)
<fw>::= Feldwert
<ft>::= Feldtrenner ( ";" empfohlen)

Wenn Sie keine Einschliessungszeichen verwenden, dann werden bei einigen Konvertern Probleme beim Einlesen des Formates entstehen.

Wenn Sie als Feldtrenner Komma und keine Einschliessungszeichen benutzen, dann werden bei einigen Konvertern Probleme entstehen.

Benutzen Sie als Feldtrenner ; (Semikolon) und als Einschliessungszeichen " (Anführungszeichen oben).

Es kann sein, dass der einlesende Konverter es erforderlich macht, dass weder das Einschliessungszeichen noch der Feldtrenner Bestandteil des Feldwertes sein dürfen. Sie haben es dann mit einem äussert schlecht programmierten Konverter zu tun.
MIDOS stellt weder für den Import noch für den Export derartige Forderungen. Es gibt im delimited-Format von MIDOS keine verbotenen Zeichen im Feldwert. Das war auch der Sinn der Formatspezifikation vor mehr als 15 Jahren.

weitere Informationen:

ñ WRITEAUSTAUSCH, Erzeuge Austauschformat; ñ WRITEAUSTAUSCH, Writeaustauschparameter


ï ñ ò Information 181

Ansicht



Der Funktionskomplex Ansicht enthält folgende Grundfunktionen:



Die Voreinstellungen sind nicht sitzungsübergreifend einstellbar. Manche Voreinstellungen werden bei Datenbankwechsel zurückgesetzt.

weitere Informationen:

ñ Ausgabe; ñ Bearbeiten; ñ Datenbank; ñ Funktionen; ñ Hilfe; ñ Optionen; ñ Suche; ñ MIDOS-Datenbankmanager ñ Vollanzeige; ñ Dateiausgabe (Export); Datenbankdatei im Speicherformat; ñ Datensatz im Speicherformat


ï ñ ò Information 182

Ansicht, Vollanzeige



Die Änderung der Schrift der Anzeige ist an verschiedenen Stellen und für verschiedene Aufgaben möglich.

Sie legen in Ansicht, Vollanzeige fest, welche Schrift mit welchen Eigenschaften benutzt werden soll, wenn die Vollanzeige über den internen MIDOS-HTML-Viewer geöffnet wird.

Sie können einstellen, welche Ausgabebeschreibung für die Vollanzeige als Standardvorgabe benutzt werden soll. Standard ist Ausgabebeschreibung 0.

Sie können die Standardvorgaben für Suchwortmarkierung aus- oder einschalten.

Sie können ein Suchwort für die sequentielle Suche voreinstellen und Sie können für den Druck aus der Vollanzeige Druckervoreinstellungen wählen.

Die Standardvorgaben bleiben zum Teil nur beim Datenbankwechsel erhalten, z.B. die Schrifteinstellung für den MIDOS-HTML-Viewer, andere werden beim Datenbankwechsel oder beim Beenden von MIDOS2000 wieder zurückgesetzt, wie z.B. die Voreinstellung der Ausgabebeschreibung.

weitere Informationen:

ñ Ausgabe ñ Vollanzeige; ñ Ausgabebeschreibung; ñ Bibliografie; ñ Liste drucken; ñ Tabelle drucken ñ Schrift ändern (nur Erfassung); ñ Schrift für Tabelle; ñ Schriftanpassung, Briefdruck


ï ñ ò Information 183

Ansicht, Schrift



Die Änderung der Schrift der Anzeige ist an verschieden Stellen und für verschiedene Aufgaben möglich.

Für die Schrift des Grundmenüs mit



können hier Standardangaben für die Schriftart (Font), den Schriftstil, die Schriftgrösse und weitere Schriftmerkmale vorgegeben werden.

Die Schriftauswahl benutzt das entsprechende Windows-Menü Schriftart. Die Auswahl der Schriftart erfolgt über den Font-Namen.

Schriftschnitt (Standard, Kursiv, Fett, Fettkursiv), Schriftstil (je nach Code-Page und Windows-Installation, im allgemeinen Western) und die Schriftgrösse werden von den geladenen Font abgeleitet und sind im Rahmen der angebotenen Funktionalität der Schriftfonts einstellbar. Ebenso können Sie die Schriftfarbe und den Hintergrund wählen, sowie Unterstrichen und Durchgestrichen als Eigenschaft beifügen.

In HTML-Anwendungen sind die Schriftarten vom HTML-Browser und dessen Leistungen abhängig. Die Schriftgrössen für Überschriften sind in den bekannten 7 Schriftstufen h1 bis h7 regelbar. Wenn Sie im Browsermodus sind, dann wird das Schriftauswahlmenü des aktuellen Browser angezeigt, dass muß nicht die von Windows bekannte Form haben, was Sie z.B. bei Benutzung des internen HTML-Viewers feststellen können, siehe dazu Ansicht, Vollanzeige.

weitere Informationen:

ñ Schrift ändern (nur Erfassung); ñ Schrift für Tabelle; ñ Schriftanpassung, Briefdruck


ï ñ ò Information 184

Ansicht, Datenbankliste



Mit der Funktion können Sie das Fenster für die Datenbankliste im Grundmenü des MIDOS-Datenbankmanagers einblenden oder ausblenden. Wird die Datenbankliste ausgeblendet, vergössern Sie den Anzeigebereich der Kurzanzeige.

Sie können im Grundmenü auch die Suchfrageneingabe wegblenden. Dazu existiert das Fensterschliesssymbol recht oben im Eingabebereich für Suchfragen.

Alle Fenster des Grundmenüs können durch Ziehen mit dem Mauszeiger am Rahmen dynamisch vergrössert oder verkleinert werden.

weitere Informationen:


ï ñ ò Information 185

Speicherformatansicht



Datenbankdateien, Trefferlisten oder den aktuellen Datensatz können Sie im Speicherformat anzeigen lassen.

Mit den Funktionen zur Speicherformatanzeige sind eine Reihe von hilfreichen Unterfunktionen verbunden, die insbesondere der Kontrolle dienen.

Das Speicherformat kann auch in der Vollanzeige mit der Ausgabeform Speicherformat angezeigt werden. Wählen Sie dann aber eine nicht proportionale Schrift ( = dicktengleiche Schrift), sonst ist die Anzeige wenig übersichtlich.

weitere Informationen:

ñ Datensatz im Speicherformat; Datenbankdatei im Speicherformat; ñ Datenbank Eigenschaften ñ Fileeditor; ñ Anzeige einer Datei; ñ ANZEIGE, Datei anzeigen


ï ñ ò Information 186

Datenbank im Speicherformat


.HTM">FUNKTION STARTEN
Mit der Funktion Datenbank im Speicherformat wird die Datenbankdatei im Erfassungs- bzw. Speicherformat zur Anzeige gebracht.

Hinweis: Erfassungsformat ist gleich Speicherformat.

Die Funktion dient im wesentlichen der Fehlersuche in erfassten Datensätzen. Sie hat jedoch einige wertvolle Unterfunktionen, die das Handling von Datenbanken und auch von anderen Dateien vereinfachten. Sie ist auch im MIDOS-Dateimanager (F12-Taste im Grundmenü) unter Datei anzeigen oder dort über die F2-Taste enthalten.

Bezogen auf die angezeigte Datenbankdatei sind die folgenden Möglichkeiten gegeben:



Die Datenbankanalyse stellt die Bytepositionen und die Satznummern für die Maxima und Minima von statistischen Werten zu Datensätzen, Feldern, Feldaussagen und Zeichen bereit. Mit Hilfe der Unterfunktionen Sprung zur Datensatznummer und Sprung zur Dateiposition können Sie diese Bytepositionen oder Satznummern direkt ansteuern und in der Datenbankdatei überprüfen.

Um einen Datensatz über die Satznummer anzusteuern geben Sie im Untermenü den Namen einer Satzindexdatei ein. Wenn der Dateiname nicht existiert, wird die Satzindexdatei neu angelegt. Wenn die Datei vorhanden ist, können Sie die Datensatznummer eingeben und den Datensatz direkt anzeigen.

Die Satzindexdatei enthält ein Verzeichnis der Startadresse jedes Datensatzes. Nur in MIDOS-Datenbankdateien können Sie zur Satznummer springen.

Statt der Satznummer können Sie auch die Byteposition eingeben, ab der Sie die Datei ansehen wollen. Sie können jede beliebige Datei anzeigen lassen und zu einer Byteposition springen.

Wenn Sie die Datei bezüglich eines Suchwortes durchsuchen wollen, klicken Sie auf das erste Lupensymbol. Sie können dann die zu suchende Zeichenkette editieren. Es besteht die Möglichkeit, auch Codewerte zu suchen, die nichtdarstellbare Zeichen sind. Dazu geben Sie den dezimalen Wert des Zeichens mit Doppelkreuz an.

Beispiele:
#13#10FELD1: (Suche mit CRLF)
^            (als Ersatzzeichen für CRLF oder #13#10)
#9           (z.B. als Ersatzzeichen für Tabulator)
#167         (das entsprechende ASCII-Zeichen)

weitere Informationen:

MIDOS-Update; MIDOS-Dateimanager; ñ Datensatz im Speicherformat ñ Fileeditor; ñ Anzeige einer Datei


ï ñ ò Information 187

Fileeditor



Mit dem Fileeditor kann eine beliebige Datei inplace (am Ort ohne Längenveränderung) modifiziert werden. Es können also Bytes gegen andere Bytes ausgetauscht werden. Die Länge der auszutauschenden Bytefolgen kann nicht geändert werden.

Es ist möglich, beliebige Bytewerte des Zeichensatzes an jeweils eine Position der ersten im Fileeditor angezeigten Zeile einzutragen.

Nicht darstellbare Bytewerte werden über ihren dezimalen Code dargestellt, der in das kleine Eingabefeld Code (0...255) eingetragen wird. Wenn Sie auf übernehmen klicken, wird dieser Bytewert an die Position gesetzt, auf der der Cursor in der ersten Zeile steht.

Wenn Sie den Fileeditor verlassen wollen, müssen Sie bestätigen, dass Sie die Änderung wirklich wollen. Sonst wird sie nicht wirksam.

Sie können eine Datei mit dem Fileeditor unwiederruflich kürzen, wenn Sie die Option abschneiden auswählen. Die Datei wird dann ab dem Zeichen abgeschnitten, das das erste Zeichen im angezeigten Fenster des Fileeditors ist oder ab der Position des Cursors, falls Sie ihn in der 1. Zeile nach rechts bewegt haben.
Der Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.

Wenn die Zeile zu kurz erscheint, kann das Fileeditorfenster dynamisch verbreitert werden, wie in Windows üblich, durch Ziehen des Rahmens mit der Maus oder durch Zoomen der Schrift.

Warnung: Der Fileeditor schreibt direkt in die geöffnete Datei. Sie müssen diese Funktion sehr gewissenhaft benutzen, um keinen Schaden anzurichten. Sie dürfen in keinem Fall interne Dateiformate anderer Datenbanksysteme oder z.B. Word-für-Windows-Dateien mit dem Fileeditor verändern. Sie werden dadurch zu korrupten Files und können nicht mehr in der Ursprungsanwendung benutzt werden.

Für umfangreiche und einem Algorithmus unterliegende Zeichenänderungen benutzen Sie den MIDOS-Datenbankeditor oder MIDOS-Update.

Sie können die Funktion benutzen, um einmalig die Feldnamen in dBase-Datenbankdateien zu modifizieren oder mal ein Schmierzeichen aus einer übernommenen Datei zu entfernen. Sie sollten immer in einer Kopie der Originaldatei arbeiten.

weitere Informationen:

ñ Anzeige einer Datei


ï ñ ò Information 188

Anzeige einer Datei



In der Funktion Anzeige einer Datei stehen Ihnen eine Reihe von Hilfsfunktionen zur Verfügung, die möglicherweise bei der Entwicklung einer Datenbank, bei der Vorbereitung der Übernahme von Fremddatenbanken oder bei Fehlern zur Fehlersuche benötigt werden könnten.

Die Optionen der Funktion sind nicht unbedingt an das MIDOS-Datenbankformat gebunden und können, mit Ausnahme der Option Sprung zur Satznummer ganz allgemein auf jede beliebige Datei angewendet werden.

Folgende Optionen stehen zur Verfügung:

  1. Ändern der Schriftgrösse der Anzeige mit dem Schieberegler.
  2. Umschalten zwischen der Anzeige der Datei in fortlaufender Folge oder als Textdatei mit ausgewertetem X'1310' durch Auswahl des Parameters Text. Wenn MIDOS die Zeichenfolge X'1310' in der Datei findet, wird Text als Standardwert eingestellt. Andernfall wird der Parameter ausgeschaltet.
  3. Umschalten der Anzeige zwischen ANSI und einer Darstellung ohne Veränderung der Bytecodes für Zeichen für die Anzeige. Wenn Sie in einer Datei ANSI-Zeichen benutzen, ist der Parameter ohne Wirkung. Haben Sie in der Datei z.B. ASCII-Code für deutsche Umlaute, so werden Sie beim Ausschalten von ANSI diese Zeichen nicht mehr als Umlaute sondern als vermeintlich falsche Zeichen sehen.
  4. Sprung zum Anfang der angezeigten Datei.
  5. Sprung zum Ende der angezeigten Datei.
  6. Mit der Option Suche Text können Sie beliebige Bytewerte und Zeichenketten in der Datei suchen. Für Zeichen, die normalerweise nicht in dem Eingabefeld des Suchstrings enthalten sein können, geben Sie den Bytewert mit vorangestelltem Doppelkreuz # (X'35') ein. Ein X'1310' (CRLF) können Sie durch die Suche nach dem Ersatzsymbol ^ oder #13#10 finden. Das Doppelkreuz finden Sie z.B. mit #35.
  7. Mit der Option Sprung zu einem Dokument mit einer bestimmten Satznummer können Sie ein Dokument gezielt auf Grund seiner laufenden Nummer, gezählt vom Anfang der Datei, aufsuchen. Manche Prozesse geben die Satznummer mit aus, z.B. unter dem künstlichen Feldnamen LFDNO in der Kurzanzeige des Grundmenüs. Die Funktion Dopplungsprüfung gibt die vermeintlichen Dopplungen im Protokoll aus. Die Option setzt eine MIDOS-Datenbankdatei voraus.
  8. Mit der Option Sprung zu einem Dokument mit einer bestimmten Dateiposition können Sie genau an die von Ihnen angegebene Byteposition in der Datei springen.
  9. Die Option Kopieren von Dateisegmenten in eine Datei erlaubt Ihnen, aus der Anzeige der Datei heraus, Anfangs- und Endeposition anzugeben, die das zu kopierende Dateisegment bestimmen. Sie müssen dann den Namen der Datei nennen, in die das Segment gespeichert werden soll. Sie können auch vom Dateianfang bis zu einer Position oder von einen Position bis zum Dateiende als Segment bestimmen.
  10. Die Option Kopieren von Dateisegmenten in die Zwischenablage erlaubt Ihnen, aus der Anzeige der Datei heraus, Anfangs- und Endeposition anzugeben, die das zu kopierende Dateisegment bestimmen. Das Segment landet in der Zwischenablage, wo es im Textmodus für andere Anwendungen oder z.B. für die Verwendung im MIDOS-Datenbankeditor zur Verfügung steht.
  11. Die Option Drucken von Dateisegmenten erlaubt Ihnen, aus der Anzeige der Datei heraus, Anfangs- und Endeposition anzugeben, die das zu druckende Dateisegment bestimmen. Der Druck erfolgt über die einfache Druckausgabe ohne jegliche Aufbereitung. Dieser Ausdruck sollte als Hilfsmittel für Dateianalysen angesehen werden.
  12. Die Option hexadezimale Anzeige einer Datei zeigt Ihnen die Datei in hexadezimaler Aufbereitung an. Durch das Verändern der Schriftgrösse können Sie bestimmen, wie gross der pro Bildschirm angezeigte Dateiausschnitt sein soll.
  13. Der Fileeditor stellt eine eigenständige Unterfunktion dar, die für Datenbankentwickler gedacht ist. Sie sollte sehr gewissenhaft benutzt werden. Details dazu finden Sie bei der Beschreibung der Funktion Fileeditor.
  14. Die Option Dechiffrieren einer Datei benötigen Sie, wenn Sie die Anzeige einer Datei auf chiffrierte MIDOS-Datenbankdateien anwenden wollen. Sie müssen zum dechiffrieren das Codewort (Passwort) kennen, mit dem chiffriert wurde.
  15. Mit Beenden verlassen Sie die Anzeige.


Das Funktionspaar Chiffrieren/Dechiffrieren ist nicht nur auf Datenbankdateien anwendbar.

weitere Informationen:

ñ Datensatz im Speicherformat; ñ Vollanzeige ñ Fileeditor


ï ñ ò Information 189

Datensatz im Speicherformat



Mit der Funktion Datensatz im Speicherformat wird der aktuelle Datensatz so angezeigt, wie er im Erfassungs- bzw. Speicherformat vorliegt. Die Funktion dient im wesentlichen der Sichtkontrolle bei der Fehlersuche in Datensätzen. Wenn Sie durch die Kurzanzeige scrollen, wird die Anzeige dynamisch aktualisiert.

Die Datensatz im Speicherformat ist als Hilfsmittel für die schnelle Kontrolle von erfassten Datensätzen benutzbar. Es wird der Datensatz angezeigt, auf dem der Mauszeiger in der Kurzanzeige steht. Sie können die Anzeige eines Datensatzes im Speicherformat aus der Kurzanzeige heraus auch mit der rechten Maustaste aktivieren.

Wenn Sie die Anzeige Datensatz im Speicherformat auf die aktuelle Datenbankdatei anwenden und den Mauszeiger in der Kurzanzeige des Grundmenüs von Datensatz zu Datensatz bewegen, werden Sie feststellen, dass die Datenbank im Speicherformat dynamisch mitgeführt wird, wenn Sie in die Tabellenzeilen der Kurzanzeige klicken.

Im Anzeigefeld des Datensatzes können Sie per rechten Mausklick und Ziehen des Mauszeigers einen Bereich markieren, den Sie in die Zwischenablage kopieren können.

Sie können mit der rechten Maustaste das Menü zum Markieren, Ausschneiden, Kopieren, Löschen bzw. Rückgängig machen erreichen, das zur Bedienung der Zwischenablage unter Windows üblich ist. Momentan nicht verfügbare Menüoptionen sind abgedunkelt.

Das Speicherformat kann auch in der Vollanzeige mit der Ausgabeform Speicherformat angezeigt werden.

weitere Informationen:

ñ Datenbank im Speicherformat; ñ Vollanzeige ñ Fileeditor; ñ Anzeige einer Datei


ï ñ ò Information 190

Merkzettel ... F11



Die Grundfunktion Merkzettel ... F11 stellt die Möglichkeit bereit, Termine und Aktivitäten zu registrieren, die mit Ihrer Arbeit zusammenhängen. Die Funktionalität umfasst folgende Möglichkeiten:

  1. Mit einer Kalenderfunktion können Sie Ihre Terminplanung durchführen. Zu diesen Terminen editieren Sie die Aktivitäten.
  2. Ein Texteditor hilft beim Editieren des Merkzettels.
  3. Eine Funktion zum Archivieren und Rearchivieren der Merkzettel hilft, den Überblick zu bewahren. Ein Merkzettel wird unter dem Namen NOTIZ.ARC archviert. Wenn Sie mehrere Merkzettel archivieren, wird die Archivdatei um die weiteren Einträge ergänzt. Dabei wird das Archivierungsdatum mit gespeichert.
  4. Sie können sich die Archivdatei anzeigen lassen.
  5. Wenn Sie Teile daraus brauchen, können Sie diese markieren und über die Zwischenablage wieder in den aktuellen Merkzettel kopieren.
  6. Funktionen zum Löschen von Einträgen und Merkzetteln helfen bei der Organisation. Dabei setzt die Funktion Verwerfen den aktuell geänderten Merkzettel auf den vorhergehenden Stand zurück, die Löschfunktion (Mülleimer) löscht den gesamten Merkzettel.
  7. Die Druckfunktion für Merkzettel gibt die Terminplanung auf dem Drucker aus.


Mit der F11-Taste wird der Merkzettel im Grundmenü aktiviert.
Ggf. speichern Sie mit dieser Funktion den Projektablauf für die Einführung von MIDOS2000.

weitere Informationen:


ï ñ ò Information 191

Funktionen



Der Funktionskomplex fasst eine Reihe von Funktionen zusammen,



Einige Funktionen können auch als selbständige Anwendungen benutzt und unabhängig vom MIDOS-Datenbankmanager erworben werden.

  1. Die Funktion Protokoll schreibt ab dem Beginn der Arbeit mit dem MIDOS-Datenbankmanager ausgewählte Ereignisse in eine Protokolldatei. Die Datei können Sie Drucken, Anzeigen und Löschen. Die Datei hat Textformat.
    Bei Funktionen, die eine Satznummernliste protokollieren, wie z.B. die Dopplungsprüfung, können Sie über die Protokolldatei die Sätze aufrufen, deren Satznummern dort enthalten sind.
  2. Die Funktion Brief, auch als äussere Funktion im Grundmenü enthalten, verwenden Sie, wenn Sie z.B. eine Bestellung auslösen möchten, deren Gegenstand eine zitierte Literaturstelle ist. Sie können dann direkt den Bestellbrief drucken. Auch beliebige andere Korrespondenz kann damit geführt werden.
  3. Mit der Funktion Bibliografie können Sie die Druckvorlage für eine systematisch oder alphabetisch geordnete Liste von Dokumenten erzeugen, die



  4. Den MIDOS-Texteditor benutzen Sie, um kleine Textdateien zu editieren, wie z.B. Manipulatorkommandodateien, Prüfprogramme oder Feldmanipulationstabellen für MIDOS-Update.
  5. Die Funktion MIDOS-Update umfasst eine Vielfalt von Funktionen, die der Vorbereitung, Bearbeitung und Nachbereitung von Text- und Datenbankdateien im Regime der Stapelverarbeitung dienen. Wiederkehrende Arbeitsabläufe können in Stapelverarbeitungsjobs zusammengestellt werden.
    MIDOS-Update kann auch als selbständiges System für die Transformation und Konvertierung von Datenbasen sowie zur Herstellung vertriebsfähiger CD-ROM-Informationsleistungen benutzt werden.
  6. Der MIDOS-HTML-Viewer wird zur offline-Ansicht von HTML-Dateien benutzt, die mit den Mitteln der Ausgabebeschreibung bzw. der Bibliografie, der Listenausgabe, der Tabellenausgabe oder mit dem JavaScript-Suchmaschinengenerator erzeugt wurden.
    Der Viewer interpretiert HTML sicher ab der Version 2.0, enthält aber einige Erweiterungen bezüglich der Grafikformate.
  7. Den MIDOS-Dateimanager sollten Sie als kompakte, selbständig arbeitsfähige Dateihandling-Anwendung benutzen.
  8. Der MIDOS-Grafikbrowser erlaubt die Anzeige von Grafikformaten, wie GIF, TIF, JPG und BMP, ohne eine Bildverarbeitungsoftware starten zu müssen. Er ist in die Ausgabe der Dokumente eingebunden und kann auch aus dem MIDOS-Dateimanager heraus gestartet werden.
  9. Die JavaScript-Suchmaschine benutzen Sie für die Herstellung internetfähiger, interaktiver Hypertext-Anwendungen, die aus verlinkten Datensätzen und einer JavaScript-Suchmaschine bestehen.

    Die Funktionen stellen zusammen mit den Funktionen des Grundmenüs des MIDOS-Datenbankmanagers das wesentliche Handwerkszeug eines Datenbasenproduzenten und Informationsdienstleisters auf PC-Basis dar.

    weitere Informationen:

    ñ Ausgabe; ñ Ansicht; ñ Bearbeiten; ñ Datenbank; ñ Hilfe; ñ Optionen; ñ Suche; ñ MIDOS-Datenbankmanager ñ Bibliografie; Brief; JavaScript-Suchmaschine; MIDO-Dateimanager; MIDOS-Grafikbrowser; MIDOS-HTML-Viewer; MIDOS-Texteditor; MIDOS-Update; Protokoll


    ï ñ ò Information 192

    Protokoll



    Die Funktion Protokoll registriert z.Zt. einige Angaben zur Arbeit mit dem MIDOS-Datenbankmanager. Beim Start des Datenbankmanagers werden die geladenen Datenbanken und ggf. aufgetretene Fehler gemeldet. Protokolliert werden:



    Das Protokoll wird bei jedem Wechsel der Datenbankliste fortgeschrieben. Bei jedem Start des MIDOS-Datenbankmanagers wird das Protokoll neu angelegt. Soll das Protokoll länger erhalten bleiben, z.B. um die Nutzung der Datenbanken zu protokollieren, dann sollte die aktuelle Protokolldatei mittels BATCH-Programm vor jedem MIDOS-Start in einer Datei anderen Namens kumuliert werden.

    Wenn Sie eine erweiterte Protokollierung benötigen, setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir können in Ihrem Auftrag gegen Berechnung weitere Protokollfunktionen erzeugen.

    MIDOS-Update schreibt eine eigene Protokolldatei für den Jobablauf unter dem Namen MWUPDATE.PRT.


    ï ñ ò Information 193

    Informationsleistungen



    Zu der Grundfunktion Informationsleistungen gehören:



    Bibliografien und alle HTML-Anwendungen erhalten ihre grundsätzliche Gestaltung über jeweils von Ihnen vorbereitete Ausgabebeschreibungen. Dabei sollte beachtet werden, dass gedruckte Ausgaben einer Informationsleistung eine druckgerechte Aufbereitung erhalten sollten und HTML-Anwendungen eher für das Medium Bildschirm optimiert werden müssten.

    Beide Funktionen erzeugen auf Wunsch die für das jeweilige Medium typischen Bestandteile einer Publikation. Bei RTF-Ausgaben können bis zu fünf zweispaltige Register und ein Inhaltsverzeichnis erzeugt werden.

    Bei HTML-Ausgaben einer Bibliografie wird eine HTML-Suche via Links über die Einträge in den erzeugten Registern und über die Einträge des Inhaltsverzeichnis ermöglicht. Die Registerbegriffe sind mit den Datensätzen verknüpft, ebenso wie das Inhaltsverzeichnis mit Gruppen von Datensätzen verknüpft ist, die zu den jeweiligen Gliederungspunkten der Ausgabeleistung gehören.

    Der JavaScript-Suchmaschinegenerator erzeugt über die Register und das Inhaltsberzeichnis hinausgehende Suchmöglichkeiten, wobei auch komplexere Verlinkungen erzeugt werden können, grafische Elemente mit eingefügt werden und für Browser typische Elemente, z.B. für die Auswahl von HTML-Seiten und Datensätzen über Begriffslisten benutzbar sind.

    In solchen Ausgaben ist ausserdem eine erweiterte sequentielle Textsuche möglich. Sie können mehrere Suchbegriffe mit logischen Operatoren verknüpfen.

    Um HTML-Ausgaben höherer Qualität herstellen zu können, sollten Sie HTML-Spezialelemente einfügen in der Funktion Ausgabebeschreibung gelesen haben.

    weitere Informationen:

    ñ Bibliografie; ñ Vollanzeige; ñ Ausgabebeschreibung; ñ MIDOS-Update-Programme; ñ RAK-Felder definieren; ñ Datenbank Eigenschaften


    ï ñ ò Information 194

    Bibliografie



    Mit der Funktion Bibliografie stellen Sie systematisch geordnete und/oder selektierte Listen von Datensätzen zusammen, für die Sie gleichzeitig ein Inhaltsverzeichnis und verschiedene Register herstellen können. Die Zielstellung der Funktion ist:



    Über die Auswahl Bibliografie erreichen Sie ein Menü, in dem Sie einige Einstellungen und Auswahlmöglichkeiten angeben müssen, die das konkrete Ergebnis direkt beeinflussen.

    weitere Informationen:

    ñ Datenbeschreibung; ñ RAK-Felder definieren; ñ Suchfrage speichern; ñ Suchfrage laden; ñ Ausgabebeschreibung HTML-Einstellen; ñ Register einstellen; RTF-Einstellen; ñ Sortierung, Bibliografie; ñ Suchausdrücke; ñ Suchbegriffe; ñ Systematisches Ordnen der Bibliografie; ñ Weitere Optionen, Bibliografie


    ï ñ ò Information 195

    Datenpool auswählen



    Sie müssen zuerst unter Datenpool die Datenbank auswählen, die für die Herstellung der Bibliografie benutzt werden soll. Das können die aktuellen Neuzugänge sein oder die Gesamtdatenbank. Mit Datei laden wählen Sie über das Dateiauswahlmenü die gewünschte Datenbank aus.

    Anschliessend müssen Sie die Datensätze selektieren, die in die Bibliografie einfliessen sollen. Unter Welche Suche verwenden müssen Sie eine Auswahl treffen. Wenn Sie eine einfache Suchfrage eingeben, wird genau ein Ergebnis zusammengestellt und entsprechend den weiteren Einstellungen der Funktion behandelt.

    Möglicherweise wollen Sie die Bibliografie aber nach Ihrer Fachsystematik/einem Klassifikationssystem geordnet, inhaltlich gegliedert und mit Zwischenüberschriften versehen, ausgeben. Sie benötigen dann eine Suchfragendatei, die Sie als Stapel einstellen.

    Wenn Sie personalisierte Suchfragendateien für einzelne Nutzer haben, sogenannte Nutzerprofile, dann arbeiten Sie jede dieser Suchfragendateien einzeln ab und erzeugen für jeden Nutzer eine Ergebnisdatei oder Druckliste. Sie können dazu auch die Stapelverarbeitungsfunktionen AFORMAT und ZFORMAT oder MAKEHTML benutzen.

    weitere Informationen:

    ñ Weitere Optionen, Bibliografie; ñ Systematisches Ordnen der Bibliografie; ñ Sortierung, Bibliografie


    ï ñ ò Information 196

    Stapel einstellen



    Jedes Kriterium, dass zu einem Punkt in der Inhaltsgliederung der Bibliografie werden soll, muss in einer Suchfragendatei als Suchfrage enthalten sein. Sie müssen also Stapeldatei und Stapel einstellen auswählen und die Suchfragen formulieren, die jeweils einen Gliederungspunkt im Inhaltsverzeichnis der Bibliografie darstellen sollen.

    Auf der linken Seite der Tabelle tragen Sie die Suchfragen ein. Die Suchfragenformulierung ist die gleiche, wie unter Suchfragenfunktionen beschrieben.

    Auf der rechten Seite der Tabelle tragen Sie für jede Frage jeweils eine verbale Benennung bis max. 255 Zeichen Länge ein, die im Druckmanuskript zum Gliederungspunkt im Inhaltsverzeichnis und die in der HTML-Anwendung zu einer Link-Bezeichnung wird, die zu den zugehörigen Datensätzen führt.

    Beispiel:

    Wenn Sie ein nach Jahren geordnete bibliografisches Verzeichnis von betriebswirtschaftlichen Konferenzen erzeugen wollen, das Erscheinungsjahr in Feld EJ, die Dokumentart KO für Konferenz im Feld DA steht und die Notation A im Feld N1 Betriebswirtschaft bedeutet, könnten die Suchfragen wie folgt aussehen:

    Suchfrage                ; Thema 
    EJ=1998 and DA=KO and N1=A; Betriebswirtschaft. Konferenzen 1998
    EJ=1999 and DA=KO and N1=A; Betriebswirtschaft. Konferenzen 1999
    EJ=2000 and DA=KO and N1=A; Betriebswirtschaft. Konferenzen 2000

    Wenn Sie ein Verzeichnis der Veröffentlichung von dem Autor Jürgen Müller nach Jahren geordnet benötigen, könnten Sie folgendes formulieren:
    Suchfrage                ; Thema 
    VFU=Müller, Jürgen EJ=1999; Jürgen Müller 1999
    VFU=Müller, Jürgen EJ=2000; Jürgen Müller 2000

    Oder Sie speichern Ihre Fachsystematik als Recherchefragendatei in folgender Form ab:
    Suchfrage   ; Thema 
    N1=$A.01$   ; A.01 Betriebswirtschaft allgemein
    N1=$A.01.01$; A.01.01 Geschichte der Betriebswirtschaft
    N1=$A.02$   ; A.02 Warenwirtschaft
    N1=$A.03$   ; A.03 Produktionsabrechnung...

    Die Funktion selektiert ein Ergebnis je Suchfrage, extrahiert die für Inhaltsverzeichnis und Register vorzusehenden Elemente, sortiert die einzelnen Ergebnisteile in sich und fügt anschliessend alle Ergebnisse zu einer geordneten Ergebnisdatei zusammen.

    Wenn RTF als Format gewählt wurde, wird ein komplettes Manuskript erzeugt, das als Gesamtdatei ausgegeben wird.
    Inhaltsverzeichnis und Register sind integriert in diese Datei.

    Wenn HTML-Format gewählt wird, finden eine Reihe von Optimierungen statt und ein Gesamtergebnis wird vollständig über Inhaltsverzeichnis und Register verlinkt ggf. in einer grösseren Anzahl von Dateien abgelegt. Es entsteht normalerweise eine vollständige HTML-Internet-Anwendung.

    Normalerweise wird die Suchfragendatei unter dem Namen MIREFRA geführt. Sie können aber Fragedateien unter beliebigen Namen anlegen. Jede Fragendatei kann 999 Fragen beinhalten.

    Sie sollten Bibliografien immer nur über selektierte Teilmengen von Datensätzen erzeugen. Die HTML-Ausgabe und die RTF-Ausgabe erzeugen sehr grosse Zwischendateien.

    Denken Sie daran, dass Klassifikationsfelder und Autorenfelder Mehrfachfelder sind, also praktisch jeder Datensatz unter mehreren Werten angeordnet werden könnte. Insofern verdoppelt bis verdreifacht sich die Ergebnismenge im allgemeinen gegenüber der Anzahl der Datensätze in der Trefferliste.

    weitere Informationen:

    ñ Weitere Optionen, Bibliografie; ñ Systematisches Ordnen der Bibliografie; ñ Sortierung, Bibliografie


    ï ñ ò Information 197

    Benennung der Bibliografie



    Sie können unter Welche Benennung eine Überschrift und einen Untertitel angeben, die auf der Haupttitelseite in grosser Schrift (relativ zur Textblockschrift) ausgegeben werden. Wenn Sie einen Umbruch im Titel benötigen, setzen Sie das Zeichen ^ (ASCII 94).

    weitere Informationen:

    ñ Systematisches Ordnen der Bibliografie; ñ Sortierung, Bibliografie; ñ Weitere Optionen, Bibliografie


    ï ñ ò Information 198

    Ausgabeform wählen



    Wählen Sie unter Welche Ausgabeform eine der von Ihnen definierten Ausgabebeschreibungen oder das RAK-Format aus.

    Die Gestaltung bestimmen Sie also selbst, sie kann, wenn Sie entsprechende Ausgabebeschreibungen erstellt haben, von für den Druck optimiert bis für HTML optimiert reichen.

    Wenn Sie dafür eine Anleitung benötigen, wenden Sie sich an uns, wir zeigen Ihnen gern anspruchsvolle Ausgabeformen, die mit MIDOS2000 erzeugt werden können.

    weitere Informationen:

    ñ Systematisches Ordnen der Bibliografie; ñ Sortierung, Bibliografie; ñ Ausgabeform wählen; ñ Ausgabeformate; ñ Äussere Einstellungen


    ï ñ ò Information 199

    Weitere Optionen, Bibliografie



    Sie können weitere Optionen einstellen, wie:



    Wenn Sie mit Register und mit Sortierung wählen, erhalten Sie recht anspruchsvolle Ergebnisdateien für den Satz oder für ein HTML-Angebot.

    weitere Informationen:

    ñ Register einstellen; ñ Sortierung, Bibliografie; ñ HTML einstellen; ñ HTML, PDF, RTF im Anwendungskonzept; ñ HTMLANZEIGE, Anzeige HTML-Datei; ñ RTF einstellen