MIDOS2000. Die Funktionen im Überblick

MIDOS2000 (Modulares Informations- und DOkumentationsSystem) ist ein Datenbank- und Dokumentverwaltungssystem für die Verwaltung beliebiger Dokumente, Patente, Normen, Personendaten, Firmeninformationen, Produktinformationen und andere, die in Form von Volltexten oder in Form von zusammengefassten Metadaten und grafischen Abbildern der Texte vorliegen können.

Modularität im Sinne der MIDOS2000-Systemphilosophie bedeutet, dass es im einfachsten Fall als Datenerfassungssystem benutzbar ist, jedoch auch als multifunktionales, objektorientiertes Dokumentverwaltungssystem oder als multipoolfähiges Datenbanksystem angewendet werden kann.

MIDOS2000 ist ein Datenbanksystem für Personal Computer, das viele Arbeitsgänge erleichtert, die typisch sind für



Darüber hinaus kann MIDOS2000 überall dort sinnvoll angewendet werden, wo es gilt



MIDOS2000 ermöglicht in der Recherche



Die Anzeige und Ausgabe von Suchergebnisse erfolgt



Das Datenbanksystem wurde mit unterschiedlichsten Datenbanken auf den verschiedensten WINDOWS-Betriebssystem-Varianten getestet und wird im Routinebetrieb angewendet. Es läuft auf WINDOWS 95, WINDOWS 98, WINDOWS NT 4.0 for Workstations und unter WINDOWS NT Server Edition sowie WINDOWS 2000 stabil und fehlerfrei.

Alle Anforderungen an die Hardware-Ausstattung sind grundsätzlich von der Grösse der Datenbanken abhängig, die verwaltet werden sollen, vom Regime der Archivierung und Datensicherung sowie von der Anzahl, dem Umfang und der Periodizität herzustellender Informationsdienstleistungen.




Wenn Sie mehr über die Funktionen von MIDOS2000 wissen wollen, dann folgen Sie der funktionsorientierten Anleitung. Diese wird Sie über die Funktionskomplexe informieren, die Grundfunktionen erläutern, die Details der Wirkungsweise einzelner Funktionen und Unterfunktionen aufzeigen und die Parameter zur Anpassung des Datenbanksystems an anwendungsspezifische Anforderungen im einzelnen darstellen.

Die Dokumentation wird Ihnen einen Einblick in das grundsätzliche Hantieren mit Datenbanken in MIDOS2000 geben. Da die einzelnen Menüpunkte des Datenbanksystems mit selbsterklärenden Hinweisen (hints) versehen sind, sollten Sie keine Erklärung für die einzelnen Buttons erwarten. Zeigen Sie einfach mit dem Mauszeiger auf die Schaltflächen.

Vielfach ist auch die rechte Maustaste mit einem untergeordnetem Menü versehen, dass Ihnen zusätzliche und schnell im Grundmenü zu erreichende Funktionen bietet.

MIDOS2000. Systemkonzept. Werkzeuge

MIDOS2000 stellt zum Aufbau und zur Änderung der Datenbanken und der Systemdateien komfortable Werkzeuge mit automatischen oder von Hand bedienbaren Abläufen bereit.

Die von MIDOS2000 benutzten Datenbanken sind ASCII-codierte oder ANSI-codierte Dateien in einem Textformat, in dem ein Datenfeld jeweils eine zusammenhängende Zeichenkette bildet.

Der feldweise Aufbau einer Datenbank wird jeweils in einer Datenbeschreibung definiert.

Die Funktionen der Suche können je Datenbank in individuellen Suchmasken definiert werden oder es wird die angebotene Suche im Grundmenü benutzt.

Die Funktionen der Ausgabe werden in Ausgabebeschreibungen definiert.

Durch diese Trennung der Funktionalität ist das Datenbanksystem völlig flexibel an jede denkbare Datenstruktur anzupassen.

Die Datensätze einer MIDOS-Datenbank setzen sich aus Feldern zusammen, die sich aus der Kombination von Feldnamen und Feldwert ( = Feldaussage) ergeben. Felder mit mehreren Feldwerten sind zugelassen.

MIDOS2000 besteht aus



Die Funktionen von MIDOS2000 können Sie ansprechen



Die Transformation von Datensätzen aus fremden oder in fremde Datenbanksysteme ist möglich.

Die Datenbankdateien aller Vorgängerversionen von MIDOS2000 sind direkt in MIDOS2000 integrierbar.

Die Schablonendateien aus MIDOS 3.0 für MS-DOS sollten nach einer inhaltlichen Überarbeitung konvertiert werden. Ältere Ausgabebeschreibungen sollten auf die vielfältigen Möglichkeiten der grafisch ansprechenden Aufbereitung von Ergebnislisten und Tabellen medienkonform angepasst werden.

MIDOS2000 ist grundsätzlich text- und objektorientiert, wobei die Objekte Volltexte (z.B. wie in dieser Dokumentation), bibliografische Referenzdokumente (auch Metadaten genannt), beliebig strukturierte Datensätze zur Beschreibung beliebiger Objekte oder Objektklassen, Grafiken und Bilder im BMP-, JPG- und GIF-Format oder TIF-Format sein können.

Für die Verwaltung von in TIF-Dateien (tagged image faximile format) abgelegten Volltexten (z.B. gescannte Dokumente oder echte Faxe) steht wahlweise ein integrierter TIF-Viewer zur Verfügung.

Für die datenbankgestützte Verwaltung von Adobe Acrobat PDF-Dateien greift MIDOS2000 auf den externen PDF-Viewer zurück, der in den Systemeinstellungen des Anwenders registriert ist, im allgemeinen wird dies der Acrobat Reader sein. Benutzen Sie eine Version ab Versionsnummer 3.0.

Für andere Dokumenttypen wird auf Viewer (z.B. AVI-Viewer) zurückgegriffen, die entweder im WINDOWS-System registriert sind oder die vom Anwender in die Dokumentverwaltung von MIDOS2000 eingebunden werden.

MIDOS2000 erlaubt - neben der Direktausgabe druckfertig aufbereiteter Ergebnisse - die datenbankorientierte Erstellung, Pflege und Aufbereitung von HTML-Texten und HTML-Tabellen. Darüberhinaus ist es möglich, komplette Internet-Anwendungen herzustellen, in denen eine JavaScript-Suchmaschine den Part der inhaltlichen Kommunikation übernimmt. Diese Lösung erlaubt es, MIDOS-Datenbanken oder MIDOS-Trefferlisten in interaktiv nutzbare Internet-Anwendungen zu überführen, die an die private Homepage angefügt oder in den firmeneigenen Internet-Auftritt integriert werden können.

Eine in MIDOS2000 integrierte, aber auch als selbständiges Programm verfügbare Funktion erlaubt die Thesauruserstellung, Thesauruspflege und Thesauruspräsentation, die Erstellung von Thesaurusdokumentationen (Druckvorlagen) und die Aufbereitung eines Thesaurus als Suchmaschinen in einer Internet-Anwendungen. Die Möglichkeit, paarige Relationen hinzuzufügen und Relationen mit einer eigenen Bedeutung zu belegen, erlaubt die Verwaltung umfangreicher Begriffssammlungen, die aus einzelnen Begriff, deren Definiton, Querverweisen usw. bestehen können.

MIDOS2000. Datenkonzept, Feldkonzept

MIDOS2000 basiert nicht auf dem konventionellen, festen Datensatzformat und auch nicht auf den integrierten Formatphilosophien relationaler Datenbanksysteme, sondern auf einem offenen Textformat, in dem nur das Notwendigste ohne Füllzeichen und nach einfachen Regeln gespeichert ist.

Dieses Textformat ist in Datenfelder gegliedert, die die Datenfeldwerte aufnehmen. Es ist möglich Datenfeldern die folgenden Datentypen zuzuweisen:



Mit Datenfeldern der Datentypen Zahl, Datum und Zeit können im Ergebnis einer Suche Rechenoperationen ausgeführt werden.

Felder aller Datentypen können in statistische Auswertungen einfliessen, deren Ergebnis grafisch aufbereitet werden kann. Dabei können in Abhängigkeit vom Inhalt der Datenbank u.a. auch Zeitreihen gebildet werden.

Jedes Feld kann bis zu 32000 Zeichen (also ca. 15 A4-Manuskriptseiten Schreibmaschienschrift ) enthalten. Werden grössere Textfelder benötigt, kann die Feldlänge auf Wunsch durch den Entwickler auch erweitert werden.
Lange binäre Objekte (BLOB = binary large objects) werden in MIDOS2000 nicht in Datensätze integriert sondern mit diesen verlinkt. Der Link ist programmierbar.

Die in Feldern gespeicherten Texte sind sofort nach der Erfassung suchbar. Wörter, Zeichenketten, Zahlen, Datumsangaben oder Zeitangaben können unter Verwendung der logischen Operatoren OR/ODER, AND/UND, NOT/NICHT nach den Regeln der Bool'schen Algebra und mittels der Vergleichoperatoren grösser als, gleich, kleiner als bzw. ungleich wiedergefunden werden. Komplexere Fragestrukturen sind durch Klammerung von Suchbegriffen darstellbar.

MIDOS2000. Dienstleistungskonzept

Mit maximal gleichzeitig verfügbaren 20 Ausgabeformaten (Reports), die mit einem internem Editor jederzeit änderbar sind, können aus den Datensätzen Direktausgaben in ansprechender Form über den Drucker, HTML-Dateien mit oder ohne JavaScript-Suchmaschine oder RTF-Dateien erzeugt werden. Damit sind interaktive wie auch klassische, gedruckte lnformationsdienstleistungen herstellbar.

Verfügt der Anwender über ACROBAT EXCHANGE (den ACROBAT DISTILLER oder den PDF-WRITER als Druckertreiber) und einen hochwertigen Postscript-Druckertreiber, wie z.B. den OneVision-Postscript-Druckertreiber, können PDF-Dateien direkt erzeugt werden.

Der interne HTML-Viewer erlaubt die Anzeige der bei der Standardaufbereitung erzeugten HTML-Ergebnisse im Listen- oder Tabellenformat. HTML-Dateien können mit MIDOS-Datensätzen verlinkt werden und für integrierte Ausgaben benutzt werden.

Ergebnisdateien im RTF-Format (Rich-Text-Format) können in Word für Windows oder Quark Xpress (Windows-Version) eingelesen und weiterverarbeitet werden, falls erforderlich. Auch andere Software, die das RTF-Format einlesen kann, wie z.B. diverse Satzsysteme in der Druckindustrie und dem Verlagswesen, ist verwendbar. RTF-Dateien können über die Bibliografie ggf. auch mit Registern erzeugt werden.

Auf Suchergebnisse oder auf ganze Datenbanken können statistische Auswertungen angewendet werden, deren Ergebnisse in grafischer Form repräsentiert werden können. So können in Patentdatenbanken Statistiken über die Anmeldeaktivitäten erzeugt werden, nach Themen oder Firmen, nach Bestimmungsstaaten oder Datumsangaben. Es können statistische Auswertungen der Verwendung von Klassifikationen und Deskriptoren oder die Ermittlung der Auswertungshäufigkeit für Zeitschriften (Ergiebigkeit) u.ä. durchgeführt werden.

Die mächtige Funktion MIDOS-Update stellt dem Profi-Anwender die Möglichkeit bereit, jede Form von Datei zu analysieren und auf die Verwendbarkeit als MIDOS-Datenbankdatei zu untersuchen. Zudem kann die Qualität von MIDOS-Datenbanken über Statistik und Wortanalysefunktionen überprüft werden.

Für die Ausgabeaufbereitung nach den Regeln für die Alphabetische Katalogisierung (RAK) steht auch eine leistungsfähige Funktion zur Verfügung, die von einer Anwendung der Grundzüge dieses Regelwerkes bei der Dateneingabe ausgeht.

MIDOS2000. Neue und erweiterte Funktionen

Neben dem alten Menüsystem, mit Datenbankverwaltung, Eingabefunktionen, Ausgabefunktionen, Job-Verarbeitungen, MIDOS-Dateimanager, Hilfe und Optionen beinhaltet MIDOS2000 neu:



Die wesentlichen Funktionskomplexe des Datenbankmanagers sind:



Der MIDOS2000-Datenbankeditor beinhaltet u.a. folgende funktionellen Eigenschaften:



Die MIDOS2000-Dokumentausgabe beinhaltet u.a. folgende Funktionen:



Im MIDOS2000-Datenbankmanager sind die genannten Funktionen der Dokumenteingabe und Dokumentausgabe einschliesslich der Suche als äussere Grundfunktionen enthalten und somit auf einen Blick und Klick verfügbar.

Zusätzlich verwaltet das Programm mit einer integrierten Oberfläche die MIDOS-Datenbanken mit allgemeinen Datenbankmanagent-Funktionen, wie Datenbank öffnen und Datenbankwechsel, Eigenschaften anzeigen, Datenbankgruppen bilden und verwalten u.ä.

Die Datenbank-Baum-Anzeige gibt jeweils einen aktuellen Überblick über die Parameter jeder im Datenbankmanager angemeldeten Datenbank bzw. Datenbankliste.

Mehrere Datenbanken können in Datenbanklisten zusammengestellt werden. Eine Datenbankliste wird im Grundmenü mit einem Buch-Button symbolisiert.

Die tabellarische Kurzanzeige auf der rechten Bildschirmseite des Grundmenüs zeigt die erste oder eine markierte, aktuelle Datenbank immer sofort inhaltlich an.

Nach einem Doppelklick auf einem Datensatz der Kurzanzeige wird dieser für die Vollanzeige in das HTML-Format konvertiert und angezeigt.

Der MIDOS2000-Datenbankmanager enthält darüber hinaus folgende Funktionen:



Die MIDOS2000-Dokumentverwaltung ermöglicht, Verbindungen zwischen Dokumenten und Personen über bestimmte Aktionen herzustellen. Solche Aktionen sind zum Beispiel Dokumentbestellungen oder Dokumentausleihen oder auch die Verknüpfung von Daten einer Person mit Daten von Firmen und Daten aus Akten.

Jede Aktion hat frei definierbare Funktionen, die beim Auslösen einer Verbindung ausgeführt werden. Solche Funktionen sind z.B. das Ausleihmenü oder wiederum frei definierbare Formularausgaben oder Briefausdrucke. Weitere Aktionen mit eigenen Funktionen sind neu definierbar. Damit ist das Datenbanksystem für die Ankopplung neuer, ergänzender Funktionen offen.

Die MIDOS2000-Dokumentverwaltung beinhaltet neben den Ein- und Ausgabefunktionen u.a. folgende Funktionen:



Das MIDOS-Thesaurusprogramm umfasst folgende Funktionalität:

MIDOS2000. So starten Sie den Datenbankmanager

Das MIDOS2000-Grundmenü erreichen Sie durch den Aufruf des Programmnamens M2.EXE oder M2000.EXE.
Das Programm M2.EXE kann auch aus einer Batch-Routine heraus gestartet werden, wobei als Parameter ein Datenbankname übergeben werden kann. Die angegebene Datenbank wird zur aktuellen Datenbank.
Das Programm kann gestartet werden durch



Im folgenden wird die Kenntnis der WINDOWS-Funktionalität vorausgesetzt und nicht weiter erläutert. Sie sollten wissen, dass ein Doppelklick mit der linken Maustaste auf eine Schaltfläche etwas anderes bewirkt, als ein einfacher Klick und dass ein einfacher Klick mit der rechten Maustaste auf eine Schaltfläche wieder etwas anderes bewirkt, als einer mit der linken Maustaste. Probieren Sie ab und an aus, was die rechte Maustaste bewirkt. Sie werden zufrieden sein. Dass Sie Fenster dynamisch verbreitern können, aktive Programme auf die Taskleiste legen können, Einf- und Entf-Taste zusammen mit der Umschalttaste die Zwischenablage aktivieren, müssten Sie wissen, wenn Sie mit Windows arbeiten.

MIDOS2000. Was passiert beim ersten Aufruf?

Das Datenbanksystem MIDOS2000 wird normalerweise mit kleinen DEMO-Versionen von Datenbanken ausgeliefert, die zusammen mit den Programmen installiert werden können (besser: sollten). In diesem Fall sind dem Datenbanksystem die Datenbanken aus der DEMO-Version nach der Installation bereits bekannt. Das Grundmenü wird daher geöffnet und die aktuell registrierten Datenbanken werden mit ihren Kurzbezeichnungen in der linken Seite des MIDOS2000-Grundmenüs in einer Baumstruktur angezeigt.

Damit befinden Sie sich bereits mitten drin, in der umfangreichen Funktionalität des MIDOS2000-Datenbankmanagers.

Merke: Das MIDOS2000-Grundmenü ist die programmtechnische Kurzfassung des MIDOS2000-Datenbankmanager. Sie als Anwender sind der personelle Datenbankmanager. Wenn Sie gut miteinander harmonieren, dann sollte Ihnen die MIDOS2000-Anwendung viel Freude machen.

Um zwischen den registrierten Datenbanken zu wechseln, klicken Sie mit der Maus doppelt auf die einzustellende Datenbank, die mit ihrer Datenbankbezeichnung in der Baumstruktur angegeben ist. Sie wechseln zur ausgewählten Datenbank. Ein Klick auf die Datenbankbezeichnung zeigt Ihnen die Eigenschaften der Datenbank. Ein Klick mit der rechten Maustaste öffnet ein Schnellmenü mit den immer wieder benötigten Funktionen.

Datenbanken ähnlicher bzw. eindeutig ineinander überführbarer Datenstrukturen können in Datenbankgruppen zusammengefasst und so einfach übergreifend durchsucht werden. Die fünf Buchsymbole sollen diese Gruppierungsmöglichkeiten andeuten. Neue Datenbanken werden zunächst in die Datenbankliste 1 (Buch 1) eingetragen. Die Zuordnung der Datenbanken zu den Gruppen kann in der Funktion Datenbank Eigenschaften oder in der via rechter Maustaste verfügbaren Funktion Datenbankeintrag verschieben jederzeit geändert werden. Die Zusammenstellung der Gruppen wird in Datenbanklisten angezeigt, wenn auf eines der Buchsymbole geklickt wird. Enthält eine Datenbankliste keine Einträge, können Sie nach einem Klick auf das Buchsymbol dieser Datenbankliste Datenbanken zuordnen. Beispielsweise könnte eine solche Struktur im Bereich der wissenschaftlich-technischen Literatur wie folgt aussehen:

Buch 1: Zeitschriftenartikel und Bücher, Konferenzberichte, Dissertationen und alle andere Verlagsliteratur,

Buch 2: Normen und/oder Technisches Recht inclusive deren Volltexte im TIF-Format,

Buch 3: Patentinformationen einschliesslich der Volltexte der Patentdokumente in Form von z.B. PDF-Dateien,

Buch 4: Kundendaten für die Belieferung mit Literaturdokumenten aus der Datenbank,

Buch 5: Grunddaten der Erlöse, der Leistungen und Preise für Informationsdienstleistungen, Zeitschriftenliste als Datenbank u.ä.

Die Einordnung von Datenbanken in Gruppen dient der Vereinfachung der Suche und des Dokumentenmanagements. Sie ist jedoch nicht zwingend.
In der Standardeinstellung der Datenbankfunktionen wird eine neue Datenbank in die Datenbankliste 1 (Buch 1) eingeordnet.

Prinzipiell ist es möglich, auch völlig unterschiedlich strukturierte Datenbanken gemeinsam zu durchsuchen, da nach Texten gesucht wird. Ob das Ergebnis allerdings befriedigend ist, bleibt dahingestellt.

MIDOS2000. Nachdenken über die Datenstruktur

Werden die DEMO-Datenbanken nicht installiert oder irgendwann gelöscht, startet das MIDOS2000-Grundmenü so, dass das Anlegen einer neuen Datenbank mit der Funktion Datenbank neu möglich ist. Es bestehen dann die Möglichkeiten:



Die grundsätzlichen Überlegungen, die bei der Definition einer Datenstruktur anzustellen sind, können Sie den folgenden Punkten entnehmen:



Für viele Merkmale, die ein Objekt beschreiben, existieren Normen oder andere Regeln, die beachtet werden müssen, z.B. die Schreibweise von Internationalen Einheiten (SI-Einheiten), Datumsformate, Zahlendarstellungen, Abkürzungsregeln, Parameter- und Kennziffernbezeichnungen in der Technik.

Auch für den Fall einer Kooperation, einer Weitergabe von Datensätzen oder einer Übernahme von Datensätzen aus anderen Datenbanken, können sich Einflüsse auf die Datenstruktur ergeben. Sinnvoll ist in jedem Fall ein enges Zusammenwirken mit Ihrem Auftraggeber und mit den Nutzern Ihrer Datenbank bzw. mit den Empfängern der Informationsdienstleistungen.

Wenn Sie im privaten Bereich Ihre Briefmarkensammlung oder die Schmetterlingssammlung Ihres Nachbarn in einer Datenbank beschreiben wollen, oder Ihre Steuerakten ordnen müssen, dann brauchen Sie sich natürlich nur danach richten, wie Sie es selbst wollen. Sinnvoll ist aber auch in solchen individuellen Fällen die Abstimmung mit Gleichgesinnten.

Doch keine Bange, für den Fall, dass Sie keine umfangreichen Vorbereitungen treffen wollen. MIDOS2000 ist so ziemlich das einzige Datenbanksystem, mit dem Sie tagesaktuell auf neue Anforderungen an die Datenstruktur Ihrer Datensätze reagieren können. Erweitern Sie einfach die Datenbeschreibung mit der dafür vorgesehenen Funktion Datenbeschreibung.

In schwierigeren Fällen, wenn Sie den Inhalt von Datenfeldern umbauen müssen, gibt es eine elegante Lösung. In der mächtigen Funktion MIDOS-Update finden Sie eine einfache Programmiersprache, mit der Sie existierende Datenbanken jederzeit umarbeiten und auf neue Anforderungen anpassen können.

Sie können also mit der praktischen Informationserschliessung und Informationsbereitstellung schnell beginnen, ohne eine von vornherein perfekte Datenstruktur zu benutzen und Ihre Datenbank aus der Praxis heraus präzisieren.

MIDOS2000. Datenbank beim Datenbankmanager anmelden

Existieren bereits MIDOS-Datenbanken aus älteren Versionen, können diese mit der Funktion Datenbank öffnen gesucht, ausgewählt und beim MIDOS2000-Datenbankmanager angemeldet werden. Der Prozess kann automatisch ablaufen oder von Hand gesteuert werden.

Wird der Prozess automatisch mit Datenbank suchen gestartet, werden Dateien mit den Dateinamensextensionen .NWD, .DBM, .MDS und .DAT aktiv in den ausgewählten Verzeichnissen bzw. Festplatten gesucht. Dabei wird, wenn diese nicht in einer Datei MISCHABS vorhanden, auch versucht, eine Datenstruktur zu ermitteln und diese als Datenstrukturdatei MISCHABS anzulegen.

Wird Datenbankauswahl über Dateimenü gewählt, können Sie gezielt die gewünschte Datenbank anwählen und im Datenbankmanager anmelden. Die Datenbank wird dann in die gewünschte Datenbankliste (oben als Buch bezeichnet) eingetragen. Vergeben Sie eine treffende Bezeichnung für die Datenbank, damit Ihre Datenbankliste sprechende Bezeichnungen enthält.

Im Ergebnis der Datenstrukturdefinition bzw. aus der automatischen Ermittlung der Datenstruktur heraus, wird bei der ersten Vollanzeige eines Dokuments auch eine Ausgabebeschreibung einfachster Art angelegt.


Wie beginnen?

DatenbankDatenstrukturWie weiter in den Funktionen?
vorhandenvorhanden
jajaSie können sofort mit dem Anmelden der Datenbank beginnen. Dazu benutzen Sie die Funktion Datenbank öffnen im Funktionskomplex Datenbank.
janeinSie können mit dem Anmelden der Datenbank beginnen. Die Datenstruktur wird automatisch ermittelt. Dazu benutzen Sie die Funktion Datenbank öffnen im Funktionskomplex Datenbank.
neinjaSie beginnen mit dem Anlegen einer neuen (leeren) Datenbankdatei. Dazu benutzen Sie die Funktion Datei neu im Funktionskomplex Datenbank.Sie können nun den ersten Datensatz mit dem MIDOS2000-Datenbankeditor eingeben.
neinneinSie beginnen mit der Funktion Datenbank neu, legen eine neue Datenstruktur an, indem Sie eine der Vorlagen auswählen oder eine eigene Datenstruktur eingeben und können danach unmittelbar mit der Dateneingabe mit dem MIDOS2000-Datenbankeditor beginnen.

MIDOS2000. ANSI oder ASCII

In den Vorgängerversionen von MIDOS2000 wurde im wesentlichen mit dem erweiterten deutschen ASCII-Zeichensatz (Code-Page 437 im MS-DOS) gearbeitet. Aus Gründen der Auf- und Abwärtskompatibilität kann auch weiterhin in diesem Zeichensatz gearbeitet werden.

Es ist aber im Interesse einer reibungslosen Zusammenarbeit mit anderen WINDOWS-orientierten Programmen empfehlenswert, im ISO-Latin-1-Zeichensatz zu arbeiten (Code-Page 850 unter WINDOWS). Dieser Zeichensatz entspricht in wesentlichen Teilen auch dem Zeichensatz von WORD für WINDOWS.

Unsere Empfehlung ist: Sie sollten Ihre Altbestände in die als ANSI bezeichnete Kodierung umformen. So bekommen Sie keine Probleme bei der Zusammenarbeit mit anderen WINDOWS-Programmen (z.B. beim Einfügen gescannter Texte über die Zwischenablage - obwohl MIDOS2000 natürlich versucht, den Zeichensatz richtig zu erkennen... ).

MIDOS2000. Das kompakte Grundmenü

MIDOS2000 startet normalerweise mit seinem kompakten Grundmenü und lädt zunächst die Datenbank, die in der Datenbankliste 1 - auf der linken Seite des Grundmenüs - an erster Stelle steht.

Die Zusammenstellung der Funktionen, die im MIDOS200-Grundmenü erscheinen, wurde aus Gründen eines optimalen Datenbankmanagements gewählt. Sie haben im MIDOS2000-Grundmenü deshalb den direkten Zugang zu folgenden Funktionen:



Von diesen Funktionen aus gelangen Sie, sofern notwendig, auch in Untermenüs, in denen die aktuellen Einstellungen zu den Funktionen geändert werden können.

Wenn die aktuelle Datenbank in Tabellenform angezeigt wird, können Sie durch Klicken mit der rechten Maustaste auf eine Tabellenzelle in der Kopfzeile ein Kontextmenü aufrufen, mit dem die Anzeige der Datenbank in der Kurzanzeige verändert werden kann. Sie können:



Die Breite einer Tabellenspalte in der Datenbankanzeige können Sie durch Ziehen der Zellenbegrenzung in der Kopfzeile der Kurzanzeige einstellen.

Wenn im Ergebnis einer Suche eine Ergebnistreffermenge relevant ist und in der Tabelle des Grundmenüs angezeigt wird, dann gelten alle genannten Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen nun für dieses Suchergebnis.
Erst wenn Sie mit dem RESET-Button das Suchergebnis verwerfen, wird die aktuelle Datenbank wieder eingelesen und steht für weitere Suchfragen oder andere Funktionsaufrufe zur Verfügung.

Wenn die aktuelle Datenbank oder ein Suchergebnis in Tabellenform angezeigt wird, können Sie durch Klicken mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Tabellenzelle der Kurzanzeige ein Kontextmenü aufrufen, mit dem folgende Funktionen erreicht werden:



Die Funktionen des MIDOS2000-Datenbankmanagers beziehen sich zunächst auf die aktuelle Datenbank. Ist ein Suchergebnis gefunden, beziehen sich die Funktionen auf dieses Suchergebnis. Da Sie mit einem Suchergebnis so umgehen können, wie mit einer Gesamtdatenbank, können Sie auch über Suchergebnisse neue Datenbanken erzeugen, Datensätze aus der aktuellen Datenbank in ein Archiv überführen und diverse statistische Auswertungen durchführen. Wir verwenden in der Folge die Synonymsetzung: Suchergebnis = Trefferliste, Dokument = Datensatz.

Der Funktionskomplex Bearbeiten enthält dafür die Grundfunktion Trefferliste mit den Funktionen:

MIDOS2000. Arbeitsorganisatorisches

Beim Umgang mit dem MIDOS2000-Datenbankmanager gibt es keinerlei Vorschriften, die von der Software an Sie gestellt werden. Die Erfahrungen beim Umgang mit Datenbanksoftware unter WINDOWS lassen es aber geraten erscheinen, bestimmte Regeln der Datensicherheit und des Datenschutzes einzuhalten, die durch organisatorische Massnahmen abgesichert und durch den MIDOS2000-Datenbankmanager unterstützt werden.

Sie sollten sich an folgende Regeln annähernd halten:

  1. Wenn Sie Daten mit dem MIDOS2000-Datenbankeditor erfassen, sollten Sie sich an die geltenden Normen für Bildschirmarbeit halten. Wenn Sie in den vorgeschriebenen Pausenzeiten MIDOS2000 zum abspeichern Ihrer erfassten Dokumente bewegen, können Sie sicher sein, keinen Datenverlust zu erleiden, der Sie zur stundenlangen Rekonstruktion von Daten zwingen würde. MIDOS2000 arbeitet äusserst zuverlässig.
  2. Arbeiten Sie an einer Datenbank, die regelmässig fortgeschrieben wird, dann editieren Sie die Zugangsdaten in Arbeitsdateien, die vorzugsweise die Dateinamensextension .WRK haben sollten. Die Daten sind in dem Moment recherchierbar, in dem Sie den MIDOS2000-Datenbankeditor beenden. Führen Sie ggf. notwendige Korrekturen in diesen Arbeitsdateien aus und fügen Sie die Arbeitsdateien an die Datenbank an, wenn Sie sicher sind, dass keine Korrekturen mehr erforderlich sind.
  3. Benutzen Sie, bevor Sie in einer Datenbank grössere Änderungen vornehmen, die Funktion Datenbank sichern, dann können Sie, falls Sie wärend der Änderung der Datenbank versehentlich den Rechner ausschalten oder Ihre Festplatte beschädigen, die Datenbank aus dem Datensicherungsverzeichnis zurückholen. Es wäre Zufall, wenn beide Verzeichnisse gleichzeitig defekt wären.
  4. Der MIDOS2000-Datenbankeditor legt vor Beginn der Erfassung von Daten zusätzlich eine .BAK-Datei der Originaldatei an. Diese Datei bleibt unverändert, bis Sie den Datenbankeditor nochmals aufrufen und eine Änderung ausführen. Falls Sie irgend etwas im laufenden Erfassungsprozess falsch machen, beispielsweise haben Sie vergessen, die Maskendatei mit den Stammdaten der Zeitschriften zum Jahreswechsel hin zu aktualisieren, dann können Sie den Erfassungsprozess beenden, ohne die Änderungen abzuspeichern oder falls Sie den Menüpunkt übersehen haben, mit der Funktion BAK-Datei aktivieren den Fehler korrigieren.
  5. Sichern Sie Ihre Datenbank in regelmässigen Abständen auf externe Datenträger. Bewährt hat sich die getrennte Sicherung von Zugangsdaten (deshalb sollen Zgangsdaten komplett korrigiert sein) und Datenbank auf z.B. CD-ROM, falls ein CD-ROM-Brenner vorhanden ist. Auch ZIP-Laufwerke mit 100 oder 250 Megabyte Kapazität (nicht kompatibel zu Normaldisketten) und/oder 120 Megabyte Superdrive Disketten (kompatibel zu Normaldisketten) sind als Datensicherungsmedien geeignet. Es sollten allerdings mehrere Sicherungsversionen (üblich sind 3) existieren. Die notwendige Anzahl der Sicherungen ist allerdings auch von Ihrer Fehlerquote und dem Betriebssystem abhängig. Man sichert Daten so, dass zur Rekonstruktion nie mehr als 2 Stunden aufgewendet werden müssen.
  6. Wenn Sie unter WINDOWS 95 arbeiten müssen, dann kann es die üblichen Betriebssystem-Instabilitäten geben. Obwohl der MIDOS2000-Datenbankeditor alle Angriffe abzuwehren versucht, wenn ein im Hintergrund laufendes Programm den rechner zum Absturz bringt, kann auch der MIDOS2000-Datenbankeditor nicht anders. Wenn der MIDOS2000-Datenbankeditor mit Meldung Erfassung wurde nicht richtig beendet startet oder endet, dann können Sie mit der Funktion Datenbankfehler beseitigen den richtigen Abschluss der Dokumentenerfassung erzwingen. Normalerweise wird nur der allerletzte gerade in Bearbeitung befindliche Datensatz nochmal angeschaut werden müssen. Alle abgeschlossenen Dokumente dürften fehlerlos sein.
    Unter WINDOWS NT 4.0 for Workstations gibt es derartige Fehlerquellen nicht.
  7. Wenn Sie in einem Netz arbeiten, stimmen Sie sich mit dem Netzwerkadministrator im Detail über die Massnahmen zur Datensicherung und über die Zugriffsrechte auf Ihre Programe und Dateien ab. Achten Sie darauf, dass keine Rücksicherung im Netz erfolgt, die einen inzwischen erweiterten/veränderten Stand Ihrer Datenbank überschreibt.





Hinweise:Die Hilfe wird in der jeweils aktuellen Fassung einschliesslich Hintergrundinformationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen im Internet unter http://www.progris.de zum Download als komplette HTML-Anwendung inclusive Suchmaschine bereitgestellt.

Für Anwendungen im Netz unter WINDOWS NT 4.0 oder in neueren Versionen stellen wir in Installationshinweisen speziellere Hinweise bereit.

Wenn Sie Hinweise zu diesem Abschnitt haben, senden Sie uns ein E-Mail unter progris@progris.de

MIDOS2000. Datenbanken, Datenbanklisten

Mit MIDOS2000 können, wie bereits bei den Vorgängerversionen des Programmsystems, beliebig viele verschieden strukturierte Datenbanken angelegt werden. Bisher galt jedoch, dass nur eine Datenbankdatei pro Datenbankverzeichnis zugelassen war.

Nun ist diese Begrenzung aufgehoben. In einem Verzeichnis können mehrere Datenbankdateien stehen.

MIDOS2000 kann eine nicht begrenzte Anzahl von verschiedenen Datenbanken in unterschiedlichen Verzeichnissen verwalten. Jedes dieser Verzeichnisse kann beliebig viele Datenbankdateien enthalten.

Damit Sie den Überblick nicht verlieren, haben wir die künstliche Grenze bei 999 Datenbanklisten mit je 999 Datenbanken gezogen.

Da die Datenstruktur für jede Datenbank in einer Datei mit dem festen Namen MISCHABS definiert wird, die je Verzeichnis nur einmal existieren kann, werden alle im gleichen Verzeichnis stehenden Datenbankdateien die gleiche Struktur haben müssen.

Wählt man die Datenstruktur so, dass sie die Summe aller notwendigen Felder enthält, die beispielsweise erforderlich sind, um veröffentlichte Fachliteratur, Patentdokumente und Normen, Konferenzen, Reports und Dissertationen gleichermassen zu erschliessen, so kann die Eingabe entweder in eine gemeinsame Datenbank oder in getrennte Datenbanken erfolgen, die entweder im gleichen Verzeichnis oder in verschiedenen Verzeichnissen stehen können.

Die Anzahl der Datenfelder je Datenbank ist aus praktischen Gründen auf 500 begrenzt. In Rücksprache mit dem Entwickler kann die Begrenzung aufgehoben werden.

MIDOS2000. Fachliche Anleitung/Referenzen

Sie können fachliche Anleitungen und inhaltlliche Hilfe für die Arbeit mit Datenbanken beim Entwickler des Datenbanksystems erhalten. Die Ansprechpartner finden Sie auf der Homepage der PROGRIS GmbH unter http://www.progris.de .

Wenn Sie die Absicht haben Ihre Daten weltweit zu vermarkten, dann erhalten Sie auch Anleitung und Fachwissen zum Aufbau von Datenbanken über eine Anfrage via E-Mail an Thomas.Stys@FIZ-Technik.de .

MIDOS2000. Datenaustausch, Datenimport, Datenexport

MIDOS2000 kann infolge seiner offenen Datenstrukturierungs-Möglichkeiten Datensätze sowohl aus fremden Datenbanksystemen übernehmen (importieren) als auch Datensätze für beliebige andere Datenbanksysteme bereitstellen (exportieren).

Im Normalfall sind Datenbanken zweier Datenbankbetreiber nicht kompatibel. Beim Import und beim Export von Datensätzen müssen sich die Datenaustauschpartner sowohl über den Inhalt (semantische Kompatibilität) als auch die physikalische Datensatzstruktur (syntaktische Kompatibilität) einigen und das Übergabemedium bestimmen (pragmatische Kompatibilität).

Eine solche Einigung ist normalerweise mit Kompromissen verbunden, die es erforderlich machen können, die Datensätze an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und eine programmierte Datenkonvertierung durchzuführen.

Es ist nur in den seltensten Fällen erforderlich, die Programmierung der Datenkonvertierung an einen ausgebildeten Programmierprofi zu übertragen, denn MIDOS2000 enthält im Funktionskomplex Funktionen die Funktion MIDOS-Update.

In dieser Funktion sind vor allem die Unterfunktion REL-Konverter,Zeichenkettenmanipulation und Feldmanipulation dafür vorgesehen, Datensätze strukturell und inhaltlich umzuarbeiten und an eigene Bedürfnisse (beim Import) oder an die Bedürfnisse des zu Beliefernden (beim Export) anzupassen.

In der Unterfunktion Feldmanipulation steht eine einfache, aber wirkungsvolle Programmiersprache für die Datenmanipulation zur Verfügung. Voraussetzung für die Anwendung der Funktion ist ein MIDOS-konformes Datensatzformat.

MIDOS2000 und Word für Windows

MIDOS2000 und Word für Windows können in verschiedenen Konstellationen zusammenarbeiten.



Die Datenübernahme und Datenweitergabe zwischen MIDOS2000 und Word für Windows ist insofern problemlos möglich.

Merke: Der Datenaustausch ist zwischen allen textorientierten Softwaresystemen und MIDOS2000 möglich, sofern diese Systeme die Windows-Zwischenablage im Textmodus ordnungsgemäss bedienen oder eine Datenschnittstelle für Textformat vorliegt oder das delimited-Format hergestellt werden kann.

MIDOS2000 und Adobe Acrobats PDF-Format

Der MIDOS2000-Datenbankmanager und der MIDOS2000-Dokumentmanager können auf verschiedene Arten mit Adobe Acrobat zusammenwirken. Die Hauptform wird das Verwalten von PDF-Dokumenten mit dem Dokumentenmanager sein.

Adobe Acrobat PDF-Dateien (Portable Document Format) können als komplette Dokumente innerhalb eines MIDOS-Datensatzes referenziert werden. Dazu ist entweder der Link auf die PDF-Datei im Text des MIDOS-Dokuments zu setzen oder es wird ein Link über den reservierten Feldnamen PDF: gesetzt, in dem der Dateiname des PDF-Dokumentes angegeben wird. Über die Ausgabebeschreibung wird dann die Pfadangabe zum absoluten Pfad hinzugefügt.

Je nach Installation wird der Acrobat Reader oder Acrobat Exchange zur Ansicht oder zum Bearbeiten der PDF-Dokumente aufgerufen, wenn der Link auf ein PDF-Dokument in der Vollanzeige angeklickt wird.

MIDOS2000 und Adobe Acrobats PDF-Format. PDF-Dateien erzeugen

Um PDF-Dateien aus MIDOS2000-Ausgabeleistungen zu erzeugen, gibt es verschiedene Wege. Die Vorraussetzung, PDF-Dateien herstellen zu können, ist in jedem Fall aber, dass Sie oder ein Kooperationspartner über Adobe Acrobat Distiller oder über den Acrobat PDFWriter (geringere Qualität!) verfügen.

Ausserdem benötigen Sie einen ordentlichen Postscript-Druckerreiber, der in der Lage ist, den in Windows vorhandenen Postscript-Druckertreiber zu ersetzen. Empfehlenswert ist der Postscript-Treiber OneVision, den Sie bei http://www.bod.de (Libri Books on Demand) kostenlos herunterladen können.

Ab Version 4.0 kann der Acrobat Distiller direkt als Druckertreiber installiert werden. Sie können dann aus jeder Drucker-Anwendung heraus PDF-Dateien erzeugen, wenn Sie entweder Acrobat PDFWriter oder Acrobat Distiller 4.0 als Druckertreiber auswählen. Die Abfrage auf den Namen der zu speichernden Datei erfolgt nach dem Klick auf Druck starten.

Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, dann können Sie jede Druckausgabe, die Sie mit MIDOS2000 durchführen, über den Postscript-Treiber in eine Postscript-Datei umleiten, die vom Adobe Acrobat Distiller direkt in eine PDF-Datei umgeformt wird.

Sind Sie nur im Besitz des Adobe Acrobat PDFWriter, dann wählen Sie diesen als Druckertreiber im Druckermenü aus (PDFWriter ist nach der Installation wie ein Druckertreiber verfügbar) und geben Sie die Dokumente damit in eine PDF-Datei direkt aus.

MIDOS2000 und Adobe Acrobats PDF-Format. Datenübernahme aus PDF-Dateien

Die Datenübernahme aus PDF-Dateien ist über die Zwischenablage nur möglich, sofern



Die Übernahme von Text aus PDF-Dateien ist ansonsten nicht im Sinne der Adobe Acrobat Philosophie der Erhaltung der Dokumentechtheit. Wenn Sie mehr Unterstützung brauchen, dann wenden Sie sich direkt an unser Entwicklungsteam.
In der Version 4 von Adobe Acrobat Exchange ist eine Konvertierung der Textbestandteile einer PDF-Datei in ASCII-Files möglich sein.

MIDOS2000 und das Scannen von Textdokumenten

Üblicherweise verfügen moderne Scanner über eine OCR-Software (Optical Character Recognition) und die Möglichkeit, den erkannten Text über die Zwischenablage weiterzureichen oder die Ablage des Textes in einem Texteditor, z.B. Word für Windows, abzuspeichern, wobei nicht selten das RTF-Format als Übergabeformat genutzt wird.
Die gescannten Texte sind daher auch im MIDOS2000-Datenbankeditor über die Zwischenablage oder über das Einfügen aus einer Word-für-Windows-Datei verfügbar. Grafiken in solchen gescannten Dokumenten sollten separat gespeichet werden, um zum einen eine separate Bildbearbeitung und zum anderen die Dateireferenz zu ermöglichen.

Wenn gemischte Text- und Grafikelemente in den gescannten Dokumenten vorliegen, dann sollte, wenn die Scanner-Software es zulässt, Text und Grafik getrennt voneinander gespeichert werden. Der Text wird in die Felder der MIDOS-Datenbank übernommen und die grafischen Elemente können über einen Link im Text referenziert werden. Mathematische und chemische Formeln sind in diesem Sinne als Grafik anzusehen.

Merke: Sofern eine Korrektur oder Bearbeitung der gescannten Texte erforderlich ist und Ihre OCR-Software lernfähig ist, führen Sie die Vorbearbeitung in Ihrer OCR-Software aus, damit diese lernen kann und die Zeichenerkennungsfehler sich Schritt für Schritt reduzieren.

Die Übernahme von gescannten Texten wurde mit unterschiedlichen Scannern, einschliesslich Handscanner erprobt und zeigt gute Ergebnisse.

Bezüglich der OCR-Software gibt es zwischen den verschiedenen Anbietern kaum Unterschiede. Wichtig ist jedoch, dass die Software mit allen Schriften, die in Ihrem Windows installiert sind, umgehen kann und dass sie noch mehr Schriften erkennen kann. Wenn ein Dokument in einer Schrift vorliegt, die Ihre OCR-Software nicht kennt, werden die Scan-Ergebnisse schlecht sein, z.B. ist dies der Fall bei Spezialschriften in QuarkXpress auf MacIntosh-Rechnern.

Wenn Schriften unter 9 Punkt gescannt werden sollen, muss ggf. die Scannerauflösung heraufgesetzt werden (z.B. 600 bpi).

Manche Scanner-Software, z.B. TextBridge 9.0, erzeugen auf Wunsch originalgetreue TIF-Dateien, die in einem späteren Lauf mit der OCR-Software bearbeitet werden. Sie können diese TIF-Dateien in Ihre MIDOS2000-Dokumentverwaltung via Dateireferenz aufnehmen. Später können Sie den Volltext als Wort für Wort suchbaren Inhalt eines Feldes, z.B. VTX: einfügen.

MIDOS2000 und das Rich Text Format

Mit den Dokumentausgaben aus dem MIDOS2000-Datenbankmanager ist es möglich, für Listen und Bibliografien das Rich Text Format (RTF) zu wählen, was die Möglichkeit bietet, die Ausgaben direkt in Satzsysteme zu übernehmen, die RTF-Dateien einlesen können. Sie erzeugen also über die RTF-Ausgabe eine Druckvorlage. Im Satzsystem kann dem Druckerzeugnis der letzte Schliff in der Gestaltung gegeben werden.

Die von MIDOS2000 benutzten RTF-Elemente entsprechen der Formatbeschreibung des RTF-Formates der Version 1.2.

Umfangrreiche Tests ergaben, dass der Weg MIDOS-Suche - Trefferliste als RTF-Datei ausgeben - Word für Windows öffnen mit der RTF-Datei - Drucken der geöffneten Datei als Postscript-Datei via OneVision-Druckertreiber - automatische Übernahmen der Postscript-Datei in den Acrobat Exchange (Distiller) - die schnelle Herstellung von PDF-Dateien erlaubt.

Sie müssen über die Ausgabebeschreibungen von MIDOS für eine medienkonforme Ausgabegestaltung sorgen. Es ist nicht sinnvoll, die gleiche Aufbereitung für RTF-Dateiausgaben mit dem Ziel des Drucks in ansprechender Form, z.B. als Buch und für HTML-Ausgaben mit dem Ziel des Angebots im Internet - für im wesentlichen Bildschirme verschiedenster Auflösung und mit vielfältigen Links zwischen den Datensätzen - zu verwenden.

Soll die Orientierung auf das A4-Format für die gedruckte Ausgabeleistung geändert werden, dann ist es wichtig, eine Formatvorlage unter Word für Windows bereitzustellen, die den Dokumenten in der geöffneten RTF-Datei zugewiesen wird. Über die Angaben zur Einrückungsformatierung und zu Abständen kann in der Ausgabebebeschreibung eine Optimierung zwischen Word-Formatvorlage und Ausgabeform erfolgen.

Wenn Sie vorhaben, RTF-Dateien zu erzeugen, dürfen Sie in Feldern nur die einfachen HTML-Tags zur Textauszeichnung verwenden. HTML-Code für Tabellen kann icht interpretiert werden.

Beachten Sie, dass RTF-Dateien sehr gross werden, wenn viele Dokumente ausgegeben werden (das 15- und 500fache der MIDOS-Trefferlistengrösse). Die Funktion ist vorgesehen, um inhaltlich selektierte Ausgabeleistungen herzustellen, nicht um ganze Datenbanken auszudrucken.

Nur bei der Ausgabe im RTF-Format kann ein zweispaltiges Register mit variablen Verweis auf Seite oder Dokumentnummer erzeugt werden.

MIDOS2000 und relationale Datenbanken

Mit den Möglichkeiten der Volltextspeicherung und Volltextrecherche gehen in MIDOS2000 weit über die von relationaler Datenbanksysteme hinsichtlich Textspeicherung und Textsuche hinaus. Ohne ein Heer an Programmierern wochenlang zu beschäftigen, kann der einfache Anwender Texte eingeben und sofort nach der Beendigung des Editierens wiederfinden.

Es können auch Datenbanken aus relationalen Datenbanksystemen in MIDOS2000 übernommen werden, die damit einer unkonventionellen Volltextrecherche wieder zugeführt werden können.

Üblicherweise sind in relationalen Datenbanksystemen die Datensätze in einer oder mehreren Tabellen (Relationen, Tupel) organisiert, die über eine Satzidentifikation zusammengeführt werden. Alle Relationen mit gleicher Satzidentifikation stellen zusammen ein Dokument in der MIDOS-Philosophie dar.

Wenn solche Datenbanken in MIDOS2000 überführt werden sollen, dann stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die kompletten Datensätze zu erzeugen und zu übernehmen.



Besteht eine relationale Datenbank aus mehreren Tabellen, die unterschiedliche Strukturen haben, dann geben Sie jede Tabelle als eine gesonderte Datei aus. Sofern die Tabellen über ein Key-Merkmal/Schlüsselfeld miteinander in Bezeihung stehen, kann mit der Unterfunktion MISCHDAT in der Funktion MIDOS-Update das gezielte Zusammenfügen der Tabellen erfolgen.

Es ist aber auch möglich, die Verbindung zwischen Datensätzen der getrennt vorliegenden Datenbankdateien erst im Ergebnis einer MIDOS2000-Suche im MIDOS2000-Dokumentenmanager herzustellen, indem dort auf das Key-Merkmal/Schlüsselfeld bezug genommen wird.

Vor einer Datenübernahme aus Fremdsystemen sollten Sie sich überlegen, welche Felder und welche Datensätze Sie übernehmen wollen und wie Sie die verschiedenen Datentypen konvertieren wollen.

Wenn Sie ihre MIDOS2000-Datenbank in eine relationale Datenbank überführen wollen, dann müssen Sie sich mit dem Betreiber der relationalen Datenbank im Detail darüber abstimmen, welche Bedingungen bei ihm hinsichtlich Feldlängen, Datentypen, Leerfeldern und Mehrfachfeldern, das sind MIDOS-Felder mit mehreren Feldaussagen, wie z.B. Deskriptorenfelder, gelten und wie Sie diesen Anforderungen entsprechen können.

Eine wichtige Überlegung sollte dabei sein, wie Sie mit den Links auf Grafiken und Dateien, die ja an jeder beliebigen Stelle des Textes in MIDOS-Feldern auftreten können, umgehen wollen.

Die Unterfunktion Feldmanipulation der Funktion MIDOS-Update bietet Möglichkeiten, die Daten für eine Übergabe vorzubereiten.

Seltener wird es möglich sein, die Unterfunktion Datei ausgeben (Export) aus der Grundfunktion Ausgabe ohne weiteres Nachdenken zu benutzen, da ein Datenaustausch immer eine detaillierte Abstimmung der Datenstrukturen zwischen den Datenaustauschpartnern erfordert.

Normalerweise sollte man Volltexte nicht in relationalen Datenbanken speichern, sondern in textorientierten Datenbanksystemen.

Denken Sie daran, dass in MIDOS-Datenbankdateien HTML-Instruktionen enthalten sein können, die der Textaufbereitung bei der Ausgabe dienen. Vor einem Datenaustausch mit anderen Datenbanksystemen müssen Sie diese HTML-Instruktionen im allgemeinen aus Ihren Daten entfernen. Wählen Sie Ihre Datenstruktur so, dass Sie auf HTML-Elemente im Text eines Feldes verzichten können. Im Fall des Datenaustausches trifft das HTML-Verbot auch für HTML-Tags zu, die der Textauszeichnung dienen.

MIDOS2000 und Batch-Verarbeitung

Um die Abarbeitung periodisch wiederkehrender Arbeitsprozesse zu rationalisieren und einen programmgesteuerten Ablauf von Funktionen in der gewünschten Reihenfolge zu ermöglichen, bringt MIDOS2000 ein eigenes System der Batch-Verarbeitung, die Job-Verarbeitung in MIDOS-Update, mit.

Diese Job-Verarbeitung erlaubt es, MIDOS-Funktionen aus dem Funktionskomplex MIDOS-Update, Windows-Programme und MS-DOS-Programme einschliesslich der residenten Kommandos der Betriebssysteme von Windows 3.11 bis Window 2000, in Jobfolgen (auch Job-Zwangsfolgen, bei denen die zeitliche Abfolge gesteuert wird) anzuordnen und zur Abarbeitung zum gewünschten Zeitpunkt aufzurufen.

Der MIDOS2000-Datenbankeditor, der MIDOS2000-Dateimanager, der MIDOS2000-Datenbankmanager, MIDOS-Update, die Funktion Bibligrafie, die Funktion JavaScript-Suchmaschine und alle anderen .EXE-Dateien aus dem MIDOS2000-Programmverzeichnis können in MIDOS-Jobs aufgerufen und zur Abarbeitung gestartet werden.

Üblicherweise können diesen .EXE-Dateien beim Aufruf im Job Parameter übergeben werden. Die Parameter sind abhängig von der Art des Programms und seiner Zielsetzung.

MIDOS2000 und der JavaScript-Suchmaschinen-Generator

Mit MIDOS2000 ist es möglich, aus ganzen Datenbanken oder aus selektierten Teildatenbeständen (Trefferlisten) interaktive HTML-Anwendungen zu generieren.

Die in HTML-Anwendungen üblichen Hypertext-Links werden dabei durch die Auswertung von Feldinhalten eines oder mehrerer Felder gewonnen. Dabei können Links zwischen Feldern mit eingeschränkten, kontrollierten Wort- bzw. Wertevorrat ebenso erzeugt werden, wie Verlinkungen zwischen Feldwerten und Volltexten oder Feldwerten und Grafiken oder beliebigen Dateien.

Im Ergebnis der Anwendung der Funktion JavaScript-Suchmaschine entsteht eine in sich geschlossene HTML-Anwendung, die als selbständige Suchmaschine in das Internet gestellt werden kann oder die über einen Menüpunkt innerhalb der firmeneigenen oder privaten Homepage des Anwenders gestartet werden kann.

Die Grösse einer solchen interaktiven Suchmaschine ist in der Praxis nur durch die Faktoren bestimmt:



Eine fertiggestellte HTML-Anwendung kann ggf. verkleinert werden, wenn sie als interaktive PDF-Anwendung mit Acrobat Exchange (ab Version 4.0) geladen wird.

Wenn ein Ersatz für gedruckt Informationsdienste oder ein interaktives Zusatzangebot auf dem Markt der elektronischen Publikation gesucht wird, so kann die Funktion JavaScript-Suchmaschine ausserordentlich hilfreich sein.

Um die Kompatibilität mit allen marktüblichen Internet-Browsern zu sichern und den Datenbank-Produzenten vor lästigen Programmierarbeiten zu schützen, ist in dieser Version der Funktion auf Formulartechniken, die CGI-Scripte erfordern, verzichtet worden. Es ist jedoch möglich, die automatisch erstellte Anwendung über selbst erarbeitete Anhänge oder Vorspann-HTML-Seiten zu erweitern.

Wenn Sie Ihre JavaScript-Suchmaschine bei den grossen Suchmaschinen-Anbietern registrieren lassen wollen, dann sollten Sie die HTML-Meta-Tags benutzen, um inhaltliche Merkmal der Anwendung bekannt zu machen, z.B. indem Sie den HTML-Kopfsatz ergänzen:
<head>
<meta name="description" 
content=
"Das Modulare Informations- und
Dokumentationssystem MIDOS2000 bietet 
Datenbankl&ouml;sungen für textorientierte 
Datenbanken mit den Komponenten 
- des Datenbankmanagements, 
- des Dokumentenmanagements, 
- der Dokumentenrecherche und 
- zur Herstellung von Informationsmitteln, 
  Informationsdiensten für das Internet, 
  und f&uuml;r CD-ROM-Datenbankausgaben in 
  gedruckter Form f&uuml; Dokumenttypen 
  und Objektklassen beliebiger Art."> 
<meta name="author" 
content=
"PROGRIS GmbH, 
Auguste-Viktoria-Str. 64
14199 Berlin">
<meta name="keywords" 
content=
"MIDOS, Datenbanksystem, Datenaustausch, 
Dokumentenverwaltung, bibliografische 
Information, Information/Dokumentation
Archivwesen, Bibliothek, Produktinformation,
Hilfestellung, Funktionsbeschreibung, 
B&uuml;rorationalisierung, PDF-Format, HTML-Format, 
RTF-Format, JPG-Format, TIF-Format, GIF-Format, 
BMP-Format, HTML-Browser, JavaScript-Suchmaschine">
<meta name="date" 
content=
"2000-10-30,23:59">
<meta name="robots" content="index">
</head>


Sie geben dafür entsprechend dem oben angezeigten Beispiel unter content für description
eine Inhaltsangabe Ihrer Anwendung an, unter author geben Sie Ihre Firma oder eine entsprechende Adresse an, die Sie gewillt sind, öffentlich zu machen und unter keywords geben Sie Stichwörter ein, die über die description hinausgehend, Ihr Angebot auf begrifflichem Niveau beschreiben. Üblicherweise stehen jeweils 255 Zeichen je content zur Verfügung. Wir haben zur Verdeutlichung der Wichtigkeit dieser Informationen hier etwas übertrieben.

MIDOS2000 und die Hosts der Literatur- und Wirtschaftsdatenbanken

Mit MIDOS2000 ist es möglich, alle vorbereitenden Arbeiten für die Belieferung der deutschsprachigen Hosts für Literatur- und Wirtschaftsdatenbanken mit Dokumentnachweisen und Volltexten durchzuführen. Dies gilt gleichermaßen für Firmeninformationen, Produktinformationen, Literaturnachweise, Patentinformationen und Normenreferenzen, die erfasst, indexiert, referiert und klassifiziert wurden, wie für Zeitschriftenartikel, Konferenzbeiträge, Normen, Patente u.dgl., die im Volltext oder in einem grafischen Abbild (TIF, GIF, JPG u.a.) einschliesslich dem PDF-Format und dem Word-für-Windows-Format vorliegen.

Egal, ob die Volltexte aus Satzsystemen heraus in Textformat überführt wurden oder ob sie gescannt wurden und mit OCR (Optical Characters Recognition) in Textform gebracht wurden: MIDOS2000 kann sie verwalten.

Ebenso wie MIDOS2000 Dokumente an Hosts bereitstellen kann, kann es auf der anderen Seite Ergebnisdokumente von Recherchen, die als Textdokumente oder als HTML-Dokumente via Download in Dateien gespeichert wurden, in individuelle Datenbanken aufnehmen.

Damit verbundene Aufgabenstellungen sind im allgemeinen mit der Anwendung der Unterfunktion Zeichenkettenmanipulation (String-Manipulation) und/oder Feldmanipulation in der Funktion MIDOS-Update verbunden. Ausserdem setzen sie die Erlaubnis des Hostbetreibers bzw. des Datenbankproduzenten für kommerziell verwertbare Downloads voraus.

In einigen Fällen kann auch die Funktion Fremddatei einfügen im MIDOS2000-Datenbankeditor hilfreich sein, um Textdateien gezielt in eigene Datenbankdateien zu integrieren.

Für PDF-Dateien, die Sie aus dem Internet herunterladen, können Sie eine Dokumentenverwaltung organisieren.

Mit MIDOS2000-Datenbanken werden u.a. die Hosts von Fachinformationszentrum Technik e.V., Frankfurt/Main und der Gesellschaft für Betriebswirtschaftliche Information, München beliefert.

Diverse Datenbanken im Internet und auf CD-ROM werden mit den Funktionen von MIDOS2000 hergestellt. Referenzen finden Sie auf der Homepage der PROGRIS GmbH unter http://www.progris.de .